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Armchair Caching in Amerika - absolut unerwünscht

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

gartentaucher
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Beitrag von gartentaucher » Sa 12. Jan 2008, 09:04

TMC hat geschrieben:Jedoch: Eigentlich ist es völlig eindeutig geregelt[/b], irgendwo weiter oben steht's schon in englisch, hier die deutsche Fassung von http://www.die-reviewer.info:
»Ein Virtual Cache ist ein existierender, dauerhafter Punkt von außergewöhnlicher Natur. Der Cacher muss eine Frage zu diesem Punkt beantworten, um dem Owner zu belegen, dass er wirklich vor Ort war.
Eben. Und warum ist dann die Frage immer nur so gestellt, dass man die Antwort schon auf GoogleMaps finden kann?

Das ist eindeutig Sache des Owners, eine geschickte Frage zu stellen.
Bitte nicht alle Schuld auf die bösen unehrlichen Logger schieben.
LG Friederike - gartentaucher

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Fredi
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noch ein kleiner Nachtrag

Beitrag von Fredi » Sa 12. Jan 2008, 09:33

Frazer hat geschrieben: Überspitzt gesagt fehlen in der hiesigen Kultur einige Eskalationsstufen zwischen dem unbewussten Herunterschlucken von Unmut und dem Ziehen der Schusswaffe...

wobei ich mich dann frage, wer noch Lernbedarf hat und wessen Kommunikationsfähigkeit vielleicht etwas zu eingeschränkt ist.
:?

Frazer hat geschrieben: - Armchair Cachen ist hier teilweise so weit jenseits aller Vorstellungskraft wie FKK-Sonnenbaden in Saudi-Arabien...
Saudi-Arabien?
Warum gehst du so weit ?
Das solltest du mal in den USA probieren...oooops :shock:

Frazer hat geschrieben: Es denkt hier einfach keiner daran, dass man ein Zertifikat auch ausfüllen kann, ohne die Lösung zu kennen. Nämlich indem man einfach 50 bis 80 logische Jahresjahren unter MS Windows nach und nach durchprobiert.
dann hat man wohl beim Anlegen des Caches zu wenig nachgedacht.
:roll:

Frazer hat geschrieben: - Da die meisten deutschstämmigen Amerikaner in Chicago vor dem 1. Weltkrieg eingewandert sind, ist die Gleichsetzung Österreicher und Deutsche = gleiche Volksgruppe historisch gesehen noch nicht einmal so falsch. Ob ich aus dem Rheinland, Wien, Nordschleswig oder Südtirol stamme, interessiert hier eigentlich niemandem. „Deutsche“ werden hier nicht am Pass, sondern an der Sprache, genauer gesagt am Akzent identifiziert.
Ist ja auch soo einfach, wenn man pauschalisiert und dann den anderen Pauschalisieren vorwirft.
Wie war das doch noch?
Aus Texas kommen nur Stiere und Schwule und wie ein Stier sehen Sie nicht aus...
8)
Frazer hat geschrieben: Und da ich mich eh eher sowohl als Europäer als auch als Westfale fühle, kann ich mit der Einstellung auch sehr gut leben.
Das nennt man dann wohl Eingliederung in die Gesellschaft
SCNR :wink:

Frazer hat geschrieben: Opencaching wird immer wieder als etwas erwähnt, was Deutschland zur weitweiten Geocaching-Kultur beigetragen hat.
Vielleicht aus dem Grund, weil es nicht durchkommerzialisiert ist man so ganz einfach dran teilnehmen kann...bestimmt nicht, weil es aus deutschen Landen stammt :?:

Frazer hat geschrieben: Und auch die deutschen mehrstündigen Multis in der Natur werden mit einer Mischung aus leichten Befremden, aber eben auch absoluter Bewunderung wahrgenommen.
Auch dafür gibt's 'ne Erklärung: Man müsste aus dem Auto steigen. :lol:

Nette Anekdote dazu, die einem Kollegen passiert ist (ich musste eine solche Erfahrung in den USA bisher nicht machen):

Nachts (so gegen 1 Uhr)....zu Fuss unterwegs in Niagara Falls....nur mal so um Luft zu schnappen....da kommt auch schon 'your lokal police' und hält mit Lightshow hinter dem Kollegen auf der Straße an....steigt aus und fragt nach der ID-Card und dem Grund, wie man denn hier um diese Zeit zu Fuß unterwegs sein kann.
Antwort: Nur so, ich möchte die frische Luft genießen und mir die Beine vertreten.
Auf der Gegenseite gibt's nur noch kopfschütteln über dieses unusual verhalten.....'have a nice day, Sir'.... und geht (immer noch kopfschüttelnd) zu seinem Einsatzfahrzeug.


Also nochmal um allen möglichen Missverständnissen vorzubeugen:

Was ich schreibe ist nicht bös gemeint und keiner sollte sich 'ans Bein gepinkelt fühlen....nur sollte man alles etwas lockerer sehen und auch mal etwas 'übersehen', ohne gleich Volksgruppen in eine Schublade zu stecken und Menschen 'abzustempeln'.

