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Lost Place (Film)

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Rhönwanderer
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Lost Place (Film)

Beitrag von Rhönwanderer » Do 16. Jan 2014, 12:08

Hi Leute,

gefunden habe ich mit den Suchworten "Lost Place Film" nichts brauchbares. Wenn es doch was gibt, schreibt es darunter.

Ich habe gerade erfahren, dass der Horror-Film "Lost Place" vor gut einem Jahr im Kino angelaufen war. Ich habe den Film nicht gesehen. Alles Nachfolgende habe ich aus Trailern und Filmkritiken. Trailer: http://www.trailerseite.de/film/13/lost ... 27669.html

Story: Ein paar Geocaching-begeisterte 18/19-jährige wollen im Pfälzer Wald eine Bunkeranlage erkunden. Die vier Heranwachsenden treffen auf einen Wissenschaftler, der sie vor etwas schützen will. Wie sich herausstellt, wurden während des Kalten Krieges dort einige Experimente mit elektromagnetischen Wellen durchgeführt. In der Gegend gab es daraufhin einige Todesfälle. Nun, 30 Jahre später, ereignet sich wieder etwas.

Mal wieder ein Film, bei der Geocaching für die Storyvorlage herhalten muss? Das weiß ich nicht. Interessant finde ich es aber, dass echte Bunkeranlagen (Lagerkopf, Pfälzer Wald) Kulisse für den Film sind. Kritiken: von Unterirdisch bis Ordentlich alles dabei.

Frage: Was haltet ihr davon? Habt ihr den Film gesehen? Fandet ihr ihn super oder unterirdisch?

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Re: Lost Place (Film)

Beitrag von MoMaHo » Do 16. Jan 2014, 12:13

Hallo!

Ich meine, dass der Film hier auch schon diskutiert wurde und die damit verbundenen (später untersagten) Lost Place Kinoevents.

Dennoch waren wir in der Premiere und außer uns saß noch 1 weiterer Besucher im Kinosaal.
Ich fand den Film aber nicht sooo schlecht, wenn man von Anfang an schon mit unterirdischen Erwartungen in den Film geht. Ist halt alles recht flach gehalten und Geocaching ist quasi nur die Motivation der Kids am Anfang überhaupt erst dort hin zu gehen, spielt später aber keine Rolle mehr.
Hochzieher

FledermausSheriff
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Re: Lost Place (Film)

Beitrag von FledermausSheriff » Do 16. Jan 2014, 12:18

Sollte ich ihn irgendwann mal als Torrent finden werde ich ihn mir auch anschauen, schön gemütlich, im Schlafzimmer auf dem Beamer :p
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Kalleson
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Re: Lost Place (Film)

Beitrag von Kalleson » Do 16. Jan 2014, 13:42

Das wollte ich mal zu dem Film bloggen:

Die Story wird ja auch überbewertet… oder nicht?

Man nehme vier Teenager und schicke diese mit einem alten Auto auf einen Wochenendtrip in den Wald . Dort angekommen lasse man eine plötzliche Bedrohung auftauchen und die Teenager irrational dämlich Handeln. Das sind die Grundzutaten für einen zeitgemäßen Thriller, wie ihn es vielfach bereits gab.

Neu sind hier im Falle von Lost Place dennoch einige Dinge:

1. Lost Place ist ein 3D Film.

2. Lost Place ist ein Deutscher Film.

3. Die Hauptrollen spielen Geocacher! … Was begründet, weshalb ich hier darüber schreibe.

4. Die Story erreicht bisher unbekannte Dimensionen von Flachheit. … Was wiederum begründet, weshalb ich hier nicht wirklich positiv über den Film schreibe.

Sicherlich ging ich mit einer größeren Erwartungshaltung in den Kinofilm als andere Zuschauer, da ich zum Einen Geocacher bin und zum Anderen selbst in den Genuss kam, den „Lost Place“ mit zugehörigem Cache (http://coord.info/GC39DXY) Anfang 2012 besucht haben zu dürfen.

Und daraus ergibt sich auch gleich der Kleinere der beiden Kritikpunkte: Der Titel „Lost Place“ ist für den Film fast irreführend, sofern er sich nicht auf den zu sehenden Campingplatz bezieht. Denn „Lost Place“ wurde zwar zu Teilen auf einem eben solchen gedreht, bis auf kurze Ausschnitte von Außenansichten ist dieser jedoch nicht zu sehen. Stattdessen irren die Hauptdarsteller durch das raumschiffähnlich designte Innere des Komplexes, das so gar nicht „lost“ ist. Das ist (vor allem, wenn man die Location kennt) etwas schade, denn sie hätte einigen morbiden Charme geboten, den man bei geringfügiger Änderung der ohnehin beliebigen Story gut hätte mit einfließen lassen können.

