Wieviele Stages bei Wandercache?

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Wieviele Stages bei Wandercache?

Beitrag von Kocherreiter » Mo 19. Jun 2017, 13:08

Ich habe gerade den Beitrag "Unarten beim Geocaching" überflogen und las
Wandercaches mit zu vielen und/oder zu komplizierten Stationen
Komplizierte Stationen will keiner bei einem Wandermulti denn der Weg ist das Ziel.

Aber ab wann sind es zu viele Stationen?
Ich frage deshalb, weil ich gerade einen Wandermulti mit etwa 18km in der Pipeline habe und es 18 einfache Ablesestationen geben soll; auch die Berechnung halte ich einfach. Eine Station habe ich immer dann erstellt, wenn ich der Meinung war, jetzt wird es mal wieder Zeit für einen Wegpunkt oder wenn die Wegführung nicht ganz eindeutig ist.

Natürlich kann ich daraus auch 9 Wegpunkte und 9 Referenzpunkte machen... aber das ist Augenwischerei.
Man könnte auch bei Stage1 A ablesen lassen, und bei Stage2 ebenfalls; Stage3 + 4 jeweils B, etc. So könnte man seine Antworten nochmals prüfen; schaut aber komisch aus.

Bin auf Tipps und Meinungen gespannt.
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Re: Wieviele Stages bei Wandercache?

Beitrag von Zappo » Mo 19. Jun 2017, 13:30

Weiß nicht. Ein wenig Geschmacksache. Und die Frage, wie das Ganze angelegt ist bzw. wieviele Zahlen man "braucht".

Ich würde nur ablesen lassen wollen, was man tatsächlich braucht. Wenn ich also Zahlen sammeln muß, um nur an die Endstellen der Koords des Finales zu kommen, dann reichen eigentlich 6 Zahlen. Der Rest kann je nach Gusto entweder per waypoints oder per Wegbeschreibung (mein Favorit) sichergestellt werden. Ich wandere lieber "ungestört" und ich merke mir lieber "an der nächsten Wegspinne steht ne Riesen Eiche - da links halten" statt dem Pfeil nachzurennen.

Wenn Du die Leute aber von unbekannter Station zu der nächsten leiten willst, brauchst Du naturgemäß schon für die zweite Station mehr Angaben.

Aber 18 Zahlen, NUR um dann daraus die Finalkoordinaten zu basteln, wollte ich nicht ablesen wollen. Das hat ja auch was mit Verwechslungsmöglichkeit und komplizierter Rechnung zu tun.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich ist da bei Wandercaches MEINE Devise. Andere mögen/werden das anders sehen.

Gruß Zappo
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Re: Wieviele Stages bei Wandercache?

Beitrag von hcy » Mo 19. Jun 2017, 14:09

Wenn die 18 Stationen alle sowieso an dem Weg liegen ist das kein Problem. Schwierig wird es nur wenn man das Final nicht mehr findet wenn schon eine der Stationen nicht gefunden werden kann. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit für einen DNF doch schon ziemlich stark an.
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Re: Wieviele Stages bei Wandercache?

Beitrag von hustelinchen » Mo 19. Jun 2017, 14:11

Ja, das ist Geschmacksache. Bei Wandermultis mag ich es, wenn vorher alle Stationen als Wegpunkte angegeben sind. Und die Stationen sollten möglichst Beständigkeit habe. Gut finde ich auch Quersummen zur Überprüfung. So, dass man trotzdem zum Ziel kommt, auch wenn mal eine Station nach einem Sturm oä. nicht mehr vorhanden/zugänglich ist. Nichts ist blöder, als wenn man nach 10 km von 18 auf einmal nicht weiterkommt.

So ein Wandermulti zieht ja ein anderes Klientel an, als eine Tradirunde. Für Wandermultis fahren wir auch schon mal weiter. Da möchte man einen schönen Tag verbringen und nicht nur 2 schöne Stunden.
Herzliche Grüße
Michaela

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Re: Wieviele Stages bei Wandercache?

Beitrag von Zappo » Mo 19. Jun 2017, 14:24

hcy hat geschrieben:
Mo 19. Jun 2017, 14:09
Wenn die 18 Stationen alle sowieso an dem Weg liegen ist das kein Problem. Schwierig wird es nur wenn man das Final nicht mehr findet wenn schon eine der Stationen nicht gefunden werden kann.....
Das ist richtig. Und die Wahrscheinlichkeit, daß von 6 Stationen eine wegkommt/nicht gefunden wird, ist eben geringer als bei 18.
Ne Ablesestation ist ja eigentlich nichts anderes als ein Wegpunkt, an dem man was machen muß. Ich mache ungern was :) - also kann das von mir aus gerne aufs Minimum beschränkt werden.

