Cachen ohne GPSr

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

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ScandinavianMagic
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Re: Cachen ohne GPSr

Beitrag von ScandinavianMagic » So 5. Mär 2006, 23:13

Lion & Aquaria hat geschrieben:
ScandinavianMagic hat geschrieben:...Ernstgemeinte Frage: Wie bestimme ich denn mit diesen drei Sachen meine genaue Position z.B. mitten im Wald? Dreieckspeilung wie zu Gauss' Zeiten? Hut ab wer sowas drauf hat.

naja.. die Letterboxer finden ja auch ihre Schätze ;-)

Lion


Klassische Letterboxen haben ja auch keine Koordinaten, oder? Da ist halt die Beschreibung schon so angelegt, dass man sie ohne GPSr finden kann. Bei vielen Caches ist das aber nicht so.

Gruß, Ralf
Solang die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht zu Ende

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radioscout
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Beitrag von radioscout » So 5. Mär 2006, 23:19

Fragt mal Mapweazle. Der hat sehr viele Caches ohne GPSr gefunden.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Waldschrompf
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Beitrag von Waldschrompf » So 5. Mär 2006, 23:24

Ich hatte etwa 1 Jahr lang nur mit Karte gecacht und dabei an die 50 Caches gefunden, bis ich mir dann ein GPS-Gerät gegönnt habe.
Als ich mit Cachen anfing, hatte ich bereits eine topografische Karte des ganzen Bundeslandes auf dem PC (Magic Maps). Wenn ich dann cachen ging, druckte ich mir den entsprechenden Bereich aus. Das geografische Koordinatengitter, wie wir es beim Geocachen kennen, war eingeblendet und wurde mitausgedruckt. Mit Taschenrechner, Geodreieck und Fineliner setzte ich dann das Kreuz auf die Karte. Das war sogar recht genau. Meistens konnte man erkennen, auf welcher Seite des Weges der Cache liegt. Mitten im Wald, wo es überhaupt kene Anhaltspunkte gibt, hilft aber nur Abschätzen, Suchen und Instinkt (und Spoiler :wink: ).
Manchmal hatte ich mich bei Multis etwas verschätzt und ich musste abbrechen, weil der Kartenrand erreicht war. Dafür hatte ich einen Vorteil, wenn einzelne Infos zum weiterkommen fehlten. 10 Minuten rechnen und zeichen und es waren alle Möglichkeiten markiert. Meistens war dann zu erkennen, wo es weitergehen muss.

Mit GPS ist cachen viel einfacher. Ich finde sogar ein wenig zu einfach, aber andererseits habe ich mich schon so an diesen Komfort gewöhnt... :)

Don Cerebro
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Beitrag von Don Cerebro » Mo 6. Mär 2006, 09:05

Ernstgemeinte Frage: Wie bestimme ich denn mit diesen drei Sachen meine genaue Position z.B. mitten im Wald? Dreieckspeilung wie zu Gauss' Zeiten? Hut ab wer sowas drauf hat.


Ich war ja bisher noch nie ohne GPSr cachen, aber Orientierungsmärsche bei der BW liefen immer über Referenzpunkte ab:
Ich stehe z.b. an einer Wegkreuzung. Diese finde ich auf der Karte und kenne so meine Position. Über die Karte ermittele ich dann meinen Zielpunkt (der Cache) und merke mir in der Natur einen Peilpunkt (und kenne die sog. Marschkompaßzahl, weiß also, in welche Richtung ich tappen muß). Etwas kniffeliger wird es, wenn man Umwege laufen muß.

Klar, im Wald wird das ganze noch schwierieger, aber wenn die Karte genau genug ist, sollten da auch wieder Bezugspunkte (Wege o.ä.) vorhanden sein - ich hatte bisher noch keinen Cache, der mitten im dichten Wald lag und rundherum war nix. Immerhin muß der Cache ja auch gewartet werden :)

Und auch das wäre aber machbar, da man seine Schritte zählen kann und somit grob weiß, wie weit man gelaufen ist.

Wäre eben mal einen Versuch wert. Und wenn das schon mehre andere gemacht haben, kann es nicht unmöglich sein :)

@All: Habe ich noch einen logischen Fehler in meinem "Algorithmus"?

Gruß
Heiko
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alex3000
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Beitrag von alex3000 » Mo 6. Mär 2006, 09:23

Ich habe mal in einer Top50-Karte eine Route eingezeichnet und dann aufs GPSr übertragen. Bei Kreuzungen von Feldwegen stimmten die Koordinaten wirklich auf 5 Meter genau.
Top in concert:
1. Fanta 4 - Coburg 2008
2. Metallica - München 1996
3. Genesis - München 2007

Kalli
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Beitrag von Kalli » Mo 6. Mär 2006, 09:31

Wenn man zumindest einen PDA hat, kann man mit Glopus und den Top50 auch ohne GPSr cachen gehen. Glopus zeigt die eingebene Position auf der Karte an. So bin ich meinen ersten Cache angegangen (den ich wegen eines Rechenfehlers nicht gefunden habe).

