Geocacher's Hotspot in Cacherunde

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

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fulbrich
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Geocacher's Hotspot in Cacherunde

Beitrag von fulbrich » Di 27. Jun 2006, 13:31

http://de.fon.com/

Hallo Leute,
ich bin gerade dabei, in Grefrath einen öffenlichen Hotspot vor meiner Haustür aufzubauen. Die "Grefrather Parkrunde"http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=4a13ec53-3e64-4d34-a250-358e57f9fa21 führt daran vorbei.

Ich suche gerade eine Möglichkeit, daß Geocacher sich dort mal einklinken können. Mal sehen.. ich wollte in der Cachebeschreibung die Koordinaten des Hotspots aufnehmen. Das PW läßt sich dann aus den Zwischenergebnissen berechnen.

So hätte man mal zwischendurch die Möglichkeit für irgendwelche Dinge online zu gehen.

Gute Idee oder nicht ?
Gruß Frank
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Re: Geocacher's Hotspot in Cacherunde

Beitrag von HHL » Di 27. Jun 2006, 13:40

fulbrich hat geschrieben:… Gute Idee oder nicht ?

das sollte schule machen. klasse.

Albsucher

Beitrag von Albsucher » Di 27. Jun 2006, 15:25

Ist wirklich mal originell !

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Beitrag von fulbrich » Di 27. Jun 2006, 16:22

... ich ringe aber noch mit der Risikoabwägung :?: ... ich will nicht mit einem Bein im Gefängnis stehen :(
Gruß Frank
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Beitrag von BlackyV » Di 27. Jun 2006, 17:50

Die "Eigensicherung" betrifft bei einem WLAN ja neben dem rechtlichen auch den technischen Aspekt: offenes Netz erfordert strengere Sicherheitsmaßnahmen (Firewalls usw.), die man sich bei einem wirklich privaten und abgesicherten WLAN vielleicht sparen würde...
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Beitrag von radioscout » Di 27. Jun 2006, 18:40

Wenn ich die Meldung über fon bei heise.de richtig verstanden habe, muß man sich dort anmelden und kann den Dienst daher auch nicht anonym nutzen. Wer dort z.B. raubkopiert, wird erwischt.
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Beitrag von morsix » Di 27. Jun 2006, 19:03

fulbrich hat geschrieben:... ich ringe aber noch mit der Risikoabwägung :?: ... ich will nicht mit einem Bein im Gefängnis stehen :(


Tja, das ist auch der Grund warum ich mein Wifi nicht öffentlich mache, trotz DMZ und zwei Hardwarefirewalls ...

Normalerweise kann mans recht sicher machen wenn man das macht:

Internet----Firewall----HotSpot----Firewall/VPN----Router----LAN
VPN-------------------------------------!

Im "Lan" könnte dann ein weiterer Accesspoint mit WPA Verschlüsselung stehen für die eigenen mobilen Geräte.

Leider ist mir auch nicht ganz klar, welche rechtlichen Schritte man gegen mich einleiten könnte, wenn der anonyme Nutzer Kinderpornos zieht, Viren schleudert oder sonst was illegales anstellt.
Daher: Mein AP ist dicht gemacht ... Schade ....
Wären da die rechtlichen Unsicherheiten nicht, würde die mobile Welt durch freie Zugänge bereichert, ich gebe etwas von meiner Bandbreite und nehme dafür wenn ich unterwegs bin, social net :)
Grüße
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Beitrag von radioscout » Di 27. Jun 2006, 19:49

morsix hat geschrieben:Leider ist mir auch nicht ganz klar, welche rechtlichen Schritte man gegen mich einleiten könnte, wenn der anonyme Nutzer

Die Ermittlungsbehörden sehen zunächst Deine (zur Tatzeit) IP-Adresse und erhalten vom Provider Deine Adresse. Kannst Du beweisen, daß jemand anderes Deinen Internetzugang benutzt hat? Und (Frage an die Juristen) reicht das als Entlastung aus?

