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Geocaching- mehr als nur ein Hobby?!

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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waws
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Re: Geocaching- mehr als nur ein Hobby?!

Beitrag von waws » So 8. Feb 2015, 17:56

Geocacher123 hat geschrieben:Das war ich schon des häufigeren
Hallo,
nach deinem Profil warst du erst einmal cachen und hast dabei 7 Caches gefunden.
Deine Logs lauten mit einer Ausnahme "Guter Cache" oder "Sehr guter Cache".
Deine Mailadresse ist noch nicht bestätigt, demnach scheint dein Interesse am Geocaching nicht soooo toll zu sein.
Vielleicht befasst du dich erstmal selbst mit einem Thema bevor du eine Facharbeit darüber erstellen willst.
Gruß
Werner
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blackbeard69
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Re: Geocaching- mehr als nur ein Hobby?!

Beitrag von blackbeard69 » So 8. Feb 2015, 18:39

Geocacher123 hat geschrieben:Ist es für euch "nur" ein Spiel oder geht es euch beispielsweise auch darum die Natur Wert zu schätzen?
Natürlich ist es für mich ein Spiel, niemand bezahlt mich dafür. Und ich bezahle auch nur, was ich bezahlen muss, und das ist wenig verglichen mit dem Mehrwert, den ich in meiner Freizeit dafür bekomme.

Und zum Thema „Natur“: Wertschätzen tut man nur, was man kennt: Hier hat Geocaching meinen Blick eindeutig geschärft und meinen Horizont erweitert.
friederix hat geschrieben:Also ich mach' gerade eine selbstverordnete Cachingpause und gehe einfach nur wandern.
Man glaubt gar nicht, wieviel Natur man da sieht, die man beim Cachen meist übersieht. ;)
Und ich bin noch nie „einfach nur cachen“ gegangen, sondern habe schon immer das eine mit dem anderen verbunden. Der Cache ist der Anlass, der Weg das Ziel. Ganz einfach.

Viele Grüße
blackbeard69
Der Weg ist das Ziel; die Dose der Anlass, ihn zu gehen.

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hustelinchen
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Re: Geocaching- mehr als nur ein Hobby?!

Beitrag von hustelinchen » So 8. Feb 2015, 22:24

Hallo Geocacher123, seit einigen Jahren gehe ich cachen. Dadurch lerne ich neue Gegenden kennen. Vorher bin ich meistens die gleichen Wege gelaufen. Man kann das Hobby gut alleine ausüben, aber auch zB auf Events neue Leute kennenlernen. Die Natur habe ich schon vorher geschätzt, ich bin gerne draußen unterwegs.
Herzliche Grüße
Michaela

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Marschkompasszahl
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Re: Geocaching- mehr als nur ein Hobby?!

Beitrag von Marschkompasszahl » So 8. Feb 2015, 23:57

Hallo liebe Community,
Ich bin momentan damit beschäftigt eine Fach bezogen Arbeit zu schreiben. Dabei befasse ich mich mit dem Thema Geocaching, da ich der Meinung bin, das es noch viel mehr als nur ein Hobby ist. Um mein wissen zu erweitern habe ich mich an dieses Forum gewendet. Ich hoffe ich kann ein paar detaillierte Antworten erhalten. Mich würde interessieren, was ihr von der Entwicklung von Geocaching haltet und welchen Sinn ihr darin seht. Ist es für euch "nur" ein Spiel oder geht es euch beispielsweise auch darum die Natur Wert zu schätzen? Eventuell könntet ihr dazu schreiben wie aktiv ihr seid und seit wie vielen Jahren ihr bereits Geocaching als Hobby entdeckt habt. Ich muss zugeben, das ich noch nicht so lange dabei bin, allerdings Interessiert mich der Wandel die Entwicklung und der Sinn dahinter sehr stark. Meinte Thema und die Leitfrage meiner Arbeit lautet: "Runter vom Sofa raus in die Natur- Geocaching mehr als nur ein Hobby"

