Empfang mit Sirf3

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Team Spikeman
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Beitrag von Team Spikeman » Fr 30. Jun 2006, 08:21

Albsucher hat geschrieben:Ist das empfehlenswert?

Bei pocketnavigation würde diese Frage einen Djihad auslösen :D
Nur soviel: es funktioniert so gut, daß wir uns das Gefummel mit dem Stöckchencomputer inzwischen sparen. Das Display ist um Klassen besser für den Outdooreinsatz geeignet (transreflektiv = je mehr die Sonne draufscheint desto besser), wenn auch kleiner. Und es spricht nicht, es piept nur. Kann man sich dran gewöhnen, daß man halt hingucken muß.
Was die Routingalgorithmen angeht, so produzieren TomTom und Falk manchmal genau so merkwürige Touren wie Garmin auch. Perfekt ist das alles nicht, wie denn auch?

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bikeman
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Beitrag von bikeman » Fr 30. Jun 2006, 09:00

Albsucher hat geschrieben:Hmmm...ist eigentlich auch ne Idee.
Wer von euch nutzt eigentlich ein Outdoor-GPS a la 60Cxxx zur Strassennavigation? Ist das empfehlenswert?


Seit ich mein 60CSx habe nutze ich auch zur Navigation im Auto.
Bis jetzt habe ich ca. 10 Caches damit angesteuert. Bin ohne Probleme in die Nähe des Ziels geführt worden. Ok das Display könnte größer sein aber für meine Fahrten reicht es alle mal.
bikeman thorsten
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LeMauvais
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Beitrag von LeMauvais » Fr 30. Jun 2006, 13:53

Benutze das 60Cx auch für Cachen und Navigation im Auto. Der SirfIII ist wirklich gut, habe seit ich das Teil habe (2 Monate ungefähr) noch keinen einzigen Empfangsabbruch im Wald oder in Schluchten gehabt. Es hat schon mehrere Volltreffer hingelegt, einfach gelaufen, bis die Distanz 0m war und dann runtergekuckt und da lag der Cache. JaJa, ich weiss, auch langweilig aber ich hab das so lieber als das ich im mückenverseuchten Gelände 100 qm absuchen darf.

Die Autorouting Funktion möcht ich nicht mehr missen, ich habe Topo und Strassenkarte drauf und lasse mich bis zum Parkplatz führen, schalte dann um auf Topo und dann gehts ans Cachen. Bisher hat das Autorouting noch keine grossen Schwächen offenbart, wie schon geschrieben muss man halt draufschauen und die Abbiegehinweise kommen teilweise etwas spät. Ansonsten klappt Routenberechnen und neuberechnen bei Abweichung einwandfrei.

Gruß,
Frank

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Beitrag von GNUMPF-POSSE.de [bt] » Fr 30. Jun 2006, 14:20

Ich kann das Autorouting des 60csx nur wärmstens empfehlen. Ich habe mich ohne Straßenkarten in zwei Wochen Campingurlaub ca. 2000km durch Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande führen lassen, alles ohne Probleme. Sehr hilfreich dabei war auch die Suche nach der nächsten Tankstelle per POI, Karten und POI kommen alle automatisch aus Mapsource.

Ich hatte vorher einen PDA mit Navigon5 und der kommt nun überhaupt nicht mehr zum Einsatz. Und das Anfahren von Caches geht mit Navigon auch nur kompliziert, da keine Koordinateneingabe möglich.

Weiterer Vorteil vom 60CSX ist die Abdeckung der Karten: bei Navigon muß man andere Länder separat erwerben, bei Garmin gibt es gleich ganz Europa komplett.

Zum Cachen ist das 60csx auch einfach nur cool, hatte noch nie einen Satellitenverlust.

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Beitrag von familysearch » Fr 30. Jun 2006, 16:59

Team Spikeman hat geschrieben:
familysearch hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass es dafür Interessenten gäbe, die Hersteller nicht...

Doch, die auch :twisted:.
Aber die wissen genau: Für eine handvoll Features mehr (der Sinn dieser sei dahingestellt, sie dienen eh nur als Argument der Preisgestaltung) sind die potenziellen Käufer bereit im Verhältnis noch mehr Euronen zu berappen :D .
Warum auch nicht? Early adaptors lassen sich halt leichter schröpfen als der Rest. Der wird dann irgendwann später bedient, wenn der Rahm abgeschöpft ist.

Gruß
Jaochim


Dieses Argument würde ich unterschreiben, - wenn Garmin wirklicher Monopolist wäre. Aber es gibt noch Konkurrenzfirmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich alle Hersteller abgesprochen haben, den sirf3-chip zunächst nur Highendgeräten vorzubehalten.

