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Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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UF aus LD
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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von UF aus LD » Sa 14. Mär 2015, 06:41

Marschkompasszahl hat geschrieben:...
Variante A):
Ein 12km langer Multi - quer durch Feld und Wald, mit netter Streckenführung und tollen Aussichtspunkten, gut gestalteten/ nachvollziehbaren Aufgaben... nur am Ende war von der Dose nur noch ein Haufen Schrott übrig, vielleicht auch nur noch der Rest eines Logstreifens auffindbar.

Variante B):
Die Statistikdose ("Landstraße L123 - #04") am Verkehrsschild - genauer: unter der Pfostenkappe einer Warnbake. An dem Deckel ist nur noch die Befestigung vorhanden; der Cachebehälter nach unten ins Rohr abgestürzt. ...
Variante A: DNF plus NM-Log! Die Finalkords habe ich, und kann mich nun entscheiden:
- war die Runde schön, laufe ich sie gerne nochmal und hoffe dass dann alles OK ist
- war sie nicht so prickelnd kann ich ja auch gleich zu Dose gehen, wenn es denn sein muss.

Variante B: gar kein Log und ich beiße mir ein "Monogramm in den A...", dass ich da hin gefahren bin/angehalten habe und den Cache nicht einfach ignoriert habe (passiert zum Glück selten)
Gruß aus der Pfalz
Uwe

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

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Mausebiber
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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von Mausebiber » Sa 14. Mär 2015, 07:10

Eine Logfreigabe wäre natürlich toll,
Was soll denn das sein? Eine Logfreigabe? So etwas gibt es nicht, wieder so eine Regelung die der "Menschenverstand" erfunden hat. Wenn jemand zum Döschen geht und dort unterschreibt kann der einfach loggen, da muss man doch niemanden fragen. Wenn ich vor Ort nicht loggen kann und trotzdem online logge sollte der Owner den online Log eigentlich löschen. Wenn er es nicht macht ist es ihm einfach egal, aber eine "Erlaubis" sieht Groundspeak nicht vor.

Aber ich merke schon dass es wenig Sinn macht, sich hier weiter einzubringen. Einige spielen das halt wie sie es für richtig halten. Komisch nur, bei jedem anderen Spiel, Fußball, Tennis, Schach, Mensch Ärgere Dich nicht, werden die Regeln doch auch eingehalten und nicht jeder macht was ihm gerade gefällt. Ach so, hier sind weitere Mitspieler dabei und man kann die Regeln nicht einfach so ändern, so ein Mist aber auch.

Hier endet das für mich, weiterhin Happy Caching wünscht
MB

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UF aus LD
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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von UF aus LD » Sa 14. Mär 2015, 08:05

Mausebiber hat geschrieben:..... Komisch nur, bei jedem anderen Spiel, Fußball, Tennis, Schach, Mensch Ärgere Dich nicht, werden die Regeln doch auch eingehalten und nicht jeder macht was ihm gerade gefällt. ...
"Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich!"
Bei den aufgeführten Spielen geht es um Wettbewerb, man spielt gegeneinander und es gibt Sieger und Verlierer. Und selbst bei denen kann man sich auf abweichende Regeln einigen; wir haben auf dem Bolzplatz früher immer "Drei Ecken - ein Elfer" gespielt.
Und bei "offiziellen Spielen" gibt es Schiedsrichter, die die Einhaltung der Regeln überwachen - freiwillig halten sich die Spieler nicht an die Regeln.

Beim Cachen gibt es das nicht!
Mein Fund wird nicht weniger wert, weil ein anderer ein Fotolog macht oder eine Liste nimmt wo die Finalkords gelistet sind oder oder oder....
Mein Fund und meine Erinnerung an den Cache sind unabhängig von allen anderen Cachern. Ich bin nicht schlechter oder besser ob ich nun 3 Funde im Februar habe oder 165 Funde....
Gruß aus der Pfalz
Uwe

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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von Zappo » Sa 14. Mär 2015, 09:02

Mausebiber hat geschrieben:
Aber wenn der Owner und ich uns da einig sind, kann ganz Amerika (und der Rest der Cacherbande) sich auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln - das wird nix dran ändern
Schon klar, das macht eben jeder wie er will. Wo ist denn da die Grenze?…..
Ich weiß nicht - ich sehe eigentlich keinen zwingenden Grund, immer alles bis ins kleinste Prinzip runterzubrechen bzw. ins Extreme weiterzudenken und künstlich und realitätsfremd noch ne weiter Stufe heraufzubeschwören. Wo es doch in realo "draußen" praktisch keine Probleme gibt. Zumindest keine, die nicht zu beheben wären.

