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NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroffen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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wolkenreich
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von wolkenreich » Mi 24. Sep 2014, 09:12

@Cloggy72 Die Theorie ist also: weil ich in einem von X angenommenen Fällen vom Owner Gegenwind bekomme, wenn ich öffentlich einen NA logge, dann tue ich es nicht mehr?

Super Sache. Wenn wir in allen Bereichen des Lebens unsere negative Erfahrungen auf unser gesamtes Umfeld übertragen, dann freue ich mich nicht auf diese schöne neue Welt!
Die Spirale dreht sich immer schön weiter, bis am Ende vielleicht noch die Existenz eines Menschen zerstört wurde, weil irgendwann mal ein andere Mensch dachte "Ich logg halt mal nen anonymen NA. Soll der Olle doch sehen wie er damit klar kommt."

Sorry, aber einige hier sind richtig geil darauf, andere hängen zu sehen. Vom Owner erwarten, dass er seinen Zorn im Zaum hat, aber selbst kein Ende finden?
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Cloggy72
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Cloggy72 » Mi 24. Sep 2014, 09:38

@Wolkenreich,

wie gesagt, es ist kein Einzelfall. Nur was jetzt hier passiert ist die sprichwörtliche "Spitze des Eisbergs", welche Außmaße unter der Wasserlinie waren sah der Ausguck auf der Titanic auch nicht.

Warum bitte soll ich mich dauerhaft auf Jahre im Gegenwind bewegen? Schau dir mal ältere Beiträge von mir an, ich habe genau die gleiche Sch.... hier durch, habe Dosen zwischen Gleisanlagen, in deutlich umfriedeten und beschilderten Privatgrundstücken gemeldet. Und dann wurden mir von mir geloggte Caches zur Last gelegt, die ja auch illegal wären. Man denkt manchmal nicht nach, wenn die Dose in Sichtweite in einer verfallenen Hütte am Straßenrand ist, man geht rein. Mir wurde auch von anderen Cachern gedroht, wenn ich damit nicht aufhöre. Das war nicht nur ein Owner der ein wenig rummaulte, sondern die ganze Clique.
Habe eigentlich Freunde gesucht und Feinde gefunden.

Auf sowas habe ich keinen Bock mehr, will meine Ruhe haben, genau deswegen logge ich garnichts mehr und bin sozusagen bei GC.com verschwunden, auch wenn ich mir ab und zu die GC-Karte in meiner Region ansehe um eventuell interessante Orte zu finden.

NA loggen ist wie ein Kampf gegen Windmühlen, die drehen sich einfach weiter. Die Masse der Cacher schaut entweder schweigend zu oder ist eben mitbeteiligt an den illegalen Dosen. Einige wenige maßen sich dann an doch nen NA zu loggen und bekommen den Shitstorm dann ab.

Grüße
Der oben stehende Text ist eine Meinungsäußerung, die meine Ansicht zu diesen Themen wiedergibt.

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von steingesicht » Mi 24. Sep 2014, 09:58

wolkenreich hat geschrieben:@Cloggy72 Die Theorie ist also: weil ich in einem von X angenommenen Fällen vom Owner Gegenwind bekomme, wenn ich öffentlich einen NA logge, dann tue ich es nicht mehr?
Ja, Selbstschutz hat Vorrang.
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T5 war gestern - Ächte Männer loggen DNF! Bist auch Du hart genug?

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von moenk » Mi 24. Sep 2014, 10:00

Ich denke wenn hier Bilder der Situation und das Listing angeprangert werden finden sich genug Mitglieder die ein NA loggen. Sinn des Geoclubs ist seit über 10 Jahren über Geocaches zu diskutieren, bisher gehts hier nur um den Owner, der ist mir völlig egal. Die Frage ist ganz einfach ob der Cache den Regeln genügt oder nicht, der Rest ist Kindergarten. Wenn der Owner meint seine Sandburg kaputt machen zu wollen, bitte gern.
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Zappo » Mi 24. Sep 2014, 10:01

HansHafen hat geschrieben:Vielleicht bringe ich das auch ungeschickt rüber?