Gruß Zappo
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Re: Wieviele Stages bei Wandercache?

Beitrag von Elektrikör » Mo 19. Jun 2017, 14:53

Als "zu viel " würde ich Stationen im Stil eines Powertrail ansehen, also alle 160-200 meter.
18 Stationen auf 18 Km. halte ich für vertretbar. Die Idee mit den "redundanten" Stationen find ich klasse, muß ja nicht an St.1 A und an St.2 auch A sein, kann man ja ein bissle durchmischen. So ist zumindest sichergestellt daß wenn mal eine Stage wegkommt das Final noch auffindbar ist.
Gruß
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Re: Wieviele Stages bei Wandercache?

Beitrag von schimi73 » Mo 19. Jun 2017, 15:13

Ist ja ulkig.
Die Qualität oder das Vergnügen eines Wandercaches habe ich bisher noch nie an der Anzahl der Wegpunkte festgemacht. Eigentlich ist das auch völlig egal! Schön ist es, wenn man schön im Tritt bleiben kann und nicht alle 200-500 m stoppen muss. Es soll schließlich das Wandern im Vordergrund stehen. Aber ob das nun 10 oder 18 Stationen auf 18km sind ist völlig egal.
Viel nerviger als die Anzahl der Wegpunkte sind hochkomplizierte Rechnungen am Ende der Strecke.

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Re: Wieviele Stages bei Wandercache?

Beitrag von baer » Mo 19. Jun 2017, 15:28

Da der Punkt im anderen Thread von mir kam, fühle ich mich veranlasst, hier zu antworten.

Ich persönlich würde etwa 10 bis 12 Wegpunkte als optimal ansehen. Wenn es nur eine kurze Wanderung ist, vielleicht auch ein bisschen weniger. 500 Meter sollten in der Regel aber zwischen den Stationen liegen. Bei einem Fahrrad-Cache würde ich sogar mindestens 3 km zwischen den Stationen als Minimum ansetzen.

18 Stationen halte zumindest ich, selbst bei einer Strecke von 18 Kilometern für ein bisschen viel. Ich fühle mich dann immer von dem Listing "erschlagen".

Wenn es sich um einen Foto-Such-Cache machen (sowas machen wir sehr gerne), sind dann oft 24 Bilder für 18 Stationen drin und die Formel ist dann meist auch komplizierter, weil man alle Variablen irgendwo unterbringen "muss".

Diese sekundären Dinge kann man natürlich auch "geschickter" machen, auch z.B. durch die bereits vorgeschlagenen redundanten Werte.

Das ganze ist nur meine persönliche Ansicht. Andere mögen das ganz anders sehen.

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Re: Wieviele Stages bei Wandercache?

Beitrag von Mark » Mo 19. Jun 2017, 15:31

Im Prinzip mache ich eh keine Wandercaches. Aber wenn, würde ich mir eine saubere Wegführung wünschen. Sprich: Anhalten, wenn sich der Weg gabelt o.ä. und dann neue Koordinaten berechnen oder die Info kriegen, daß der rechte Weg genommen werden soll. Wenn die Wegführung bis zu diesem Punkt klar ist, braucht es IMHO keine Station. Solange es nicht sowas wie "Zähle die nächsten 300 Meter alle Zaunpfosten" ist, wäre mir egal, ob ich zählen oder suchen muss.

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Re: Wieviele Stages bei Wandercache?

Beitrag von kohlenpott » Mo 19. Jun 2017, 19:51

Ich persönlich bevorzuge bei Wandercaches Abstände zwischen den Stationen in der Größenordnung 1km. Wenn es der Wegführung dient, sind natürlich auch kürzere Abstände kein Problem.
Meine absoluten Favorit unter den Wandercaches sind die, an denen man erst am Final rechnen muss und bis dahin alle Wegpunkte bekannt sind. So kann man sich voll aufs Wandern konzentrieren und muss zwischendurch nichts rechnen oder eintippen.

P.S.: Auch wenn es nicht gefragt wurde: Bei Fahrradcaches bitte Abstände 5km aufwärts!

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