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Wann darf geloggt werden

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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pix
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Wann darf geloggt werden

Beitrag von pix » Mo 23. Apr 2018, 10:14

Hallo,

ja, wann darf geloggt werden. Im Cachewiki steht:
...Ein Log darf nur als "Gefunden" geloggt werden, wenn man den Cache auch tatsächlich gefunden hat. Als gefunden gilt ein Cache, wenn man sich ins Logbuch vor Ort eingetragen hat....
Das ist soweit eindeutig. Wie verhält es sich wenn:
a) du den Cache siehst aber nicht rankommst, weil er zb. zu tief in ein Astloch gerutscht ist. Auch mit umliegenden Hilfsmitteln klappt es nicht. Du bist an der richtigen Stelle, siehst den Cache kommst aber nicht ran.

b) du nur noch Reste findest, der Cache selber aber weg ist, zb. Angelsehne, an welche der Petling befestigt war. Du weisst, dass es sich exakt um dasselbe Stück Angelsehne handelt, weil du schon ähnliche Caches mit derselben Angelsehne davor gefunden hattest. Kurzum, du bist an der richtigen Stelle, der Cache ist aber weg.

Sicher gibt es noch andere Beispiele.
Was macht ihr mit solchen Caches, die nicht gerade in eurer Homezone liegen, Bestandteil einer Cacherunde sind und der Aufwand um ein oder zwei Caches dieser Serie nachzuloggen nicht unerheblich ist.

Owner anschreiben, Situation schildern und auf Logfreigabe hoffen oder gibt es evtl. noch andere Anregungen oder Vorschläge?

Vielen Dank
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Zappo
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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von Zappo » Mo 23. Apr 2018, 10:35

pix hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 10:14
...Ein Log darf nur als "Gefunden" geloggt werden, wenn man den Cache auch tatsächlich gefunden hat. Als gefunden gilt ein Cache, wenn man sich ins Logbuch vor Ort eingetragen hat....
Das ist soweit eindeutig.....
Ja, das ist eigentlich maximal eindeutig: Wenn ich mich nicht eingetragen habe bzw konnte, ist das ein DNF. Die Umstände (oder Entschuldigungen :) ) spielen da eher keine Rolle.
Auch:
pix hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 10:14
.....Caches, die nicht gerade in eurer Homezone liegen, Bestandteil einer Cacherunde sind und der Aufwand um ein oder zwei Caches dieser Serie nachzuloggen nicht unerheblich ist.....
Wer "Runden" macht, muß mit leben, daß manche Caches davon auch mal nicht mehr da sind. Das vollständige Abarbeiten von Dose 1-20 ist ja jetzt nichts, was einen zusätzlichen Bonus oder Mehrwert kreiert. Es sind immer noch 20 Caches - findet man eben nur 17. Na und?

Gruß Zappo

PS: Ich mach das eh umgekehrt - bei Runden logge ich nur ein paar - alle ist mir schlicht zu langweilig.
Zuletzt geändert von Zappo am Mo 23. Apr 2018, 10:36, insgesamt 1-mal geändert.
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machmalhalblang
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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von machmalhalblang » Mo 23. Apr 2018, 10:35

pix hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 10:14
Hallo,

ja, wann darf geloggt werden. Im Cachewiki steht:
...Ein Log darf nur als "Gefunden" geloggt werden, wenn man den Cache auch tatsächlich gefunden hat. Als gefunden gilt ein Cache, wenn man sich ins Logbuch vor Ort eingetragen hat....
Das ist soweit eindeutig.
Wie du schon schreibst: das ist eindeutig. Alles, was davon abweicht, sind selbst ausgedachte Spielregeln. Da gibt es zu jedem Punkt mindestens zwei Meinungen. Dementsprechend gilt: entweder du hälst dich an die 'offizielle' Regel, dann gibt es sowas wie Logfreigabe nicht, oder du machst, was du willst.

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jennergruhle
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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von jennergruhle » Mo 23. Apr 2018, 11:24

Das Wort "Logfreigabe" ist ohnehin das Unwort schlechthin beim Geocaching, und der DNF-Log der meistgescheute. Wenn ich den Cache nicht finden und drin/dran loggen kann wie vorgesehen, dann ist das ein DNF.
Ganz seltene Ausnahmen wären z.B.:

- Cache ist da, Log auch da, aber nicht beschreibbar (nass/zerfetzt/gefroren). Dann ist in den meisten Fällen ein Fotolog oder das Ergänzen um trockenes Papier zum Loggen akzeptabel.
- Cache ist da, Log vermutlich auch drin, aber Dose absolut nicht zu öffnen (korrodiert/gefroren). Dann ist in den meisten Fällen ein Fotolog akzeptabel, um größeres Herumschrauben/Brechen/Würgen an der Dose zu vermeiden.

Das sind die Bedingungen, unter denen ich Findern eine "Logfreigabe" erteile und sie auch bei Ownern anderer Caches anfrage.

