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Geo-Post-Office

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Thaliomee
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Re: Geo-Post-Office

Beitrag von Thaliomee » Mo 25. Aug 2014, 15:27

HansHafen hat geschrieben: "Normale" Geopost wäre:
  • Cache der groß genug ist und somit geeignet
  • Hier kann man selbst eine Postkarte hinterlegen, die einen anderen Cacher erreichen soll. Als Adresse dient der Geocacher-Name und hilfreicherweise ein Zielcache, wo die Karte möglichst abgelegt werden soll. Ergänzend dazu ist natürlich ein Ortsname sinnvoll, sodass ein williger Helfer weiß, ob er in diese Richtung kommt.
Das ist doch aber (ziemlich exakt) dasselbe wie eine Kretypost(karte). Dafür brauche ich ja nicht zwingend einen speziellen Cache.
HansHafen hat geschrieben:Bei dem obigen Beispiel hat sich jedoch der Owner zusätzlich etwas einfallen lassen.
Dachte ich auch erst - das ist aber eine Art Serie und der Text ist bei vielen Caches gleich (also mit dem Blancoexemplar).

Ich wollte auch gar nicht wissen, was "richtig" ist, sondern nur was Rhönwanderer meint, da es scheinbar schon ganz verschiedene Auslegungen gibt.

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hustelinchen
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Re: Geo-Post-Office

Beitrag von hustelinchen » Mo 25. Aug 2014, 16:25

HansHafen hat geschrieben:Die andere Karte behält man sozusagen als Andenken/Belohnung. Selber verfährt man genau so - man schreibt eine Karte, frankiert sie, heftet sie an eine Doublette und hinterlegt sie dort.
Ok, auf die Idee mit der Belohnung war ich nicht gekommen. Aber wenn ich eh die Karte selber schreibe, dann kann ich sie auch gleich selber in den Kasten werfen. Wozu soll das gut sein, dass die jemand anderes einwirft?

Was ich mir vorstellen könnte, wenn ich zB einem Cacher 200 km weiter weg von mir eine Karte schicken will, dass das dann der Witz dabei ist, dass die Karte nur über die Postcaches weitergegeben werden soll.

@Röhnwanderer
Schreib doch mal, wie du dir das gedacht hast.
Herzliche Grüße
Michaela

Rhönwanderer
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Re: Geo-Post-Office

Beitrag von Rhönwanderer » Mo 25. Aug 2014, 16:55

Wie ich es mir vorgestellt habe:

In der Nähe wichtiger Verkehrkreuzungen und an Urlaubszielen werden Geo-Post-Offices (von mir) eröffnet. Hier kann, wie auch in normalen Caches Post eingeworfen werden, die ohne Briefmarke befördert werden soll. Ein Cacher auf Suche, aber auch Cacher auf dem Weg zur Arbeit oder in den Urlaub schauen nach, ob sie die Post in die richtige Himmelsrichtung oder an eine Hauptverkehrsstraße bringen können, sodass diese ihr Ziel auf kurz oder lang erreicht.

Die Geo-Post-Offices haben den Vorteil, dass man dort Briefe und ansichtskarten erwarten kann, während dies bei normalen Caches Zufall ist.

Ob ich Letterboxes nehme, ist eine Kostenfrage, denn ich komme bei einem soliden Netz zwischen meinem ZuHause und meiner Arbeit bei Varianten bis zu 15 Kilometer abseits meiner Stammstrecke und einigen weiteren Dosen in meinem Heimatlandkreis auf 30 Caches.

Ohne Wachs

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Marschkompasszahl
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Re: Geo-Post-Office

Beitrag von Marschkompasszahl » Mo 25. Aug 2014, 16:58

Rhönwanderer hat geschrieben:Das Netz an Geo-Post-Offices ist sehr großmaschig und die dazugehörigen Caches sind schon sehr alt. Die Idee wurde nie wirklich weiter verfolgt.
Die Liste bei Cachewiki scheint aber auch nicht vollständig zu sein:
http://www.cachewiki.de/wiki/Liste:Geo_Post_Office

Wenn ich via c:geo nach "geo post office" schaue, dann finde ich weitaus mehr, wie es scheint.
Manche nur als Tradi (sowohl GC als OC), manche als Letterbox Hybriden (GC.com). Insgesamt jedoch nur 29 Stück.

Aber wie Du ja selber einräumst - die Idee wurde nie wirklich weiterverfolgt.
Komm doch mal mit nem Schwung "Geo Post"-Karten zum nächsten GC-Event. Man wird Dich zunächst ungläubig anstarren. Und spätestens wenn der Erste feststellt, dass man die Dinger nicht tracken kann, wird man sich wieder den wichtigen Email- und Excel-Listen der "richtigen" TBs widmen und Dich mit Deiner Posttasche im Regen stehen lassen.

