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Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

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Beitrag von º » Di 23. Mai 2006, 22:45

Krachern im Wald ist genauso wie überall sonst verboten - ausser es ist Sylvester, aber dann ist es im Wald immer noch nicht erlaubt.
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Grampa65
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Beitrag von Grampa65 » Di 23. Mai 2006, 23:39

Natürlich.

Ich verhalte mich im Wald auch so, daß ich keinen Flurschaden hinterlasse und mir nicht mutwillig die Aufmerksamkeit von jemandem zuziehe, der meint, den Wald vor mir beschützen zu müssen.

Ich leg's ja nicht drauf an, Ärger zu bekommen.

Aber wenn's dann vielleicht doch mal passiert, hilft das Wissen um die eigenen Rechte eher als Vermutungen.

Soweit ich weiß, kann ich hier in Bayern in den (nicht privaten) Wald, wann und wo ich will. Deswegen finde ich den Artikel vielleicht nicht ganz gelungen, aber im Grunde ist er egal, weil er keine Konsequenzen hat.
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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mi 24. Mai 2006, 00:06

Grampa65 hat geschrieben:Soweit ich weiß, kann ich hier in Bayern in den (nicht privaten) Wald, wann und wo ich will. Deswegen finde ich den Artikel vielleicht nicht ganz gelungen, aber im Grunde ist er egal, weil er keine Konsequenzen hat.

Und ein Imageschaden stört Dich nicht?
Oder Jäger und Förster, die jetzt "endlich" wissen, wer für die Böllerei und nächtliche Verfolgungsjagden in ihrem Wald verantwortlich ist und die bei Groundspeak nachfragen, ob man diesen Cache nicht sperren kann?
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Beitrag von º » Mi 24. Mai 2006, 01:03

Grampa65 hat geschrieben:Soweit ich weiß, kann ich hier in Bayern in den (nicht privaten) Wald, wann und wo ich will. Deswegen finde ich den Artikel vielleicht nicht ganz gelungen, aber im Grunde ist er egal, weil er keine Konsequenzen hat.
Du darfst sogar in den privaten Wald (Art. 22/1 BayNatSchG). Der Allgemeinheit darf der Zutritt nur unter bestimmten Vorraussetzungen verwehrt werden und dann muss auch eine "Sperre" angebracht sein.

Auf gut Deutsch: Überall wo Du hinlatschen kannst darfst Du auch sein und genau das muss man dem Jäger oder sonstigen Nervensägen erzählen.
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Die Schatzjäger
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Beitrag von Die Schatzjäger » Mi 24. Mai 2006, 05:44

Hey ...
Das in dem Artikel das mit dem "Sushi essen" erzählt worden ist, ist wirklich ned ganz so prickelnd. Noch idiotischer find ich, das es dort so rüberkommt als würde man das einfach so, ohne Absprachen, bei irgendwelchen Leuten machen.

Jedenfalls etabliert das nicht unbedingt das Bild eines Familientauglichen Hobbys.

Auch wenn mir persönlich sowas sicherlich Spaß macht (ich böllere dann aber zurück ... hab da noch so ne Fußballtröte :) ) muss das doch nicht gleich jeder wissen.

Just my 2 cent
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wutzebear
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Beitrag von wutzebear » Mi 24. Mai 2006, 05:46

º hat geschrieben:Der Allgemeinheit darf der Zutritt nur unter bestimmten Vorraussetzungen verwehrt werden und dann muss auch eine "Sperre" angebracht sein.

Wobei es ausreicht, wenn die Sperre in Form von gut lesbaren Schildern (z.B. Naturschutzgebiet, Wildäsungsfläche, etc.) verwirklicht wurde. Wer die nicht sieht, weiterlatscht und erwischt wird, hat Pech gehabt.

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Oh mei, oh mei...

Beitrag von dl4mea » Mi 24. Mai 2006, 07:07

Hi,

ich glaube ihr schießt hier etwas über das Ziel hinaus.

