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Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

OnBike²
Geomaster
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von OnBike² »

Also ich finde dass sich leider garnichts geändert hat, vielleicht noch die schiere Anzahl der Cacher, und dass deutlich mehr Dosen PMO geworden sind.

Wir haben 2010 angefangen, und auch da gab es schon massiv viele Statistikcacher, für die "aus dem Auto springen (am besten gleich mit zig Gruppen angereist) alles umwühlen, Stempel rein & weiter zum nächsten" zum ganz normalen Cacheralltag gehörte. Auch damals schon haben uns Leute auf Treffen einfach den Rücken zugekehrt, denn die erste Frage war stets wieviele Dosen man gefunden hatte und waren es unter 5000+ dann war man es nicht wert dass mit einem geredet wurde!

Das mit dem PMO handhaben wir selbst auch nur noch so - bereits vor 11 Jahren hatte jeder Grundschüler gefühlt ein GPS (heutzutage hat eh jeder n Smartphone!) und zeigte seinen 55 Kumpels stolz jede Dose, so dass sie kurz darauf archiviert werden konnte - nicht JEDER war/ist so - aber leider zum Ownerleidwesen einfach ZU viele. So kann man wenigstens die allergrößten Massen an "bin jetzt auch dabei" Leuten abwehren. Leider nicht jeden. :???:

Ändert aber nichts an dem Problem, dass leider auch die "Premium" Member beileibe nicht im Ansatz Premiumbenehmen haben... Wir haben den Eindruck, je mehr Funde am Nick dranstehen, desto liebloser und hingerotzter werden die Logs, und desto asozialer geht man mit anderer Leute Eigentum um! Dass die Bastelarbeiten teilweise 20/30/50€+++ kosten, wen juckt es?! Bei ner 50cent Filmdose (inkl. Logbuch) hinterm Fallrohr wundert es mich ja nicht - aber sonst?

- die Leute trampeln immer noch rücksichtslos durch jedes Blumenbeet und reissen alles um und raus nur um den PUNKT zu bekommen.
umgekehrt werden immernoch genau wie vor 11 Jahren, als wir anfingen - PETlinge und Filmdosen lieblos neben Hundekacke in die Wiese geworfen und kriegen dennoch Unmengen an Favis... :kopfwand:

- es wird immernoch Einheitsbrei geloggt mit copy paste und in 75 Sprachen TFTC drunter, schwupps wird sogar die Logstatistik zum Objekt des "sich-Toll-fühlens"... haben wir da was verpasst, oder gibt das Bonusmeilen die man irgendwo gegen nen Travelbug oder so ne schicke Anstecknadel eintauschen kann?

Zugegeben, wir hatten ganz kurzfristig auch mal so eine Phase - wo wir Rotzdosen genau so behandelt haben, also logtechnisch! Aber richtig Geile, die haben wir sogar von unterwegs aus auf dem Rad noch mit einem entsprechend langen, und schönen Log belohnt, und auch nur die kriegten Favis!
Wir haben inzwischen dank homeoffice mehr Zeit, und können uns abends nach der Dose gescheiten logs widmen, das gehört sich doch so, dafür kann man ja von unterwegs Entwürfe speichern mit den groben Eckdaten und was einem gefallen hat oder auch nicht. Ich denke darüber freut sich jeder Owner nach wie vor auch nach 500 Fundlogs noch! Deswegen macht man das doch unter anderem??? Das jemand sagt "was fanden wir das geil..." am besten noch mit "warum fanden wir das so geil" möglichst ohne zu spoilern, was zugegeben manchmal echt schwer ist.

- es geht damals wie heute bei vielen Premium-Konsumenten nur noch um Statistik und wer "den längsten/die meisten" aber vor allen Dingen DEN ERSTEN hat!
Wir finden das ehrlich erschreckend! Da bastelt man tagelang als Owner, gibt sich Mühe ggf. mit Standort, der Dose und der Beschreibung, müht sich ab es spannend zu gestalten aber doch schon auffindbar (für Geocacher zumindest) zu machen und gibt nen gescheiten hint - und dann wird stur KONSUMIERT!