Ich würde mich sehr über einige detaillierte Antworten freuen, ich bedanke mich schon einmal im vorfällt bei Ihnen. Falls ihr meinem Thema noch etwas hinzuzufügen habt oder noch Interessante Infos habt könnt ihr diese gerne in Euren Kommentaren hinzufügen. :-)

mit freundlichen Grüßen, euer Geocacher123
Halllo Geocacher123,
willkommen im hiesigen Forum und willkommen im Club der Dosensucher!
Geocaching ist dermaßen vielfältig und wird unterschiedlichst gelebt, dass eine pauschale Aussage gar nicht möglich ist. Frage 5 Cacher und Du erhälst 7 Antworten.
Die einen machen das nur nebenbei, andere haben sich mit Leib und Seele der Dosensuche verschrieben. Manche machen das, um raus in die Natur zu kommen, was schönes zu erleben, andere jagen nur imaginären Punkten hinterher.
Dieses Forum hier ist auch sehr speziell und nicht unbedingt repräsentativ fürs Geocaching. Hier sind viele unterwegs, die den guten Jahren hinterher trauern, als noch nicht jeder "Depp mit App" durch Parks und Wälder streifte, als es noch keine MEGA- und GIGA-Events gab, usw.
Hingegen laufen außerhalb dieses Forums sehr viele dem Statistikwahn hinterher. Icons und Souvenirs, Challenges & Co. lassen die schöne Dose an phantastischer Aussicht teilweise in den Hintergrund rücken. Somit gibt es eben verschiedene Betrachtungsweisen und Auslegungsarten dieses Hobbys.

Ich bin ja erst seit 2010 dabei - also zehn Jahre, nachdem der erste "Stash" gelegt wurde. Die Goldene Ära/ die guten Zeiten sind mir somit nicht präsent. Und doch ging es bei mir und meinem Hobby schon auf und ab (kannst ja mal in mein GC.com-Profil schauen). Aber auch das ist sicherlich nicht repräsentativ.

Was den Naturaspekt angeht, so glaube ich aus eigener Erfahrung und auch von den Berichten anderer, sagen zu können, das Geocacher zwar gerne in die Natur gehen, sie durchaus auch schätzen (nicht nur der vielen Versteckmöglichkeiten wegen), aber jetzt keine ausgewiesenen Umweltschützer sind, die durch das Geocaching einen verstärkten Drang haben, sich ökologisch zu involvieren. Das CITO wird eher wegen des Souvenirs gemacht und um der Welt zu zeigen, was Geocacher doch - trotz aller Unkenrufe - für tolle Umweltschützer sind. Aber danach wird genauso weiter mit dem Auto rumgegurkt, "Geomüll" (archivierte Dosen) nicht eingesammelt, usw.

Was die Entwicklung des Geocachings angeht, so kann man wohl sagen, dass es sich zum "Breitensport" entwickelt hat. Und das Volk will unterhalten und belustigt werden. Der Marktführer Geocaching.com lässt sich dazu auch immer wieder mal was Neues einfallen. Darüber kann man geteilter Meinung sein. Schade finde ich nur, dass gute Ideen und Ansätze halb durchdacht und umgesetzt wieder fallen gelassen werden, nur um etwas "Neues" zu pushen (siehe Lab-Caches als temporäre Virtuals).


Wenn Du allerdings erst kürzlich mit dem Geocaching angefangen hast und auch noch nicht sooo viele Caches gesehen hast; vermutlich nicht mal Deine lokale Szene kennst (ein Event wäre bspw. ein guter Ort, um darüber zu reden), finde ich es schon sehr gewagt, eine "Facharbeit" darüber schreiben zu wollen.
Nur weil ich mal ne halbe Stunde auf nem Pony saß, würde ich mir nicht herausnehmen, eine Arbeit über den Pferdesport in Deutschland schreiben zu wollen.

Gegenfrage: was motiviert Dich, solch eine Arbeit über Geocaching zu schreiben?

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