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Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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radioscout
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von radioscout »

Cloggy72 hat geschrieben: Mo 12. Apr 2021, 19:36 so ein auffälliges Verhalten, direkt vor den Leuten zu suchen hätten wir uns früher gar nicht erlaubt, es hies doch mal, dass die Caches eher unauffällig zu suchen und zu loggen wären, damit Muggel das Versteck nicht finden.
Früher hätte man einen Cache auch nicht an einer Stelle versteckt, an der sich häufig Muggels aufhalten.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)
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lolyx
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von lolyx »

Meine Erfahrung: "Stealth" interessiert heute bis auf wenige Ausnahmen niemand mehr.
Weder bei den Cacheowner (Angelcache wie auf dem Präsentierteller an einer viel befahrenen Kreuzung: Einfach das Attribut Stealth required anwählen) noch bei den Cachern (suchen, loggen, weiter, Zeit zählt).
Und darum ist es heute auch kein so geheimnissvolles Spiel mehr, um mal auf die Signatur von radioscout einzugehen.
PsyOps: Wer würde 2021 schon mit herunterziehen beginnen wollen? Das kommt schon von ganz alleine. :/ Darum :up2:
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kohlenpott
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von kohlenpott »

Bei den vielen, echt selten dämlich versteckten Dosen, macht man sich im Stealth-Modus eh nur verdächtig. Wenn man ganz offensichtlich sucht schert sich in der Regel niemand drum...
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lolyx
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von lolyx »

Ich stand schon mehr als 10 Mal neben Cachern, die mich für einen Muggel hielten als sie 'gesucht' haben.
Ich kann dir zumindest für diese Fälle sagen, nein das war *nicht* unauffälliger, sondern einfach nur ohne Rücksicht auf Verluste.

Stealth Modus bedeutet in meinen Augen auch nicht vorsichtig suchen, sondern gar nicht erst suchen, wenn das nicht unauffällig möglich ist.
PsyOps: Wer würde 2021 schon mit herunterziehen beginnen wollen? Das kommt schon von ganz alleine. :/ Darum :up2:
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kohlenpott
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von kohlenpott »

lolyx hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 20:55 Stealth Modus bedeutet in meinen Augen auch nicht vorsichtig suchen, sondern gar nicht erst suchen, wenn das nicht unauffällig möglich ist.
Dann kann man aber mehr als die Hälfte der Innenstadtdosen sowie sämtliche Angeldinger direkt auf die Ignoreliste schieben oder ein Verwarngeld bei Corona bedingter Ausgangssperre riskieren...

Im übrigen habe ich nicht gesagt, dass direktes Suchen unauffällig ist, es interessiert die Muggle aber in 99% der Fälle nicht die Bohne, wenn Du offensichtlich suchst. Die werden erst misstrauisch, wenn man sich länger betont unauffällig in der Nähe der Dose rumdrückt.
Lada1976
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von Lada1976 »

kohlenpott hat geschrieben: Fr 16. Apr 2021, 13:51Im übrigen habe ich nicht gesagt, dass direktes Suchen unauffällig ist, es interessiert die Muggle aber in 99% der Fälle nicht die Bohne, wenn Du offensichtlich suchst. Die werden erst misstrauisch, wenn man sich länger betont unauffällig in der Nähe der Dose rumdrückt.
Ja, eindeutig! Siehe PAL-Feld! Funktioniert besonders gut mit Klemmbrett oder Warnweste :D !
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lolyx
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von lolyx »

kohlenpott hat geschrieben: Fr 16. Apr 2021, 13:51 Dann kann man aber mehr als die Hälfte der Innenstadtdosen sowie sämtliche Angeldinger direkt auf die Ignoreliste schieben oder ein Verwarngeld bei Corona bedingter Ausgangssperre riskieren...
Naja, es steht ein ganzer Wald mit tausenden von Bäumen und der Owner platziert seinen Angel- oder Klettercache direkt neben diesem Wald an einer Bundesstraße und verpasst ihm das Icon "Stealth Required". Wunder mich dann schon etwas wie das zusammenpasst.

Oder, jemand legt einen Powertrail mitten durch die Ortschaft, packt ein "Stealth Required" dazu und ärgert sich dann das die 300 Cacher, die innerhalb eines Jahres suchen sich nicht unauffällig genug verhalten, da es den Anwohner aufgefallen ist...