Ich sehe da die Fackel oder Mistgabel nicht wirklich in meiner Hand. Es wäre genauso falsch gegen den Owner die Mittel einzusetzen, die der Owner gegen den Melder einsetzt. Aber ich sehe auch nicht, dass ich das gemacht hätte (korrigiere mich da gerne). Und was ich dem Forum hier auch anrechne, dass niemand sonst das getan hat - also den Spieß umgedreht, den Owner bedroht, unter Druck gesetzt, seine Daten veröffentlicht, dazu aufgerufen hat ihn oder seine Besitztümer zu schädigen.

Weshalb ich hier schreibe liegt allein in den Kommentaren begründet, die versuchen das Verhalten des Owners in Schutz zu nehmen. Oder der "Petze" dafür die Schuld oder eine Mitschuld zu geben - so nach dem Motto "Der hat das verdient". Nein, das was da angeleiert wurde hat der Mensch nicht verdient, der den Verstoß gemeldet hat. Genauso wenig hat auch der Owner Gleichwertiges verdient - ich sehe aber auch keinen, der das fordert.
Ich sach mal so - jeder hat hier irgendwas, was ihn antreibt, Meinungen, die er als richtig findet und die er in Diskussionen einfließen lässt. Ist ja alles gut.

Aber es sollte sich dann auch auf einigermaßen richtige Wahrnehmung gründen. Diese von Dir hier so konstatierte Verteidigung des Owners und der Verurteilung der "Petze" als einzig Schuldigen kann ich in den Beiträgen einfach nicht wiederfinden. Dem ist einfach - nach meinem Empfinden- einfach nicht so. Ein paar Ausrutscher gibts immer, ein paar Posts kann und muß man einfach überlesen und vergessen - das dürfte forentypisch sein. Aber ansonsten gibts hier ne große Mehrheit von Leuten, die sich einigermaßen gesittet ihre zum Vorfall gehörige Meinung um die Ohren schlagen :D

Ich mag jetzt nicht die ganzen Beiträge durchlesen, wieviele mal "Petze" gesagt haben. Aber der allgemeine Eindruck, daß hier der Owner auf Teufel komm raus verteidigt wird, habe ich nicht - eher im Gegenteil. Da frägt man sich schon: Was reitet den Hans da, hier die Speerspitze einer unreflektierten Haudrauf-Bewegung darzustellen?

Eine Entrüstung, die sich gegen eine eigentlich garnicht vorhandene gegenseitige Entrüstung stemmt, kommt eben doch sehr einseitig rüber.

Aber beim Cachen und nem Diskutieren über Caches sind wir schon lange nicht mehr. Vielleicht sollte man wirklich ein wenig ausschnaufen. Ich bin erstmal raus.

Gruß Zappo
Zuletzt geändert von Zappo am Mi 24. Sep 2014, 10:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Cloggy72 » Mi 24. Sep 2014, 10:03

wolkenreich hat geschrieben: Die Spirale dreht sich immer schön weiter, bis am Ende vielleicht noch die Existenz eines Menschen zerstört wurde, weil irgendwann mal ein andere Mensch dachte "Ich logg halt mal nen anonymen NA. Soll der Olle doch sehen wie er damit klar kommt."
Tschuldigung, dass muss ich nochmal aufdröseln....
Also du meinst wirklich, dass der Owner in seiner Existenz wegen eines anonymen NA bedroht wird? Ist das nicht ein wenig übertrieben für ne deaktivierte Plastedose?

Ist es nicht vielmehr umgekehrt?
- illegale Dose, Anzeige wegen Hausfriedensbrich, etc.pp möglich,
- NA-Logger wird vom Owner bedroht, verfolgt, belästigt und stiftet Dritte zu Straftaten an,
- der NA-Logger ist somit durch das Verhalten des Owners geschädigt, beeinträchtigt, usw.
- Owner selbst macht durch sein negatives Verhalten im Internet sich aufmerksam und schießt sich gerade ein fettes Eigentor.

