DWJ-caching: "17 Personen, 6 Fackeln und eine Plastikbo

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

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Re: DWJ-caching: "17 Personen, 6 Fackeln und eine Plast

Beitrag von Starglider » Mi 19. Apr 2006, 01:05

-tiger- hat geschrieben:Was schürt deinen Hass auf einen Verein, den du kaum kennst?

Ich habe keinen Hass auf die. Ich war nur oft genug bei deren Veranstaltungen um zu wissen, dass zwischen dem was die tun und Geocaching Welten liegen. Geocaching ist ein Individualsport (wenn man es ungbedingt als Sport sehen will), Vereinswandern ist, wenn es nicht gerade um Alpinismus geht, privat organisierter Wander-Pauschaltourismus.

Hast nicht gerade du dich mal extrem abfällig dazu geäußert, als es jemand wagte den Wunsch nach Parkplatzkoordinaten in Cachebeschreibungen zu äußern?
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-tiger-
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Re: DWJ-caching: "17 Personen, 6 Fackeln und eine Plast

Beitrag von -tiger- » Mi 19. Apr 2006, 11:26

Starglider hat geschrieben:Ich habe keinen Hass auf die. Ich war nur oft genug bei deren Veranstaltungen um zu wissen, dass zwischen dem was die tun und Geocaching Welten liegen.

Dann bleib doch auch in Bezug auf die Wanderjugend und gc.de sachlich und lass bitte die "Hetzerei". Ich habe ja nichts gegen konstruktive Kritik aber pauschale "Miesmacherei" finde ich in dem Fall äußerst unfair. Jeder sollte die Chance haben, sich selbst ein objektives Bild vom neuen geocaching.de zu machen und dann zu urteilen. Bevor die Seite überhaupt online ist schon Vorurteile zu verbreiten und die besagten Haare in der Suppe zu suchen macht sicher nichts besser. Wenn dann wirklich "Vereinszwang" für Geocacher eingeführt wird und jedes wochenende busseweise "Pauschalcacher" durch den Wald fahren, können wir ja nochmal drüber reden, dann wirst du sogar von mir Zustimmung bekommen.

Abgesehen davon hat das primäre Betätigungsfeld eines Vereins (in dem Fall junge Stubenhocker wieder in die Natur zu holen) relativ wenig damit zu tun, ob er sich als Betreiber und Sponsor für ein bestimmtes Projekt eignet. Ich kenne z.B. eine Brauerei, die eine Skateboard-Anlage betreibt und trotzdem sind die ganzen Kids die da am Skaten sind keine Alkoholiker.

Hast nicht gerade du dich mal extrem abfällig dazu geäußert, als es jemand wagte den Wunsch nach Parkplatzkoordinaten in Cachebeschreibungen zu äußern?

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Ich habe mich nicht "extrem abfällig" geäußert, ich habe mich nur dagegen gewehrt, daß gefordert wurde, daß sowas Pflicht wird. Ich finde es viel kreativer, wenn man sich den Parkplatz selbst suchen muss. Da aber die damalige Diskussion ergeben hat, daß einige Leute dazu nicht in der Lage sind, wäre für die ein Kurs im Kartenlesen bei der Wanderjugend doch sogar was äußerst positives ;)

Tiger

[edit:] da hats nen halben Satz "zerrissen"
Zuletzt geändert von -tiger- am Mi 19. Apr 2006, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DWJ-caching: "17 Personen, 6 Fackeln und eine Plast

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Mi 19. Apr 2006, 11:29

Starglider hat geschrieben:...Geocaching ist ein Individualsport (wenn man es ungbedingt als Sport sehen will), Vereinswandern ist, wenn es nicht gerade um Alpinismus geht, privat organisierter Wander-Pauschaltourismus.
...


Es gibt übrigens auch noch einen Unterschied zwischen den Erwachsenen eines Wandervereines, die (aus Sicht der Jugend) eh nur "langweiliges Streckemachen" betreiben. (Übrigens, was macht der Deutschen Alpenverein?)

Frag mal die Jugendlichen selbst, die in Ortsgruppen unserer Mitgliedsvereine organisiert sind.

Frag, was die machen, was die machen wollen.

