GPS-Emfänger: Militärisch und Zivil?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Don Cerebro
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Beitrag von Don Cerebro » Mo 6. Mär 2006, 22:19

Der handelsübliche Infanterist

Ja wie geil.... Was ist das denn? Ich wußte gar nicht, daß man Infanteristen schon kaufen kann. Doch hoffentlich mit Mengenrabatt? :)
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delta4
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Beitrag von delta4 » Mo 6. Mär 2006, 22:24

Don Cerebro hat geschrieben:
Der handelsübliche Infanterist

Ja wie geil.... Was ist das denn? Ich wußte gar nicht, daß man Infanteristen schon kaufen kann. Doch hoffentlich mit Mengenrabatt? :)

Du musst sowieso immer einen Bund kaufen.
Nur so eine Idee :???:

eigengott
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Beitrag von eigengott » Di 7. Mär 2006, 00:01

Don Cerebro hat geschrieben:Ich wußte gar nicht, daß man Infanteristen schon kaufen kann.


http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B6ldner

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Beitrag von Maulef » Di 7. Mär 2006, 00:02

schmittinger hat geschrieben:War supergenau das Teil! Empfängt auf 2 Kanälen, um Laufzeitunterschiede rauszurechnen.


Ist das mit dem zweiten Kanal vergleichbar mit dem Prinzip von Galileo?

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DGPS in der Praxis

Beitrag von Bärliner » Di 7. Mär 2006, 02:39

moenk hat geschrieben:Das ist nicht ganz so, etwas genauer:
http://gio.uni-muenster.de/beitraege/au ... u-pap2.htm
Dazu die Stellen mit L1/L2/P(Y)-Code und sowas bitte lesen. Das sind auch zusammen mit Navstar die Worte zu denen Google noch mehr ausspucken kann.

Das ist ja hochinteressant.
Benutzt irgendjemand hier im Forum DGPS oder die militärischen Signale der GPS-Sateliten in der Praxis ?
Was hat sich denn da seit zehn Jahren (von damals ist ja das Uni-paper) noch so getan ?
Den wikipedia-Artikel habe ich gelesen, der ist allerdings zu beiden Themen weitgehend inhaltsfrei.

Daß google mein Freund ist weiß ich wohl, mich interessieren allerdings auch und gerade praktische Erfahrungen, Möglichkeiten preiswert an solche Geräte heranzukommen etc.

Daß es fürs caching auf die letzten paar Zentimeter nicht ankommt ist schon klar, aber ich bin einfach neugierig, mehr über die Technik zu lernen.

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Re: DGPS in der Praxis

Beitrag von moenk » Di 7. Mär 2006, 07:02

Bärliner hat geschrieben:Daß es fürs caching auf die letzten paar Zentimeter nicht ankommt ist schon klar, aber ich bin einfach neugierig, mehr über die Technik zu lernen.

Hier siehst Du mich mit einem Trimble-DGPS im Rucksack bei Vermessen eines Deichs:
Bild
Das ist aus der Phasendifferenz der L1/L2-Signale korrigiert um ein Referenzsignal von einem Topopunkt mindestens zentimetergenau.
Weils mir mal so ging wie Dir hab ich mich zum Studium des Geocaching an der FH angemeldet.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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Beitrag von Don Cerebro » Di 7. Mär 2006, 09:28

Studium des Geocaching an der FH angemeldet


Ich bin verwirrt... Wie heißt denn dann dieser Studiengang? Da ich doch gerade meinen Dipl-Inf.(FH) als Fernstudium gemacht habe, könnte ich ja noch was anderes studieren :)
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Beitrag von Don Cerebro » Di 7. Mär 2006, 09:29

praktische Erfahrungen, Möglichkeiten preiswert an solche Geräte heranzukommen etc.


Das war ja mit ein Hitnergrund, warum ich diese Frage hier gestellt habe:
Technik + der Hauch des Verbotenen, weil GPS mil ist ja an sich ungleich GPS civ. :)
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Re: DGPS in der Praxis

Beitrag von Bärliner » Di 7. Mär 2006, 13:51

moenk hat geschrieben:
Bärliner hat geschrieben:Daß es fürs caching auf die letzten paar Zentimeter nicht ankommt ist schon klar, aber ich bin einfach neugierig, mehr über die Technik zu lernen.

Hier siehst Du mich mit einem Trimble-DGPS im Rucksack bei Vermessen eines Deichs:
Bild
Das ist aus der Phasendifferenz der L1/L2-Signale korrigiert um ein Referenzsignal von einem Topopunkt mindestens zentimetergenau.
Weils mir mal so ging wie Dir hab ich mich zum Studium des Geocaching an der FH angemeldet.

Sieht gut aus ;) .

Da ist also einmal die GPS-Antenne (vermutlich ein bi-Quad, so wie's aussieht) und dann noch eine weitere Stab-Antenne für deutlich längere Wellen, das ist dann wohl für das DGPS-Signal ?

Ist der Rucksack schwer oder ist das einfach nur ein Antennen-Geradehalter mit einem Amateurfunk-Receiver ?

Für zentimeter-genau muss dann wohl an einem genau vermessenen Referenz-Punkt der DGPS-Sender stehen, der dann zusätzliche Korrekturdaten liefert. Oder reichen die IALA-Daten der Fachstelle der WSV für Verkehrstechniken in Koblenz ? Dekodiert das Gerät auch die MIL-Daten oder nur die zivile L1/L2 Differenz ?

Nicht daß ich neugierig wäre...

War das ein FH-Vermessungsprojekt, in das Du Dich punktuell mit eingeklinkt hast oder eine richtige Immatrikulation ?

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Re: DGPS in der Praxis

Beitrag von moenk » Di 7. Mär 2006, 15:21

Bärliner hat geschrieben:Da ist also einmal die GPS-Antenne (vermutlich ein bi-Quad, so wie's aussieht) und dann noch eine weitere Stab-Antenne für deutlich längere Wellen, das ist dann wohl für das DGPS-Signal ?Ist der Rucksack schwer oder ist das einfach nur ein Antennen-Geradehalter mit einem Amateurfunk-Receiver ?

Ich hab mich da einfach mal eingeschrieben. Läuft bei mir so unter Weiterbildung.
Ich hatte auch schon berichtet über diese Messübung:
http://www.geoclub.de/viewtopic.php?t=6403
Der Rundstrahler ist für das Echtzeit-Referenzsignal der "Real-Time-Kinematic". Bei Trimble auf der Homepage sollten dazu auch noch mehr Infos sein. Der Rucksack hat schon so sein Gewicht, das Gerät da drin sieht man in meiner Galerie auch. Vom Empfang her täte so ein Spargel meiner Einschätzung nach gar nicht not.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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