Wenn wir die MovingMap Funktion in CacheWolf drin haben, sollte es damit auch gehen. Sollte man sich dann später einen PDA mit GPS kaufen, hat man schon mal die SW-Infrastruktur.

Somit spart man Papier und das Handling mit den Karten, außerdem sollten die Top50 billiger sein als die Papierkarten.

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alex3000
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Beitrag von alex3000 » Mo 6. Mär 2006, 09:39

Kalli hat geschrieben:Wenn man zumindest einen PDA hat, kann man mit Glopus und den Top50 auch ohne GPSr cachen gehen. Glopus zeigt die eingebene Position auf der Karte an.


Und woher weißt Du die aktuelle Position?
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Beitrag von schmitty » Mo 6. Mär 2006, 12:05

Die topographischen Karten haben 1:25.000. In irgendeinem Bundesland gibt es sogar welche mit 1:10.000. Bundeswehrkarten kann man auch kaufen, da gabs hier schon mal ein Posting.


Man kann keine militärischen Karten kaufen.

Das Posting zeig mir mal!


Meine ersten 4 Caches habe ich ohne GPS und OHNE Karte, Ohne Kompass gefunden.

Der erste war auch so zu finden. Der zweite in Zell mit Schritte abzählen, und gut schätzen... Zum Glück verläuft die Hauptstraße in Nord-Süd-Richtung, der dritte in Zell/Barl war auch so markant genug, der vierte in Kiel ging soeben auch ohne Karte/Kompass...
Glücklicherweise gibts es in Kiel einen Online-Händler mit Ami-Geräten...Ich musste mich noch für ein Gerät entscheiden.

schmitty
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Beitrag von schmitty » Mo 6. Mär 2006, 12:32

doppelpost

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Beitrag von geometer42 » Mo 6. Mär 2006, 12:43

Don Cerebro hat geschrieben:
Ernstgemeinte Frage: Wie bestimme ich denn mit diesen drei Sachen meine genaue Position z.B. mitten im Wald? Dreieckspeilung wie zu Gauss' Zeiten? Hut ab wer sowas drauf hat.


Ich war ja bisher noch nie ohne GPSr cachen, aber Orientierungsmärsche bei der BW liefen immer über Referenzpunkte ab:
Ich stehe z.b. an einer Wegkreuzung. Diese finde ich auf der Karte und kenne so meine Position. Über die Karte ermittele ich dann meinen Zielpunkt (der Cache) und merke mir in der Natur einen Peilpunkt (und kenne die sog. Marschkompaßzahl, weiß also, in welche Richtung ich tappen muß). Etwas kniffeliger wird es, wenn man Umwege laufen muß.

Klar, im Wald wird das ganze noch schwierieger, aber wenn die Karte genau genug ist, sollten da auch wieder Bezugspunkte (Wege o.ä.) vorhanden sein - ich hatte bisher noch keinen Cache, der mitten im dichten Wald lag und rundherum war nix. Immerhin muß der Cache ja auch gewartet werden :)

Und auch das wäre aber machbar, da man seine Schritte zählen kann und somit grob weiß, wie weit man gelaufen ist.

Wäre eben mal einen Versuch wert. Und wenn das schon mehre andere gemacht haben, kann es nicht unmöglich sein :)

@All: Habe ich noch einen logischen Fehler in meinem "Algorithmus"?

Gruß
Heiko



Ich sehe keinen Fehler im Algorithmus, außer dass der Peilpunkt eigentlich überflüssig ist.

Auf dem Referenzpunkt musst du zunächst die Karte orientieren ("einnorden"), entweder anhand eines weiteren Referenzpunktes (Kirchturm, ...) oder mit dem Kompass unter Beachtung der Missweisung. Jetzt legst du den Kompass auf den Referenzpunkt in der Karte und liest die Richtung zum Kartenzielpunkt ab. Dann marschierst du in dieser Richtung los und zählst die Schritte. Günstig ist es, wenn du vorher auf einer Vergleichsstrecke deine Schrittlänge bestimmt hast.

Ein Peilpunkt kann nützlich sein, wenn man wegen Hindernissen den direkten Weg zum Ziel verlassen muss und sich hinter dem Hindernis wieder in die Ziellinie begeben möchte.

Über kurze Distanzen in übersichtlichem Gelände funktioniert das gut.

Natürlich müssen die Zielpunktkoordinaten im selben System vorliegen, wie die Karte. Für die alten topographischen Karten kann man die WGS-84 Koordinaten mit moenks Excel-Tabelle nach GK/Bessel transformieren.

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