wieso wurde der erlaubt

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Sir Hugo
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Beitrag von Sir Hugo » Mo 20. Mär 2006, 17:57

Zerber hat geschrieben:Aber ich bin sicher es wird schon ein paar geben die auch diesen Cache besuchen - und das ganz auf eigene Gefahr.


Die wird es immer geben... jene, die es "etwas härter mögen", wie der cache owner so schön schreibt. Aber das Geschrei wenn etwas passiert ist groß.

Und wenn dem Wahnsinn Tür und Tor geöffnet werden soll, dann setzt der Nächste seinen cache auf eine ICE-Strecke oder an die Mittelleitplanke einer Autobahn. ("für alle, die es etwas schneller wollen....")
Unsere geocaching Eckpunkte:
Norden: Reykjavik, Island N 64°07.832 W 021°55.117
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(Nord-)Osten: St. Petersburg, Russland N 59°55.209 E 030°22.958
Westen: Key West, Florida N 24°33.664 W 081°48.104

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Beitrag von º » Mo 20. Mär 2006, 17:58

Zerber hat geschrieben:Es besteht ja keine Verpflichtung den Cache zu besuchen - oder? Das entscheidet wie immer und auch bei allen anderen Cache jeder für sich selbst. Wenn niemand den Cache besucht, erledigt sich das Thema von ganz alleine und die ganze Aufregung war umsonst.:?
gc.com hat sich "familienfreundlich" auf die Fahnen geschrieben, deshalb werden keine Caches gelistet bei denen man etwas Illegales machen muss, um an den Cache zu kommen.
Ich hab den Cache zurückgezogen. Danke für den Hinweis darauf.
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wutzebear
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Beitrag von wutzebear » Mo 20. Mär 2006, 18:15

Zerber hat geschrieben:Es besteht ja keine Verpflichtung den Cache zu besuchen - oder?

Klar, und die Regel, dass ein Cache nicht an/auf/unter aktiven Eisenbahnlinien liegen sollte, ist reine Schikane.

Hier ist eine ganze Liste von Gründen, dass man sich vielleicht doch an die Richtlinien halten könnte!

grisu1702

Beitrag von grisu1702 » Mo 20. Mär 2006, 18:20

Schon heftig:

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Bethlehem, Pennsylvania. February 14, 2006. A road worker saw a geocacher acting suspiciously near an Interstate Highway and found this ammo can with a combination lock hidden at the spot. The bomb squad was called in and the cache was exploded.


Mal sehen, wann der Erste in D so geöffnet wird :wink:

Andreas

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Beitrag von radioscout » Mo 20. Mär 2006, 18:26

Zerber hat geschrieben:Es besteht ja keine Verpflichtung den Cache zu besuchen -

Jeder kann auf eigenes Risiko verbotenes oder gefährliches Gelände betreten. Er ist alleine dafür verantwortlich. Er kann dort auch Dosen verstecken.
Die kann jeder auf eigenes Risiko suchen.

Aber bei einem Geocache ist noch ein dritter beteiligt: Groundspeak. Und gc ist nicht verpflichtet, verbotenes Handeln zu unterstützen, in dem es die Caches listet.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von wutzebear » Mo 20. Mär 2006, 18:26

grisu1702 hat geschrieben:Mal sehen, wann der Erste in D so geöffnet wird :wink:

Interessanter dürften die Umstände der Sprengung sein: weiträumiges Absperren, auch der umliegenden Straßen, Bahnstrecken, etc. Gerade letzten Sommer wurde ein Cache unter einer Highwaybrücke zwangsgeräumt, noch bevor er approved war. Der Owner durfte eine saftige Strafe zahlen.

Das alles hatten wir doch in den USA schon. Groundspeak hat was draus gelernt und in die Richtlinien einfließen lassen. Mal sehen, wie lange es dauert, bis es auch der Letzte hierzulande kapiert.

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Beitrag von º » Mo 20. Mär 2006, 18:26

grisu1702 hat geschrieben:Mal sehen, wann der Erste in D so geöffnet wird :wink:
Wahrscheinlich nie: Alle Dienststellen der LKAs, die für die Entschärfung von Sprengkörpern zuständig sind, wissen was Geocaching ist. Die Kampfmittelräumdienste haben damit im übrigen nix zu tun.
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Beitrag von radioscout » Mo 20. Mär 2006, 18:27

grisu1702 hat geschrieben:Mal sehen, wann der Erste in D so geöffnet wird :wink:

Das kann bald kommen, wenn abgeschlossene Cachedosen verwendet werden.
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Beitrag von wutzebear » Mo 20. Mär 2006, 18:28

radioscout hat geschrieben:...bei einem Geocache ist noch ein dritter beteiligt: Groundspeak. Und gc ist nicht verpflichtet, verbotenes Handeln zu unterstützen, in dem es die Caches listet.

Und vor allem sind wir alle daran beiteiligt, denn es ist unser aller Geocacher-Ruf, der null-komma-nix in den Medien zerrissen werden kann und wird.

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Beitrag von wutzebear » Mo 20. Mär 2006, 18:29

º hat geschrieben:Wahrscheinlich nie: Alle Dienststellen der LKAs, die für die Entschärfung von Sprengkörpern zuständig sind, wissen was Geocaching ist. Die Kampfmittelräumdienste haben damit im übrigen nix zu tun.

Da wäre ich mir nicht allzu sicher. Wenn nichts draufsteht und die Dose sieht zu dubios aus, kommt der Robot zum Zuge. Und wenn der sie nicht "per Hand" aufmachen kann, wird präventiv gesprengt.

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