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Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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jennergruhle
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von jennergruhle »

lolyx hat geschrieben: So 18. Apr 2021, 16:39 Ich frage mich bei all diesen Aktionen, auch denen die die Muggel nicht interessieren: Warum platziert man die Dinger auf dem Präsentierteller und schreibt Stealth Required dazu, insbesondere wenn es, wie in meinem ersten Beispiel ein beliebiger Baum ist, der 30 Meter weiter viel unauffälliger zu suchen wäre?
Vielleicht haben die betreffenden Owner einfach irgendeine Art "Grenzbegabung" / Verhaltensauffälligkeit und möchten sich an den polarisierenden Kommentaren über ihre Wahl des Ortes erfreuen.
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kohlenpott
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von kohlenpott »

In der Tat wäre es die beste Lösung, Dosen nicht so dämlich zu plazieren. Aber wenn ein Owner dies tut, geht er ganz bewußt das Risiko ein, dass es Stress gibt und die Dose ins Archiv wandert.
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kohlenpott
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von kohlenpott »

So, noch einmal zurück zum ursprünglichen Thema:
Von Breitensport würde ich nicht reden, aber die Anzahl der Neu-Geocacher ist seit Corona erheblich angestiegen. Habe schon ewig nicht mehr soviele Logs von Cachern mit ein bis knapp zweistelligen Fundzahlen gelesen.
IndianaundJones
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von IndianaundJones »

Geocaching erlebt ganz bestimmt durch die Pandemie eine kleine Renaissance, aber das werden nicht alles Neucacher sein, sondern vielmehr Schläfer, die schon mal vor Jahren unterwegs waren, irgendwann ausgestiegen sind, weil die Kidds nicht mehr wollten o.ä. und nun mangels Freizeitalternativen (vielleicht auch wegen der Kohle) das Cachen wieder für sich entdeckt haben.
Was ich nicht verstehe, daß Neucacher einfach anfangen. Da wird sich nicht vorher informiert, mal recherchiert und gelesen (auch die grüne Hölle taugt m.E. ganz hervoragend als Infoquelle), nein man zieht sich fix die App drauf und rennt in den Wald. Gerade diese Woche schreibt mich ein ganz freundlicher Newbie an, warum die ermittelten Koordinaten mit den dreistelligen Gradminuten sich nicht in der App eingeben lassen.....
Das ist dann die Stelle, an der ich immer froh bin, daß z.B. Hubschrauber und Atomkraftwerke nur mit entsprechener Lizenz bespielt werden dürfen.

Stealth wird übrigens vollkommen überbewertet.... ist die Dose gemuggled wird halt ein Fotolog spendiert. Wofür hat man denn das Smartphone?
hab ihn!
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K.D.Fafnir1
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von K.D.Fafnir1 »

IndianaundJones hat geschrieben: Sa 24. Apr 2021, 18:25
Was ich nicht verstehe, daß Neucacher einfach anfangen. Da wird sich nicht vorher informiert, mal recherchiert und gelesen (auch die grüne Hölle taugt m.E. ganz hervoragend als Infoquelle), nein man zieht sich fix die App drauf und rennt in den Wald.
In meinem Nachbardorf gibt es auch einen Newbie, der ganze 6 GCs gefunden hat und mittlerweile schon 2 gelegt hat. Beim 1. lagen die Koordinaten etwas daneben, da habe ich dann Hilfestellung gegeben. Diese 2 Tradies sind ansonsten ganz o.k. Da habe ich schon schlimmeres gesehen.
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Cloggy72
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von Cloggy72 »

Moin,

Donnerstag oder Freitag nachmittag kam im ZDF "hallo deutschland" ein Beitrag über Geocaching, es wurden drei tolle Verstecke mit Small bis Regular und Tauschgegenstände, Reisende gezeigt. Da werden möglichweise jetzt wieder mehr Neulinge auf die Suche gehen. Leider liegen in der Realität nicht so viele große Dosen herum.