Es ist nicht "Vereinswandern" (=Strecke machen, Sehenswürdigkeit hier, Kneipe einkehren da usw.) Es sind Aktivitäten draußen, die spannend sind, Spaß machen sollen, neue Eindrücke vermitteln. All das passt auf Kanutouren, Klettern, Campen im Freien ohne besondere Ausrüstung und interessanterweise auch auch Geocaching.

Wenn Du also bitte das bei Deinen Ausführungen "gegen Vereine" berücksichtigen würdest, wäre das toll.

Mit diesen pauschalen Vorurteilen haben wir (Wanderjugend = Jugendorganisation) sowieso schon andauernd zu tun.


Und wenn wir das Thema Geocaching den Kinder- und Jugendgruppen zugänglich machen wollen, dann hat das nichts mit Vereinsmeierei zu tun.

Ich kenne Feuerwehren, die Geocaching machen oder Leute von der DLRG und zwar mit ihren Kindern-, Jugendlichen und Erwachsenen.

Und nicht jeder setzt sich selbst vor den PC, um im Selbststudium vor dem Computer sich ein spannendes Outdoor-Thema reinzuziehen, wie ich es hier (kopfschüttelnderweise) lesen musste. Jeder, der möchte kann das gerne tun. Setzt übringens voraus, dass man Kenntnis von der Existenz dieses Hobbys hat.

Aber die engagierten Kinder- und JugendgruppenleiterInnen (egal ob Wanderjugend, Feuerwehr, Jugendwerk der AWO, DLRG, Pfadpfinder usw.) opfern einen enormen Teil ihrer freien Zeit, um anderen (vielleicht ja sogar euren!) Kindern die Freizeit angenehm zu gestalten, soziales Verhalten zu vermitteln, sie von der Straße wegzuholen und vieles mehr.

Jugendverbände, wie wir einer sind, haben übrigens neben z.B. Schulen einen öffentlichen Bildungsauftrag (als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe, die wir selbstredend haben).
Wir bieten diesen engagierten Kinder- und JugendgruppenleiterInnen neuen Input (z.B. durch Lehrgänge für diese Multiplikatoren) für ihre wahrlich nicht einfache Aufgabe.


Und hier wird allenernstes in einem ellenlangen Threat diskutiert, ob wir im Busstärke geocachen gehen/können/dürfen/sollten oder eine Genehmigung fürs Fackeltragen vorlag... :roll:
(Aber manche brauchen das offensichtlich) :!:


_________________
Bitte _gründlich_ lesen, nachdenken, nochmal nachdenken, _dann_ Antworten posten.
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Re: DWJ-caching: "17 Personen, 6 Fackeln und eine Plast

Beitrag von Starglider » Mi 19. Apr 2006, 13:11

DWJ_Bund hat geschrieben:Mit diesen pauschalen Vorurteilen haben wir (Wanderjugend = Jugendorganisation) sowieso schon andauernd zu tun.
[...]
Und nicht jeder setzt sich selbst vor den PC, um im Selbststudium vor dem Computer sich ein spannendes Outdoor-Thema reinzuziehen, wie ich es hier (kopfschüttelnderweise) lesen musste.

Womit wir dann bei deinen Vorurteilen wären. Genau das haben bereits tausende von Leuten problemlos hinbekommen. Infos selbständig besorgen und dann einfach selbst aktiv werden, das geht schon. Es ist sicherlich keine passende Vorbereitung für den Mount Everest aber fürs Geocaching, dass von allen Outdoor-Hobbies wohl am engsten mit dem Internet verknüpft ist, ist das bisher ganz normal und üblich gewesen.
DWJ_Bund hat geschrieben:Setzt übringens voraus, dass man Kenntnis von der Existenz dieses Hobbys hat.

Während ihr laut der Darstellung auf euerer Homepage im Verein erst einen großen "Ideenwettbewerb" starten musstet, um darauf aufmerksam zu werden, hat das bei tausenden Geocachern einfach so geklappt. Per Mundpropaganda, über die Infos in den Medien bis hin zu den Hinweisen auf Geocaching, die z.B. schon seit langem in den Bedienungsanleitungen von Garmin zu finden sind.
DWJ_Bund hat geschrieben:Und hier wird allenernstes in einem ellenlangen Threat diskutiert, ob wir im Busstärke geocachen gehen/können/dürfen/sollten oder eine Genehmigung fürs Fackeltragen vorlag... :roll:

Das dir die Gefahr für Caches und die umgebende Natur, die aus Massenbesuchen entsteht nicht klar zu sein scheint finde ich einigermassen erschreckend.
Vielleicht solltest du mal daran denken, dass das Legen und Pflegen von Caches auch eine Arbeit ist, die unentgeltlich und in der Freizeit geleistet wird und entsprechend respektiert werden sollte. Ich weiss nicht welche Caches du schon kennengelernt hast aber es gibt auch sehr aufwendig gestaltete Caches, und um deren Schutz geht es mir hier.

