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Barbie&Bruettler geben auf

Lost places wie Industrieruinen und alte Bunker

Moderator: nightjar

tandt
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Re: Barbie&Bruettler geben auf

Beitrag von tandt » Di 18. Sep 2012, 07:56

Barbie & Brüttler haben einen höchstgradig illegalen Cache angemeldet bei dem Privatgrund betreten werden musste. An einer dem Reviewer vorenthaltenen Station wurde dazu aufgerufen, das Grundstück über ein Loch im Zaun zu betreten oder gar unter dem verschlossenen Eingangstor hindurch zu kriechen um auf das Gelände zu gelangen und anschließend den Cache in nicht näher definierter Höhe an einem 120 Meter hohen Schornstein zu suchen sowie sich dabei möglichst unauffällig zu verhalten und sogar mit falschem Nick im Logbuch einzutragen, damit nicht nachvollziehbar ist, wer wirklich "oben" war. Diese Aktion wurde verpfiffen und der Cache konsequenterweise sofort wieder archiviert.

Es ist traurig, dass das Hobby diese Züge angenommen hat und die fehlende Verantwortung für das eigene illegale Handeln als Scheinheiligkeit anderer abgetan wird. Der Rückzug ist in meinen Augen daher eher eine Reaktion in Richtung beleidigte Leberwurst oder geklautem Sandförmchen.

Solche öffentlichen Geozide haben wir in den letzten 10 Jahren schon häufiger erlebt und es wird sie auch in Zukunft immer wieder geben. So what!? Die Erde wird sich auch ohne vermeintlich gute (weil semi- oder illegale) Caches weiter drehen.

Und wahrscheinlich werde ich jetzt von meinen Reviewerkollegen geteert und gefedert weil ich hier eine für die meisten bisher unbekannte Sachlage bekannt gegeben habe, aber wie hier die Täter als Opfer dargestellt werden kotzt mich einfach an. Der Ruf des Geocachings ist bereits in weiten Teilen irreparabel geschädigt und hier werden die Übeltäter als Märtyrer zelebriert.

Rückt ab von euren Feindbildern und fangt endlich an nachzudenken!

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S-Man42
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Re: Barbie&Bruettler geben auf

Beitrag von S-Man42 » Di 18. Sep 2012, 08:12

@thiasB: Ach du hast die selbst geloggt. Hatte mich schon gewundert (Ich mein, "der Owner" kann ja jeder drunter schreiben, aber so machts Sinn)...

@TandT: _Keiner_ (sic!) ruft hier zu irgendwas auf. _Keiner_ (sic!) zwingt dich dazu, zu tun, was sie schreiben. Natürlich ist das Privatbesitz gewesen, den man betreten muss. Genauso aber auch jedes Feld, jeder Wald, jedes Regenrohr. Wo ist der Unterschied? Die Größe? Abgesehen, davon: zu dem Zeitpunkt, als er gelegt wurde, war das Betreten des Geländes vom Owner toleriert. Genau wie für Fotografen, etc. Weiß ich ziemlich genau, weil nähere Verwandtschaft ihn kennt. Nicht mehr toleriert wurde es, seit Rudel auftauchten und Zerstörung an der Tagesordnung war.
Außerdem geht es nicht darum. Dass wir alle illegale Sachen machen, ist uns bewusst. Wer das nicht tut, kann nicht vernünftig cachen. Es geht lediglich um den gemeinsamen Umgang.

@RadioScout: Ich meinte DEINE 5000 tolerieren Caches, die du fleißig loggst und wovon garantiert kaum eine offiziell erlaubt ist. Was ist mit denen?
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adorfer
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Re: Barbie&Bruettler geben auf

Beitrag von adorfer » Di 18. Sep 2012, 08:15

TandT hat geschrieben:An einer dem Reviewer vorenthaltenen Station wurde dazu aufgerufen, das Grundstück über ein Loch im Zaun zu betreten oder gar unter dem verschlossenen Eingangstor hindurch zu kriechen um auf das Gelände zu gelangen und anschließend den Cache in nicht näher definierter Höhe an einem 120 Meter hohen Schornstein zu suchen sowie sich dabei möglichst unauffällig zu verhalten
Genau das meinte ich, als ich über Spielverderber schrieb.
Solange man keine wirtschaftlichen Interessen von Dritten schädigt und nichts kaputtmacht, solange geht auch soetwas.

Aber wenn natürlich jeder Cache so sein soll, dass man zu jedem Zeitpunkt dort mit mit dem Bürgermeister langlaufen können muss, dann ist's natürlich vorbei.

Vielen Dank an alle Leute, die meinen, Geocaching würde dadurch schöner, dass jedes Jahr doppelt so viele Cacher sind und am besten jedes Schulkind schon zum Geocacher ausgebildet gehört und alle Probleme sich damit vermeiden lassen, indem schlicht jedes Fernsehteam mit auf Lostplaces geschleppt wird.
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"Die Statistikcacher machen das Cachen kaputt, weil die Muggle die Nase voll haben!" (König Dickbauch)

Dieter Wiegandt
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Re: Barbie&Bruettler geben auf

Beitrag von Dieter Wiegandt » Di 18. Sep 2012, 08:19

Ich denke, dass es das Beste fürs Geocachen wäre, erstmal dieses Forum zu schließen.

Ein Forum mit so schlechten Dauerdiskutanten ist ja zum Heulen.

