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WTF? Caches in Quarantäne?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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jennergruhle
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von jennergruhle »

Wichtig ist vor allem, welche Verbreitungsmöglichkeiten es gibt und wie sie eingedämmt werden können. Lautes Wehklagen, "Die Apokalypse ist nah!" rufen und Kopf in den Sand stecken hat noch nie etwas genützt.

Es gibt schließlich jede Menge Vorsichtsmaßnahmen die immer wieder auf allen Kanälen laufen - und die sollte man befolgen. Hauptsächlich das Vermeiden unnötiger Kontakte zu anderen Menschen, häufiges und gründliches Händewaschen, keine unnötigen Reisen. Nicht jedoch das Vermeiden von Sonnenlicht und frischer Luft. Die sind nämlich nicht ansteckend: https://www.swp.de/panorama/coronavirus ... 31766.html
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hcy
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von hcy »

Hier in der Gegend werden gerade offenbar alle Events archiviert. Ist das jetzt ein Automatismus von Groundspeak oder vorauseilende Panik?
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jennergruhle
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von jennergruhle »

Genauer gesagt, Events die nicht schon der Owner archiviert hat, werden von Reviewern "retracted" mit Hinweis auf angebliche Landes-Bestimmungen (MV). Auch die mit nur 2...3 angemeldeten Teilnehmern.
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Tomcat06
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von Tomcat06 »

Link
Dort wird Spaziergang an der frischen Luft empfohlen und -ausdrücklich! Geocaching.
Haben wir gestern gemacht und uns in den brandenburgischen Wäldern wohl und gesichert gefühlt. Kaum Leuten begegnet.
slow caching - selective caching - quality caching
www.tomcat06.de - Tomcat's Caches
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Zappo
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von Zappo »

Tomcat06 hat geschrieben: Mo 16. Mär 2020, 13:44 Dort wird Spaziergang an der frischen Luft empfohlen und -ausdrücklich! Geocaching.
Haben wir gestern gemacht und uns in den brandenburgischen Wäldern wohl und gesichert gefühlt. Kaum Leuten begegnet.
Das wird die wohl kommende Ausgangssperre aber nicht abwenden.

Pauschale Verbote sind immer einfacher. Nicht zuletzt, weil das eben NOCH ne Verstärkung der Maßnahmen darstellt - und Maßnahmen muß man immer weiter verstärken - ob sinnig oder nicht. Das sind Automatismen, denen der Menschenverstand nicht gewachsen ist.

Gestern (Sonntag) war ich mal in der Pfalz cruisen - im Wald rannte man sich über den Haufen - wäre man ausgestiegen :) und wirklich alle Weingüter mit Ausschank, alle Hütten und alle Locations entlang der Straßen waren gerammelt voll, Parkplätze Fehlanzeige, Sitzplätze (wohl) auch und die Leute saßen zu hunderten dicht an dicht. Und tranken Rieslingschorle.

Offensichtlich DAS probate Mittel gegen Viren.

Gruß Zappo
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Mausebiber
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von Mausebiber »

... sagt jemand, der gestern 38 Caches gemacht hat.
Du musst unbedingt nochmals lesen was ich geschrieben habe. Es geht darum, die Infektionsrate so gering als möglich zu halten, Kontakte so weit als möglich zu vermeiden.

Hier die Bilder von gestern, wir, und ein Café in der Altstadt von Heidelberg.
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cachen.jpg
cachen.jpg (175.9 KiB) 997 mal betrachtet
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Marktplatz.jpg
Marktplatz.jpg (133.57 KiB) 997 mal betrachtet
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jennergruhle
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von jennergruhle »

Eben. Unvernünftige Menschen drängen sich jetzt dicht aufeinander, vernünftige bleiben zu Hause (ohne Party mit zig Gästen!) oder gehen an der frischen Luft spazieren mit genügend Abstand zu anderen Menschen. Kein Grund, das Geocaching jetzt als böse zu verteufeln oder dessen Verbot zu fordern.
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baer
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von baer »

jennergruhle hat geschrieben: Mo 16. Mär 2020, 12:04 Es gibt schließlich jede Menge Vorsichtsmaßnahmen die immer wieder auf allen Kanälen laufen - und die sollte man befolgen. Hauptsächlich das Vermeiden unnötiger Kontakte zu anderen Menschen, häufiges und gründliches Händewaschen, keine unnötigen Reisen.
Ich war heute ein letztes Mal auf der Arbeit, ab morgen ist auf Anordnung der Geschäftsführung Telearbeit angesagt (und zum Glück auch möglich).

