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Communitybefragung für Bachelorarbeit

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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friederix
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Re: Communitybefragung für Bachelorarbeit

Beitrag von friederix »

JackSkysegel hat geschrieben: Naja, der Erfolg von solch schlechten Dingen wie dem Fos (Field of shame) zeigt leider eindrucksvoll wie berechenbar die Mehrheit der "Geocacher" ist.
Öhm, das stimmt nicht. Da gibt es durchaus Highlights. (Ich sage nur "Schinderhannes")
Davon ab ist mir die Runde in bleibender Erinnerung.
An diesen 3 Tagen im Mai vor etlichen Jahren - 8 Stunden durch Berg und Tal - in strömenden Regen - habe ich unvergessliche Erinnerungen.
Nach dem Duschen am Abend hat mir ein Feierabendbier noch nie im Leben so gut geschmeckr wie an diesen Abenden.
Wir hatten - glaube ich - fast 20km Fußmarsch am 1. Tag auf der Uhr und waren völlig platt.

jaja, da war ich noch jung. ... :D

Gruß Fried
immer selbst und ständig bei der Arbeit; - 51 Wochen im Jahr und sechs Tage die Woche.
Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!
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JackSkysegel
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Re: Communitybefragung für Bachelorarbeit

Beitrag von JackSkysegel »

Das glaube ich dir und es sei dir auch gegönnt, aber das habe ich am Rheinsteig auch und da mache ich genau einen Cache.
Die Beliebtheit des Fos liegt doch genau darin das dort sehr viele Caches in kurzer Zeit zu machen sind. Das da auch ein Schnitt an guten Caches dabei ist glaub ich schon. Ich persönlich meide solche Cacheansammlungen wie die Pest.
Unechter Cacher (Tm)
chris22
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Re: Communitybefragung für Bachelorarbeit

Beitrag von chris22 »

Darf man eigentlich als Nicht-Deutscher nicht an der Umfrage teilnehmen?
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Zappo
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Re: Communitybefragung für Bachelorarbeit

Beitrag von Zappo »

SNESfan hat geschrieben:....Der wissenschaftliche Anspruch ist herauszufinden, was der Spieltrieb der Community ist. Dies geschieht durch eben diese Umfrage, aber auch durch eine psychologische Herangehensweise.
Gerade die Antworten, welche gegen eine Kommerzialisierung sind, zeigen mir, dass die Nutzer es aus diesem Trieb spielen....
Und der, der beim Schweitzer bucht, tut das NICHT aus Spieltrieb? Warum dann?

Das ist doch nur noch abenteuerlich.

Daß Leute, die ein Spiel spielen, dies hauptsächlich aus nem Spieltrieb heraus tun, ist jetzt keine aufregende Erkenntnis. Weswegen sonst? Nicht allzuviele werden widerwillig Geocachen, nur weil sie dafür bezahlt oder von Partnern und Freunden gezwungen werden. Bei manchen grenzt das an Zwanghaftigkeit - aber das werden die nicht zugeben :)

Nur, weil man in der Fülle von Caches die Notwendigkeit nicht sieht, irgendetwas "professionell" abzuziehen, ändert das den Spielantrieb ja nicht - weder positiv noch negativ.

Gruß Zappo

PS: persönliche Angaben sind ja recht und schön - aber denkt man wirklich, die würde irgendjemand wahrheitsgetreu ausfüllen?
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wilma.cray
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Re: Communitybefragung für Bachelorarbeit

Beitrag von wilma.cray »

Man merkt an den Fragen sehr deutlich, dass es eine Arbeit für den Studiengang Tourismuswirtschaft sein muß.
Wie viel Kaufkraft bringe ich mit wie vielen Leuten mit?

Ich hab kaum 400 Funde, aber bis jetzt fand ich die meisten "touristischen" Caches langweilig und zu offensichtlich als Werbeträger.
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Zappo
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Re: Communitybefragung für Bachelorarbeit

Beitrag von Zappo »

wilma.cray hat geschrieben:Ich hab kaum 400 Funde, aber bis jetzt fand ich die meisten "touristischen" Caches langweilig und zu offensichtlich als Werbeträger.
Ich verstehe daran einfach nicht, was das der Gemeinde/Region o.ä. bringt, "eigene" Caches.
Entweder man hat eine landschaftlich/kulturell/whatever interessante Gegend - dann liegen dort auch ausreichend Caches. Oder eben Wüste - aber dann liegen da auch Caches.