MfG
Der oben stehende Text ist eine Meinungsäußerung, die meine Ansicht zu diesen Themen wiedergibt.
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K.D.Fafnir1
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von K.D.Fafnir1 »

Das war wohl dieser hier:

https://www.zdf.de/nachrichten/hallo-de ... g-100.html

so schicke Dosen sind wohl - besonders in urbanem Gebieten - eher die Ausnahme.
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von schatzi-s »

Zitat: "Du kannst das in der App loggen, dann bekommst Du einen Punkt"
"oh,es geht um Punkte?!"
"es geht um Punkte!"

naja, wenigstens sehen Neulinge, dass ein Cache kein Petling in einer Wurzelhoehle oder hinter der Leitplanke sein muss. Wenn ich mir die Founds mancher Neu-Owner ansehe, haben sie diese Erfahrung noch (?) nicht gemacht, aber schon ihre erste Dose -ratet mal, was- ausgelegt...
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von RSKBerlin »

schatzi-s hat geschrieben: So 25. Apr 2021, 11:02naja, wenigstens sehen Neulinge, dass ein Cache kein Petling in einer Wurzelhoehle oder hinter der Leitplanke sein muss. Wenn ich mir die Founds mancher Neu-Owner ansehe, haben sie diese Erfahrung noch (?) nicht gemacht, aber schon ihre erste Dose -ratet mal, was- ausgelegt...
Du wirst lachen, aber es gibt eine Zielgruppe für PETlinge in Wurzelhöhlen oder hinter Leitplanken. Diese Zielgruppe ist nicht einmal besonders klein.

Aufwendige Caches zu legen ist - wer hätte es gedacht? - aufwendig. Die meisten Cacher freuen sich, wenn sie so einen Cache finden. Sie selbst haben aber häufig genug weder die notwendige Werkstatt, noch das notwendige Budget (für einen aufwendigen Cache wechseln schnell mal mehrere hundert Euro den Besitzer, manchmal auch mehr), noch die notwendige Zeit, einen ebenso aufwendigen Cache zu legen.

Insofern: Möge doch bitte jede(r) legen, was er/sie will. Ich persönlich würde keinen PETling in einer Wurzelhöhle oder hinter einer Leitplanke ohne Not legen. Aber ich bin auch nicht die Zielgruppe. Du scheinbar auch nicht. Was völlig in Ordnung ist. Was die Zielgruppe aber auch nicht zu Cachern zweiter Ordnung degradiert. Jede(r) hat halt seine/ihre Vorlieben.

Sprich: Die Art von Geocaching, die mir Spaß bereitet, war noch nie Breitensport - und wird es auch nie werden. Aber ich bin dankbar für jeden Owner, der Zeit und Geld und Mittel investiert, um das Geocaching immer noch etwas besser zu machen. Und wenn ich in Kuala Lumpur mit 40° Fieber völlig durchnässt von einem Monsun-Schauer ein Überraschungsei in einer Telefonzelle finde - finde ich das mindestens so schön wie einen gut gemachten LPC. Denn jede(r) von uns zählt im Kopf irgendwie Punkte mit. Und seien es nur neue, nicht-weiße Flecken auf der Weltkarte ;) Unsere - durchaus zwangsneurotische - Statistik hat uns während der COVID-19-Krise immer mal wieder schönes Kopfkino beschert. Genau dafür habe ich sie auch gebaut. Insofern: Ja, es geht um Punkte. Aber nicht immer nur im Sinne von "meine Statistik ist länger als Deine.".
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chrysophylax
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von chrysophylax »

Das Konzept "durch ein liebevolles und individuelles Log zeigt man dem Owner, der sich Mühe gemacht hat, die Wertschätzung für dessen Arbeit" scheint in Zeiten von Daddelfonen... überholt zu sein. Aber hey - es gibt Punkte!

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