Cache-Tarnung für wen? Den Cacher oder den Muggel?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Ilsebilse
Geomaster
Beiträge: 569
Registriert: Mi 1. Jun 2005, 16:55
Wohnort: Brigade Eisenberg

Beitrag von Ilsebilse » Di 25. Apr 2006, 11:07

Lakritz hat geschrieben:Nicht, wenn die Baumwurzeln alle unterschiedlich sind und interessante Formen aufweisen!


Einverstanden! Aber aus unerfindlichen Gründen fand ich solche Cacheverstecke bislang immer in Wäldern mit nur einer Baumart und recht gleichförmigen Wurzeln.... aber spannende Krabbelkäfer habe ich dabei beobachten können!

Sorry, das war jetzt völlig OT :oops:
Leitplankenmicros? Sinnlose Filmdosen im Wald? Frustriert? Besucht die Brigade Eisenberg in Thüringen! Hier gibt es noch Caches, für die man ZU FUSS auf Berge steigen muß.

Werbung:
Benutzeravatar
Lakritz
Geowizard
Beiträge: 2279
Registriert: Mo 6. Sep 2004, 12:45
Ingress: Resistance
Wohnort: Nussschale
Kontaktdaten:

Beitrag von Lakritz » Di 25. Apr 2006, 11:16

:lol: Die Krabbeltierchen sind das Beste an solchen Caches!

Nein: Wenn die Koordinaten genau sind, lass ich mich auch gern mal "verarschen". Umso schöner ist es, wenn man den Micro dann doch findet. (Aber man sollte einen Waldmicro nicht suchen, wenn man nicht genug Zeit mitbringt oder zum Zerstören der Vegetation neigt. ;))
Bild

goldensurfer
Geoguru
Beiträge: 3227
Registriert: Di 12. Okt 2004, 09:41
Wohnort: Fürth
Kontaktdaten:

Beitrag von goldensurfer » Di 25. Apr 2006, 12:07

radioscout hat geschrieben:Ein gutes Versteckt ist für mich das, an welchem der Muggel vorbeigeht, ohne zu ahnen, daß dort eine Dose liegt und der Cacher sofort erkennt, wo er suchen muß.


Jo!
Drei größere Rindenstücke, im Wald auf einem Haufen versammelt, hätten mich in meiner prä-geocachenden Lebensphase nicht die Bohne interessiert. Auch eine versiffte Tüte hätte ich nie angefasst. Was tut man nicht alles für einen Fund :D
eCiao Bild
Ralf aka goldensurfer

Bild Hardcoreprogrammierer verwechseln Weihnachten mit Halloween, weil: OCT 31 == DEC 25

Cornix
Geowizard
Beiträge: 1795
Registriert: Di 4. Okt 2005, 18:39
Wohnort: Saarland

Beitrag von Cornix » Di 25. Apr 2006, 12:21

Für mich sind beim Cachen der Weg und eine schöne/interessante Örtlichkeit wesentlich wichtiger als das Dosensuchen und Tauschen am Schluss. Ist das Versteck zudem noch regensicher (z.B. unter einem Fels oder in einer Höhle), so dass man sich beim Öffnen der Dose nicht zusifft, ist der Cache in meinen Augen perfekt.

Auf knifflige Verstecke an uninteressanten Stellen kann ich persönlich gerne verzichten, aber ich bin mir durchaus bewusst, dass auch solche Caches ihre Anhänger und damit ihre Berechtigung haben.

Cornix

pom
Geoguru
Beiträge: 3391
Registriert: Mi 10. Nov 2004, 12:08
Kontaktdaten:

Beitrag von pom » Di 25. Apr 2006, 13:08

Lakritz hat geschrieben: Waldmicro


Wer versteckt denn so einen Blödsinn?
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

Benutzeravatar
Lakritz
Geowizard
Beiträge: 2279
Registriert: Mo 6. Sep 2004, 12:45
Ingress: Resistance
Wohnort: Nussschale
Kontaktdaten:

Beitrag von Lakritz » Di 25. Apr 2006, 13:39

Hier der.

Oder auch: Der hier.

Sogar in Hannover hab ich mal einen gefunden...

EDIT: Ergänzungen.
Bild

familysearch
Geomaster
Beiträge: 694
Registriert: Mo 16. Mai 2005, 22:01

Beitrag von familysearch » Mi 26. Apr 2006, 10:26

Sofern das Versteck eine Pointe hat, und eine Schwerauffindbarkeit vom Verstecker geplant ist, und in der Beschreibung darauf Bezug genommen wird, habe ich überhaupt nichts dagegen einzuwenden.
Ärgerlich sind die caches, die aus Gedankenlosigkeit der Versteckers kaum zu finden sind.
familysearch

Benutzeravatar
shia
Geomaster
Beiträge: 872
Registriert: Do 19. Aug 2004, 08:11
Wohnort: München

Beitrag von shia » Mi 26. Apr 2006, 14:12

Ich bemerke bei mir nach Multis an der letzten Station immer so ein innneres Ausseufzen: "So, jetzt geht das wieder los... Hoffentlich find' ich ihn schnell..."
Ich glaub, länger als 'ne halbe Stunde würde meine Geduld nicht reichen.
Deshalb gehe ich Caches von bestimmten Owner gar nicht erst an, denen ich eine sadistische Ader zutraue bzw. unterstelle.
Gruß,
shia

----------------------------------------------
Natur - Kultur - Politur!

Benutzeravatar
Starglider
Geoguru
Beiträge: 4653
Registriert: Do 23. Sep 2004, 15:00

Beitrag von Starglider » Mi 26. Apr 2006, 15:39

familysearch hat geschrieben:Ärgerlich sind die caches, die aus Gedankenlosigkeit der Versteckers kaum zu finden sind.

Das schönste Beispiel dieser Art an das ich mich erinnere ist eine Box, die in einer passenden Mulde im Waldboden unter einer Laubschicht liegt.
In der Cachebeschreibung ist ein Spoilerfoto. Als die Box gelegt wurde lagen da zwei Baumstämme, die am Boden ein "V" bildeten und das Versteck war sozusagen am Fuß des V.

Dummerweise wurden irgendwann die Baumstämme abtransportiert...

Jetzt liegt die Box wirklich mitten im Nichts. Da ist in jeder Richtung mind. 10 Meter nur Laub und nichts, woran man sich orientieren könnte.
Die Box findet man nach dem Trittmich-Prinzip, wenn es unter einem knirscht ist man da.
-+o Signaturen sind doof! o+-

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder