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Wann darf geloggt werden

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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schatzi-s
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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von schatzi-s » Mo 23. Apr 2018, 23:48

Fuer mich kommt das Erfragen/ Erteilen von Logfreigaben bei nicht vorhandenen oder nicht erreichbaren Dosen nicht in Frage.
Zum Einen sind die Regeln eindeutig, zum Anderen stellt sich mir die Frage: Wofuer?!
Wenn ich aktuell cachen gehe (ich gebe zu: Ich war auch mal hinter Punkten her...), dann mache ich das nicht wegen der Punkte, sondern u. A. wegen des Spasses und der Herausforderung. Wenn eine Dose in einem Astloch ist, dann nehme ich die Herausforderung an und versuche sie zu befreien. Gelingt es mir, freue ich mich viel mehr, als wenn ich sie "nur so" gefunden haette. Gelingt es mir nicht, wird meine Enttaeuschung durch ein erlogenes (= freigegebenes) Foundlog und den Punkt auch nicht gemindert...

Fuer mich zaehlt auch das Loggen zum Erlebnis Cachen. Wer sagt denn, dass ein DNF kurz sein muss?! Wenn ich stundenlang einen Multi suche, ihn aber am Ende nicht abschliessen kann, weil die Dose fehlt (oder ich sie nicht sehe), dann habe ich auch so genug zu schreiben. Ob der Smiley am Ende nun gruen oder blau ist, ist mir egal...

(P. S.: parallel dazu habe ich gewisses Verstaendnis fuer Fotologs wenn das Logbuch in den Haenden gehalten wird, aber nicht mehr beschreibbar ist (ich glaube den Leuten einfach mal, dass sie das Foto selbst geschossen haben, so wie ich bei einem Eintrag ins Logeintrag defaultmaessig davon ausgehe, dass derjenige auch an der Dose war und nicht mitgeloggt wurde. Wer betruegen will, hat selber Schuld. Bei diesem Thread gehe ich aber davon aus, dass der TS nicht schummeln will, sondern entweder sein Verhalten hier (erfolglos) bestaetigt haben wollte oder am Anfang seiner Cacherkarriere steht und nicht weiss/ wusste, wie er sich verhalten soll).

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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von Zappo » Di 24. Apr 2018, 08:34

schatzi-s hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 23:48
Zum Einen sind die Regeln eindeutig, zum Anderen stellt sich mir die Frage: Wofuer?!
DAS finde ich in der Tat die wichtigste Frage. Über den "Punkt" hinaus gibts ja keinen Unterschied, ob angeblicher Found oder DNF. Von der Location nicht, vom Erlebten her auch nicht.
Und seit es auf der Kartendarstellung auch für DNF nen Smilie gibt (man also auch weiß, daß man dort war) ist doch auch in der Richtung alles schick.

schatzi-s hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 23:48
(P. S.: parallel dazu habe ich gewisses Verstaendnis fuer Fotologs wenn das Logbuch in den Haenden gehalten wird, aber nicht mehr beschreibbar ist (ich glaube den Leuten einfach mal, dass sie das Foto selbst geschossen haben....
Also wenn ich dem Owner schreibe (n würde), daß ich mich wegen "Logbuch in Eisklotzbindung" nicht eintragen konnte, dann IST das so. Was soll da noch ein Foto?
Finde ich eher unhöflich - schließlich teilt man ja damit mit, daß man den Owner in die Rubrik der Leute einordnet, die bei nem Spiel nicht dem einfachen Wort des Sportskameraden trauen.

Man sieht - die Vielfalt der Befindlichkeiten ist ziemich groß :)

Gruß Zappo
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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von radioscout » Di 24. Apr 2018, 22:51

Zappo hat geschrieben:
Di 24. Apr 2018, 08:34
vom Erlebten her auch nicht.
Bin ich der Einzige, dem bei einem Nichtfund das Erfolgserlebnis fehlen würde?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Mausebiber
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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von Mausebiber » Di 24. Apr 2018, 23:25

Bin ich der Einzige, dem bei einem Nichtfund das Erfolgserlebnis fehlen würde?
Nein, ich hebe hier auch den Finger.
Ich radle/wandere gerne und ich cache sehr gerne. Radeln könnte ich sonst wo und bräuchte dazu nicht kilometerweit durch die Gegend gondeln, nur um eine Strecke/ Route zu besuchen, die beide Vorlieben vereint. Wenn ich also extra wo hin fahre um genau dort zu radeln / cachen, dann will ich auch die Döschen finden.

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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von baer » Mi 25. Apr 2018, 08:06

Die offizielle Regel ist ja, wie schon dargelegt, eindeutig: (Nur) wer im Logbuch steht, darf loggen.