Mit Caches, die es ja überall gibt, zu werben ist doch panne. Das ist doch ebensowenig ein Alleinstellungsmerkmal wie ne Tanke oder ne Bäckerei.
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hcy
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Re: Communitybefragung für Bachelorarbeit

Beitrag von hcy »

Zappo hat geschrieben:Daß Leute, die ein Spiel spielen, dies hauptsächlich aus nem Spieltrieb heraus tun, ist jetzt keine aufregende Erkenntnis.
:lachtot: Genau, du bringst dieses absurde Thema mal wieder genau auf den Punkt.
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wilma.cray
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Re: Communitybefragung für Bachelorarbeit

Beitrag von wilma.cray »

@Zappo
Dann will ich von der positiven Ausnahme berichten: die Caches im Gebiet Ramsau/Dachstein von "Der große Bär". (Oft) tolle Stellen (Gifpel, Wanderwege) und einige gelungene Bastelarbeiten aus Holz (zum Öffnen der Dose muss man richtig Drehen und Schieben).
Da die Caches offiziell sind, konnte ich völlig entspannt suchen, ohne zu befürchten, dass der Bauer/Jäger mich mit Heugabel und Fackel von seinem Grund jagt. Und: die Dosen/Logbücher werden gewartet.

Meine negativste Erfahrung:
Bei einem Cache in Kroatien hätte ich mich laut Listing bei der Bedienung (Wirtshaus) melden müssen, die hätten mir dann die Dose gezeigt. Bei diesem Tradi bin ich vorbeigefahren ...
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Re: Communitybefragung für Bachelorarbeit

Beitrag von Zappo »

wilma.cray hat geschrieben:@Zappo
Dann will ich von der positiven Ausnahme berichten: die Caches im Gebiet Ramsau/Dachstein von "Der große Bär". (Oft) tolle Stellen (Gifpel, Wanderwege) und einige gelungene Bastelarbeiten aus Holz (zum Öffnen der Dose muss man richtig Drehen und Schieben).
Da die Caches offiziell sind, konnte ich völlig entspannt suchen, ohne zu befürchten, dass der Bauer/Jäger mich mit Heugabel und Fackel von seinem Grund jagt. Und: die Dosen/Logbücher werden gewartet....
M.Meinung nach ist DAS nicht genau das Diskussionsthema. Ich denke, es ist unumstritten, daß es da draussen schöne Caches von Organisationen - und von Cachern gibt. Und (leider) auch das Gegenteil.

Die Frage ist doch eher, ob es nötig ist, daß sich Gemeinden oder gewerbliche Anbieter hier engagieren oder ob man sich wegen dieser offiziell gelegten Caches irgendeinen Boost in Richtung Umsatz durch Besucher versprechen kann. Beim reinen Geocaching denke ich - nein.*

Hier :) in der Pfalz ist jeder Premiumwanderweg von Cachern mit zig Multis und Tradis bestückt - und die Gipfel und jeder Aussichtspunkt und alles, was so für den Reisenden interessant erscheint. Und die Leute kommen. Das ist aber ERGEBNIS der Landschaft usw, nicht umgekehrt.

Da mitzumischen kann sich man m.Meinung nach als Instutition schlicht sparen. Da ist es sinnvoller, die Arbeit, Anstrengung und Geld in andere Infrastruktur zu stecken - und wenn es "nur" die Pflege der Wege, der Rastplätze und das Wiederbeleben des Dorfbackhauses ist. Die Caches kommen automatisch. Als Bürger und Steuerzahler hielte ich das für sinnvoller, als irgendwelche Veranstalter, Minderleister und Dampfplauderer zu bezahlen.

Und bezüglich des "offiziellen" - es steht jeder Gemeinde frei, die bestehenden Caches zu dulden. Was m.E. auch beinhaltet, Auswüchse zu stoppen. Hab ich garnix dagegen.

Gruß Zappo

* ich rätsle eh, wie das vor sich geht:

Veranstalter: "Ich hab DIE Geschäftsidee, wie sie Touristenmassen in ihre Region locken: Ich lege für Geld ein paar Caches"
Gemeinde: " Ähhhh...bei uns liegen schon 500.....
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hcy
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Re: Communitybefragung für Bachelorarbeit

Beitrag von hcy »

Wenn man hier etwas sucht findet man genau diese Fragen und Antworten mehr als einmal. Man muss also keine neue Umfrage machen oder Bachelorarbeit schreiben, es reicht abzuschreiben was andere schon erkannt haben. Eigene Leistung und Erkenntnisgewinn: 0.
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