Besonders stößt uns diese dämliche FTF-Geilheit inzwischen auf. Ich meine JUNGS - ist es so wichtig wer seine Grabbelfinger zuerst in der Keksdose hatte?! Das ist einfach nur peinlich! Und wenn, dann loggt doch einfach und nicht noch 23 Zeilen "FTF hach wie geil bin ich wieder gewesen, hab meine Frau von der Bettkante gestoßen und bin im Pyjama losgerannt ole ole". :kopfwand:
Da wird dann von unterwegs schnell ein "ftf wech" ins virtuelle Logbuch gekotzt - und schon wird tagelang nicht mehr gefunden - weil ist ja nun nichts mehr wert die Dose! Wenn man nicht der/die/das ERSTE war - pft dann kann das ja nix sein.

Unsere Stadt quillt immer noch über von nun ja ich spreche es lieber nicht aus... Wirklich bald jedes Fallrohr und jedes Hundeklo hat seine undichte Filmdose.
Da sind etliche 1x Cacher dazwischen, die seit 1-2 Jahren ihre Dosen weder pflegen, noch online waren (hierfür wünsche ich mir ein instant archive vom Reviewer, wer 14 Monate nicht online war wird jetzt sicherlich auch nicht mehr aus den Hufen kommen). 10 Funde, aber 4 Dosen gelegt - glaube wohl kaum, dass das Zweitaccounts sind von langjährigen Cachern, warum sollte man?
Und dann sind da noch die Verbissenen "in meinem Stadtteil muss jede 161m irgendwas hin, egal wie schlecht!". Egal ob 10 Jahre dabei oder erst 3 Monate, egal ob 25000 Funde oder nur 65... das finden wir schade. Unsere ersten Versuche damals waren vielleicht nicht bahnbrechend, aber wir haben hier und da mit den 3 Dosen etwas ausgelöst (ein von uns gebasteltes Objekt gab es damals so nirgends zu kaufen, inzwischen in jedem shop!).

Wir haben uns das zur Aufgabe gemacht, freiwerdende Ecken mit ehemals "hingeworfenen" Dosen sofort zu übernehmen, und ansonsten suchen wir immer nach nutzbaren locations. Bei den meisten urbanen Caches liegt bei uns der Schwerpunkt auf der Dose (witzig, gut getarnt usw.) - alle "Sehenswürdigkeiten" sind und bleiben ohnehin dauerhaft belegt. Ausserhalb versuchen wir schöne Ecken zu bedosen, aber zumeist sind die entweder ewig weit weg, oder auch schon mit Powertrails im Knick zugekleistert. Da muss dann halt auch wieder der Fokus auf die Dose. Spaß am Spiel oder der ECA oder eben ne schön gebastelte Dose.

