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NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroffen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Mark
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Mark » Di 23. Sep 2014, 20:21

HansHafen hat geschrieben:Ich meinte: Welche Vergehen soll man unter den Tisch fallen lassen und ab wann ist es deine Pflicht zu petzen?
Solange keine Menschen ernsthaft gefährdet werden, interessiert es mich nicht, ob der Cache jetzt buchstabengetreu nach den Guidelines gelegt wurde oder nicht.

Beispiel: In einem Lost Place weiß man normalerweise wie man sich zu verhalten hat. Man weiß, daß es nicht legal ist und man kennt das Risiko. Trotzdem wird niemand ernsthaft gefährdert. Anders verhält es sich mit einer Dose zwischen 2 Schienen einer ICE-Trasse.

Oder anders: Der eingegrabene Cache im Wald stört mich nicht. Die Dose, die bewußt auf den morschen Dachboden eines alten Hause gelegt wurde, schon eher.
Und Selbstschutz hat nichts mit "Eier haben" zu tun - wenn entsprechend gewalttätige Reaktionen des Angezeigten wahrscheinlich sind, so ist es nur angebracht sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.
Wenn es mir sooooo wichtig ist, einen Cache anzuprangern, dann muß ich halt das Risiko eingehen.
In diesem Fall ist der Owner niemand, mit dem ich näheren Kontakt brauche,
Da sind wir schon 2.

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HansHafen
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von HansHafen » Di 23. Sep 2014, 20:21

Mark hat geschrieben:
steingesicht hat geschrieben: Natürlich kann und muss der Reviewer direkt archivieren, wenn er einen Regelverstoss wie unbefugtes Betreten per NA gemeldet bekommt.
Das wäre ziemlich arm, wenn ein Reviewer eine dem NA folgende Rechtfertigung/Richtigstellung einfach ignorieren würde.
Wieso - den Reviewer kannst du anschreiben und ihm die Situation aus Ownersicht darlegen. Hatte ich auch schon mal - es gab eine Meinungsverschiedenheit, ich habe dem Reviewer Fotos von der Location und Umgebung geschickt und der Cache konnte online gehen.

Auch schon öfter habe ich es gesehen, dass ein Cache archiviert und später, als alles geklärt war oder der Owner etwas geändert hatte, wieder aus dem Archiv geholt wurde. Eine Archivierung ist keine Todesurteil. Und es ist immer noch nur ein Spiel.

Unverständlich, dass manche reagieren, als wäre ihr Erstgeborenes geschändet worden.
Ich und die Schwerkraft, was für eine nervenaufreibende Kombination...

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steingesicht
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von steingesicht » Di 23. Sep 2014, 20:23

Mark hat geschrieben:
steingesicht hat geschrieben: Natürlich kann und muss der Reviewer direkt archivieren, wenn er einen Regelverstoss wie unbefugtes Betreten per NA gemeldet bekommt.
Das wäre ziemlich arm, wenn ein Reviewer eine dem NA folgende Rechtfertigung/Richtigstellung einfach ignorieren würde.
Und eine Richtigstellung bzw. Bitte um Klärung ist bei anonymer Anzeige aus welchem Grund nicht möglich?
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T5 war gestern - Ächte Männer loggen DNF! Bist auch Du hart genug?

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Cloggy72 » Di 23. Sep 2014, 20:33

Mark hat geschrieben:
steingesicht hat geschrieben: Natürlich kann und muss der Reviewer direkt archivieren, wenn er einen Regelverstoss wie unbefugtes Betreten per NA gemeldet bekommt.
Das wäre ziemlich arm, wenn ein Reviewer eine dem NA folgende Rechtfertigung/Richtigstellung einfach ignorieren würde.
Eigentlich ist es doch so, dass die Sucher oft jahrelang stillschweigend danach gesucht haben und ihre eigenen Punkte im Blick hatten. Solange nichts passiert ist, war man sich einig und deckte sich gegenseitig.

Ich sehe das Problem darin, dass der Reviewer es nicht genau feststellen kann, ob was geändert wurde oder illegal ist. Dann würde der Zirkus von vorne losgehen und der nächste NA kommt bestimmt irgendwann.

@Hans Hafen,
ich hoffe doch, dass jemand das Formular bei Groundspeak nutzt. Ich für meinen Teil halte mich da aber raus, da ich mich mit solchen Zeitgenossen nicht mehr anlegen möchte. Ich habe in meinem ehemaligen Bekanntenkreis ähnliche Kaliber und auch nach Jahrzehnten Stress mit denen (Stalking).
Kurz gesagt: Ich habe dafür keine Eier mehr in der Hose mich mit Jemandem anzulegen und Monate, Jahre, Jahrzehnte später von diesem Jemanden aus Rachegelüsten verfolgt zu werden.