Aber nun zur Story: Diese hangelt sich eng an den oben genannten Genrevorgaben entlang, wirkt dabei allerdings vollkommen unstrukturiert und nicht durchdacht- fast so, als hätte man das Drehbuch zwischen Tür und Angel einfach mal so herunter geschrieben. Hinzu kommt, dass der Plot vollgestopft wird mit Nebenhandlungen, die nur angedeutet, dann aber nicht weiter ausgeführt werden. Hier gibt es neben der „Teenager-im-Wald-Thriller-Story“ natürlich noch die Lovestory. Soweit so gut. Die dann übergestülpte Verschwörungstheorie wird jedoch kaum noch erklärt, verwirrt und lässt viele Fragen offen. Dann wird noch irgendwie am Rande ein Konflikt zwischen den beiden Hauptdarstellerinnen deutlich, der dann aber auch nicht weiter thematisiert wird, im Wald wohnt ein Verschwörungstheoretiker, von dem man auch fast nichts erfährt, und, und und. Getoppt wird die vollgestopfte, kontinuierlich flache Story dann noch von gnadenlos absurden Todesarten, die einen eher schmunzeln lassen, als den gewünschten Schockeffekt hervorzurufen.

Und das ist schade, denn: Der Film hat auch durchaus gute Seiten! Das 3D-Gimmick wäre zwar bei diesem Film nicht zwingend erforderlich gewesen, schafft es jedoch in Verbindung mit dem tollen Sound und einem guten Gefühl des Regisseurs für Bilder und Bildübergänge schöne Stimmungen zu erzeugen. Auch die Special-Effects können sich sehen lassen und wirken meist realistisch. Zudem muss man hinsichtlich der Darstellung des Geocachings sagen, dass Regisseur und Drehbuchautor Thorsten Klein es schafft, unser Hobby im Großen und Ganzen realistisch darzustellen, wenn man einmal von den unüblichen Tauschgegenständen im Cache absieht, die wiederum der seltsamen Story geschuldet sind. Auch die Schauspieler leisten eine solide Arbeit, wobei mir besonders die beiden männlichen Hauptrollen gefielen. Francois Goeske schafft es,den leicht nerdigen, schüchternen Daniel gut und überzeugend rüberzubringen, und Pit Bukowski bringt den Zuschauer mit dem vom Drehbuch fast ins Klamaukige geschriebenen Thomas einige malen zum Lachen.

Mein Fazit: Als Geocacher ist es ganz interessant, sich den Film anzuschauen, auch wenn unser Hobby nur eine Nebenrolle spielt. Die Bilder sind schön, der Sound ist richtig gut … und die Story? Die schafft es leider, sinnentleerte Actionballerstreifen noch zu „untertreffen“.

Grüße Martin alias Kalleson
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Re: AW: Lost Place (Film)

Beitrag von radioscout » Do 16. Jan 2014, 14:10

FledermausSheriff hat geschrieben:Sollte ich ihn irgendwann mal als Torrent finden
Sind das diese ganz alten Videokassetten? Die wo die Spulen uebereinander liegen?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Lost Place (Film)

Beitrag von Fadenkreuz » Do 16. Jan 2014, 19:07

Nein, Torrents sind die ganz neuen Filme, ohne Spulen und ohne Kassetten.

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Re: Lost Place (Film)

Beitrag von FledermausSheriff » Do 16. Jan 2014, 22:13

Anwälte mögen keine Torrents :roll: oder vielleicht doch sehr ? :???:
no risc no fun! - Bei mir läuft...

Sawyer
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Re: Lost Place (Film)

Beitrag von Sawyer » Fr 17. Jan 2014, 08:57

Anwälte lieben Torrents. Was gibt es Besseres als eine Einnahmequelle, die sich mit einem Standardabmahnschreiben anzapfen lässt - von einem Lottogewinn abgesehen. :D
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Ja, ich bin mit Knoten, Seilen und Kletter-Hardware vertraut, aber auch nicht allwissend. :-)

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Re: Lost Place (Film)

Beitrag von S!roker » Fr 17. Jan 2014, 18:45

Ach, in einen halben Jahr kann man den für 4,99 bei Lidl als DVD kaufen...
-mit Geocoin-

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