Leider ist es echt schwer, selbst den Leuten die sicherlich gar nicht mehr wissen wohin mit ihren Favis, diese zu entlocken. Zu verwöhnt oder gelangweilt und nur an Statistik interessiert - und die "Frischlinge" einfach zu unerfahren - echt schwierig.
Dabei könnte man so ganz schnell dem Fallrohrmüll den Kampf ansagen, wenn nur noch die Dosen mit ernst gemeinten Favis in den Filtern auftauchen, dann muss denen doch mal die Lust vergehen so einen groben Unfug und den 35sten "Geburtstagscache, und darf NUR von xyz ZUERST gefunden werden" hinzuwerfen???!!!
Das Schlimmste was groundspeak tun konnte, war übrigens dieses Kurzabo für Premium! Dann macht man halt einmal 10€ und saugt sich einfach alle 5000 Dosen der Umgebung runter - inkl. Premium - und speichert die ab. Und schon kann man 1 Jahr lang suchen ohne einen weiteren Cent zu zahlen - hallo?! Das gab es 2010 nicht! Da musste man in die Tasche langen um das JAHRESABO zu löhnen oder man kam halt nicht an die Premiumdosen, oder nur durch wen der wen kannte an den link zum loggen. Das hat auch extrem viel kaputt gemacht! Damit war das ganze PMO ad absurdum geführt - das hat man gemacht, damit nicht 200 Leute am Tag die Dose überrannten, damit die location sich erholen konnte, und der Owner nicht wöchentlich 30€ Wartungskosten und Aufwand hatte! Und nun bleibt die komplette Arbeit und Kosten in größerem Aufwand nur noch am Owner hängen, während dieser ggf. noch in ECA zusätzlich investiert, um a) selbst Spaß zu haben und b) die Dosen abwechslungsreich zu verstecken - braucht das der gemeine Cacher von nebenan nicht.

Kann viele der ansässigen "Altcacher" (die sogar noch lange vor uns da waren) verstehen, dass die nix mehr legen oder nur noch so halbwegs was Gutes, wird eh zerstört, geklaut und wie Müll behandelt von den meisten. Uns hat das immerhin auch zu einer 7jährigen Pause bewegt! Inzwischen sind wir seit ner Weile wieder da und haben (noch) Bock was schönes zu legen.
Vielleicht spricht es sich ja rum und der eine oder andere mag es auch und honoriert es entsprechend, aber einige wachen vermutlich erst auf, wenn keiner mehr gratis-Dosen zum konsumieren für sie auslegt. :(
Die Wertschätzung der Arbeit eines anderen ist ganz allgemein in unsere Gesellschaft in den letzten 15 Jahren massiv gen Erdkruste gerauscht.
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schatzi-s
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von schatzi-s »

