ein gedenkcache für bruno!?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

grisu1702

Beitrag von grisu1702 » Do 29. Jun 2006, 09:24

Starglider hat geschrieben:
grisu1702 hat geschrieben:Und diese Kampfhunde auch...

Definier doch mal den Begriff "Kampfhund". Ich will was zu lachen haben :lol:


Damit Du was zum Lachen hast:

Kampfhunde sind keine spezielle Rasse, falls Du die Antwort vermutet hast. Es sind Hunde, die zu Kämpfen gegen Hunde oder anderer Tiere ausgebildet und eingesetzt werden, theoretisch kann jeder Hund als Kampfhund eingesetzt werden.

-Andreas-

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greiol
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Beitrag von greiol » Do 29. Jun 2006, 09:44

Lakritz hat geschrieben:
Starglider hat geschrieben:Definier doch mal den Begriff "Kampfhund".

Willi.

Bild Nach dem, was ich so gehört habe...


Bild Bild Bild

Willi wird zur reissenden bestie wenn du ihm nicht unmittelbar nach dem Aussteigen genügend Aufmerksamkeit zuwendet. Entweder wirst Du dann mit absolut tödlicher Verachtung gestraft oder in letales Nahkampfkuscheln verwickelt.
Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben
(Christian Morgenstern)

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Karsten
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Beitrag von Karsten » Do 29. Jun 2006, 09:56

Ich denke, bei der vorurteilsfreien Abwaegung verschiedener Lebensrisiken gegeneinander schneiden wir nicht sehr gut ab.

In Schweden (wo es ein paar mehr Baeren gibt) gab es die letzte fuer den Menschen toedliche Begegnung mit einem Baeren 1902. Das Opfer war ein Jaeger, der beim Versuch, den Teddy zu erlegen, geringfuegig daneben gezielt hatte.

Ich bin nicht betroffen ueber den Abschuss, mir geht das Brimborium um das Vieh (ob vor oder nach seinem Ableben) schlichtweg auf den Senkel. Konsequenterweise sollten jetzt alle alten Gedenksteine, die den Abschuss des angeblich letzten Baeren thematisieren, schleunigst eingestampft werden.

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Beitrag von Ilsebilse » Do 29. Jun 2006, 10:10

Karsten hat geschrieben:In Schweden (wo es ein paar mehr Baeren gibt) gab es die letzte fuer den Menschen toedliche Begegnung mit einem Baeren 1902. Das Opfer war ein Jaeger, der beim Versuch, den Teddy zu erlegen, geringfuegig daneben gezielt hatte.


Schweden hat aber auch deutlich weniger Menschen auf deutlich mehr Fläche - die meisten Bären leben im Norden, dort, wo es so gut wie gar keine Menschen gibt.

Und nur so nebenbei: In Kanada und Alaska gibt es regelmäßig tötliche Zusammenstöße zwischen Mensch und Bär, bei denen nicht immer der Bär der Verlierer ist. Der Bär greift den Menschen zwar meist nicht an, um ihn zu essen, aber es sind auch schon halbverdaute Menschenteile in Bärenmägen gefunden worden. Das Bären sich meist von Pflanzen, Kleintieren und Aas ernähren, liegt schlichtweg daran, dass sie zu langsam und auffällig sind, um einen gesunden Hirsch zu erbeuten.

Und ebenso nur mal am Rande: Überall da, wo große Raubtiere und Menschen in einem Gebiet leben, gibt es (tödliche) Angriffe auf Menschen - und zwar nicht immer und ständig sondern ausgelöst durch einzelne Tiere, die ihre Scheu vor dem Menschen verloren haben oder alters-/verletzungsbedingt ihre natürliche Beute nicht mehr erwischen und dann halt auf langsamere Haustiere ausweichen. In Schweden, Finnland, Kanada etc. werden "Problembären" abgeschossen - seit dem generellen Jagdverbot in Schweden ist dort die Bärenpopulation aber trotz dieser Abschüsse stetig gewachsen. Ob es bei uns wieder Bären geben wird, hängt nicht von Bruno sondern davon ab, ob wir genug menschenleere Fläche schaffen können.
Karsten hat geschrieben:Ich bin nicht betroffen ueber den Abschuss, mir geht das Brimborium um das Vieh (ob vor oder nach seinem Ableben) schlichtweg auf den Senkel. Konsequenterweise sollten jetzt alle alten Gedenksteine, die den Abschuss des angeblich letzten Baeren thematisieren, schleunigst eingestampft werden.


DANKE! Dass ging mir beim Lesen des Threads ständig durch den Kopf....
Zuletzt geändert von Ilsebilse am Do 29. Jun 2006, 10:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Karsten » Do 29. Jun 2006, 10:18

Schaffung menschenleerer Flaechen ist ein gute Idee. Da muss man noch nicht einmal viel tun, ausser endlich damit aufzuhoeren, Milliarden in irgendwelche fast entvoelkerten Ostlandstriche zu pumpen. Um dem empoerten Aufschrei gleich vorzubeugen: Als (offizieller) Bewohner der oestlichsten Stadt Deutschlands darf ich das sagen.

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Beitrag von Christian und die Wutze » Do 29. Jun 2006, 10:22

Ilsebilse hat geschrieben:...die meisten Bären leben im Norden, dort, wo es so gut wie gar keine Bären gibt.

:shock:
Das mußt Du mir jetzt doch erklären.

Den Rest habe ich verstanden.
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Beitrag von Christian und die Wutze » Do 29. Jun 2006, 10:23

Karsten hat geschrieben:Als (offizieller) Bewohner der oestlichsten Stadt Deutschlands darf ich das sagen.


:shock:
Oslo?
persönlicher Held des Tages[TM] und Spielverderber

Du möchtest auch Spielverderber sein? Bitte schön.

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Beitrag von Karsten » Do 29. Jun 2006, 10:26

Christian und die Wutze hat geschrieben:
Karsten hat geschrieben:Als (offizieller) Bewohner der oestlichsten Stadt Deutschlands darf ich das sagen.


:shock:
Oslo?

Hihi, deswegen das "offiziell". Fuer Behoerdenkram ist ein Briefkasten in D ganz nuetzlich. Ich stamme aber aus dieser Stadt.

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Beitrag von Lakritz » Do 29. Jun 2006, 10:32

Ilsebilse hat geschrieben:Ob es bei uns wieder Bären geben wird, hängt nicht von Bruno sondern davon ab, ob wir genug menschenleere Fläche schaffen können.

Sehr schöner Aspekt, der leider zu oft vernachlässigt wird.

Bevölkerungswachstum ist nicht nur Gift für Bären, sondern auch für Geocacher! Und: Wir wollen doch nicht wie Holland enden... :shock:
Bild

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Beitrag von Ilsebilse » Do 29. Jun 2006, 10:33

Christian und die Wutze hat geschrieben:
Ilsebilse hat geschrieben:...die meisten Bären leben im Norden, dort, wo es so gut wie gar keine Bären gibt.

:shock:
Das mußt Du mir jetzt doch erklären.

Den Rest habe ich verstanden.


Ich meinte im zweiten Teil natürlich Menschen.... kommt davon, wenn man zwischen 2 Sachen eben noch schnell was ttippt....
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