Falls sich in Sachen sirf3 in Einsteigergeräten bei Magellan, Alan oder Lowrance was tut, bitte hier posten...
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DocW
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Beitrag von DocW » Fr 30. Jun 2006, 19:23

Nochwas zum eigentlichen Vergleich:

Ich habe einen explorist 600 und einen Garmin Forerunner 305 (mit Sirf III)

Von der Einrastgeschwindigkeit (Kaltstart) sind beide Geräte ungefähr gleich, mal liegt der 600 vorne, mal der 305. Warmstart geht beim 305 zügiger.
Empfangsqualität im Wald: Mir kommt es vor, als wenn beim Garmin die Balken schon kürzer werden, aber beim Explorist bleiben die immer noch auf Vollausschlag,
Hinter bedampfter Windschutzscheibe im Peugeot sind beide etwa gleichgut, kein Vergleich zum Platinum vorher.
Wenn der Garmin mal eingerastet ist, dann hält er auch länger die Position (auch wenn das nur noch Augenwischerei sein könnte).
Auf jeden Fall kommt der 305 bei Mehrwegeempfang um ein vielfaches besser mit den Signalen zurecht, der Maggi braucht das direkte Signal, ist das Signal aber aus allen Richtungen eingeschränkt, so zeigt sich die ÜBerlegenheit der Antenne.
Was am 305 nervt, ist, dass bei der kleinsten Abschattung des Empfangs (Büsche am Wegesrand) die Geschwindigkeitsanzeige nur noch Unfug anzeigt.
Ich würde die beiden Empfänger in etwa gleich einschätzen, sie sind auf jedenfall deutlich besser als die alten Magellan-Empfänger und um Länge besser als z.B. Gekos.

Nachträglicher Einschub: Generell scheint aber die Position des Forerunners nicht so stabil zu sein wie die des Exploristen: Wenn ich mir meine Lauftracks z.B. in SporTracks auf den Google-Earth-Karten anschaue, sieht man, dass trotz freiem Feld, er gerne auch lange Kurven schlabbert und auch sonst mal mit der Position es nicht soo genau hält.
Nun befindet sich das Gerät am Arm und wird immer vom Körper abgeschattet, aber die Antenne ist immer nach oben gerichtet.

Ach, und: Routen lasse ich mich vom Exploristen und vorher schon vom Platinum seit fast zwei Jahren und das auf Dienstreisen, Urlaubsreisen und Cachetouren in 7-8 Ländern Europas und ähnlich vielen Staaten der USA und bin damit voll zufrieden. Das parallele Verwalten von Wegpunkten auf PDA und GPS war mir auf Dauer zu aufwendig und seit dem nutze ich den PDA nur noch für Cachebeschreibungen.
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Team Spikeman
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Beitrag von Team Spikeman » Fr 30. Jun 2006, 21:50

familysearch hat geschrieben: Aber es gibt noch Konkurrenzfirmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich alle Hersteller abgesprochen haben, den sirf3-chip zunächst nur Highendgeräten vorzubehalten.


Sie tun es nicht, aus welchen Gründen auch immer. Am Preis für den Chip allein kann es nicht liegen, Garmin verkauft die 60/70er X-Geräte schließlich fast zum selben Preis wie die alten PhaseTrac12-Gurken, die ja auch in den Brot und Butter Etrexen verbaut werden.

Ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben, Garmin sei irgendwie mit SIRF verbandelt, aber fragt mich jetzt nicht wo und wann. Über google kommt so auf die Schnelle auch nix.

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Beitrag von Mogel » So 2. Jul 2006, 17:44

Wenn der Cache-Leger einen schlechten Wert ermittelt hat, komt man mit dem Garmin-X oder was auch immer nicht näher zum Cache.


Mit dem Argument hätten wir heute noch 386-Computer. Wenn es doch eh keine gescheiten Programme gibt, zawos brauchen wir 3 Gigahertz?

Sirf III ist heute der Mindeststandard. Klettbänder, mit denen sich Altuser ihren Altgarmin auf die Schulter picken, damit der Kopf zwecks Empfang möglichst wenig im Weg steht, gehören nun endlich der Vergangenheit an. :-)

Bidone
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Beitrag von Bidone » So 2. Jul 2006, 17:54

Sandman633 hat geschrieben:Was nützt einem Sat-Empfang und vermeintlich genaue Position, wenn der Owner mit Standard eingemessen und eine Abweichching von 15-20 m hatte.


Man muss natürlich auch bedenken, dass sich die Fehler addieren. Dadurch hat man bei manchen Caches wenig Chance.
Heute habe ich einen Cache deshalb zum zweiten mal besucht, da der Owner einen Punkt angegeben hatte, der bald 15m weg war, der Cache selbst war dann so getarnt, dass man ohne Spoiler chancenlos war. Mit Spoiler hat zur richtigen Ecke gelotst war das Finden kein Problem.
Bei höherer Genauigkeit beim anmessen des Versteckes hätte ich die zweite Fahrt gespart. Ist aber nicht nur mir so gegangen.

...denkt der Bidone

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Beitrag von familysearch » So 2. Jul 2006, 19:15

Ich denke auch, dass bei gewünschter Schwerauffindbarkeit des caches/der Stage die Koordinaten sehr genau sein sollten.
Ungenaue Koordinaten sind kein Problem, wenn der Owner durch Hints sichergestellt hat, dass man den cache leicht findet.

Vielleicht wäre es eine gute Sitte, wenn der Finder (mit Sirf3)? eine Koordinatenungenauigkeit dem Owner per mail mitteilt (mit den korrekteren Koordinaten!), und dieser diese korrigiert. Ein alleiniger Hinweis im log ("Die Koordinaten passen schlechtt") helfen dem Folgesucher wenig, und auch der Owner hat nicht immer die Möglichkeit zur sofortigen Cachewartung (Koordinatenwartung).

familysearch

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