OnBike² hat geschrieben: Mo 26. Apr 2021, 05:19 Ändert aber nichts an dem Problem, dass leider auch die "Premium" Member beileibe nicht im Ansatz Premiumbenehmen haben... Wir haben den Eindruck, je mehr Funde am Nick dranstehen, desto liebloser und hingerotzter werden die Logs, und desto asozialer geht man mit anderer Leute Eigentum um!
Vollste Zustimmung! Aber ist ja uch verstaendlich: Das Loggen von 20.000 Dosen dauert halt... die Zeit nutzt man doch eher, um auf 21.000 Dosen zu kommen...
OnBike² hat geschrieben: Mo 26. Apr 2021, 05:19 Hundekacke in die Wiese geworfen und kriegen dennoch Unmengen an Favis... :kopfwand:
Wenn das die besten 10% ausmacht, dann kann man sich ueberlegen, wie wohl die anderen 90% sind... abgesehen davon, dass es viele Gruende geben, warum Leute Favos verteilen. Ich erlebe immer wieder, dass das bei FTFs gemacht wird, im Trail jede 10 Dose einen bekommt oder nicht der Cache bewertet wird, sondern die "Freundschaft zum Owner gepflegt wird".
OnBike² hat geschrieben: Mo 26. Apr 2021, 05:19 - es wird immernoch Einheitsbrei geloggt mit copy paste und in 75 Sprachen TFTC drunter, schwupps wird sogar die Logstatistik zum Objekt des "sich-Toll-fühlens"...
wie wahr... Hauptsache viel Text fuer irgendwelche Badges und Selbstbeweihraeucherung: "100km, 500 Dosen an einem Tag!"
OnBike² hat geschrieben: Mo 26. Apr 2021, 05:19 - es geht damals wie heute bei vielen Premium-Konsumenten nur noch um Statistik und wer "den längsten/die meisten" aber vor allen Dingen DEN ERSTEN hat!
Einspruch: Ein FTF muss nicht zwangslaeufig was mit konsumieren zu tun haben. Ich z. B. mag die Jagd auf einen FTF ab und zu auch ganz gerne, der Kick, das Adrenalin, die Hoffnung, das Minievent vor Ort, das Finden garantiert ohne Hilfe der Vorfinder... all das gefaellt mir! Die Anzahl ist mir egal und ich zaehle sie nicht und kaeme auch nie auf die Idee, sie zu markieren, damit Project-GC sie zaehlen kann.
OnBike² hat geschrieben: Mo 26. Apr 2021, 05:19 Da wird dann von unterwegs schnell ein "ftf wech" ins virtuelle Logbuch gekotzt - und schon wird tagelang nicht mehr gefunden - weil ist ja nun nichts mehr wert die Dose! Wenn man nicht der/die/das ERSTE war - pft dann kann das ja nix sein.
dieses "Markieren" einer Dose stoert mich auch. "Spaeter mehr" und dann kommt nichts...
das mit dem nichts mehr wert lasse ich sogar so stehen, verweise aber auf das Listing: Wenn mich eine Dose interessiert, dann fahre ich sie irgendwann bewusst an. Wenn mich eine Dose nicht interessiert, dann sammel ich sie vielleicht irgendwann ein, wenn ich eh an ihr vorbei laufe.
Eine Dose in der Homezone wird fuer mich durch den Publish und die moegliche FTF Jagd (nicht den moeglichen FTF!) zunaechst interessant. Wenn die Jagd vorbei ist, achte ich auf das Kleingedruckte wie Listing und erste Logs und die Dose wird neu "einsortiert" als interessant oder eben nicht. Wenn ich die von Dir beschriebene Muehe erkenne, wird es nicht allzulange dauern, bis ich sie suchen werde.
OnBike² hat geschrieben: Mo 26. Apr 2021, 05:19 Leider ist es echt schwer, selbst den Leuten die sicherlich gar nicht mehr wissen wohin mit ihren Favis, diese zu entlocken.
fuer mich ist ein Favo kein Orden, den ich an einen Owner verleihe und fuer den der Owner sich wohlmoeglich noch bedankt. Es ist ein Zeichen, dass mir der Cache (in dem Moment) sehr gut gefallen hat und nicht der Owner schuldet mir Dank fuer den Favo, sondern ich ihm fuer den besonderen Cache. Dass meine Ansprueche dabei steigen, ist doch normal. Wenn man Bauwaegen und ganze Gebaeude erlebt hat, dann hat es ein Vogelhaus schwer... Wenn man Hightech Dosen gespielt (gebaut) hat, dann freut man sich zwar noch immer ueber einen beleuchteten Cache mit Sound, aber fuer die Top 10% muss dann da noch mehr sein.
OnBike² hat geschrieben: Mo 26. Apr 2021, 05:19 Das Schlimmste was groundspeak tun konnte, war übrigens dieses Kurzabo für Premium! Dann macht man halt einmal 10€ und saugt sich einfach alle 5000 Dosen der Umgebung runter - inkl. Premium - und speichert die ab. Und schon kann man 1 Jahr lang suchen ohne einen weiteren Cent zu zahlen - hallo?!
hm.. dafuer braucht es kein Jahresabo. Dafuer reichen Freunde und eine GPX Datei.
Wobei ich persoenlich von PMO Caches nicht viel halte, da sie in meinen Augen keine Probleme loesen, nur weil sie von Neucachern nicht gesucht werden, denn gerade sie sind haeufig eben noch vorsichtig...

