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Saisonale Deaktivierung von Caches durch den Owner okay?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Saisonale Deaktivierung von Caches okay?

Umfrage endete am Do 7. Aug 2014, 12:48

1 - JA! dafür habe ich vollstes Verständnis!
56
58%
2 - okay, wenn es nicht anders geht...
27
28%
3 - neutral
1
1%
4 - man kann auch "frostfreie" Stationen/Alternativen finden
4
4%
5 - NEIN! gelistete Dosen müssen ganzjährig verfügbar sein
8
8%
 
Abstimmungen insgesamt: 96

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BenOw
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Saisonale Deaktivierung von Caches durch den Owner okay?

Beitrag von BenOw » Do 1. Mai 2014, 21:12

JackSkysegel hat geschrieben:
MadCatERZ hat geschrieben:kein Grund, ein Riesenfass voller neuer Regeln aufzumachen, zudem deren Auslegung wieder von Reviewer zu Reviewer unterschiedlich stark ausgeprägt ist.
So ist es! :2thumbs:
Ja, die wenigen alten Regeln reichen vollkommen: "Deaktiviere Deinen Cache vorübergehend um anderen mitzuteilen, dass sie ihn nicht suchen sollen, bis Du das Problem behoben hast. Dir steht ein angemessener Zeitraum – üblicherweise bis zu vier Wochen – für die Überprüfung Deines Caches zur Verfügung. Wenn der Cache nicht gewartet wird oder für eine unangemessen lange Zeit deaktiviert ist, kann das Listing von uns archiviert werden."
Dazu noch Naturschutz bzw. "Beachte örtliches Recht" (steht auch in den Richtlinien, die man sich als Owner eines bei GS gelisteten Caches einzuhalten verpflichtet) und somit bräuchten wir diese ganze Diskussion nicht.

Hier im Thread ging es ja um eine Ausweitung der Richtlinien, um auch längere Deaktivierung zu ermöglichen. Braucht man nicht, ganz meine Meinung.

Obige einfache/wenige Regeln zum Thema sind lange bekannt, sollte also nicht überraschen, wenn sie gelegentlich auch mal wieder durchgesetzt werden.

q.e.d. :)

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Zappo
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Re: Saisonale Deaktivierung von Caches durch den Owner okay?

Beitrag von Zappo » Do 1. Mai 2014, 21:31

BenOw hat geschrieben:
Zappo hat geschrieben:DEM erscheinen in der Regel auch superrichtige Gründe falsch - wenn er nämlich den Cache suchen will.
Das ist so allgemein eine ungültige und eher ehrenrührige Unterstellung, finde ich.
Klar - das ist so allgemein falsch oder richtig, wie alles Allgemeine falsch oder richtig ist.

Das Phänomen, daß sich viele Sucher in ihrem Such/Log/Findemodus wenig von Deaktivierung, nicht funktionierender Mechanik, Absperrungen, ja sogar von fehlender Dose beeindrucken lassen, gibt es aber - leider. Dein Beispiel von "Der Owner will die Natur schonen, aber es laufen ja eh zig Leute im Wald rum" zeigt ja, wie weit das Verständnis geht.

Es kann auch nötig sein, die Natur auf den letzten 4 Metern zum Cache zu schützen. Das soll aber der Owner beurteilen. Aus vorgenannten Gründen.

Gruß Zappo
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Re: Saisonale Deaktivierung von Caches durch den Owner okay?

Beitrag von MadCatERZ » Do 1. Mai 2014, 23:36

BenOw hat geschrieben:
Hier im Thread ging es ja um eine Ausweitung der Richtlinien, um auch längere Deaktivierung zu ermöglichen. Braucht man nicht, ganz meine Meinung.

