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Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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kohlenpott
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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von kohlenpott » Fr 13. Mär 2015, 22:54

Fadenkreuz hat geschrieben:
kohlenpott hat geschrieben:Spaß beiseite, wenn die Dose festgefroren ist gibt es einen DNF und ich komm wieder, wenn es wärmer ist.
Machst du das auch, wenn es das Final eines Multis ist, für den du 30 km gewandert bist und 15 schwierige Stationen gelöst hast? Ich nicht, ich logge das als Fund.
Bei solch unsicheren Bedingungen würde ich so einen Multi gar nicht erst angehen. Kann ja auch gut sein, daß Station 14 festgefroren ist. Machst Du dann auch nen Foto von der Station und loggst? ;)

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Zappo
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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von Zappo » Fr 13. Mär 2015, 23:02

Mausebiber hat geschrieben:….Du hattest eine tolle Wanderung in der Natur und dabei ein wenig Gehirnjogging betrieben. Ganz offensichtlich muss am Ende ein Statistikpunkt her, ansonsten war das alles für die Katz, oder wie muss man das verstehen?
Ich mach mir da gerne eigene Regeln :D

Sollte es an der puren Ausführung des Schreibens/Nichtschreibenkönnens hapern, dann setz ich mich im Zweifelsfall mit dem Owner in Verbindung und dann werden wir das wie erwachsene Menschen klären - wenn er nicht will, werde ich nicht drauf bestehen - wenn er das akzeptiert, logge ich den Fund ohne Eintrag im Logbuch. Klar - mir ist Letzteres lieber - insbesonders da der Smilie auf der Karte für mich der einzige schnelle Überblick ist, wo ich schon war.

Obwohl, die geschätzte 2 Mal, die dieses Vorkommnis wohl in meiner restlichen Cacherkarriere noch stattfinden wird - das könnte ich mir zur Not noch merken :D .

Aber wenn der Owner und ich uns da einig sind, kann ganz Amerika (und der Rest der Cacherbande) sich auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln - das wird nix dran ändern. Wobei ich eh den Verdacht hege, diese ganze Schamhaarspalterei wird sowieso "da drüben" mit Unverständnis betrachtet - m.E. mit Recht.

Gruß Zappo
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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von Barkley » Fr 13. Mär 2015, 23:28

Mausebiber hat geschrieben:Du hattest eine tolle Wanderung in der Natur und dabei ein wenig Gehirnjogging betrieben. Ganz offensichtlich muss am Ende ein Statistikpunkt her, ansonsten war das alles für die Katz, oder wie muss man das verstehen?
Nur mal so, wir sind hier in einem Geocaching-Forum. So weit ich weiß, ist es das ureigenste Ziel des Spiels, eine Dose zu finden. Wenn ich eine Wanderung ohne Dose machen will, brauche ich nicht Geocachen, das geht auch so.

Das soll nicht heißen, dass man nicht auch bei nem DNF ein schönes Erlebnis gehabt haben kann, aber im Endeffekt will man doch am Ziel eine Dose in der Hand halten.

Abgesehen davon, wenn eine Dose findbar ist und man die auch erreichen kann, sehe ich irgendwie keinen Grund, dass man nicht loggen könnte. Wenns Logbuch voll ist, quetsche ich mich dazwischen oder leg ein Zettelchen dazu, wenns Logbuch Pappmaché ist, krakel ich irgendwie drauf oder leg ein Zettelchen dazu Wenn man keinen Stift dabei hat, dann macht man eben mit ein bisschen Dreck und Flüssigkeit nen Fingerabdruck rein.
Grüße,
Barkley

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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von Mausebiber » Fr 13. Mär 2015, 23:53

Aber wenn der Owner und ich uns da einig sind, kann ganz Amerika (und der Rest der Cacherbande) sich auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln - das wird nix dran ändern
Schon klar, das macht eben jeder wie er will. Wo ist denn da die Grenze?
Kann ich einen Owner anschreiben und ihn bitten dass ich loggen darf, ich sehe doch das Finale auf Google Earth. Wenn er das abnickt darf ich loggen nach der Aussage oben.

Wie gesagt, macht eben jeder wie er will, die Grauzone ist breit und geduldig.

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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von Fadenkreuz » Sa 14. Mär 2015, 00:25

Mausebiber hat geschrieben:Du hattest eine tolle Wanderung in der Natur und dabei ein wenig Gehirnjogging betrieben. Ganz offensichtlich muss am Ende ein Statistikpunkt her, ansonsten war das alles für die Katz, oder wie muss man das verstehen?
Ganz klar steht am Ende einer Tour auch der Wunsch nach einem Fund und nach einem Log. Das Hobby, das ich betreibe, nennt sich nämlich Geocaching und nicht Wandern. Und nach einer langen und schwierigen Tour empfinde ich den Fund für mich persönlich als eine Art Lohn, sozusagen das i-Tüpfelchen oder der krönende Abschluss. Wenn dies nun durch Gründe verhindert wird, die ich nicht zu verantworten habe, sondern die in der Faulheit des Owners begründet liegen, in der Verwendung einer ungeeigneten Dose, im Fehlverhalten der Vorcacher usw., dann versuche ich, dass ich trotzdem in den Genuss dieses i-Tüpfelchens komme, z.B. durch ein Fotolog. Daran sehe ich nichts Verwerfliches und muss mich auch nicht als statistikgeil bezeichnen lassen.