Meiner Ansicht nach hat der Owner mehr als ein Problem und nicht der NA-Logger.
wolkenreich hat geschrieben: Sorry, aber einige hier sind richtig geil darauf, andere hängen zu sehen. Vom Owner erwarten, dass er seinen Zorn im Zaum hat, aber selbst kein Ende finden?
Ich bin nicht geil drauf den Owner hängen zu sehen, aber irgendwo muss mal eine Grenze sein. Der Owner schadet seiner Umwelt offensichtlich deutlich mehr als der NA-Logger den Owner. Ich fände es nur gut, wenn da Konsequenzen folgen.

Ich denke dieser Fall wird uns noch eine Weile beschäftigen.

Freundliche Grüße
Der oben stehende Text ist eine Meinungsäußerung, die meine Ansicht zu diesen Themen wiedergibt.

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von wolkenreich » Mi 24. Sep 2014, 10:18

Aus meiner Sicht begann die Eskalation an der Stelle, wo der "Melder" sich entschied anonym zu petzen. Und auch wenn es nur eine kleine Eskalation war, das Feuer gelegt hat er. Natürlich konnte er nicht damit rechnen, dass dass Feuer ein großes wird, obwohl .. gerade dieses Wissen ihm ja recht viele hier als Rechtfertigung seiner Sockenpuppentätigkeit unterstellen.

Wir sind verschiedener Meinung, okay, aber wie weiter oben schon mal wer schrieben: solche Typen würden im Kindergarten neben dem Sandkasten stehen und ihre Förmchen mit Tränen füllen, weil keiner was mit ihnen zu tun haben will. Diese Erfahrung muß eben gemacht werden. manchmal mehrfach.

Aus meiner Sicht hatte das Outing genau diesen Sinn: den Geocachern im Umfeld der Sockenpuppe zu zeigen, mit wem sie da eigentlich zusammen spielen. Damit diese erfährt, was die anderen Kinder davon halten.

Selbstverständlich betrifft das hier beide. Und beide werden Für- und Gegensprecher finden. So richtig mit Ruhm bekleckert hat sich keiner, aber insbesondere was das potentielle Offenlegen der Identität der Petze betrifft, werden hier nur die hässlichsten Vermutungen angestellt. Viel im Drüben fischen. Vermutlich wird gar nichts passieren. Und Vermutlich wird sich kein Gericht der Welt für diesen Kindergarten unter großen Kindern interessieren und die Kosten des Verfahrens tragen die Beteiligten.
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von wolkenreich » Mi 24. Sep 2014, 10:29

Eins möcht ich noch los werden: wenn G$ der Meinung wäre, es gibt illegale Caches, von denen sie sich distanzieren müssten, wenn G$ wirklich eine erzieherische Maßnahme gegen die ihrer Meinung nach "wahren" Spielverderber ergreifen wollte, dann würden sie nicht nur den Cache archivieren, sondern das Listing löschen und allen "Findern" ihren Fund nehmen. Aber das tun sie nicht. Im Gegenteil, sie werden erst aktiv, wenn jemand den Handlanger spielt.
Die interessieren sich einen Dreck für Legal und Illegal und wir hier im Forum gehen schon 15 Seiten aufeinander los und erkennen gar nicht, dass das Problem am Betreiber der Datenbank liegt, die wir nutzen.

Die lachen sich kaputt und zählen ihr Geld.
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von HansHafen » Mi 24. Sep 2014, 10:35

Moin,

entschuldige, aber bewegst du dich in irgendeinem Paralleluniversum?
wolkenreich hat geschrieben: Die Spirale dreht sich immer schön weiter, bis am Ende vielleicht noch die Existenz eines Menschen zerstört wurde, weil irgendwann mal ein andere Mensch dachte "Ich logg halt mal nen anonymen NA. Soll der Olle doch sehen wie er damit klar kommt."
Existenz zerstört weil anonymer NA?

Hallo? Geocaching = ein Spiel. Ein NA ist Bestand der Spielregeln, wie auch ein Found, ein DNF oder ein NM. Ein NA innerhalb des Spiels Geocaching ist kein Todesurteil und keine Schande. Es kann rückgängig gemacht werde, wenn alles in Ordnung ist bzw. in Ordnung gebracht wurde. Es ist doch nicht einmal so, dass ein NA einen Ausschluss vom Spiel zur Folge hätte.