Obige einfache/wenige Regeln zum Thema sind lange bekannt, sollte also nicht überraschen, wenn sie gelegentlich auch mal wieder durchgesetzt werden.

q.e.d. :)
Aufhänger des Threads ist die Vorgabe von Groundspeak, keine Winterpausen mehr zu genehmigen, bzw. diese zu ahnden, nicht eine Ausweitung der Richtlinien für längere Pausen.
Bisher funktionierten diese Winterpausen ganz gut durch pragmatisches Vorgehen der Reviewer, bis irgendwer dringenden Regulierungsbedarf sah.

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Re: Saisonale Deaktivierung von Caches durch den Owner okay?

Beitrag von radioscout » Fr 2. Mai 2014, 00:02

MadCatERZ hat geschrieben: Aufhänger des Threads ist die Vorgabe von Groundspeak, keine Winterpausen mehr zu genehmigen,
Wenn das so ist, ist das eine sehr gute Entscheidung.
Ich habe mir kürzlich die Listings von einigen Caches angeschaut, die ich vor langer Zeit gefunden habe. Geocaching-Nostalgie. Und was sehe ich? Nahezu alle Caches in Fledermaus-Locations waren in der Schutzzeit nicht deaktiviert. Nur die wenigen, die wohl von Reviewern überwacht werden, waren zu. Die Owner, die ja am besten über die Location Bescheid wissen, sahen keinen Handlungsbedarf und die Finder, die ja keine Ahnung von der Location haben, haben aufgrund ihrer Unkenntnis nichts gesagt. Ohne die Möglichkeit einer Winterpause können solche Locations nicht mehr bedost werden. Und das ist besser für die Tiere.
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Re: Saisonale Deaktivierung von Caches durch den Owner okay?

Beitrag von Zweiauge » Fr 2. Mai 2014, 00:35

ein Service wäre es ja, bestimmte Caches automatisch deaktivieren zu können, als Owner. Schon wenn ich das Listing anlege, geb ich den Zeitraum an, wegen mir mit ausführlicher Begründung, und für den Rest des Daseins des Caches wird er automatisch zu dieser Zeit deaktiviert. Das wäre gerade für Fledermauszeug uÄ wirklich praktisch.
Sowas sollte doch ein fähiger Programmierer in ein paar Stunden zaubern können. Oder auch in ein paar mehr.

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Re: Saisonale Deaktivierung von Caches durch den Owner okay?

Beitrag von Rhönwanderer » Fr 2. Mai 2014, 09:48

Nachdem ich mir das Ganze durchgelesen habe:
Ich bin der Meinung, der Owner allein hat (neben den Reviewern) das Recht, Listings zu deaktivieren. Wenn einer es vergisst, schreibt man ihm eine E-Mail. Das sollte in der Regel reichen.

Wenn Caches genehmigt wurden, so wie sie sind, genießen sie Bestandsschutz, denn schließlich wird in jedem Fall einzeln entschieden. Es gibt keinen Präzedensfall. Da sollte, außer bei wirklich mangelhafter Pflege kein SBA hereinflattern. Und wenn man das Personal ansprechen soll und der Reviewer es so durchgewunken hat, hüte man sich davor, dem Owner alles anzuhängen.

Wenn es Winter ist, deaktiviere ich aus dreierlei:
1. Ich schütze die Tiere, die Winterruhe halten müssen, weil sie nichts mehr zu fressen finden oder Quartier bezogen haben.
2. Ich schütze die Natur, damit auch sie sich bei Frost und Schnee erholen kann. Und
3. Ich schütze mein Eigentum. Nichts ist verräterischer als Fußstapfen im Schnee und nichts ist schlimmer als defekte Technik aufgrund von Frostschäden. Da kann man sich aufregen, die empfindliche Technik zahlt der Sucher eh nicht, sondern allein der Owner.

Ansonsten: Wenn irgendwo Baustelle oder etwas vergleichbares ist, kann genauso gut Pause sein. Was muss die Location geräumt werden? Ein anderer Cacher kann an der Stelle auch nichts legen. Und wenn es doch etwas zu legen gibt, gibt es dafür die PN, die man an den Owner schickt.