Hingegen sind "Dose gesehen, aber zu klein / ungeschickt / kein Bock / kein Stift" oder "gar keine Dose da" einfach nur Pech oder Vorwände/Ausreden und kein Grund für einen Fundlog. Ich habe schon ein paar Mal für einen entsprechenden DNF eine unnötige "Freigabe zum Fundlog" bekommen, aber dankend abgelehnt.

Wenn erkennbar etwas kaputt ist oder fehlt, sollte auch immer ein NM geloggt werden. Auch wenn der Owner dann jammert oder schimpft - es ist das gut Recht des Finders, und eine sinnvolle Rückmeldung zum Cache die auch anderen Findern nützt.

Eine andere Unsitte ist es, beim Vorfinden eines kaputten oder unerreichbaren Caches kein NM zu loggen, sondern den Owner anzuschreiben um bloß ja keinen DNF oder NM loggen zu müssen. Was soll der Owner mit Jammer-Mails, wenn andere Cacher nicht sehen oder beurteilen können wie es um den Cache steht. Einen DNF oder NM sehe ich als Owner auch immer und bekomme eine E-Mail.

Fazit: Geloggt werden darf immer, nur die Art des Logs hängt davon ab was man vorgefunden hat und ob sich vor Ort in/auf das Log einschreiben konnte.
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger

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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von baer2006 » Mo 23. Apr 2018, 14:39

pix hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 10:14
Das ist soweit eindeutig. Wie verhält es sich wenn:
a) du den Cache siehst aber nicht rankommst, weil er zb. zu tief in ein Astloch gerutscht ist. Auch mit umliegenden Hilfsmitteln klappt es nicht. Du bist an der richtigen Stelle, siehst den Cache kommst aber nicht ran.
DNF; manchmal auch Note (denn "Did not find" ist ja eigentlich nicht richtig, wenn ich den Cache gefunden, aber nicht geloggt habe). Ich gebe zu, dass ich zwischen DNF und Note in solchen Fällen nach Laune entscheide, und nicht konsequent bin :ops: . Außerdem zusätzlich NM, wenn klar ist (wegen Cachebeschreibung, D/T-Wertung o.ä.), dass die Schwierigkeit der Bergung nicht so gedacht ist (es gibt auch Caches, bei denen es Teil der Herausforderung ist, an die Dose ranzukommen).
b) du nur noch Reste findest, der Cache selber aber weg ist, zb. Angelsehne, an welche der Petling befestigt war. Du weisst, dass es sich exakt um dasselbe Stück Angelsehne handelt, weil du schon ähnliche Caches mit derselben Angelsehne davor gefunden hattest. Kurzum, du bist an der richtigen Stelle, der Cache ist aber weg.
DNF. Wenn der begründete Verdacht besteht, dass ich das richtige Versteck gefunden habe, zusätzlich NM. Wenn absolut 100%ig sicher ist, dass die Dose weg ist (kommt seltener vor, als man denkt), dann auch mal nur NM.
Sicher gibt es noch andere Beispiele.
Was macht ihr mit solchen Caches, die nicht gerade in eurer Homezone liegen, Bestandteil einer Cacherunde sind und der Aufwand um ein oder zwei Caches dieser Serie nachzuloggen nicht unerheblich ist.
Wenn ich einen Cache nicht finde, ist das ein DNF. Abstand von der Homezone ist dabei völlig irrelevant. Ehrlich gesagt finde ich alles andere sehr befremdlich. Bei einer Runde mit N Caches (N einigermaßen groß ;) ) ist es doch völlig wurscht, ob ich am Ende N oder N-1 Funde habe. Vor allem dann, wenn jeder einzelne Cache der Runde für sich genommen nix besonderes war.
Owner anschreiben, Situation schildern und auf Logfreigabe hoffen oder gibt es evtl. noch andere Anregungen oder Vorschläge?
Den Owner schreibe ich nur dann an, wenn ich zu meinem DNF/NM noch nähere Angaben machen will, die in einem öffentlichen Log wegen Spoilerei nichts zu suchen haben.

Eine "Logfreigabe" seitens des Owners lehne ich in den meisten Fällen dankend ab. Für eine Ausnahme muss dabei viel zusammenkommen:
- Es handelt sich um einen aufwändig zu lösenden Cache, i.a. ein langer Multi mit zig Stationen.
- Ich habe alle Stationen gefunden und die Rätsel gelöst, und am Ende scheiterte der Logbucheintrag nur an einem technischen Defekt am Final. Z.B. wenn die Dosen mit einem Zahlenschloss zu öffnen ist, und das Schloss so eingerostet ist, dass es sich auch mit dem als korrekt bestätigten Code nicht öffnen lässt.