Wo also hast du dich da reingesteigert? Oder der Owner? Existenz zerstört, weil bei einem Spiel jemand gesagt hat: "Hallo Spielleiter, guckst du da bitte mal - dieser Teil des Spiels entspricht nicht den Regeln".
wolkenreich hat geschrieben:Ich kann jedenfalls zu 100% verstehen, dass der Owner hier Bescheid wissen will, wer ihn gemeldet hat. Einfach um sicher zu gehen, dass man dieser Person im Leben nicht noch einmal die Hand gibt.
Oh wei, erstellst du dann auch solche Negativlisten wenn z.B. dein Auto mal nicht durch den TÜV geht weil ein Mangel dran ist? Du gekündigt wirst, weil du einen Auftrag nicht nach den Vorgaben erledigt hast? Du einen Strafzettel erhalten hast, weil du zu schnell unterwegs warst oder falsch geparkt hast? Sicher ärgert man sich erstmal - aber ermittelst du von allen dann Name und Adresse, weil du deinen "Feind" kennen willst? Ein anderer Ansatz wäre zu fragen: "Hmm, ich habe ein negatives Feedback bekommen - was habe ich wohl falsch gemacht, wie kann ich das Problem lösen und sicherstellen, dass mir das nicht noch einmal passiert?". Statt immer den Schuldigen woanders zu suchen...
wolkenreich hat geschrieben:Sorry, aber einige hier sind richtig geil darauf, andere hängen zu sehen. Vom Owner erwarten, dass er seinen Zorn im Zaum hat, aber selbst kein Ende finden?
Und noch einmal die Frage nach dem Paralleluniversum: Wer will hier jemanden hängen sehen? Entgegen deiner Wahrnehmung wollen die meisten niemanden hängen sehen. Nämlich nicht den, der den Cache gemeldet hat. Was der Owner mit seiner Treibjagd nämlich erreichen wollte. Dass dieser irgendwie zu Schaden kommt und einen Nachteil hat. Und auch niemand will den Owner hängen sehen - niemand fordert das. Niemand will, dass ihm Dinge widerfahren, die er einem anderen Menschen angedroht hat. Wo siehst du das also?

Was ich begrüßen würde, wäre ein Feedback der Spielleitung zu diesen Androhungen und Aufrufen seitens des Owners. Wenn gesagt würde "Sorry, aber solch ein Verhalten dulden wir bei unserem Spiel nicht, du musst eine Runde aussetzen" - bedeutend mit, dass er einen bestimmten Zeitraum gesperrt wird. Einfach, damit vielleicht die Erkenntnis durchsickert, dass sein Handeln nicht in Ordnung war. Und dass eben nicht alle wegschauen oder applaudieren, wenn man andere Menschen bedroht.

Auch das wäre kein Beinbruch, keine "Bedrohung der Existenz" wenn man bei einem Spiel mal einen Monat nicht mitspielen kann.

Ich kann es nicht oft genug sagen: Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! Es ist nur ein Spiel! ...

Der Mensch, der den Cache gemeldet hat, der hat dem Owner keinen Schaden zugefügt. Er hat nur bei einem Spiel gesagt "Halt, bitte so nicht" und dem Spielleiter das zu Überprüfung gegeben. Der Owner wollte jedoch einen Schaden für diesen Menschen, und zwar einen reellen, einen Schaden der die Lebenswirklichkeit eines Menschen betrifft, sei es "nur" die soziale Ächtung und Beschimpfung oder wie angedroht eine Körperverletzung und Sachbeschädigung. Wobei der Psychoterror bei zart besaiteten Menschen schon genug Schaden anrichten kann, wenn diese im Internet an den Pranger gestellt werden, wie vom Owner geplant mit Foto, Namen und Privatadresse.

