Uniformen für Cacher !

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

familysearch
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Beitrag von familysearch » Fr 12. Mai 2006, 23:25

radioscout hat geschrieben:
Lakritz hat geschrieben:Wo kämen wir denn hin, wenn man seine Individualität nicht ausleben dürfte?

Die Schüler- und Studentenzeit ist die einzige Zeit, in der man seine Individualität ausleben kann. Schulterlange Haare, keine Kleidungsordnung, damit war es mit dem Eintritt ins Berufsleben leider viel zu schnell vorbei.
Und das soll den Kindern jetzt auch noch genommen werden? NIEMALS!


In Schule und Uni hat man auch als Lehrkörper alle Freiheiten.

Findest du den Stellenwert, den das Zurschaustellen der "Coolness", wie er heutzutage in der Schule Usus ist, wirklich erstrebenswert. Während die Jungs noch das relative Privileg haben, oversized mit Kappe und Sonnenbrille rumlaufen zu dürfen (Rapper-Style), bleibt den Mädels nur der Girlie-Dresscode incl. knappen Hüfthosen, Arschgeweih-Tatoo, Bauchnabel-Piercing und Anorexie-Body. Irgendwie finde ich es nicht so prickelnd, wenn Jugendliche sich bei dieser Konkurrenz überbieten müssen.
Der Nonkonformismus der Elterngeneration war einfacher (Gammellook)...

O.k., bin nicht wirklich uptodate...
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radioscout
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Beitrag von radioscout » Sa 13. Mai 2006, 00:06

familysearch hat geschrieben:In Schule und Uni hat man auch als Lehrkörper alle Freiheiten.

Mir sind 1 oder 2 Lehrer begegnet, die sich deutlich legerer als üblich kleideten. Und kein einziger Professor.

familysearch hat geschrieben:Findest du den Stellenwert, den das Zurschaustellen der "Coolness", wie er heutzutage in der Schule Usus ist, wirklich erstrebenswert.
[...]
Der Nonkonformismus der Elterngeneration war einfacher (Gammellook)...

O.k., bin nicht wirklich uptodate...

Ich weiß zwar nicht, was heute bei den Schülern in ist, aber ich und viele Klassenkameraden bevorzugten damals irgendwas zwischen Gammel- und Hippielook. Einer kam sogar im Anzug mit Kravatte, einige sehr sportlich gekleidet, einer im Blaumann. Warum sollte man diese Individualität unterdrücken?
Ausgelöst wurde diese Diskussion doch letztendlich, weil eine Schülerin mit verschleiertem Gesicht zum Unterricht kam. Deswegen muß man dich keine Kinder in Uniformen stecken. Weniger einschränkende Regeln können das Problem auch lösen. Es reicht doch, wenn festgelegt wird, daß das Gesicht nicht verdeckt sein darf.
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Beitrag von jennergruhle » Sa 13. Mai 2006, 01:45

familysearch hat geschrieben:Findest du den Stellenwert, den das Zurschaustellen der "Coolness", wie er heutzutage in der Schule Usus ist, wirklich erstrebenswert. Während die Jungs noch das relative Privileg haben, oversized mit Kappe und Sonnenbrille rumlaufen zu dürfen (Rapper-Style)

Oversized? Meinst Du damit jetzt die vom 150-Kilo-Bruder ausgeliehene Hose, die auf dem Boden schleift, so dass man nur noch gehbehindert durch die Gegend schlurfen kann?
Dazu kommt dann noch das Mit-10-schon-qualmen und das Mit-12-schon-kiffen.
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Beitrag von radioscout » Sa 13. Mai 2006, 02:02

jennergruhle hat geschrieben:Dazu kommt dann noch das Mit-10-schon-qualmen und das Mit-12-schon-kiffen.

Und das wird durch zwangsuniformierung der Kinder verhindert?
Das Gegenteil wird der Fall sein: Wenn man die individuellen Ausdrucksmöglichkeiten einschränkt, werden Alternativen gesucht. Rauchen wird eine davon sein.
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Beitrag von JamesTiberius » Mo 15. Mai 2006, 00:56

radioscout hat geschrieben:
jennergruhle hat geschrieben:Dazu kommt dann noch das Mit-10-schon-qualmen und das Mit-12-schon-kiffen.

Und das wird durch zwangsuniformierung der Kinder verhindert?
Das Gegenteil wird der Fall sein: Wenn man die individuellen Ausdrucksmöglichkeiten einschränkt, werden Alternativen gesucht. Rauchen wird eine davon sein.