Die zwangsmäßige Abfolge (z.B.) "der Reiszwecke in Borke folgt Nagel im Baum folgt Schraube DURCH den Baum folgt Aushöhlen eines Baumes zwecks Versteck" ist wohl nur in der Cacherwelt (gedachte) Realität.

Wenn beim Cache was Unregelmäßiges vorliegt, kontaktiere ich "Sportskollege Owner" - wg SEIN Cache. Dann schreib ich "Die Dose war zugefroren, ich hatte Befürchtungen, daß ich sie kaputtmache, wenn ich da zu sehr dran zerre - wie machen wir es mit dem Log?"

Wen das -außer dem Owner und mir - etwas angeht, da bin ich da noch am Rätseln. Noch mehr über die Frage, wen das überhaupt interessiert oder interessieren kann. Ich interessiere mich auch nicht dafür, was Cacher X mit Owner Y ausmacht. Warum auch?

Gruß Zappo
------------------------------------------
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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von BenOw » Sa 14. Mär 2015, 14:48

Es gibt schon einen Unterschied: sobald der "Regelbruch" andere betrifft, ist es unanständig. Das Fotolog betrifft i.d.R. keinen anderen. Der Nagel im Baum schon eher, im Zweifelsfall alle anderen Cacher, wenn deshalb Gebiete fürs Cachen gesperrt werden. Das wird beim Fotolog nicht passieren - da "betrügt" man sich nur selbst.

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Fadenkreuz
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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von Fadenkreuz » Sa 14. Mär 2015, 15:06

UF aus LD hat geschrieben:- war die Runde schön, laufe ich sie gerne nochmal
Das geht nicht, denn der Cache war im Urlaub 500 km von deinem Wohnort entfernt.
UF aus LD hat geschrieben: - war sie nicht so prickelnd kann ich ja auch gleich zu Dose gehen, wenn es denn sein muss.
Das würde gehen, aber der Parkplatz war auf Meereshöhe und du müsstest noch mal bis auf 1500 m Höhe hoch. :)

Ich finde, dass es 1000 Varianten gibt und in manchen Fällen erscheint es mir völlig legitim zu sein, wenn die Dose geloggt wird. Mich hat neulich ein Cacher angeschrieben, der in strömendem Regen zu einem meiner Caches ging, keinen Regenschirm dabei hatte und die Dose nicht geöffnet sondern nur fotografiert hat. Er hat mir mitgeteilt, dass er die Dose nicht absaufen lassen wollte und hat gefragt, ob er loggen dürfe. Das fand ich völlig OK, denn das verschimmelte Logbuch und die verschimmelten Tauschgegenstände wären eines Tages mein Problem und das der nachfolgenden Cacher gewesen.
Mausebiber hat geschrieben:Wenn er es nicht macht ist es ihm einfach egal, aber eine "Erlaubis" sieht Groundspeak nicht vor. Einige spielen das halt wie sie es für richtig halten.
MB
Gilt deine Regeltreue nur für das Loggen oder auch für alle anderen Regeln? Hast du denn für alle deine Caches eine Erlaubnis des Grundeigentümers? Falls nicht, machst du dir ja auch deine eigenen Regeln.

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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von badnerland » Sa 14. Mär 2015, 15:36

Ein Problem bei "Fotologs" wegen Wartungsmängeln ist, daß sie sich oft verselbständigen: Wenn erst mal ein solcher Fund online steht, folgen weitere, und der Owner hat keinen Druck, sich um seine Dose zu kümmern.