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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von radioscout » Sa 14. Mär 2015, 00:29

Vorschlag für ein Kriterium für akzeptable Fotologs: Hatte der Finder den Cache in der Hand und hätte sich in das Logbuch eintragen können, wenn keine nicht durch ihn zu verantwortenden Umstände das verhindert hätten.

Beispiele für akzeptable Fotologs: Logbuch naß, Logbuch fehlt, Logbuch voll und wirklich kein Platz mehr für einen Eintrag, Logbuch oder Cache eingefroren, Cachebehälter eingeklemmt oder nicht öffnebar.

Beispiele für akzeptable Fotologs: Cache gesehen aber nicht erreichen können, Stift vergessen.
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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von Mausebiber » Sa 14. Mär 2015, 00:37

Das Hobby, das ich betreibe, nennt sich nämlich Geocaching
Wirklich, wo steht denn bei "Geocaching", deinem Hobby, irgend wo irgend etwas über Fotologs?
Du spielst doch dein ureigenes Spiel mit eigenen Regeln die du dir zurecht legst wie du sie eben brauchst.

So weit sind wir schon mit den eigenen Regeln:
Beispiele für akzeptable Fotologs: Cache gesehen aber nicht erreichen können, Stift vergessen.
Da stehen die Leute unten am Baum und loggen munter T5er, echt klasse.

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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von Fadenkreuz » Sa 14. Mär 2015, 00:44

Mausebiber hat geschrieben:Wirklich, wo steht denn bei "Geocaching", deinem Hobby, irgend wo irgend etwas über Fotologs?
Das muss nirgends stehen. Ich bin ein erwachsener, vernunftbegabter Mensch, der nicht immer darauf angewiesen ist, dass alles irgendwo steht. Ich mache es einfach so. Sodom und Gomorrha.
Mausebiber hat geschrieben: So weit sind wir schon mit den eigenen Regeln:
Beispiele für akzeptable Fotologs: Cache gesehen aber nicht erreichen können, Stift vergessen.
Da stehen die Leute unten am Baum und loggen munter T5er, echt klasse.
Da Radioscout zuvor schon Beispiele für "akzeptable Fotologs" genannt hatte, war das sicherlich nur ein Tippfehler und sollte "inakzeptable Fotologs" heißen.

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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von radioscout » Sa 14. Mär 2015, 01:34

Da fehlt ein "nicht". Nochmal korrigiert:

Vorschlag für ein Kriterium für akzeptable Fotologs: Hatte der Finder den Cache in der Hand und hätte sich in das Logbuch eintragen können, wenn keine nicht durch ihn zu verantwortenden Umstände das verhindert hätten.

Beispiele für akzeptable Fotologs: Logbuch naß, Logbuch fehlt, Logbuch voll und wirklich kein Platz mehr für einen Eintrag, Logbuch oder Cache eingefroren, Cachebehälter eingeklemmt oder nicht öffnebar.

Beispiele für nicht akzeptable Fotologs: Cache gesehen aber nicht erreichen können, Stift vergessen.
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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von Marschkompasszahl » Sa 14. Mär 2015, 02:06

Das Problem ist, dass man es nicht pauschal beantworten kann - sowohl aus Sicht des Suchenden, als auch von der Warte des Owners.
Hier sollte man einfach mit gesundem Menschenverstand an die Sache rangehen und vor allem: vorab, bzw. parallel (per Email) zur Internetseite die Sachen untereinander klären.

Variante A):
Ein 12km langer Multi - quer durch Feld und Wald, mit netter Streckenführung und tollen Aussichtspunkten, gut gestalteten/ nachvollziehbaren Aufgaben... nur am Ende war von der Dose nur noch ein Haufen Schrott übrig, vielleicht auch nur noch der Rest eines Logstreifens auffindbar.

Variante B):
Die Statistikdose ("Landstraße L123 - #04") am Verkehrsschild - genauer: unter der Pfostenkappe einer Warnbake. An dem Deckel ist nur noch die Befestigung vorhanden; der Cachebehälter nach unten ins Rohr abgestürzt.


Bei Variante A würde ich den Owner kurz anschreiben, ihm kurz dazu meine persönlichen Eindrücke schildern und fragen, ob der "FOUND"-Log okay wäre. Eine Logfreigabe wäre natürlich toll, aber wenn nicht wäre das auch kein Beinbruch. Dann eben ein (immer noch) freundliches DNF, in dessen Logtext ich mich ebenso über die schöne Route auslassen kann und die Hoffnung äußere, mich bei nächster Gelegenheit ins neue Logbuch eintragen zu dürfen.

Variante B verbietet an sich schon selbst, da irgendwelche Ansprüche zu stellen. Das hat vorab schon der Owner dieser Serie weder an sich, noch die Dosen oder Locations gestellt, und ebenso wenig der Suchende beim Ansteuern dieser 0815-Dose.
Da würde ich mich gar nicht trauen wollen, um Logerlaubnis zu fragen. Denn SOOOO wichtig ist die Dose mir sicher nicht.

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