Selbst wenn Du es schaffst, bis Ende des Jahres die Zahl der "Briefkästen" in Deutschland zu verzehnfachen, wird man das Blatt nicht mehr wenden können.
GC.com verdient sein Geld nun mal mit dem Verkauf der TB-Tracking-Nummern und die (GC.com-)Cacher "verdienen" wiederum durch Punkte (finden/ discovern). Und wenn man sieht, wieviele Reisende da schon verschwinden, dann dürften Pappkarten noch weniger wert geschätzt werden. Sich die Mühe machen, eine Postkarte von A nach B bringen und dafür nicht einmal gewürdigt werden - sei es durch einen Punkt oder anhand der erbrachten km-Leistung?

Nix für ungut, aber ich glaube, Du setzt hier auf ein totes Pferd.

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Re: Geo-Post-Office

Beitrag von Thaliomee » Mo 25. Aug 2014, 17:09

Rhönwanderer hat geschrieben:Wie ich es mir vorgestellt habe:

In der Nähe wichtiger Verkehrkreuzungen und an Urlaubszielen werden Geo-Post-Offices (von mir) eröffnet. Hier kann, wie auch in normalen Caches Post eingeworfen werden, die ohne Briefmarke befördert werden soll. Ein Cacher auf Suche, aber auch Cacher auf dem Weg zur Arbeit oder in den Urlaub schauen nach, ob sie die Post in die richtige Himmelsrichtung oder an eine Hauptverkehrsstraße bringen können, sodass diese ihr Ziel auf kurz oder lang erreicht.

Die Geo-Post-Offices haben den Vorteil, dass man dort Briefe und ansichtskarten erwarten kann, während dies bei normalen Caches Zufall ist.
Diese Idee finde ich gut, weil es recht realistisch ist: Ich sammle sowieso Gratis-Postkarten aus Kneipen, könnte also mal schnell 20 oder 30 Stück "schreiben" und einwerfen. Davon kommen vielleicht 2 oder 3 an, aber ich habe kein Geld investiert :D

Marschkompasszahl, du hast mit jedem Wort Recht und genauso ist es ja - mit den KretyPost oder den schon bestehenden "wandernden" Karten. Trotzdem gibt es immer wieder eine kleine Quote die durchkommt.

Edit: Eine "Flaschen(PETling)-Post" wäre auch witzig. Wasserdicht und eine schöne Verwendung für die kleinen Schraublinge.

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Re: Geo-Post-Office

Beitrag von Zappo » Mo 25. Aug 2014, 19:24

Marschkompasszahl hat geschrieben:Richtig. Die Wegbeschreibung von klassischen Letterboxen erfolgt nur mit Angabe von markanten Punkten, Richtungsanweisungen und Streckenlängen.
z.B. an der Marienstatue die Spitzkehre Richtung Nordosten einschlagen, nach 700m gabelt sich der Weg erneut, geh dann nach links ,........Letterboxen können aber auch "Briefe" enthalten (darum ja auch Letterbox = Briefkasten). .....
Sorry to say: Letterbox meint nicht Briefkasten - so im Sinne von Postkarten transportieren und so - da interpretiert Ihr was rein, was nicht stimmt und niemals war und ist. Letterbox ist eher mit "Postfach" zu übersetzen - die ersten Anfänge waren eben ne Dose zu deponieren, in die die Finder ihre Visitenkarten reinlegten. Fertig. Mit Versenden, Rückmelden usw hat das mal garnix zu tun.

Also auch keinerlei Parallelität zu der angesprochenenn Post-office-Geschichte.

Bleibt das Problem - das interessiert wohl niemanden , der einfach nen Cache sucht.

Gruß Zappo
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Re: Geo-Post-Office

Beitrag von HansHafen » Mo 25. Aug 2014, 22:16

hustelinchen hat geschrieben:Aber wenn ich eh die Karte selber schreibe, dann kann ich sie auch gleich selber in den Kasten werfen. Wozu soll das gut sein, dass die jemand anderes einwirft?
Steht doch bei dem Cache dabei: a) der Zeitpunkt ist willkürlich, wann die Karte auf Reisen geht, b) die Karte wird idealer Weise von anderen Orten versendet, als es vom originalen Absender möglich gewesen wäre. Und c) du machst jemandem mit der Blancokarte eine Freude - es heißt ja nicht, dass diese nicht witzig sein darf :roll: So hängt deine Karte dann vielleicht bei mir in der Küche weil ich die cool finde?!