Oder auch beides kombiniert.
kohlenpott hat geschrieben: Fr 16. Apr 2021, 13:51 Im übrigen habe ich nicht gesagt, dass direktes Suchen unauffällig ist, es interessiert die Muggle aber in 99% der Fälle nicht die Bohne, wenn Du offensichtlich suchst. Die werden erst misstrauisch, wenn man sich länger betont unauffällig in der Nähe der Dose rumdrückt.
Ich kann nur von den Fällen berichten, die ich gesehen habe.
Und nein, bei den meisten war das nicht unauffällig, auch nicht wenn ich nicht gewusst hätte worum es geht. Das kam den Cachern die da gesucht haben auch gar nicht darauf an.
Weder rennen normale Wanderer ins Unterholz ruft "wohl nicht da" in seine Gruppe zurück (weil er nicht gesehen hat das der Cache gerade bei mir am Weg stand und er mich in seiner Eile nicht als Cacher erkannt hat), noch ist es unauffällig wenn jemand in einen Bach steigt und dann unter einer Holzbrücke rumkramt während Leute vorbeilaufen.
PsyOps: Wer würde 2021 schon mit herunterziehen beginnen wollen? Das kommt schon von ganz alleine. :/ Darum :up2:
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kohlenpott
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von kohlenpott »

Noch einmal:
Offensichtliches Suchen ist nicht unauffällig, aber es interessiert die Muggle einfach nicht, was Du da machst.
Ich erinnere mich an einen Cache (muss so 2006 oder 2007 gewesen sein), bei dem man sich von einer Brücke abseilen musste und während mein Kumpel im Seil hing, kamen zig Muggle vorbei. Es hat nicht einen interessiert, wieso der da unter der Brücke baumelt. Und so ist das im Prinzip immer. Umso selbstverständlicher man der Suche nachgeht, umso weniger neugierig die Muggle. Und wenn doch mal einer fragt sagt man einfach, was man da macht und gut ist.
Ist bisher erst einmal schief gegangen und da habe ich nicht mal bemerkt, dass ich beobachtet wurde, da der Besitzer des Grundstücks und der darauf befindlichen Lore hinter der Gardiene stand. Er war nicht erfreut, dass ungefragt auf seinem Grundstück und seiner Lore ein "Spiel" veranstaltet wird. Führte dann auch zur Archivierung...
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jennergruhle
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von jennergruhle »

Ich hatte bisher erst einmal den Fall, dass meine Suche und das Herumglotzen auf der Suche nach einem Anfang des Ganzen einem Anwohner auffiel - zum Glück ging das besser aus: https://coord.info/GL11BRE9P
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger
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lolyx
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Re: Hat sich Geocaching zum Breitensport entwickelt ?

Beitrag von lolyx »

kohlenpott hat geschrieben: So 18. Apr 2021, 12:13 Noch einmal:
Offensichtliches Suchen ist nicht unauffällig, aber es interessiert die Muggle einfach nicht, was Du da machst.
Ich bin nicht deiner Meinung.
Als Werbeaktion für Muggel dürften solche Aktionen eher nicht taugen. :/ ;)

Also noch einmal ein Beispiel: Ein Cache der auf einem Verkehrskreisel liegt.
Was könnte der Grund sein das die desinteressierten Muggle die Polizei rufen? Der Cacher der zuvor da war, hat inzwischen zwar gelogged, sieht aber noch den Polizeieinsatz und schreibt das in seinem Online Log. Der Owner schreibt eine Note, man sollte sich bitte unauffällig verhalten, sonst müsste er den Cache archivieren. :???:
Das wiederholt sich dann noch ein mal und macht die Archivierung durch den Owner letztendlich überflüssig.

Ich frage mich bei all diesen Aktionen, auch denen die die Muggel nicht interessieren: Warum platziert man die Dinger auf dem Präsentierteller und schreibt Stealth Required dazu, insbesondere wenn es, wie in meinem ersten Beispiel ein beliebiger Baum ist, der 30 Meter weiter viel unauffälliger zu suchen wäre?
PsyOps: Wer würde 2021 schon mit herunterziehen beginnen wollen? Das kommt schon von ganz alleine. :/ Darum :up2:
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