Was ich während der Mittagspause auf den Bürgersteigen gesehen habe, hat mich doch fassungslos bis fast zur Panik gemacht: Etliche Trauben von 10 bis 20 Menschen, die gemeinsam ihren Mittagsspaziergang machen und dabei eng nebeneinander laufen und sich anschauen, ja sich praktisch ins Gesicht spucken.

GEHT'S NOCH? HABT IHR DEN KNALL NICHT GEHÖRT???

Und danach habe ich noch weitere Beispiele von grenzenloser Gedankenlosigkeit erlebt, die ich mir erspare, hier aufzuzählen.

Seitdem ich das gesehen habe, kann ich mit der vermutlich kommenden Ausgangssperre gut leben. Auf Freiwilligkeit geht es nicht. Ich gehe davon aus, dass wir die in eins, zwei Tagen haben. Und dann ist halt auch Schluss mit Geocaching. Ist mir jetzt auch egal. Mein Leben ist mir sowieso wichtiger...

Und nochmal: Das hat nix mit Panik zu tun!

Mein persönliches Risiko ist überschaubar. Aber ich kann nicht gut mit dem Gedanken leben, dass Leute auf den Krankenhausfluren jämmerlich ersticken werden, weil es nicht genug Intensiv-Betten gibt.

Leute, ihr könnt dazu beitragen, dass es vielleicht nicht ganz so schlimm wird. Oder auch nicht, aber dann tragt ihr eine moralische Mit-Verantwortung. Könnt Ihr damit leben?

Bitte verhaltet Euch entsprechend, es ist nicht so schwer. Aber man muss schon ein bisschen nachdenken.
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baer2006
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von baer2006 »

baer hat geschrieben: Mo 16. Mär 2020, 15:33 Ich war heute ein letztes Mal auf der Arbeit, ab morgen ist auf Anordnung der Geschäftsführung Telearbeit angesagt (und zum Glück auch möglich).

Was ich während der Mittagspause auf den Bürgersteigen gesehen habe, hat mich doch fassungslos bis fast zur Panik gemacht: Etliche Trauben von 10 bis 20 Menschen, die gemeinsam ihren Mittagsspaziergang machen und dabei eng nebeneinander laufen und sich anschauen, ja sich praktisch ins Gesicht spucken.

GEHT'S NOCH? HABT IHR DEN KNALL NICHT GEHÖRT???

Und danach habe ich noch weitere Beispiele von grenzenloser Gedankenlosigkeit erlebt, die ich mir erspare, hier aufzuzählen.

Seitdem ich das gesehen habe, kann ich mit der vermutlich kommenden Ausgangssperre gut leben. Auf Freiwilligkeit geht es nicht. Ich gehe davon aus, dass wir die in eins, zwei Tagen haben. Und dann ist halt auch Schluss mit Geocaching. Ist mir jetzt auch egal. Mein Leben ist mir sowieso wichtiger...

Und nochmal: Das hat nix mit Panik zu tun!

Mein persönliches Risiko ist überschaubar. Aber ich kann nicht gut mit dem Gedanken leben, dass Leute auf den Krankenhausfluren jämmerlich ersticken werden, weil es nicht genug Intensiv-Betten gibt.

Leute, ihr könnt dazu beitragen, dass es vielleicht nicht ganz so schlimm wird. Oder auch nicht, aber dann tragt ihr eine moralische Mit-Verantwortung. Könnt Ihr damit leben?

Bitte verhaltet Euch entsprechend, es ist nicht so schwer. Aber man muss schon ein bisschen nachdenken.
Normalerweise ist ein Full-Quote ohne eigenen Beitrag nicht mein Ding, aber in dem Fall muss ich mal eine Ausnahme machen. Das zitierte Posting spricht mir dermaßen aus der Seele, dass ich ein fettes

+1

drunter setze :) !
baer
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von baer »

baer2006 hat geschrieben: Mo 16. Mär 2020, 15:41 Normalerweise ist ein Full-Quote ohne eigenen Beitrag nicht mein Ding, aber in dem Fall muss ich mal eine Ausnahme machen. Das zitierte Posting spricht mir dermaßen aus der Seele, dass ich ein fettes

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