Grüße
Der oben stehende Text ist eine Meinungsäußerung, die meine Ansicht zu diesen Themen wiedergibt.

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Mark » Di 23. Sep 2014, 20:35

HansHafen hat geschrieben:Wieso - den Reviewer kannst du anschreiben und ihm die Situation aus Ownersicht darlegen.
Das hat er angeblich getan. Es kam angeblich keine Reaktion. Ich bin jetzt aber von der Situation "NA: Cache eingegraben", "Ownernote: Stimmt nicht.", "Reviewer: Archiv" ausgegangen.
Auch schon öfter habe ich es gesehen, dass ein Cache archiviert und später, als alles geklärt war oder der Owner etwas geändert hatte, wieder aus dem Archiv geholt wurde.
Klar, das gibts. Die Frage ist nur, wieviel Lust man hat, sich für einen Cache einzusetzen, der aufgrund irgendeiner Mail an einen Reviewer archiviert wurde, OHNE, daß der Owner dazu gehört wurde.

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Zappo
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Zappo » Di 23. Sep 2014, 20:38

HansHafen hat geschrieben:....Aber zumindest das sichtbare Verhalten des Owners kann man doch bewerten. Und das lässt leider schon tief blicken. Wieso sollte man dieses Verhalten noch verteidigen - dass fällt bei mir in die Kategorie "Geht gar nicht!". ....
Ja, geht garnicht. Wie hier so vieles andere, das garnicht geht.

GC macht Werbevideos mit Caches, die nach den eigenen "Gesetzen" verboten sind und versteckt sich (wissentlich) hinter einem Kreuzchen, das, wenn es denn wirklich ernst genommen würde, wohl das Verdienst-Aus für sie bedeuten würde. Und WIR (zumindest ich) kreuzen fröhlich an, wohl wissend, daß der Cache zumindest ohne Genehmigung in der Grauzone befindet. Auch hier kann man sagen: Wo ist die Grenze? Machen wir nicht alle, was nicht richtig ist und sollten wir dann nicht konsequenter weise die Plattform wechseln statt hier vollmundig zu sagen: Dann darf man eben nicht zu GC?

Ist die Reklamation überhaupt richtig (zumindest über den Edding scheint es verschiedene Ansichten zu geben) und kommt sie aus dem richtigen Anlaß? Und sollte der Reviewer nicht im Vorfeld das zu klären zu versuchen und den Owner befragen? Wir sind ja wohl nicht im Venedig der Dogen.

Vielleicht wird der Owner in nem halben Jahr selbst einsehen, daß er überreagiert hat. Vielleicht auch nicht. Kann ich mich jetzt nicht unbedigt mehr als kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen. Auch beim Fußball gibts Leute, die in der Hitze absichtliche Fouls begehen.

Nicht ok, klar. Aber ob ich da unbedingt TIEF BLICKEN muss, weiß ich jetzt nicht. Und wenn mir widerstrebt, daß hier offensichtlich die alte Spirale "Fehler= böserMensch=frisst auch kleine Kinder=darf geprügelt werden" Einzug hält, hat das auch nix mit "verteidigen" zu tun.

Der Ton ist hier einfach - für mich - ins Grausame und Erbarungslose gerutscht. Das hilft niemanden weiter. Und rückt auch die beste und richtigste Meinung ins falsche Licht.

Gruß Zappo
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"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Mark » Di 23. Sep 2014, 20:41

Cloggy72 hat geschrieben: Ich sehe das Problem darin, dass der Reviewer es nicht genau feststellen kann, ob was geändert wurde oder illegal ist.
Braucht er nicht. Es reicht eine Mail mit irgendwas drin, das vielleicht sogar zum Cache passt. Schwupps, Archiv.
ich hoffe doch, dass jemand das Formular bei Groundspeak nutzt.
Wozu? Weil der Owner im wahren Leben nichts zu sagen hat? Hat er von mir auf FB lesen dürfen und ich lebe noch. Das war eh nur einen auf dicke Hose gemacht.
Kurz gesagt: Ich habe dafür keine Eier mehr in der Hose mich mit Jemandem anzulegen und Monate, Jahre, Jahrzehnte später von diesem Jemanden aus Rachegelüsten verfolgt zu werden.
Seht ihr dieses Spiel nicht vielleicht doch etwas zu extrem?

