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Eigengott hat wieder zugeschlagen

Glück auf! Der Geocacher kommt.

Moderator: Havrix

Holger 64
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Re: Eigengott hat wieder zugeschlagen

Beitrag von Holger 64 » So 12. Mai 2013, 17:31

Nein, die anderen zwei. Die Regelwidrigen zwei hab ich verpetzt - nicht geloggt :roll:

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Zweiauge
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Re: Eigengott hat wieder zugeschlagen

Beitrag von Zweiauge » So 12. Mai 2013, 17:40

Leute, die sich übers petzen aufregen, egal wer und warum, sind meiner Meinung nach sowieso kindisch. (und das jetzt nicht nur aufs geocaching bezogen)
Entweder ich hab nichts falsch gemacht, dann kanns mir wurscht sein, ob wer petzt, oder ich hab was falsch gemacht, dann steh ich zu dem Mist, den ich gebaut habe.

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Zappo
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Re: Eigengott hat wieder zugeschlagen

Beitrag von Zappo » So 12. Mai 2013, 19:03

Holger 64 hat geschrieben:.....Hört endlich auf den Quatsch zu verbreiten, das Nägel Bäumen schaden
Mann, hast Du Fahrt drauf. Scheinbar zuviel, um die Argumentationslinien zu erkennen. Hier behauptet eigentlich niemand, daß der BAUM tot umfällt, wenn jemand eine Reiszwecke reindrückt.

Die Argumente sind:

Es schadet der Brennholzsäge und dem Säger
Es schadet im Sägewerk - zumindest die mit Metallerkennung werfen den Baum erstmal raus
Es schadet dem Ansehen des Hobbys - weil niemand (insbesonders der Baumeigentümer) akzeptiert, daß man Nägel in FREMDE Bäume haut - sogar die Jäger sollten(!) das nicht - das lernen die beim Hochsitzbau in der Prüfung.
Es schadet dem Cache - weil der nämlich archiviert wird.
Holger 64 hat geschrieben:.Selbst der NABU nagelt Schilder an Bäume! Sogar an tausendjährige Ulmen! Schade das ich das nicht fotografiert habe.
Nöh, die schrauben :D Aber Mann, kapiers doch - die DÜRFEN das - wir nicht. Genau wie die Wandermarkierungen die an den Bäumen hängen - die sind alle genehmigt und mit der Verwaltung abgesprochen. Und werden mittlerweile immer mehr durch Farbzeichen ersetzt :

Mit einem Kuhfuss entferne ich die alte Blechmarkierung. Dabei sollten die Nägel nicht abbrechen, denn das gefällt weder dem Förster, noch den elektronisch gesteuerten Schälmaschinen im Sägewerk. Zitat aus einem Bericht über die "Wegearbeit"

Und ob die Stadt ihre Platanen mit einem 500er Nagel durchnummeriert ist deren Sache - die gehören denen.

Deine "Argumentation" geht einfach am Kern vorbei. Und der Eifer wäre einer besseren Sache wert.

Gruß Zappo

PS: DAS fasst im übrigen ganz gut sinnvolles Verhalten im Draussen zusammen. Ich wäre froh, bei uns wäre es so frei und tolerant. Aber wenn ich die Diskussionen hier ansehe, ist es vielleicht besser so....
http://www.norwegen.no/News_and_events/ ... annsrecht/
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Re: Eigengott hat wieder zugeschlagen

Beitrag von Holger 64 » So 12. Mai 2013, 19:51

Zappo hat geschrieben:[Mann, hast Du Fahrt drauf. Scheinbar zuviel, um die Argumentationslinien zu erkennen.
Gruß Zappo
Nö, ich sitz hier zwar auf einem Rollstuhl, aber der bewegt sich nicht. Und ich erkenne sehr wohl die Argumentationslinien. :D
Die sind aber absolut sinnlos, wenn GS Regeln aufstellt, die nie und nimmer eingehalten werden können. Wenn sie Geld mit Geocaching verdienen, einen immensen Wirtschaftszweig ins Leben rufen, aber dann bis zur Unerträglichkeit reglementieren.

