Ran an den / die Cache(s)

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Wolfpaws
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Ran an den / die Cache(s)

Beitrag von Wolfpaws » So 16. Apr 2006, 00:42

Grüße zusammen,

vor gut einem Monat habe ich angefangen, mich mit Geocaching zu beschäftigen, ebenso lang lese ich hier im Forum.

Die ersten Schätze wurden gefunden und (ganz) langsam komme ich auch in die Materie hinein. Es gibt zwar immernoch ein paar Wissenslücken, jedoch denke ich, dass sich dieses mit der Zeit ergeben wird.

Was mich an dieser Stelle aus allgemeiner Neugierde mal interessiert ist, wie ihr eigentlich an die Caches herangeht. Wie so oft scheinen sich auch auf diesem Gebiet die Geister zu scheiden. Die einen wollen möglichst schnell den Zähler in die Höhe treiben, die anderen erfreuen sich an der Natur. Die einen fahren so dicht wie möglich mit dem Vehikel heran, andere laufen erst mal 2 Stunden.

Ich für meinen Teil habe es bisher immer so gehandhabt, dass ich mir um die (Traditional) Caches herum eine Wanderroute gebastelt habe, um auch ein wenig Bewegung zu bekommen ;) Multis habe ich noch nicht gemacht, deshalb kann ich da noch nichts von berichten.

Einen Führerschein besitze ich zwar, jedoch wurde dieser das letzte Mal vor gut 10 Jahren benötigt. Aus diesem Grund werden diverse Fahrpläne von Bus und Bahn in letzter Zeit des Öfteren strapaziert.

Schreibt doch einfach mal, wie ihr das handhabt :)

Grüße

WW
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Bilbowolf
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Beitrag von Bilbowolf » So 16. Apr 2006, 06:41

Alle Methoden werden von mir genutzt, es gibt kein besser oder schlecht. Ich habe mir ein neues Fahrrad gekauft, und dieses kommt in letzter Zeit mehr und mehr zum Einsatz :D
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Dragon-Cacher
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Beitrag von Dragon-Cacher » So 16. Apr 2006, 07:44

Hallo,

zunächst ist wohl eines wichtig: Jeder so wie er mag und dabei den/die anderen ebenfalls akzeptieren !

Ich/wir für unseren Teil haben eigentlich keinen festgelegten Stil.
Wenn das Wetter schön ist, dann machen wir gerne längere Multis in schöner Umgebung. Dann darf ein Multi wenn die Umgebung stimmt auch mal gerne einen ganzen Tag dauern. In solch einem Fall wird man dann ja von der schönen Landschaft entschädigt und dann kommt es nicht so sehr auf die Statistik-Punkte an.

Im Winter oder bei Regenwetter machen wir eher so die kürzeren Caches. Es müssen dann zwar keine direkten Drive-Ins sein, aber stundenlanges durch den Regen rennen macht uns dann auch keinen Spaß.
Auch werden bei schlechtem Wetter eher mal Caches die in der Stadt liegen mitgenommen, worauf wir im Hochsommer nicht so viel Wert legen.

Eher ungern machen wir Caches bei denen man Dosen in muggelverseuchter Umgebung suchen muss (egal ob Teil einer Stage oder der Cache selbst), zumal wenn nur wenige Meter daneben ein weit aus geeigneterer Platz liegt. Nur kann man dies in der Regel selten im Vorfeld absehen. Diese Caches dienen dann eher der Statistik und werden schnell wieder aus dem Gedächnis gestrichen.
Wenn es bei einem Cache abzusehen ist und er in der direkten Umgebung unseres Wohnortes liegt, dann machen wir ihn vielleicht mal bei schlechterem Wetter, weil dann das Muggelaufkommen in der Regel nicht so hoch ist. Aber extra weitere Strecken fahren würden wir für solch einen Cache sicherlich nicht.

Unser großer Vorteil ist sicherlich, dass wir hier im Ruhrgebiet wohnen und man sich hier wirklich Caches in erreichbarer Nähe nach Lust und Laune aussuchen kann. Dies mag in anderen Gegenden in Deutschland sicherlich anders ausschauen.