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wolkenreich
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Re: Barbie&Bruettler geben auf

Beitrag von wolkenreich » Di 18. Sep 2012, 08:20

-jha- hat geschrieben: Genau das meinte ich, als ich über Spielverderber schrieb.
Solange man keine wirtschaftlichen Interessen von Dritten schädigt und nichts kaputtmacht, solange geht auch soetwas.

Aber wenn natürlich jeder Cache so sein soll, dass man zu jedem Zeitpunkt dort mit mit dem Bürgermeister langlaufen können muss, dann ist's natürlich vorbei.

Vielen Dank an alle Leute, die meinen, Geocaching würde dadurch schöner, dass jedes Jahr doppelt so viele Cacher sind und am besten jedes Schulkind schon zum Geocacher ausgebildet gehört und alle Probleme sich damit vermeiden lassen, indem schlicht jedes Fernsehteam mit auf Lostplaces geschleppt wird.
+1
TandT hat geschrieben:
Es ist traurig, dass das Hobby diese Züge angenommen hat und die fehlende Verantwortung für das eigene illegale Handeln als Scheinheiligkeit anderer abgetan wird. Der Rückzug ist in meinen Augen daher eher eine Reaktion in Richtung beleidigte Leberwurst oder geklautem Sandförmchen.
Solche Caches kenne ich zu Haufen und es sind unter anderem solche mit den größten Spaßfaktor und den meisten FavPoints (wo kommen die wohl her?)! Du solltest vielleicht mal aufwachen, und Dir überlegen ob Du überhaupt noch cachen gehen wirst, wenn Du nur noch Leitplanken und Regenrohr Mirko's in der PQ findest - und selbst die widersprechen den Guidelines! Wie kann man sich nur so konsequent das eigene Spielfeld zerstören? Die Caches hier wurden nicht von Besitzern oder Ordnungshütern angeschwärzt sondern von Hilfspolizisten mit Geltungsbedürfnis aus den eigenen Reihen. Das Vertrauen innerhalb der Community nähert sich so langsam einem Nullpunkt.
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mark
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Re: Barbie&Bruettler geben auf

Beitrag von mark » Di 18. Sep 2012, 08:24

TandT hat geschrieben:das Grundstück über ein Loch im Zaun zu betreten oder gar unter dem verschlossenen Eingangstor hindurch zu kriechen
Nun gut. Ich halte mich eigentlich für alt genug, da eigenständig denken zu können, das Risiko einschätzen zu können und ggf. den Cache dann eben nicht zu suchen.

Und solche Caches gibts nicht nur einmal, vom Schornstein mal abgesehen. Wenn ich nicht durch ein Loch im Zaun auf das Gelände will, dann fahr ich weiter.

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Re: Barbie&Bruettler geben auf

Beitrag von moenk » Di 18. Sep 2012, 08:27

Dieter Wiegandt hat geschrieben:Ich denke, dass es das Beste fürs Geocachen wäre, erstmal dieses Forum zu schließen.
Das hätten einige gerne und darum gibts das auch noch.
Suchst Du noch oder loggst Du schon?

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Re: Barbie&Bruettler geben auf

Beitrag von moenk » Di 18. Sep 2012, 08:30

TandT hat geschrieben:Barbie & Brüttler haben einen höchstgradig illegalen Cache angemeldet bei dem Privatgrund betreten werden musste. An einer dem Reviewer vorenthaltenen Station wurde dazu aufgerufen, das Grundstück über ein Loch im Zaun zu betreten oder gar unter dem verschlossenen Eingangstor hindurch zu kriechen um auf das Gelände zu gelangen und anschließend den Cache in nicht näher definierter Höhe an einem 120 Meter hohen Schornstein zu suchen sowie sich dabei möglichst unauffällig zu verhalten und sogar mit falschem Nick im Logbuch einzutragen, damit nicht nachvollziehbar ist, wer wirklich "oben" war.
Danke für die Info - nun wirds langsam peinlich. Schade, ich dachte die wären einfach nur konsequent gewesen.
Suchst Du noch oder loggst Du schon?

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Re: Barbie&Bruettler geben auf

Beitrag von BlackyV » Di 18. Sep 2012, 08:47

moenk hat geschrieben:ich dachte die wären einfach nur konsequent gewesen.
Waren sie ja auch. Konsequent bis penetrant. Bis zum Abpfiff eben. So traurig diese Entwicklung auch ist, es scheint die ganz "normale" Entwicklung dieses Hobbys zu sein. Ähnliche Dinge spielen sich öfter ab, meist aber unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit.

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Re: Barbie&Bruettler geben auf

Beitrag von mic@ » Di 18. Sep 2012, 08:50

S-Man42 hat geschrieben:Natürlich ist das Privatbesitz gewesen, den man betreten muss. Genauso aber auch jedes Feld, jeder Wald, jedes Regenrohr. Wo ist der Unterschied?
Den Wald darfst Du betreten, ein abgesperrtes Grundstück nicht. Das nennt sich Hausfriedensbruch!
Mir scheint, hier sind einige Neue dabei, die nicht wissen, auf welches dünne Eis sie sich da begeben.
Hier nochmal zum Nachlesen: http://neheim.blogspot.de/2010/12/verti ... hluss.html
Ich zitiere die entscheidene Stelle:
Grundsätzlich war aber nicht das Klettern auf dem Turm das Problem, sondern nur das dafür nötige betreten des Grundstückes. Das der Zaun nachweislich nur rudimentär vorhanden war, ändere an dem Vorwurf des Hausfriedensbruches nicht.
Auch das keine betreten verboten Schilder mehr am Turm waren, änderte daran nicht.
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