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NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroffen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

ch3ka
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von ch3ka » Fr 19. Sep 2014, 21:58

Zudem gilt:
• regelwidrige Caches sind nicht automatisch bessere Caches, auch nicht "die meisten".
• regelkonforme Caches sind nicht automatisch schlechtere Caches, auch nicht "die meisten".
• Favoritenpunkte sagen nichts aus.
• Jeder darf und soll regelwidrige Caches melden.
zu 1) natuerlich nicht, ABER. zu 2) natuerlich nicht, ABER.
zu ABER: wie gesagt, fast alle meiner paar hundert gefundenen Caches verletzten wahrscheinlich irgendeine Regel von GS. Die paar, die es nicht tun, waren in der Regel maximal "ganz nett".

Das mit den Regeln ist halt so wie im Strassenverkehr: Es gibt formale Regeln, und es gibt sinnvolle Auslegungen davon: Wer immer Strich 49 faehrt, wo die gruene Welle auf 57km/h steht, ist ein Verkehrshindernis - wer 60 in der 30er-Zone faehrt, ein Arschloch.
Wer Dosen verbuddelt, hat zu Recht keinen Publish - wer einen Vermessungspunkt irgendwo reindruecken will, kann das von mir aus gerne tun.

Zu 3) Doch, schon. Zwar mehr indirekt ueber die Fav-Quote, und auch nicht zuverlaessig, aber dass sie NICHTS aussagen, stimmt so nicht.

Und zu 4): So geschrieben: Nein. Denn das wuerde ja bedeuten, dass jeder ca. 90% aller Caches ein NA reindruecken sollte. Ausserdem duerftest du dann gar nicht ueber den frustrierten Owner veraergert sein - er will ja nur regelwidrige Caches melden.
Dass dazu laut GC-Regeln auch ne Genehmigung fuer die Dose erforderlich ist, weisst du ja sicher.

Ich finde die Situation (allgemein, ganz losgeloest von diesem Fall) auch echt bescheuert - was beim einen Reviewer durchgeht, ist beim anderen ein NoGo. Fuer den einen Cache soll ich ins Listing schreiben, dass die Wege nicht verlassen werden muessen - der T5 180m weiter im Unterholz braucht diese Info nicht im Listing zu haben. Uswusf. JEDER weiss doch, dass diese Regeln nur formale Absicherung von GS sind. Und zuweilen auch sinnvoll, siehe vergraben-Regel - dann kommt es halt auf die Anwendung der Regel an.

Ich haette auch gerne "Rechtssicherheit" - aber die gibt es bei einem Grauzonenhobby halt nicht.

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Zappo
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Zappo » Fr 19. Sep 2014, 22:08

Nemo-Aktiv hat geschrieben:Vielleicht weiß der Reviewer ja wer es war und behält es lieber für sich?
Ich weiß nicht. Der Akzeptanz von sich - und der Sockenpuppe- tut er sich da keinen Gefallen.

Anonyme Anzeigen sollten unter den Tisch fallen. In zivilisierten Gesellschaften ist das eigentlich Standard. Wo ist das Problem, vom Jeweiligen zu fordern, sich zu erkennen zu geben? Daß Derjenige sich dann rechtfertigen muß? Das ist nicht mehr als richtig.

Entweder die Schmierereien haben was mit dem Cache zu tun - oder nicht. Und man kann dahin, ohne ein Betretungsverbot zu übergehen - oder nicht. Für MICH ist ne Sockenpuppe das Zeichen für ne falsche Beschuldigung.
Wenn das wirklich haltlose Beschuldigungen wären, würde ich als Owner das beim Reviewer richtig stellen, auf ne Freigabe pochen - und zwar pronto- und bei GC dessen Rausschmiss verlangen*.

Gruß Zappo

* notfalls per Sockenpuppe und falschen Anschuldigungen - nöh, Scherz
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"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

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friederix
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von friederix » Fr 19. Sep 2014, 22:20

mattes + paulharris hat geschrieben:Mann, mann, mann, was ist aus dem guten alten Ruhrpott für ein Kindergarten geworden....
Mehr fällt mir zu diesem ganzen Gedöns im aktuellem Jahr 2014 auch nicht mehr ein.
Ist nur noch ein Hauen und Stechen.

Sowas gab es damals im Pott und in ganz Geodeutschland nicht mal ansatzweise.
Meine letzte Dose ist dank "liebenswerter" Mitmenschen auch Geschichte.

Aber ich reg' mich nicht mehr darüber auf, denn eines ist sicher:
Gegen die geistige Einfalt kommt man nicht an.
Das muss die Natur selbst regeln ...
(Hat sie bei den Sauriern auch geschafft, - die hatten nämlich auch ein viel zu kleines Hirn im Verhältnis zur ihrer Körpergröße)

An diesem Kinderkram (anders kann das Geocaching aktuell wohl nicht mehr bezeichnen) werde ich bestimmt keine unnütze Energie mehr verschwenden.

Danke fürs Zuhören und ein schönes Wochenende,

Gruß Fried
immer selbst und ständig bei der Arbeit; - 51 Wochen im Jahr und sechs Tage die Woche.
Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

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Mandragu
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Mandragu » Fr 19. Sep 2014, 22:48

Von meinem Verständnis her: gerade der erste Punkt, irgendwo ist ganz klein eine Koordinate hingeschrieben worden, Rückseite eines Verkehrsschildes, ein Brückengeländer, eine Leitplanke. Und deshalb wird archiviert? Puhh! Das empfinde ich schon als krass! Da könnte ich dann auch so einige Caches anfangen zu melden. Nur gehe ich da definitiv nicht den Weg eines frustierten Owners, der zum Rundumschlag gegen alle anderen Owner und Cacher im Umkreis ausholen möchte, sondern setze da meine ganz persönlichen Grenzen an, die mir sagen, so was ist nun wirklich keine Katastrophe, und werde mich hüten, so etwas irgendwelchen Hardcore-Reviewern mitzuteilen.

Der Bereich "Zäune zu Privatbereichen überschreiten" hat natürlich schon andere Qualitäten. Bisher habe ich aber auch jedes NA mit eigenem Namen verfasst, und besitze keinen Sockenpuppenaccount. Unter Umständen wäre der Owner in diesem Fall auch gesprächsbereiter gewesen (natürlich nicht mit Sicherheit, aber eben ... unter Umständen), wenn sich da jemand erstmal mit seinem ganz normalen Account mit einem NM gemeldet hätte - anstatt ganz plötzlich und unvermutet den Eigengotttroll mit der Archivierungskeule durch seinen Cache jagen zu sehen.
Zuletzt geändert von Mandragu am Fr 19. Sep 2014, 22:53, insgesamt 2-mal geändert.

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BenOw
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NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroffen

Beitrag von BenOw » Fr 19. Sep 2014, 22:48

ch3ka hat geschrieben:Das mit den Regeln ist halt so wie im Strassenverkehr: Es gibt formale Regeln, und es gibt sinnvolle Auslegungen davon:
Dem stimme ich lauthals zu - es ist ja auch eine Nutzen-/Kosten-/Zeitfrage. Den 100% Cachecop verlangt keiner. Aufzumerken, wenn jemand total Schrott baut (und das Hobby Geocachen gefährdet - es gibt bereits auch in D gezielte Geocachingverbote), muss erlaubt sein.