Und zu guter Letzt: Wenn es eine aufwendige Konstruktion war, sollte man dem Owner auch entsprechend Zeit einräumen. Manche haben auch noch real life.

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Re: Saisonale Deaktivierung von Caches durch den Owner okay?

Beitrag von radioscout » Fr 2. Mai 2014, 14:13

Rhönwanderer hat geschrieben: Wenn Caches genehmigt wurden, so wie sie sind, genießen sie Bestandsschutz, denn schließlich wird in jedem Fall einzeln entschieden. Es gibt keinen Präzedensfall. Da sollte, außer bei wirklich mangelhafter Pflege kein SBA hereinflattern. Und wenn man das Personal ansprechen soll und der Reviewer es so durchgewunken hat, hüte man sich davor, dem Owner alles anzuhängen.
Früher wurde (fast) alles freigegeben. Die Regeln und die Art der Anwendung der Regeln wurden mehrfach geändert. Denke nur an die Couch-Potato-"Caches". Von denen wurden auch einige ins Archiv geschickt.

Und nicht immer weiß ein Reviewer, was er wirklich freigibt, weil nicht alles im Listing steht.
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Re: AW: Saisonale Deaktivierung von Caches durch den Owner o

Beitrag von Kampfzwerg87 » Fr 2. Mai 2014, 14:24

Ich denke, dass es durchaus sinnvolle Gründe für eine Winterpause geben kann.
Der Fledermausschutz war an vielen Stellen der Auslöser für diese Praxis. Wenn es völlig unproblematisch ist eine Höhle im Sommerhalbjahr zu besuchen, warum sollte man da keinen Cache drin legen und diesen im Winter deaktivieren?

Das Argument, dass man den Cache auch außerhalb deponieren könnte finde ich am Prinzip des Geocachings vorbei. Außerdem könnte man dann jeden Leitplanken-Mikro begründen.
In Hamburg könnte man also einen Cache legen und im Listing steht dann. An dieser Leitplanke gibt es nichts zu sehen, aber in 2 km Entfernung steht der Michel.
In Wuppertal könnte man jeden Hundehaufen-Cache mit der Schwebebahn begründen.

Genauso kann ich mir vorstellen, dass ein Cache an der Theresienwiese an über 300 Tagen im Jahr unproblematisch ist, aber während des Oktoberfestes da dann dummerweise ne Achterbahn drauf parkt. Was spricht da gegen eine temporäre Deaktivierung?
Aus meiner Sicht nichts!

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Gruß Kampfzwerg87 ehem. Matrin1987
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Re: AW: Saisonale Deaktivierung von Caches durch den Owner o

Beitrag von radioscout » Fr 2. Mai 2014, 14:31

Kampfzwerg87 hat geschrieben: Das Argument, dass man den Cache auch außerhalb deponieren könnte finde ich am Prinzip des Geocachings vorbei.
Warum? Kann kein Cacher reingehen, wenn die Dose draußen liegt?
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Re: Saisonale Deaktivierung von Caches durch den Owner okay?

Beitrag von Rhönwanderer » Fr 2. Mai 2014, 15:05

radioscout hat geschrieben:
Kampfzwerg87 hat geschrieben: Das Argument, dass man den Cache auch außerhalb deponieren könnte finde ich am Prinzip des Geocachings vorbei.
Warum? Kann kein Cacher reingehen, wenn die Dose draußen liegt?
Das schon, aber muss wirklich jeder Cache ante portas liegen? Ich kann auch davor stehen, ohne ein Statistikpünktchen einzusammeln. Dann schaue ich mir das Erdloch samt Hinweistafel an und gehe weiter. Lieber einige gute Caches in Höhlen und aus Technik, die aus Witterungsgründen und ähnlichem deaktiviert werden müssen als hunderte langweilige Powertrail-Tradis, bei denen man stupide durch den Wald läuft.

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