Wer sich an deren Regeln hält, kann keinen Cache verstecken, denn schon bei Punkt 4 ist Schluss.
Geocache-Verstecke beschädigen, verunstalten oder zerstören kein öffentliches oder privates Eigentum.
Caches sollen so platziert werden, dass die Umwelt vor absichtlicher oder unabsichtlicher Beschädigung geschützt ist. Es darf kein Objekt oder Eigentum zerstört oder verändert werden, um ein Versteck, einen Hinweis oder Hilfsmittel zu platzieren.
Wie zum Geier soll ich verhindern das die Umwelt unabsichtlich beschädigt wird wenn ich eine Dose lege wo paar hundert Mann hinlatschen.
Und in jedem Fall verändere ich Objekte oder Eigentum wenn ich irgendwo auch nur einen QR Code hinpappe. Ich dürfte nicht mal mehr einen PETling an einen Wegweiser hintendranschrauben. Schon mal eine Zuständigkeitsanalyse zwecks Erlaubniseinholung gestartet? Da läufste dich bei den Behörden tot. Landratsamt, Obere-, Untere Wasserbehörde, Forstbehörde - wem gehört das Schild - äh, keine Ahnung, vielleicht Zimmer 112 :???:

Und dem Reviewer geht es offensichtlich nicht einmal um die Nägel im Baum sondern um die Löcher nach entfernen des Nagels.
Leider kenne ich immer noch keine Möglichkeit, die Löcher im Baum restlos zu beseitigen. Daher archiviere ich das Listing.
Mir fallen zumindest zwei ein. Zum einen der Selbstschutz des Baumes, der seine Wunde selber verschließt, zum anderen Baumwachs, mit welchem man Sägestellen versiegelt. Beides probate Mittel um das eindringen von Schädlingen zu verhindern. Solange der Nagel drinsteckt, tuts nix, baue ich den Cache ab entferne ich alles.
Die Giudelines sind sowas von Praxisfremd, sollte man anfangen die durchzusetzen, sägt man den Ast ab auf dem man sitzt.
Das haben sie selber erkannt - der Cache ist ja wieder frei.

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Re: Eigengott hat wieder zugeschlagen

Beitrag von Börkumer » So 12. Mai 2013, 20:21

Holger sieht den Wald vor lauten Bäumen nicht mehr. Schon mal dran gedacht was anderes als Lebendholz zu verwenden? 11 meiner 12 aktiven Dosen sind Guidlinekonform und erfreuen sich trotzdem großer Beliebtheit.
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Re: Eigengott hat wieder zugeschlagen

Beitrag von flopp » So 12. Mai 2013, 20:57

Der Owner hat den Cache übrigens in Absprache mit dem OC-Support regelkonform umgebaut und wieder freigegeben: http://opencaching.de/OCF7E0

Positivliste und so...

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Re: Eigengott hat wieder zugeschlagen

Beitrag von SharkAttack » So 12. Mai 2013, 20:59

Sehr schön, da bin ich mal gespannt, für wieviele Cacher dieser topbewertete Cache nun noch interessant ist, so ganz ohne GC Punkt :D
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Re: Eigengott hat wieder zugeschlagen

Beitrag von Zappo » So 12. Mai 2013, 21:18

Holger 64 hat geschrieben:Nö, ich sitz hier zwar auf einem Rollstuhl, aber der bewegt sich nicht. Und ich erkenne sehr wohl die Argumentationslinien. :D
Wer sich an deren Regeln hält, kann keinen Cache verstecken, denn schon bei Punkt 4 ist Schluss.
Geocache-Verstecke beschädigen, verunstalten oder zerstören kein öffentliches oder privates Eigentum.
Caches sollen so platziert werden, dass die Umwelt vor absichtlicher oder unabsichtlicher Beschädigung geschützt ist. Es darf kein Objekt oder Eigentum zerstört oder verändert werden, um ein Versteck, einen Hinweis oder Hilfsmittel zu platzieren.
Und in jedem Fall verändere ich Objekte oder Eigentum wenn ich irgendwo auch nur einen QR Code hinpappe. Ich dürfte nicht mal mehr einen PETling an einen Wegweiser hintendranschrauben.
Es gibt da, denke ich, ein "kulturelles" Missverständnis. Ich glaube - so sehr ich es hasse, mit "Volkscharakteren" zu argumentieren - daß es nirgends auf der Welt soooo um den Buchstaben geht und NICHT um den Sinn wie bei uns*. Anscheinend sind wir alle kleine spitzfindigste Rechtsausleger. Anders ist die Gleichsetzung von "Veränderung" mit sämtlichen Tätigkeiten vor Ort nicht zu erklären. Natürlich - ich verändere die Finallocation sogar durch den Furz, den ich beim Abstellen der Dose lasse. Das ist aber weder gemeint noch gedacht. Das ist - leider - deutsches Reviewer-Denken. Das sollte sich der gemeine Cacher nicht zu eigen machen.