Also irgendwie sind wir hier schon wieder reichlich off topic.
Mit Uniformen für Cacher kann ich mich jedenfalls auch nicht anfreunden - wir wollen doch unauffällig sein, da muss man uns doch nicht an der Kleidung schon Meilenweit erkennen :wink:

Bei den Schuluniformen sehe ich das etwas differenzierter. Was ich so mitbekomme (meine Kinder sind noch nicht so alt) hat die von Dir beschworene individuelle Ausdrucksmöglichkeit bei den kids häufig mehr mit Markenkult zu tun. :? Das ist es was man mit Schuluniformen vermeiden will, das keiner auf Grund seiner Klamotten, etc. angemacht wird - von standard Frisur war ja noch nicht die Rede. Wie überall im Leben gibt es Vor- und Nachteile, käme halt mal auf einen Versuch an. Ausserhalb der Schule koennen sie ja dann wieder rum laufen wie sie wollen.

Gruss
J.T.
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jennergruhle
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Beitrag von jennergruhle » Mo 15. Mai 2006, 11:09

radioscout hat geschrieben:
jennergruhle hat geschrieben:Dazu kommt dann noch das Mit-10-schon-qualmen und das Mit-12-schon-kiffen.

Und das wird durch zwangsuniformierung der Kinder verhindert?

Nein, wie zur H*lle kommst Du denn darauf?

Abgesehen davon bin ich kein Freund von Uniformen, es sei denn sie sind mehr als Berufskleidung zu sehen, der Beruf macht sie nötig und der Arbeitgeber stellt sie zur Verfügung (z.B. Krankenhauspersonal, Lokführer, Busfahrer usw.). Deshalb halte ich auch nix von Cacheruniformen. Team-T-Shirts o.ä. wären ok, aber bitte keine Uniform.
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger

..........

Beitrag von .......... » Mo 15. Mai 2006, 12:13

@ Pom:
Du hast wahrscheinlich sowas hier gemeint:

Bild

Sieht leicht wie der Drill-Instruktor von den U.S.-Marines aus :wink:

Teilweise stehe ich Schuluniformen recht offen gegenüber. Mobbing und Schlägereien wegen falscher Schuhmarke oder T-Shirt-Logo kommen hier sogar auf den flachen Land vor.

Eine Uniform hat den Vorteil eine Gemeinschaft nach aussen hin auszudrücken und bewirkt eine größere Kohäsion. Gleichzeitig führt übertriebener Invidualismus zu einem Zerfall einer Gemeinschaft.

Bei Cachern jedoch ist dies vollkommen überflüssig, da es sich um eine sehr invidualisierte Tätigkeit handelt, die auch von einem gewissen Grad an Anonymität lebt, im Gegensatz z.B. einer Bundeswehr-Kompanie.

Just my two Euro-Cents,

Elchrich

P.s.
Ich würde mir sehr große Sorgen machen, wenn meine Kinder ihre Invidualität nur über Kleidung ausdrücken können.

[Edit:]
Fällt mir gerade noch ein:
Ausserdem würde eine Kleidungordnung dazu noch die übelsten Kleidungsausrutscher vermeiden...

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Beitrag von Nacaya » Mo 15. Mai 2006, 16:35

Elchrich Elch hat geschrieben:Fällt mir gerade noch ein:
Ausserdem würde eine Kleidungordnung dazu noch die übelsten Kleidungsausrutscher vermeiden...

Was hast du denn gegen das Zeckenband um die Huefthose??? Und die ein oder andere Schoenheitszecke am Bauch sieht doch bestimmt auch ganz toll aus...

..........

Beitrag von .......... » Mo 15. Mai 2006, 16:44

Nacaya hat geschrieben:
Elchrich Elch hat geschrieben:Fällt mir gerade noch ein:
Ausserdem würde eine Kleidungordnung dazu noch die übelsten Kleidungsausrutscher vermeiden...

Was hast du denn gegen das Zeckenband um die Huefthose??? Und die ein oder andere Schoenheitszecke am Bauch sieht doch bestimmt auch ganz toll aus...


Eigentlich nichts, aber in der Schule sollte eine gewisse Kleiderordnung herrschen. Ich habe auch was gegen Professoren/Dekane die zum Kolloquium in Jeans und T-Shirt erscheinen.

cu, Elchrich

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Beitrag von Nacaya » Mo 15. Mai 2006, 16:58

Jap, in der Schule muss man echt nicht mit zu grossen oder deutlich zu kleinen Klamotten ankommen. Normal ist schon angebracht..
Genauso bei einem Kolloquium (zB). Das ist aber jetzt wieder ein ganz anderer Rahmen als wenn ich im Wald nach Dosen suche..

@RS
Ich haette ne Prof im Angebot, der mit aeusserst legeren Klamotten 'im Dienst' rumspringt (so laeuft nichtmal n Student rum..).. So viel zu der These, das Profs immer adrett angezogen waeren..

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