Nur weil ihr euch sozial engagiert (was sehr lobenswert ist) gibt euch das nicht automatisch das Recht, die von anderen mit teilweise viel Aufwand und Herzblut geschaffene Infrastruktur nach Belieben für euere Zwecke zu instrumentalisieren und dabei noch zu zerstören, indem ihr euch nicht mit den Gepflogenheiten bekannt macht oder sie bewusst ignoriert wenn sie euch nicht ins Konzept passen.

Was die Fackeln betrifft:
Beim Geocachen ist es üblich, nach Möglichkeit unauffällig zu agieren einfach um die Aufmerksamkeit außenstehender nicht unnötig auf die gelegten Caches zu lenken. Werden Geocaches von Leuten gefunden, die mit Geocaching nichts am Hut haben, dann endet das oft genug mit geplünderten oder ganz verschwundenen Caches und das sollte jeder versuchen zu vermeiden.

In dieser Hinsicht sind in der Nacht schon Taschenlampen ein notwendiges Übel, aber deren Anblick ist heutzutage nichts besonderes, weil damit vom Jogger bis zum Gassigeher jeder herumläuft.

Leute mit Fackeln sind aber außergewöhnlich und wecken Aufmerksamkeit und Interesse. Für eine Vereinsgruppe mit Sendungsbewußtsein hat das sicherlich Vorteile, weil man dadurch ins Gespräch kommen kann, aber für einen normalen Nachtcache würden solche Besuche irgendwann das Ende bedeuten, spätestens wenn es der Jagdpächter mitbekommt.
Das ist mein Problem mit nächtlichen Fackelläufen, was andere Leute dazu geschrieben haben ist deren Sache.
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Re: DWJ-caching: "17 Personen, 6 Fackeln und eine Plast

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Mi 19. Apr 2006, 14:59

Starglider hat geschrieben:
DWJ_Bund hat geschrieben:Mit diesen pauschalen Vorurteilen haben wir (Wanderjugend = Jugendorganisation) sowieso schon andauernd zu tun.
[...]
Und nicht jeder setzt sich selbst vor den PC, um im Selbststudium vor dem Computer sich ein spannendes Outdoor-Thema reinzuziehen, wie ich es hier (kopfschüttelnderweise) lesen musste.

Womit wir dann bei deinen Vorurteilen wären. Genau das haben bereits tausende von Leuten problemlos hinbekommen. Infos selbständig besorgen und dann einfach selbst aktiv werden, das geht schon. Es ist sicherlich keine passende Vorbereitung für den Mount Everest aber fürs Geocaching, dass von allen Outdoor-Hobbies wohl am engsten mit dem Internet verknüpft ist, ist das bisher ganz normal und üblich gewesen.


Kommunikationsmodell: Das was A sagt, ist nicht das was B versteht:
Ich meine damit, es gibt auch noch andere Wege, als im Selbststudium vor dem PC Geocaching kennenzulernen. Es wurde teilweise im Threat so geschrieben, als müsse es so sein. Andere erfahren oder erlernen so ein Hobby vielleicht gern in der Gruppe und haben Spass dabei.
Wer es gern mittels des Computers erlernt, ist das doch ok.


Starglider hat geschrieben:
DWJ_Bund hat geschrieben:Setzt übringens voraus, dass man Kenntnis von der Existenz dieses Hobbys hat.

Während ihr laut der Darstellung auf euerer Homepage im Verein erst einen großen "Ideenwettbewerb" starten musstet, um darauf aufmerksam zu werden, hat das bei tausenden Geocachern einfach so geklappt. Per Mundpropaganda, über die Infos in den Medien bis hin zu den Hinweisen auf Geocaching, die z.B. schon seit langem in den Bedienungsanleitungen von Garmin zu finden sind.


Das ist entstellt kommuniziert. Unter http://www.jugend-wandert.de kann sich jeder selbst sein Urteil bilden.


Starglider hat geschrieben:
DWJ_Bund hat geschrieben:Und hier wird allenernstes in einem ellenlangen Threat diskutiert, ob wir im Busstärke geocachen gehen/können/dürfen/sollten oder eine Genehmigung fürs Fackeltragen vorlag... :roll:

Das dir die Gefahr für Caches und die umgebende Natur, die aus Massenbesuchen entsteht nicht klar zu sein scheint finde ich einigermassen erschreckend.


Wir haben im Februar 2004 bei Eis und Schnee im Rahmen eines Treffens unseres Jugendvorstandes das Hobby Geocaching vorgestellt, dazu eigens einen dafür geeigneten Ort ausgesucht, dort selbst einen Cache gelegt und die TeilnehmerInnen (mehr oder weniger) dort hingeführt.
Es diente der Vorstellung des Hobbys bei Personen, die noch nicht wussten, was Geocaching ist. Diese Personen haben dieses Wissen mit in Ihre Vereine und Ortsgruppen genommen und dort weitergegeben für die Jugendarbeit.


Starglider hat geschrieben:Vielleicht solltest du mal daran denken, dass das Legen und Pflegen von Caches auch eine Arbeit ist, die unentgeltlich und in der Freizeit geleistet wird und entsprechend respektiert werden sollte. Ich weiss nicht welche Caches du schon kennengelernt hast aber es gibt auch sehr aufwendig gestaltete Caches, und um deren Schutz geht es mir hier.


Wer oder was ist denn bedroht? Glaubst Du, dass nun Heeresscharen von Kinder- und Jugendgruppen der DWJ alle Caches suchen, finden und zerstören werden?

Wie, wenn nicht durch eigene Erfahrungen, sollen die Kinder- und Jugendliche neues kennenlernen. Zudem noch kontrolliert durch die JugendgruppenleiterInnen?


Starglider hat geschrieben:Nur weil ihr euch sozial engagiert (was sehr lobenswert ist) gibt euch das nicht automatisch das Recht, die von anderen mit teilweise viel Aufwand und Herzblut geschaffene Infrastruktur nach Belieben für euere Zwecke zu instrumentalisieren und dabei noch zu zerstören, indem ihr euch nicht mit den Gepflogenheiten bekannt macht oder sie bewusst ignoriert wenn sie euch nicht ins Konzept passen.


keiner hat gesagt, dass die Kinder- und Jugendgruppen alle mit Herzblut und Aufwand geschaffenen Caches nutzen oder gar zerstören! Wir empfehlen sogar, dass die Kinder- und JugendgruppenleiterInnen für die Heranführung an dieses Hobby eigens dafür selbst einen Cache legen und diesen suchen lassen.

Interpretiere doch nicht einfach wild umher und wirf uns soetwas vor.


Starglider hat geschrieben:Was die Fackeln betrifft:
Beim Geocachen ist es üblich, nach Möglichkeit unauffällig zu agieren einfach um die Aufmerksamkeit außenstehender nicht unnötig auf die gelegten Caches zu lenken. Werden Geocaches von Leuten gefunden, die mit Geocaching nichts am Hut haben, dann endet das oft genug mit geplünderten oder ganz verschwundenen Caches und das sollte jeder versuchen zu vermeiden.

In dieser Hinsicht sind in der Nacht schon Taschenlampen ein notwendiges Übel, aber deren Anblick ist heutzutage nichts besonderes, weil damit vom Jogger bis zum Gassigeher jeder herumläuft.

Leute mit Fackeln sind aber außergewöhnlich und wecken Aufmerksamkeit und Interesse. Für eine Vereinsgruppe mit Sendungsbewußtsein hat das sicherlich Vorteile, weil man dadurch ins Gespräch kommen kann, aber für einen normalen Nachtcache würden solche Besuche irgendwann das Ende bedeuten, spätestens wenn es der Jagdpächter mitbekommt.
Das ist mein Problem mit nächtlichen Fackelläufen, was andere Leute dazu geschrieben haben ist deren Sache.




Leute! Es gehen auch andere Gruppen (z.B. Pfadfinder, Schulklassen, Ferienlager) mit Taschenlampen und Fackeln in die Natur und betreiben nicht mal Geocaching. Wo lebt ihr denn?