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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von radioscout » Sa 14. Mär 2015, 16:52

Man sollte das nicht öffentlich machen und das Foto nur dem Owner schicken.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von argus1972 » So 15. Mär 2015, 09:13

UF aus LD hat geschrieben:Beim Cachen gibt es das nicht!
Mein Fund wird nicht weniger wert, weil ein anderer ein Fotolog macht oder eine Liste nimmt wo die Finalkords gelistet sind oder oder oder....
Mein Fund und meine Erinnerung an den Cache sind unabhängig von allen anderen Cachern. Ich bin nicht schlechter oder besser ob ich nun 3 Funde im Februar habe oder 165 Funde....
Da hast Du vollkommen Recht, doch genau das wird von einem erheblichen Teil der Aktiven nachweislich anders gesehen, die eben doch der Überzeugung sind, es ginge bei diesem Hobby sportlich zu, also gegeneinander.
Das Argument lautet eigentlich immer auf "Vorteile verschafft", wenn sich jemand einen Fund "unfair" angeeignet hat, da ist die Denke doch sonnenklar. :/
Schon die Tatsache, dass dieses Thema in schöner Regelmäßigkeit immer wieder hochkocht, zeigt doch, dass es eines ist, das die Gemüter bewegt.



Ich persönlich halte bekanntermaßen absolut nichts von Fotologs, denn nach meiner Denkweise gibt es eben keinen Fundlog, wenn die nichtige Signatur nicht der Reihe der Abenteurer im Logbuch hinzugefügt wurde.

Weltfrieden würde nur einkehren, wenn das Regelwerk ganz einfach von allen eingehalten würde, denn das ist eindeutig, sieht Fotologs nicht vor und empfiehlt andere Logtypen. Ob schädlich oder nicht, ob es Sucher und Owner juckt oder nicht, oder ob es im Grunde einfach völlig egal ist, spielt ebenso eigentlich keine Rolle. Kontroversen und Debatten gibt es eigentlich immer nur, wenn einzelne Akteure sich die Übereinkunft, der man sich mit seiner Mitgliedschaft im Club stillschweigend und billigend angeschlossen hat, nach Gutdünken und mit in Extremfällen mehr als krausen Gedanken- und Tatengebilden selbst zurecht gebogen haben.
Müsste alles nicht sein, ist im Prinzip auch fürs Funktionieren des Spiels egal, aber es ist eben Fakt, dass es klare Richtlinien gibt und eigentlich verlangt schon das Gutmenschtum, dass man die so weit wie möglich beherzigt, selbst wenn man vermeintlich niemandem damit schadet, denn es gibt immer einige Mitspieler, die zumindest glauben, man hätte ihnen geschadet.

Ich bin ja tief im meinem Innersten tendenziell Anarchist :D und nehme mir im Leben heimlich, still und leise manches Recht, das man mir eigentlich nicht zugesteht, aber die Kunst der persönlichen Anarchie ist eben, sich bei seinen Regelbeugungen keinesfalls erwischen zu lassen, wenn man nicht auch bekennender Streithahn ist, der keinem Zoff aus dem Weg geht, den man nur verlieren kann :D .
Das schaffen aber viele Regelbeuger beim Geocaching nicht, weil sie ihre Untaten an die große Glocke hängen, oder so offensichtlich fabrizieren, dass es jeder merkt. Wer sagt denn, dass man seinen Fotolog im Onlinelog erwähnen muss, wenn man den vorher mit dem Owner geklärt hat und der einverstanden war?
Eigentlich ganz einfach!
Macht aber kaum jemand.
Jegliche Debatte zur Regelbeugung wäre im Keim erstickt, wenn auch nur ein ganz klein wenig mitgedacht und entsprechend gehandelt würde.
Macht aber auch kaum jemand. :roll:
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
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Re: Fotobeweis als Nötigung zur Logfreigabe

Beitrag von Sawyer » Mo 16. Mär 2015, 09:54

Es geht doch um das Finden der Dose. Wenn mir jemand ein Foto liefert, auf dem die Dose mit dem Logbuch, in das man sich eintragen könnte, zu sehen ist, dann ist IMHO der Cache gefunden und es darf geloggt werden. Stift weg, Logbuch im PETling eingeklemmt, Seiten durchnässt, etc. - das hatte ich alles schon und hab dann ein Foto gemacht und geloggt. Mit einem Stück Holzkohle habe ich auch schon meinen Namen auf Papier geschmiert.

Ich sehe das nicht so eng. :roll:
Inveniam viam aut faciam!
Ja, ich bin mit Knoten, Seilen und Kletter-Hardware vertraut, aber auch nicht allwissend. :-)

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