Viele Grüße
Mathias :wink:
Team Dragon-Cacher

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ticktack
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Beitrag von ticktack » So 16. Apr 2006, 11:20

Ich bin mehr der Wandertyp. Mit dem Auto zum Ausgang,klar, und dann los. Am liebsten Multis in Wald und Feld,wo man auch etwas laufen muss oder sich eine Strecke drumrum bastelt.
Für das Winterhalbjahr hatte ich mir die Stadtcaches vorgenommen, aber es wurde nicht wirklich was draus.
Statistik ist mir nicht ganz sooo wichtig (trotzdem schaut man auf die Zahlen!).
So, ich muss jetzt cachen gehen... :lol:
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morsix
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Beitrag von morsix » So 16. Apr 2006, 11:50

Wie man an caches herangeht?
keine einfach Frage, denn jeder Cache ist anders und jeder cacher erst recht.

Die meisten caches fahr ich mit dem Rad an. Klar, da ist die Anfahrt schon das Ziel :) Mein weitester von München mit dem Fahrrad angefahrener Cache war dieser hier: Bird Watching. Klar, ich bin nicht wegen des Caches alleine gefahren :)
An Regentagen mag ich Mysts - ein bisschen knobeln am Computer und das Ziel erstmal speichern, für später.

Nachtcaches mag ich sehr gerne. Allein im nächtlichen Wald ist eine tolle Erfahrung, aber auch im Rudel mit Freunden macht das Spaß und beugt Frust vor.

Multis, da bin ich geteilter Meinung. Eine Stadtrunde mit Sehenswürdigkeiten, wenn man in der Fremde ist - find ich ganz schön. Elend lange Abzählmultis (ala: wieviele Fenster hat das Haus, wie oft kommt der Buchstabe E in den 193 Zeilen Text vor ... das kann ich nicht ausstehen, ich finde das ein bisschen fantasielos. Obwohl man das auch nicht pauschal sagen kann, es gibt auch recht amüsante Zählereien und bei manchen Stationen würde mir auch nichts anderes einfallen.

Wenn ich mit dem Fahrrad zum cache fahre, vor allem dann, wenn die Strecke etwas weiter ist, dann mache ich meine Hausaufgaben vorher genau - das ist eigentlich eine Grundregel für mich. ich schaue auf der Topokarte was mich erwartet, Google Eartch und D-Sat gehören auch dazu. Ich lese den Text (im Falle Multi) noch einmal ganz genau, falls es etwas vorher zu recherchieren gibt. Ich überlege mir anahand der Beschreibung, der Logs und des Kartenmaterials, ob man spezielle Ausrüstung benötigt. Dabei macht es schon einen Unterschied, ob man den Cache mit Radlklamotten heben kann oder ob man besser Bergschuhe einsteckt. Verpflegung und vor allem Wasser ist auch wichtig, wie oft habe ich schon erlebt, daß ein vermeindlich einfacher Cache zeitlich und vom Gelände ausgeufert ist - vor allem bei Multis - da hängt man fest an einer Station oder hat gar eine übersehen und man muß nochmal zurück - da kann schnell mal aus der geplanten lockeren Stunde cachen gehen 3-4 Stunden werden.

Bei dieser Vielfalt an Caches daher: Hausaufgaben machen und den Willen zum Durchhaltenhaben.

Grüße
Rudi
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JamesTiberius
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Beitrag von JamesTiberius » So 16. Apr 2006, 23:14

Da kann ich mich den anderen nur anschliessen. Alles zu seiner Zeit. Ein 08/15 Rezept gibt es da nicht. Mal ein Drive In nach Feierabend oder ein 6 Stunden Cache bis tief in die Nacht. Das macht mir im Winter fast noch mehr Spass, wenn der Cache auch Wintertauglich ist - da hat sich der ein oder andere Owner auch schon mal vertan. :(
Stadtcaches mag ich eigentlich nur bei Schmuddelwetter. So richtig wohl fühl ich mich dabei nie.
Gruss
J.T.
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