Leben und leben lassen. Wenn ich nicht in Lost Places gehen würde, wieso sollte ich sie dann irgendwo anschwärzen? Wieso sollte ich Klettercaches verpetzen, die nicht vom Förster genehmigt wurden?

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von HansHafen » Di 23. Sep 2014, 20:47

Mark hat geschrieben: Klar, das gibts. Die Frage ist nur, wieviel Lust man hat, sich für einen Cache einzusetzen, der aufgrund irgendeiner Mail an einen Reviewer archiviert wurde, OHNE, daß der Owner dazu gehört wurde.
Das ist für mich aber nur Rumgejaule - entweder man will seinen Cache auf genau dieser Plattform online haben, dann ist es nicht so schwer ein Foto zu schicken und ein paar Zeilen zu schreiben. Oder sogar - bewahre! - eine Station zu ändern.

Wenn man sieht wieviel Energie in die Detektivarbeit gesteckt wird, darein Hass zu kultivieren und zu verbreiten - dann sollte das doch ein Klacks sein.

Klar, es gibt auch Reviewer die setzen einen Cache erst einmal auf "disabled" und warten kurz ab, bevor ein "archive" kommt, wenn der Owner sich nicht meldet. Vielleicht netter, sicher. Eigengott ist da aber nun für ein strenges Durchgreifen bekannt. Regeln verletzt, erwischt, archive. Kann man so sehen, oder lockerer. Aber Hand auf's Herz: Legst du eine illegalen Cache (bspw. Lost Place) und das kommt irgendwann auf den Reviewertisch - dann wusstest du vorher was du tust (wie du ja selber zu gibst). Auf wen - wenn nicht auf dich selbst - kannst du dann sauer sein? Klar, es ist immer einfacher die Schuld bei anderen zu suchen... aber das hat mit deinem "Eier haben" auch recht wenig zu tun, oder?
Ich und die Schwerkraft, was für eine nervenaufreibende Kombination...

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Cloggy72 » Di 23. Sep 2014, 20:55

Mark hat geschrieben: Seht ihr dieses Spiel nicht vielleicht doch etwas zu extrem?
Sehen diese beiden Hobbykollegen harmlos aus?
http://imgcdn.geocaching.com/user/large ... f413f5.jpg :???:

Du wirst hier wie überall einen breiten Querschnitt durch alle Persönlichkeitsstrukturen und -störungen finden. Mit einigen Zeitgenossen kann und will ich nichts zu tun haben. Das was ich bis jetzt hier über den Owner gelesen habe, gibt mir in Sachen Meinungsbildung schon zu denken, bin immerhin auch schon länger im Internet unterwegs und wurde anfangs mit AOL gewaschen ;)

Grüße
Der oben stehende Text ist eine Meinungsäußerung, die meine Ansicht zu diesen Themen wiedergibt.

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Mark » Di 23. Sep 2014, 20:56

HansHafen hat geschrieben: Das ist für mich aber nur Rumgejaule - entweder man will seinen Cache auf genau dieser Plattform online haben, dann ist es nicht so schwer ein Foto zu schicken und ein paar Zeilen zu schreiben. Oder sogar - bewahre! - eine Station zu ändern.
Deswegen schrieb ich "wieviel". Da geht eine Mail an den Reviewer mit einer Stellungnahme. Wenn er reagiert, okay. Wenn nicht, dann wars das.

Aber gut, ich hab solche Probleme zum Glück nicht^^
Regeln verletzt, erwischt, archive.
Regeln vielleicht verletzt, vielleicht erwischt, archive.
Defacto kann ich irgendwelche Fotos verschicken.
Legst du eine illegalen Cache (bspw. Lost Place) und das kommt irgendwann auf den Reviewertisch - dann wusstest du vorher was du tust (wie du ja selber zu gibst).
Ja, vielleicht landet er auf dem Reviewertisch.
Auf wen - wenn nicht auf dich selbst - kannst du dann sauer sein? Klar, es ist immer einfacher die Schuld bei anderen zu suchen... aber das hat mit deinem "Eier haben" auch recht wenig zu tun, oder?
Beides. Mal ehrlich: Aus welchem Grund sollte ich einen Cache verpetzen? Weil es ggf. nicht legal ist, etwas zu betreten? Es trotzdem zu tun ist das Problem jedes Einzelnen. Da muß ich nicht dafür sorgen, daß die Dose im Archiv landet. Wenn es Probleme mit Anwohnern etc. gibt, schreib ich dem Owner ne Mail.

Meine einzigen NAs waren wie gesagt Dosen, die auf Spielplätzen lagen. Wobei da die Reviewer nicht durchgreifen.

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