wobei ich auch niemanden kenne, der das Kurzabo genutzt hat.
OnBike² hat geschrieben: Mo 26. Apr 2021, 05:19 Kann viele der ansässigen "Altcacher" (die sogar noch lange vor uns da waren) verstehen, dass die nix mehr legen oder nur noch so halbwegs was Gutes, wird eh zerstört, geklaut und wie Müll behandelt von den meisten.
die Phase hatte ich auch. Da ich vergesslich bin und die Hoffnung nicht aufgebe, basteln wir gerade wieder etwas, obwohl ich das nicht mehr machen wollte. Aber wie sagte schon Busch (?): Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es...
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von hcy »

schatzi-s hat geschrieben: Di 27. Apr 2021, 16:53 wobei ich auch niemanden kenne, der das Kurzabo genutzt hat.
Ich früher oft. Ich war noch nie ein Powercacher und hab früher den Mehrwert der Premiummitgliedschaft nicht wirklich gesehen. Aber wenn man mal in eine neue Gegend kam (z.B. auf Dienstreisen) war es doch ganz günstig vorher mal alle in Frage kommenden Caches als PQ zu ziehen. Also mal 10 EUR für eine PM ausgegeben, alles geladen was man braucht, fertig. Pay per use sozusagen.
Inzwischen kann man ja vieles ohne PM gar nicht mehr sinnvoll nutzen, da hab ich dann auch eine Dauermitgliedschaft.
"Good spelling, punctuation, and formatting are essentially the on-line equivalent of bathing." -- Elf Sternberg
"...- the old fashioned way (trads only, exceptions may appear)" -- HHL
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jennergruhle
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von jennergruhle »

Ich hab auch mal ne Weile ausgesetzt und mit der kurzen Laufzeit wieder angefangen. Ich wüsste nicht warum diese ein echtes Problem sein soll. Die angeblichen Probleme damit sind doch sehr konstruiert.
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von IndianaundJones »

Am Wochenende hatte ich einen T5er erklettert und gelogged. Das Log umfasst dann 32 Zeilen inklusive Gruß an den Owner.
Der nachfolgende Finder hat seinen GC Account im Mai 2017 angelegt und das war auch das Datum, an dem er letztmalig bei GC eingelogged war. Der Kollege cached also ausschließlich mit einer App und hat exakt zwei Funde.
Zurück zum Cache.... er hat die Dose als Fund gelogged mit sage und schreibe einem einzigen Wort... TOP.
Das Bezwingen eines 5/5ers ist ihm exakt drei Buchstaben wert. Da pflegt ein Owner seit 2005 diesen Cache und es gibt Finder die das mit einem Einwortlog honorieren?!
Cachen ist kein Breitensport. Für die Einen ist Cachen eine gehaltvolle und abwechselungsreiche Freizeitbeschäftigung und für die Anderen ist es ein Pokemonspiel mit Dosen. Es ist ihnen egal, wie das Spiel funktioniert und Regeln gibt es in anderen Lebensbereichen eh schon genug. Technik ist nur Mittel zum Zweck und auch hier ist es uninteressant wie Dinge funktionieren.... Hauptsache es basiert auf Internet, Handy und App.
Der einzelne Cache ist für diese Cacher so wertig wie ein Musktitel von seinem Streaminganbieter.... Stichwort Flatrate.
hab ihn!
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schatzi-s
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von schatzi-s »

vielleicht solltest Du nochmal zur Dose klettern? Ich wette, dass der "Finder" nicht im Logbuch steht. Ich erlebe immer wieder, dass Leute mit wenigen Funden T5er mit wenigen Worten loggen, weil sie den Unterschied zwischen: "Dose gesehen und Dose geloggt" noch (?) nicht verstanden haben.

Ich hatte auch schon ein ehrliches "von unten gesehen, aber in meinem Alter kommt man da nicht mehr ran" Log bei einem Baum. Ich schrieb den "Finder" an und erklaerte ihm, dass mir das nicht reichen wuerde, er aber gerne eingeladen waere, mich bei einer Wartung zu begleiten. Ich bin der Meinung, dass das Bodenpersonal genauso wichtig ist, wie der Kletterer und so haette es mir natuerlich gereicht, wenn er mir nach Kraeften geholfen und auf mich aufgepasst haette.
Daraus ist aber (leider?) nie etwas geworden.
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