Mir geht es hier nicht drum Recht zu haben, damit mein Ego gestreichelt wird. Ich möchte erreichen, dass ein Jeder, der dem Owner innerlich zugestimmt hat und negative Gefühle gegenüber dem Melder in sich hochkochen gefühlt hat, noch einmal in sich geht und versucht die Sache eben auch sachlich zu bewerten:
  • Es ist nur ein Spiel!
  • Der Owner eines Caches hat es selbst in der Hand sich an die Regeln zu halten denen er zugestimmt hat - tut er es nicht, ist das seine bewusste Entscheidung. Wer soll im Zweifelsfall die Schuld tragen, wenn nicht er, wenn das auffällt?
  • ein NA ist keine Bedrohung der Existenz, keine Schmach, kein Todesurteil!
  • ein NA bedeutet auch im Spiel nicht das Ende. Man kann diesen rückgängig machen. Weiterhin ist durch einen NA nicht das gesamte Spiel Geocaching beendet oder in Gefahr!
  • auch nach einem NA dreht sich die Erde weiter
  • der Melder hat eine Sache bemängelt - er hat nicht die Persönlichkeit eines Menschen angegriffen, er hat nicht beleidigt und war auch auch sonstwie nicht aggressiv gegenüber dem Owner!
  • Es ist nur ein Spiel!
Also, mal ruhig atmen und die Geschehnisse ins Große Ganze einordnen. In dem Spiel ist nichts passiert, was nicht reversibel wäre oder die Lebensqualität der Beteiligten irgendwie bedroht oder schmälert.

Die Aktionen des Owners waren jedoch kein Spiel. Er ist ganz gezielt gegen einen Menschen vorgegangen, hat ihm gedroht und andere dazu aufgerufen im Schaden zuzufügen. Das ist weder witzig noch bewundernswert. Und selbst wenn er sich da reingesteigert hat und das im Grunde seines Herzens nicht so meinte - die Folgen die er damit verursacht kann er gar nicht kontrollieren, und sei es nur Angst bei dem Melder (falls er überhaupt den Richtigen ermittelt hat) oder dem Menschen, den er fälschlich als denjenigen bezeichnet hat und dessen Namen und Wohnort er auf Facebook veröffentlicht hat. Und wenn jetzt wirklich jemand das Auto dieses Menschen zerkratzt (wie gefordert) oder seine Haustür beschmiert, ihm nachstellt usw. - dann wollte der Owner das vielleicht nicht, hat es aber ausgelöst. Das ist kein Spiel, sondern ein herber Eingriff in die Lebenswirklichkeit eines anderen Menschen. Selbst "Auge-um-Auge" gibt das nicht her - denn der Melder hat dem Owner nichts angetan.

Mir geht es hier einfach um Empathie. Sich hineinversetzen zu können in den Menschen, der hier gemobbt und bedroht wird. Das man sich die Frage stellt "Wie würde ich mich fühlen, wenn mir gedroht wird, wenn meine Daten bei Facebook veröffentlicht werden, wenn aufgerufen wird mir Schaden zuzufügen". Und das dann vielleicht auch noch, weil man selber nicht damit zu tun hat und der Owner falsch Detektiv gespielt hat. Ich empfände das jedenfalls als sehr unangenehm, als Bedrohung. Aber da kann ja jeder mal in sich gehen und versuchen, wie er sich in der Situation fühlen würde...

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von HansHafen » Mi 24. Sep 2014, 10:46

Zappo hat geschrieben:Da frägt man sich schon: Was reitet den Hans da, hier die Speerspitze einer unreflektierten Haudrauf-Bewegung darzustellen?
Dann habe ich das wirklich ungeschickt formuliert oder du das nicht so verstanden wie ich das meine. Ich sehe mich - wenn überhaupt - eher als Speerspitze einer reflektierten Hau-NICHT-drauf-Bewegung.

Der Owner ist mir ziemlich latte - mir geht es darum, dass jeder realisiert, dass Agressionen und Bedrohungen und Aufrufe zu selbigen nicht zu dulden, sondern zu verurteilen, abzulehnen sind. Dass ein Jeder mal das Horn prüft, bevor er in selbiges bläst. Dass Mitgefühl, Empathie nicht völlig abstirbt - wir noch erkennen können, dass es hier um einen Menschen ging.

Mein Ansinnen ist Hau-NICHT-drauf - und zwar ganz reell als auch in Form von dem Psychoterror der da angeleiert wurde!

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