morsix hat geschrieben:Wären da die rechtlichen Unsicherheiten nicht, würde die mobile Welt durch freie Zugänge bereichert, ich gebe etwas von meiner Bandbreite und nehme dafür wenn ich unterwegs bin, social net :)

Das glaube ich nicht. Nicht jeder, der anderer Leute Internetzugang nutzt, tut das nur gelegentlich und wenn er unterwegs ist. Nicht jeder wird auch selber Bandbreite anbieten. Viele werden sich einfach über den kostenlosen Zugang freuen und täglich ein paar GB runterladen. Kostet ja nichts.
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Beitrag von morsix » Di 27. Jun 2006, 20:02

radioscout hat geschrieben:
morsix hat geschrieben:Leider ist mir auch nicht ganz klar, welche rechtlichen Schritte man gegen mich einleiten könnte, wenn der anonyme Nutzer

Die Ermittlungsbehörden sehen zunächst Deine (zur Tatzeit) IP-Adresse und erhalten vom Provider Deine Adresse. Kannst Du beweisen, daß jemand anderes Deinen Internetzugang benutzt hat? Und (Frage an die Juristen) reicht das als Entlastung aus?


Genau das ist ja das Problem :(

radioscout hat geschrieben:
morsix hat geschrieben:"etwas von meiner Bandbreite und nehme dafür wenn ich unterwegs bin, social net :)

Das glaube ich nicht. Nicht jeder, der anderer Leute Internetzugang nutzt, tut das nur gelegentlich und wenn er unterwegs ist. Nicht jeder wird auch selber Bandbreite anbieten. Viele werden sich einfach über den kostenlosen Zugang freuen und täglich ein paar GB runterladen. Kostet ja nichts.
[/quote]
Das ist sicherlich ein Problem, welches man aber ganz gut umgehen kann. Ich habe eine Flatrate, die läuft sowieso immer, auch wenn keiner zu Hause ist. Die wenigen VPN Zugriffe ausgenommen.
Daher kann man z.B. Ports priorisieren und Bandbreiten in % vergeben, so ist gewährleistet, daß bsp. der mobile Surfer max. 5% der 16MBit Brandbreite erhält, wenn ich sie brauche. Sind meine Rechner mit nichts beschäftigt, so gehen fast 100% an den mobilen Surfer. Sind mehrer mobile Surfer am Hotspot, teilt sich die (vergebene) Bandbreite auf, das ist Standard ...
So merke ich nichts davon, selbst wenn jemand meint Gigabyteweise mobil saugen zu müssen.
ganz klar ist auch: Es wird mehr Nutzer geben als Menschen, die sowas kostenlos zur Verfügung stellen, das ist auch mir klar. Aber irgendwie muß man halt den Anfang machen und Sozialabzocker findet man überall ...

Mein Traum ist freilich, möglichst viele Hotspots zu verbinden damit man sogar die Zone verlassen kann und woanders einbucht, wie beim Handy. Software (opensource) dafür gibt es schon. social net wider dem Kommerz :)

Grüße
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Beitrag von radioscout » Di 27. Jun 2006, 20:16

morsix hat geschrieben:social net wider dem Kommerz :)

Auf den ersten Blick ist es sehr sozial, wenn man seinen Internetzugang kostenlos mit anderen teilt. Allerdings wird es dann auch bald Probleme mit den sehr knapp für ein durchschnittliches Nutzerverhalten kalkulierten Flarates geben und die Preise entsprechend steigen. Nicht umsonst sind "Business-Flatrates" teurer und versuchen viele Provider, Dauersauger loszuwerden.

Und bei den Telefonflatrates wird auch sehr viel ausgeschlossen, z.B. die VErwendung als "Standleitung". Nicht jede Flatrate ist so flat wie sie aussieht.
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