Als im Naturschutz tätiger Jugendverband liegt uns die Natur am Herzen, das glaube oder lass es.
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Re: DWJ-caching: "17 Personen, 6 Fackeln und eine Plast

Beitrag von Eselchen&Radschläger » Mi 19. Apr 2006, 20:42

DWJ_Bund hat geschrieben:
Wer oder was ist denn bedroht? Glaubst Du, dass nun Heeresscharen von Kinder- und Jugendgruppen der DWJ alle Caches suchen, finden und zerstören werden?

Wie, wenn nicht durch eigene Erfahrungen, sollen die Kinder- und Jugendliche neues kennenlernen. Zudem noch kontrolliert durch die JugendgruppenleiterInnen?




Danke für Deine ausführlichen Antworten, damit es keiner überliest:

:arrow: Hier geht es offensichtlich um die Ausbildung von Jugendgruppenleitern, die ihr Wissen und ihre Erfahrung nutzen um die Freizeit von Kindern zu gestalten.

Vom Schreckgespenst der 50 fackelntragenden Rentner kann also keine Rede sein!!!

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Re: DWJ-caching: "17 Personen, 6 Fackeln und eine Plast

Beitrag von BS/2 » Mi 19. Apr 2006, 21:37

DWJ_Bund hat geschrieben:Es ist nicht "Vereinswandern" (...) Es sind Aktivitäten draußen, die spannend sind, Spaß machen sollen, neue Eindrücke vermitteln. All das passt auf Kanutouren, Klettern, Campen im Freien ohne besondere Ausrüstung und interessanterweise auch auch Geocaching.

Das ist aber doch ein wenig verkürzend: Bewegung in der freien Natur ist ja höchstens ein mögliches Element des Geocaching, keinesfalls ein konstitutives Merkmal (man denke an Couch-Potato-Virtuals, Betoncaches, Literaturrätsel, Drive-Ins etc. etc.).

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Re: DWJ-caching: "17 Personen, 6 Fackeln und eine Plast

Beitrag von BlueGerbil » Mi 19. Apr 2006, 21:41

DWJ_Bund hat geschrieben:Glaubst Du, dass nun Heeresscharen von Kinder- und Jugendgruppen der DWJ alle Caches suchen, finden und zerstören werden?


Exakt. Trampelpfade durch den Wald, geplünderte Caches, offengelassene Dosen usw. erscheinen vor meinem geistigen Auge.

DWJ_Bund hat geschrieben:Leute! Es gehen auch andere Gruppen (z.B. Pfadfinder, Schulklassen, Ferienlager) mit Taschenlampen und Fackeln in die Natur und betreiben nicht mal Geocaching. Wo lebt ihr denn?


Nur diese rennen meist nicht zielgerichtet auf Caches zu...

Ich bin der Meinung, das Geocaching (wie Bergsteigen, Höhlenbegehungen, Tauchen usw.) Individual-Sportarten sind, die man am besten in kleinen Gruppen oder auch allein ausübt (bei korrekter Einschätzung der Risiken) - sie haben auf jeden Fall was mit Natur und Respekt davor zu tun - und nicht damit, als Horde durch den Wald zu rennen, dem "Führer" hinterher (der das GPS in der Flosse hat) und sich dann auf den Cache zu stürzen - ich finde diese Vorstellung ZIEMLICH gruselig.

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Beitrag von alex3000 » Mi 19. Apr 2006, 22:36

Naja, bei vielen Stammtischen ist danach Rudelcachen - da wird auch zu 10, 15 oder mehr der Cache angegangen...
Top in concert:
1. Fanta 4 - Coburg 2008
2. Metallica - München 1996
3. Genesis - München 2007

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Re: DWJ-caching: "17 Personen, 6 Fackeln und eine Plast

Beitrag von GeoFaex » Mi 19. Apr 2006, 23:41

BlueGerbil hat geschrieben:
DWJ_Bund hat geschrieben:Glaubst Du, dass nun Heeresscharen von Kinder- und Jugendgruppen der DWJ alle Caches suchen, finden und zerstören werden?


Exakt. Trampelpfade durch den Wald, geplünderte Caches, offengelassene Dosen usw. erscheinen vor meinem geistigen Auge.

Hm...hatte/hab bei meinen Caches schon Trampelpfade, "leergetradete" Caches, offengelassene Dosen, und noch viel schlimmeres. Dazu braucht man keinen Bus voll Wanderer.....

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