Logfreigaben gibt es offiziell gar nicht, wenn Owner und Nicht-Finder die so absprechen, so what.

Die spannende Frage für mich ist (und die wurde hier noch gar nicht gestellt): Was ist, wenn ich im "falschen" Logbuch stehe? Beispiele (alle aus der Realität):

1.) Unmittelbar neben dem Cache liegt ein weiterer Cache einer anderen Plattform, der aber nicht durch eine Beschriftung als solcher zu erkennen ist. Er ist aber geringfügig leichter zu erreichen. Es gibt für mich kein eindeutiges Anzeichen, dass ich die falsche Dose gefunden habe.

2.) Die Dose war objektiv weg, ein vorhergehender Finder hat aber eine eigene gelegt, da der Owner nicht auf Andeutungen, dass der Cache weg ist, reagiert hat. Ich kann nicht erkennen, dass es nicht die Original-Dose ist.

3.) Ich finde eine Dose, die auch anhand der Beschriftung eindeutig als der gesuchte Cache erkennbar ist. Allerdings fehlen die Logs der letzten 2 Jahre. Ich vermute, dass es sich um einen als verloren geglaubten Vorgänger der Dose handelt, der wieder aufgetaucht ist, finde aber die vom Owner als Ersatz gelegte aktuelle Dose NICHT. Ich logge in der "alten" Dose.

Alles (aus meiner Sicht) Grenzfälle, wo keine Regel weiterhilft, zu denen ich durchaus eine Meinung habe (nicht unbedingt schwarz-weiß). Ich stelle die aber mal zurück, um unbeeinflusst zu sehen, wie die Community die Fälle sieht.

JürgenCarthago
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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von JürgenCarthago » Mi 25. Apr 2018, 09:25

baer hat geschrieben:
Mi 25. Apr 2018, 08:06

1.) Unmittelbar neben dem Cache liegt ein weiterer Cache einer anderen Plattform, der aber nicht durch eine Beschriftung als solcher zu erkennen ist. Er ist aber geringfügig leichter zu erreichen. Es gibt für mich kein eindeutiges Anzeichen, dass ich die falsche Dose gefunden habe.

2.) Die Dose war objektiv weg, ein vorhergehender Finder hat aber eine eigene gelegt, da der Owner nicht auf Andeutungen, dass der Cache weg ist, reagiert hat. Ich kann nicht erkennen, dass es nicht die Original-Dose ist.

3.) Ich finde eine Dose, die auch anhand der Beschriftung eindeutig als der gesuchte Cache erkennbar ist. Allerdings fehlen die Logs der letzten 2 Jahre. Ich vermute, dass es sich um einen als verloren geglaubten Vorgänger der Dose handelt, der wieder aufgetaucht ist, finde aber die vom Owner als Ersatz gelegte aktuelle Dose NICHT. Ich logge in der "alten" Dose.
Hm meine Meinung aus Ownersicht

Bei allen 3 Möglichkeiten würde ich ein Log akzeptieren denn du Logst ja in der Überzeugung die richtige Dose gefunden zu haben.

Bei 1. würde ich aber meinen Cache verlegen weil das gibt immer wieder Ärger
Fall 2. ist bei mir schon öfter vorgekommen bei der Cachekontrolle findet man dann eine unbekannte Dose.
Fremdwartung sehe ich bei meinen Dosen nicht gerne denn wie soll ich als Owner mitbekommen wenn hier was nicht stimmt und jeder fröhlich logt.
wenn schon dann bitte vorher Fragen ob es in Ordnung ist.
Bei Fall 3 würde ich mich als Owner freuen wenn eine Verschollene Dose wieder auftaucht.

Als Suchersicht würde ich in allen 3 fällen erst mal loggen denn ich weiß es ja nicht besser.

wenn dann mein Log vom Owner gelöscht würde dann würde ich aber schon gerne wissen warum vor allem bei Fall 3 habe ich ja eine vom Owner versteckte Dose gefunden.


Bei uns in der Gegend gab es mal ein Vogelhaus das war aber leer und Das Logbuch war in einer Tricky Halterung versteckt.
Eigentlich eine tolle Sache aber es wurden immer wieder Logbücher (teilweise sogar mit der richtigen GC Nummer) im Vogelhaus hinterlassen.
Es wäre halt schön gewesen wenn dann die Logs nicht „kommentarlos“ gelöscht worden wären denn dann möchte man doch schon wissen was man falsch gemacht hat.

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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von Mausebiber » Mi 25. Apr 2018, 10:37

Fall 4: Ein Suchender findet die Dose nicht und legt einfach eine neue aus in einem einfacheren, offensichtlichen Versteck.