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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von baer2006 » Mo 23. Apr 2018, 14:42

jennergruhle hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 11:24
Das Wort "Logfreigabe" ist ohnehin das Unwort schlechthin beim Geocaching, und der DNF-Log der meistgescheute. Wenn ich den Cache nicht finden und drin/dran loggen kann wie vorgesehen, dann ist das ein DNF.
Ganz seltene Ausnahmen wären z.B.:

- Cache ist da, Log auch da, aber nicht beschreibbar (nass/zerfetzt/gefroren). Dann ist in den meisten Fällen ein Fotolog oder das Ergänzen um trockenes Papier zum Loggen akzeptabel.
- Cache ist da, Log vermutlich auch drin, aber Dose absolut nicht zu öffnen (korrodiert/gefroren). Dann ist in den meisten Fällen ein Fotolog akzeptabel, um größeres Herumschrauben/Brechen/Würgen an der Dose zu vermeiden.

Das sind die Bedingungen, unter denen ich Findern eine "Logfreigabe" erteile und sie auch bei Ownern anderer Caches anfrage.

Hingegen sind "Dose gesehen, aber zu klein / ungeschickt / kein Bock / kein Stift" oder "gar keine Dose da" einfach nur Pech oder Vorwände/Ausreden und kein Grund für einen Fundlog. Ich habe schon ein paar Mal für einen entsprechenden DNF eine unnötige "Freigabe zum Fundlog" bekommen, aber dankend abgelehnt.

Wenn erkennbar etwas kaputt ist oder fehlt, sollte auch immer ein NM geloggt werden. Auch wenn der Owner dann jammert oder schimpft - es ist das gut Recht des Finders, und eine sinnvolle Rückmeldung zum Cache die auch anderen Findern nützt.

Eine andere Unsitte ist es, beim Vorfinden eines kaputten oder unerreichbaren Caches kein NM zu loggen, sondern den Owner anzuschreiben um bloß ja keinen DNF oder NM loggen zu müssen. Was soll der Owner mit Jammer-Mails, wenn andere Cacher nicht sehen oder beurteilen können wie es um den Cache steht. Einen DNF oder NM sehe ich als Owner auch immer und bekomme eine E-Mail.

Fazit: Geloggt werden darf immer, nur die Art des Logs hängt davon ab was man vorgefunden hat und ob sich vor Ort in/auf das Log einschreiben konnte.
AMEN!

... und zwar zu jedem einzelnen Absatz. Man verzeihe mir also das Komplettzitat ohne eigenen Beitrag ;) .

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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von machmalhalblang » Mo 23. Apr 2018, 17:11

Grundsätzlich sollte man sich natürlich fragen, wozu eine Regel überhaupt da ist. In unserem Fall dient der Logbucheintrag als 'Beweis', dass man die Dose regulär gefunden hat. Persönlich bin ich der Auffassung, dass man da nicht ganz so penibel sein sollte. Wenn der Finder das Logbuch in Händen hält, aber nicht loggen kann, weil, wie schon erwähnt, das Logbuch nass ist, dann halte ich es für Prinzipienreiterei, wenn dann ein Fotolog nicht akzeptiert wird. Gleiches gilt, wenn das Logbuch aus irgendwelchen Gründen verschwunden ist. Wenn aber die Dose zerstört ist, oder man sich nicht in der Lage sieht, sie zu bergen (aus welchen Gründen auch immer), dann würde ich entsprechend keinen Fund, bzw. ein NM loggen. Sollte der eigene Stift versagen, würde ich das in die Kategorie nasses Logbuch einordnen, was ich sogar auf den vergessenen Stift ausweiten würde.

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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von Mausebiber » Mo 23. Apr 2018, 21:53

Wenn der Finder das Logbuch in Händen hält, aber nicht loggen kann, weil, wie schon erwähnt, das Logbuch nass ist, dann halte ich es für Prinzipienreiterei, wenn dann ein Fotolog nicht akzeptiert wird.
Was ist denn ein Fotolog? Soll das etwa ein Beweis sein, dass man da war? Sende mir mal so ein Bild, dann kann ich auch einen Fotolog senden. Ist doch alles kalter Kaffee!
Wenn man aus welchen Gründen auch immer sich nicht ins Logbuch eintragen kann aber unbedingt diesen Punkt haben will, dann loggt man halt online und erklärt das im Log. Der Owner kann dann den Log akzeptieren oder nicht, Ende der Story.
Um eine Logerlaubnis zu betteln, womöglich noch mit Bild, würde mir im Traum nicht einfallen.

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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von Mausebiber » Mo 23. Apr 2018, 22:05

Mal so ganz nebenbei, Cachewiki ist nicht Groundspeak. Einzig die Guidelines von Groundspeak bilden die Grundlage für Geocaching und dort steht:

You can log caches online as "Found" after you visited the coordinates and signed the logbook. You can also add a photo or a Favorite point to your online log.

Der Cachewiki Eintrag (falls es ein solcher ist) vom 1. Beitrag ist schlichtweg falsch interpretiert.

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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von Fаd℮nkreuz » Mo 23. Apr 2018, 23:01

Ich mache grundsätzlich, was ich will. Ich erteile Logfreigaben und manchmal erfrage ich sie auch.

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