Zappo hat geschrieben:Sorry to say: Letterbox meint nicht Briefkasten - so im Sinne von Postkarten transportieren und so - da interpretiert Ihr was rein, was nicht stimmt und niemals war und ist. Letterbox ist eher mit "Postfach" zu übersetzen - die ersten Anfänge waren eben ne Dose zu deponieren, in die die Finder ihre Visitenkarten reinlegten. Fertig. Mit Versenden, Rückmelden usw hat das mal garnix zu tun.

Also auch keinerlei Parallelität zu der angesprochenenn Post-office-Geschichte.
GENAU das sagte ich ja oben. Das sollte man strikt trennen, hat nix mit einander zu tun. Wer's wissen will, der stöbert mal in den Dokumentationen (meist englisch) zu den Letterboxen und wie sie entstanden.

Daher ist der Begriff Geo-Post-Office auch zwingend nötig und sinnvoll!

Und zum Thema totes Pferd:

Natürlich kann man immer mit der Masse mitschwimmen. Natürlich hat man dann mehr Resonanz. Aber dann wird es schnell auch wieder langweilig, oder? Und es braucht eben auch Leute die ausscheren und etwas anderes machen - klar kann der TE auf die Nase fallen mit deinen Mühen. Aber er hat es versucht... und wenn einige das annehmen "lohnt" es sich ja vielleicht. Ist halt die Frage: Wann "lohnt" es sich.

Ich lege auch Opencaches aus - da kommen auch nicht so die Massen. Trotzdem freue ich mich über Logs. Und habe keine Ansprüche wie "muss mindestens x-mal im Monat gefunden werden". Ich will auch noch weitere OCs auslegen, einfach darum! Kommt halt auf den Anspruch an, den man an sein Projekt hat - ist man zu ehrgeizig, dann ist man schnell enttäuscht. Sieht man's locker, dann freut man sich auch über kleine Erfolge. Und davon lebt sowas ja auch, dass Leute eine Infrastruktur vorhalten jenseits von dem "muss-sich-lohnen"-Gedanken.
Ich und die Schwerkraft, was für eine nervenaufreibende Kombination...

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Re: Geo-Post-Office

Beitrag von Rhönwanderer » Di 26. Aug 2014, 23:03

Hi Leute,

sollte das Pferd tot sein, werde ich es versuchen wiederzubeleben. Ansonsten werde ich es verarzten und gesund pflegen. Ich denke mal, mit lediglich 29 Geo-Post-Offices ist diese Art, Post zu versenden, nicht präsent genug, als dass es den meisten Cachern bekannt ist. Je engmaschiger das Netz, desto größer der Bekanntheitsgrad.

Ich danke für die Übersetzung Letterbox=Postfach=/Postkasten. Allerdings sorgt die Letterbox selbst wegen ihrer geringeren Häufigkeit einem Tradi gegenüber, dass er vermehrt angelaufen wird. Er dürfte damit der ideale Werbebotschafter sein. Man muss das mal überdenken.

Ich bitte jeden, der an diese Idee glaubt, auch ein Post-Office vor der Haustür zu eröffnen. Damit erhält das Ganze eine reelle Cache, sich zu verbreiten.

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Re: Geo-Post-Office

Beitrag von Marschkompasszahl » Di 26. Aug 2014, 23:17

Das schöne ist ja, dass so etwas auch über OC.de machbar ist.

Das mag zwar den Nachteil haben, dass die Dosen seltener frequentiert werden,
aber genau das könnte auch der Vorteil sein: weniger Traffic, weniger "Unwissende" (die denken, das wäre jetzt ein Cache mit einem Edgar-Cards-Angebot, wie man es sonst aus der Kneipe kennt) und neben den üblichen Cachern die der einen oder anderen Plattform angehören, kann man so gezielt die "Post-Freunde" ansprechen.

Ich hätte durchaus Lust, solch ein Geo Post Office in Mainz und/ oder Umgebung anzulegen.

Es wäre auf jeden Fall hilfreich, den Cache-Wiki-Eintrag zu optimieren, ggf. auch um eine OSM-Karte ergänzt, um zu sehen, wo denn aktuell all die "Postämter" liegen.

Und vielleicht schreibt man einfach mal ein paar LB-Hybrid-Owner an, ob sie ihr Angebot denn nicht erweitern wollen. ;)

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Re: Geo-Post-Office

Beitrag von Thaliomee » Mi 27. Aug 2014, 11:22

Rhönwanderer hat geschrieben:
Ich bitte jeden, der an diese Idee glaubt, auch ein Post-Office vor der Haustür zu eröffnen. Damit erhält das Ganze eine reelle Cache, sich zu verbreiten.
Danke für den freudschen Verschreiber :D
Habe mir beim Restposten-Laden grad vorletzte Woche einen Briefkasten für 2Euro gekauft. Leider ohne Schloss (bzw. ohne Schlüssel). Mal sehen, was sich daraus machen lässt.

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