Sobald ich das anhand der online Logs merke gehe ich hin und entferne die falsche Dose, eventuell ergänze ich das Listing um ganz klar zu machen, dass das Döschen eben nicht in dem "offensichtlichen" Versteck zu finden ist.
Fertig, mehr passiert hier nicht, die Logeinträge bleiben so wie sie sind.

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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von Zappo » Mi 25. Apr 2018, 11:20

Ich korrigiere :)

"...vom Erlebten her -FAST - auch nicht...."

Natürlich finde ich auch lieber als ich nicht finde. Aber ich geh nicht extra los, um ne DOSE zu finden. Sondern um ne Location anzuschauen, was gezeigt zu bekommen, unterhalten zu werden. Da fehlt dann nicht sehr viel, wenn ich mich nicht wo eintragen konnte.

Wenn ich sie nicht finde, weil ich zu doof bin bzw auf dem Schlauch stehe, ärgere ich mich schon ein wenig. Aber wenn das z.B. nur passiert, weil die Dose weg ist und ich spoilerbildtechnisch erkennbar vor dem Versteck stehe und die Kuhle anstarre, wo sie gelegen hat, fehlt tatsächlich gar nix. LogBÜCHER zum Lesen gibts eh immer seltener.

Dose aufschrauben, Kuli zücken und unterschreiben ist jetzt keine wirklich Begeisterung verbreitende Tätigkeit. Dann könnte man ja Dosen auch da hinlegen bzw suchen, wo es nix zu Erleben gibt. Aber wer macht das schon?

Gruß Zappo
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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von baer2006 » Mi 25. Apr 2018, 17:24

Ich schreibe mal, wie ich als Owner reagieren würde...
baer hat geschrieben:
Mi 25. Apr 2018, 08:06
Die spannende Frage für mich ist (und die wurde hier noch gar nicht gestellt): Was ist, wenn ich im "falschen" Logbuch stehe? Beispiele (alle aus der Realität):

1.) Unmittelbar neben dem Cache liegt ein weiterer Cache einer anderen Plattform, der aber nicht durch eine Beschriftung als solcher zu erkennen ist. Er ist aber geringfügig leichter zu erreichen. Es gibt für mich kein eindeutiges Anzeichen, dass ich die falsche Dose gefunden habe.
Sobald ich das mitbekomme, würde ich meinen Cache verlegen. Die bis dahin aufgelaufenen Logs bleiben bestehen, falls die Cacher tatsächlich keine Chance hatte zu erkennen, dass die andere Dose nicht meine ist.
2.) Die Dose war objektiv weg, ein vorhergehender Finder hat aber eine eigene gelegt, da der Owner nicht auf Andeutungen, dass der Cache weg ist, reagiert hat. Ich kann nicht erkennen, dass es nicht die Original-Dose ist.
Auf Andeutungen, dass die Dose weg ist, reagiere ich immer ;) . Falls doch mal jemand ungefragt eine "Ersatzdose" legt, und ich das irgendwann mitbekomme, dann gilt wie in Fall 1: Die Logs bleiben stehen, wenn die Ersatzdose nicht als solche erkennbar war. Aber wenn mein Cache z.B. als Small oder gar Regular gelistet ist, und der "Ersatz" war nur ein Micro, dann fliegen die Logs raus. Hängt auch damit zusammen, dass ich ungefragtes Legen von Ersatzdosen für ein Unding halte.
3.) Ich finde eine Dose, die auch anhand der Beschriftung eindeutig als der gesuchte Cache erkennbar ist. Allerdings fehlen die Logs der letzten 2 Jahre. Ich vermute, dass es sich um einen als verloren geglaubten Vorgänger der Dose handelt, der wieder aufgetaucht ist, finde aber die vom Owner als Ersatz gelegte aktuelle Dose NICHT. Ich logge in der "alten" Dose.
Über so etwas würde ich mich freuen, und das Log bleibt selbstverständlich stehen.

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Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von spaziergaenger » Do 26. Apr 2018, 08:18

radioscout hat geschrieben:
Di 24. Apr 2018, 22:51
Zappo hat geschrieben:
Di 24. Apr 2018, 08:34
vom Erlebten her auch nicht.
Bin ich der Einzige, dem bei einem Nichtfund das Erfolgserlebnis fehlen würde?
Ein Nichtfund ist schon etwas ärgerlich, vor allem wenn ziemlich sicher ist, dass der Cache vorhanden ist. Ist aber nur das Logbuch nicht beschreibbar oder der Cache ist anderweitig vergammelt, fehlt bei mir das Erfolgserlebnis nicht.
Gruß, Spaziergänger

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