Wenn sich Muggels über solche Handlungen aufregen würden dann täte ich das ja noch verstehen, aber daß sogar in unseren Kreisen ähnliches Denken vorherrscht, stimmt mich traurig. Vielleicht richten wir demnächst nach dem Durchqueren einer Wiese die Grashalme wieder auf und kleben abgebrochene Äste wieder an? :?

Wenn ein Knall nachts im Wald wirklich stört, dann müßte der Jäger wohl in Zukunft auch lautlos schießen, oder?

Und hiermit ausgeschrieben: Ein Bier für den Geocacher, der demnächst im Wald mit den Worten angesprochen wird: "Ah, das sind die, die nachts Sushi essen gehen."

Lasst mal die Kirche im Dorf.

Günter (dl4mea)

PS: Ich habe den Sonntagsspaziergang abgeschaltet nicht wegen Sushi sondern weil sich der Jäger im dortigen Wald über Leute mit Blinklichtern auf dem Kopf und Flakscheinwerfern beklagt hat, die in großen Gruppen nachts durch den Wald gezogen sind. (Siehe eigener Thread im Forum München)

PSPS: Outet sich der hier im Thread anwesende Präger des Begriffs möglicherweise?

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Beitrag von Grampa65 » Mi 24. Mai 2006, 09:25

radioscout hat geschrieben:Und ein Imageschaden stört Dich nicht?


Nicht im Mindesten. Über mein 'Image' brauch ich mir keine Sorgen machen, ich bin ja kein Hollywoodstar oder Politiker. Wie schon gesagt, andere Leute können meinetwegen über mich denken, was sie wollen - "wenn's schee macht..."

radioscout hat geschrieben:Oder Jäger und Förster, die jetzt "endlich" wissen, wer für die Böllerei und nächtliche Verfolgungsjagden in ihrem Wald verantwortlich ist und die bei Groundspeak nachfragen, ob man diesen Cache nicht sperren kann?


Nein, auch darüber mache ich mir gar keine Sorgen. Diese Möglichkeit ist dermaßen unwahrscheinlich, daß ich mir darüber erst einen Kopf machen werde, wenn's einen Cache betrifft, der mir gehört oder den ich selber suchen will.


º hat geschrieben:Du darfst sogar in den privaten Wald (Art. 22/1 BayNatSchG).


Danke, das meinte ich.
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Beitrag von radioscout » Mi 24. Mai 2006, 20:26

Grampa65 hat geschrieben:Nicht im Mindesten. Über mein 'Image' brauch ich mir keine Sorgen machen, ich bin ja kein Hollywoodstar oder Politiker.
...
Nein, auch darüber mache ich mir gar keine Sorgen. Diese Möglichkeit ist dermaßen unwahrscheinlich,
...

Auch wenn Dich Dein Image nicht interessiert: Das ansehen unseres Hobbys in der Öffentlichkeit interessiert Dich wirklich nicht?

Hier in der Nähe gibt es einen Cache, bei dem der Förster zwar nicht gc aber den Owner um entfernung des Caches gebeten hat, was dieser auch getan hat.
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Augenzeugenbericht

Beitrag von dl4mea » Do 25. Mai 2006, 10:46

Hi,

da ich bei der beschriebenen Aktion dabei gewesen bin muß ich jetzt mal eins sagen:

Die "Opfer" waren >1kFounds, und somit haben sie das sicher nicht zum ersten Mal erlebt.

Die "Täter" hatten hinterher den Eindruck daß es nicht daran lag daß Sushi im Spiel war, sondern von wem. Wären das nämlich ganz bestimmte, namhafte Cacher gewesen, so wäre es wohl das allergrößte Event gewesen das ihnen passieren hätte können, -lach-. Darum wussten auch die "Täter" hinterher mit der Reaktion des "Opfers" überhaupt nichts anzufangen. Es wurde noch lange nachdiskutiert...

Servus, Günter (dl4mea)

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