Ich stimme auch Zappo zu, dass anonyme NA's kein sauberer Stil sind, leider ist das von mir propagierte offene Klima wohl längst dahin, so dass jemandem, der sich vor Drohungen fürchtet, evtl. nichts anderes übrig bleibt (anonyme Anzeigen gibt es übrigens auch in unsrem Rechtssystem).
ch3ka hat geschrieben:Und zu 4): So geschrieben: Nein. Denn das wuerde ja bedeuten, dass jeder ca. 90% aller Caches ein NA reindruecken sollte.
90%? Und wenn: was macht's? Es gibt zu viele Caches. Und gerade die bescheuerten Pissecken-Mikros sind m.E. nach zu 100% regelwidrig. Kein Fehler, wenn die verschwinden würden. Allerdings sind Eigentumsverhältnisse nunmal nicht einfach zu verifizieren, da habe ich natürlich auch keinen Bock drauf. Da muss ich ohne Prüfung davon ausgehen, dass der Owner das geklärt hat. Bescheuerte Cacheplatzierungen vor Ort (vergraben, irgendwo zerstörend reingedreht, Betretungsverbote umgehend, lebensgefährlich eine Elektroinstallation bedost o.ä.) erkennt man jedoch gleich. Und das sollte man dann auch kundtun (dürfen).
ch3ka hat geschrieben:Ausserdem duerftest du dann gar nicht ueber den frustrierten Owner veraergert sein - er will ja nur regelwidrige Caches melden.
Exakt das schrieb ich übrigens. Ärgern tut mich das nicht. Allerdings halte ich seine moralische Basis für bescheuert.

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Nemo-Aktiv » Fr 19. Sep 2014, 23:07

Zappo hat geschrieben: Anonyme Anzeigen sollten unter den Tisch fallen. In zivilisierten Gesellschaften ist das eigentlich Standard. Wo ist das Problem, vom Jeweiligen zu fordern, sich zu erkennen zu geben? Daß Derjenige sich dann rechtfertigen muß? Das ist nicht mehr als richtig.
Wenn ich Deutschland als zivilisierte Gesellschaft ansehe, ist das ganz und gar nicht Standard. Ich hatte bereits zweimal aufgrund eines "Hinweises aus dem nachbarschaftlichen Umfeld" zu tun. Beide Anzeigen waren nicht haltbar und vermutlich schneller vom Tisch, als die Bearbeitung gedauert hat.
Aber ich habe auch schon mal anonym eine Anzeige beim Veterinäramt gemacht. Also anonym in der Form, dass ich um Vertraulichkeit gebeten habe. Die Anzeige war deshalb aber trotzdem mehr als berechtigt und nichts was man einfach unter den Tisch kehren müsste. Und in solch gravierenden Fällen würde ich es auch immer wieder so machen. Manchmal ist es einfach gesünder anonym zu bleiben.
Und wenn ich mir die Reaktion des Owners so ansehe, stellt sich mir schon die Frage, ob die Anonymität nicht doch berechtigt ist. Ein gewisser Kontrollverlust lässt sich ja wohl erkennen.

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von radioscout » Fr 19. Sep 2014, 23:18

Lindencacher hat geschrieben: woher soll er das wissen?
Weil das Auditlog dafür da ist. (Wofür sonst?)
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Mark » Fr 19. Sep 2014, 23:30

radioscout hat geschrieben: Weil das Auditlog dafür da ist. (Wofür sonst?)
Quatsch. Im Auditlog sieht man, wer wann zuletzt das Listing aufgerufen hat. Mehr Aussagekraft hat das auch nicht. Wer daraus ableiten will, wer wann an der Dose war, sollte sich dringend mal untersuchen lassen.

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Zweiauge » Fr 19. Sep 2014, 23:34

was mich schon immer interessiert hat: wenn ich mir eine PQ ziehe, und den Cache dann nur auf meinem Gerät ansehe, schein ich im auditlog auf?

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Lindencacher » Fr 19. Sep 2014, 23:35

Hi,
Mark hat geschrieben:Quatsch. Im Auditlog sieht man, wer wann zuletzt das Listing aufgerufen hat. Mehr Aussagekraft hat das auch nicht. Wer daraus ableiten will, wer wann an der Dose war, sollte sich dringend mal untersuchen lassen.
genau das.
Andreas

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