Einfach mal den Gedanken der Texte befolgen - und nicht den Buchstaben. Der steht oft nur dort, um sich den Rücken frei zu halten.

Gruß Zappo

*sieht man an den Caches, die bei uns liegen. Guidelines überstanden = Cache. Wir sind zu dumm, um Sinn und Absichten zu begreifen - außer wir werden mit Androhung der Todesstrafe dazu gezwungen - dann sind "wir" wieder ganz gehorsam - auch vorauseilend.
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Re: Eigengott hat wieder zugeschlagen

Beitrag von KreuterFee » So 12. Mai 2013, 23:36

@ Zappo

Jetzt mal ganz ehrlich, GS fährt eine sehr schmale Linie, indem Sie bei manchen Regeln mittlerweile knallhart durchgreift, regional unterschiedlich, von Reviewer zu Reviewer unterschiedlich.

Es mag ja sein, das sich einige in Ihrer Rolle als BAD BOYS der deutschen Reviewer toll fühlen, so alleine gegen Strom und dieser Quark, aber da gibt es doch anderen Gebiete, z.B. in der Politik, da muss man ja nicht unbedingt Reviewer werden.

Es geht nicht um die Schraube oder den Nagel an sich, es geh darum, das wenige Reviewer aus der eigenen Gemeinschaft, die selber auch Cacher sind, daher die Realität kennen, aus eigenem Antrieb meinen, für einen Teil der Regeln gilt eine andere Auslegung als früher.

Hinzu kommt, das dieses auch nicht einheitlich geregelt ist, so das es ein Glücksspiel für den Owner ist, wer welchen Cache freischaltet, weil zwischen den Reviewer gibt es himmelweite Unterschiede.

Entweder werder alle Regeln wortgetreu umgesetzt, das bedeutet auch, das sämtlich Aufkleber und Hinweise an Strassenschildern, Bauwerken und sämtlichen öffentlichen Plätzen konsequent zu archivieren sind.



Und mal ehrlich, wie kommen die Leute darauf an eine öffentliche Leitplanke, die in letzter Konsequenz Eigentum eines Verkehrträgers ist einen Aufkleber dran zu pappen, ich mache das ja auch nicht an deren Briefkasten.
Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
XD

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JackSkysegel
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Re: Eigengott hat wieder zugeschlagen

Beitrag von JackSkysegel » So 12. Mai 2013, 23:55

KreuterFee hat geschrieben: Entweder werder alle Regeln wortgetreu umgesetzt, das bedeutet auch, das sämtlich Aufkleber und Hinweise an Strassenschildern, Bauwerken und sämtlichen öffentlichen Plätzen konsequent zu archivieren sind.
Oder was? Das es sich hier um einen schmalen Grad handelt, da gebe ich dir absolut recht! Aber wie sieht denn die Alternative aus. Natürlich kann man alles reglementieren, aber wohin führt das? Die Masse der Geocacher ist da wohl eher das Problem. Wir haben einen zu hohen Grad der Sättigung erreicht und viele bekommen den Hals halt immer noch nicht voll. Das Hobby hat sich von sich selbst entfernt und Groundspeak trägt daran einen großen Beitrag. Alle diese Ausswirkungen waren schon vor einigen Jahren absehbar.
Unechter Cacher (Tm)

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