Denn eines ist gewiss und nicht änderbar: Ignorant oder Trottel zu sein ist genauso wenig von der Nationalität abhängig wie die Tatsache, dass man etwas falsch verstehen kann und somit Fehler macht.
Zuletzt geändert von Fredi am Sa 12. Jan 2008, 09:36, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von Frazer » Sa 12. Jan 2008, 09:35

Fredi hat geschrieben:
gartentaucher hat geschrieben:Für mich ist das ein hausgemachtes Problem. Man könnte das einfach lösen, wenn man nach etwas fragt, was man nur vor Ort rausfinden kann.
So ist es.
Und wenn ihr jetzt auch noch so auf mich einhaut:
Einige der amerikanischen Freunde machen es sich etwas (zu) einfach.
Nach dem Motto, da lege ICH auch mal 'nen Cache, aber ich möchte keine Arbeit haben und deshalb generiere ich eine Word-Datei mit Passwort und so geht alles schön von allein.
Bei allem Respekt: Du machst es Dir zu einfach, wenn Du das als hausgemachtes Problem deklarierst. Wir reden hier über Cachefossilien aus dem Jahr 2001/2002, die sowohl von den Möglichkeiten des Internets als auch der Kreativität anderer überrollt worden sind. Bestandschutz heißt für mich nicht nur, dass diese auf GC.com verbleiben dürfen. Sondern auch, vor den heutigen technischen Möglichkeiten geschützt werden wie eine gefährdete Pflanzenart im Naturschutzgebiet.
Ist es wirklich verwerflich, wenn man vor 5 Jahren die Möglichkeiten von Google Earth und das Wachstum des Internet nicht vorausgesehen hat? Welcher Owner weiß schon zu erahnen, welche Station seines deutschen Stadtmultis in 5 Jahren am Computer ermittelt werden kann?

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Beitrag von mic@ » Sa 12. Jan 2008, 09:37

Frazer hat geschrieben:Armchair Cachen ist hier teilweise so weit jenseits aller Vorstellungskraft wie FKK-Sonnenbaden in Saudi-Arabien, obwohl sich darüber im Englischen Garten niemand überrascht zeigen dürfte. Es denkt hier einfach keiner daran, dass man ein Zertifikat auch ausfüllen kann, ohne die Lösung zu kennen.
Tja, da scheint hier in Deutschland einfach die Definition von
armchair-Caches (oder couch-potatoes) anders im Bewußtsein
verankert zu sein. Auch ich dachte früher, einen virtuellen Cache
besucht man auch nur virtuell (nicht real), indem man die Infos
im Internet findet (ist ja schließlich auch eine "Suche" :wink: ).

Und unsere lokalen Definitionen gingen auch in diese rein virtuelle Richtung.
Schau Dir mal diese Passage aus geocaching.de an (ist nur noch als
Zitat in Cornix Posting vorhanden).
geocaching.de hat geschrieben:Couch Potatos und ähnliche Caches.
Diese Caches sind das Richtige für stürmische Wintertage, denn sie können bei jedem Wetter trockenen Fußes gemacht werden. Von der Couch aus. Oder vorm Kamin. Oder in der Badewanne - vorausgesetzt die jeweils benötigten Hilfsmittel sind in Reichweite
Oder diesen Wikipedia Eintrag:
Wikipedia hat geschrieben:Insbesondere die sogenannten Couchpotato-Caches haben nichts mehr mit der ursprünglichen Idee des Geocachings zu tun, da hier zu keinem Zeitpunkt der "Suche" das Haus verlassen werden muss und auch kein GPS-Gerät benötigt wird.
Und die berühmte Couch-Potatoe-Liste von west468 hat nicht gerade einen Titel,
der aufklärend wirkt: #Caches that can be done from home: "Couch potato" caches

Im Blog dazu steht es genauso drin, wie ich das Spiel damals verstanden habe:
Eine weitere Erscheinung des Geocaching: Caches, die man von Zuhause aus finden kann (so genannte “Couch potato caches”).
Von manchen gehasst und verteufelt, von anderen als willkommene Alternative bei schlechtem Wetter genutzt.
Normalerweise muss man etwas über einen bestimmten Ort herausfinden und die Lösung dem Cachebesitzer zumailen, der daraufhin bei korrekter Antwort die Logfreigabe/-erlaubnis erteilt
Scheint also so, als hätte Geocaching eine regionale Dynamik entwickelt,
das vom Heimatland dieses Spieles mit Sorge registriert wird. Aber das
haben vielleicht gestandene Skifahrer auch gedacht, als die ersten
Snowboarder an ihnen vorbeidüsten. Manche Sachen entwickeln sich
eben weiter, und jeder sollte das nutzen, was ihm am meisten Spaß bereitet!
Frazer hat geschrieben:Abschließend noch der Hinweis, dass deutsche Cacher in manchen Dingen auch extrem positiv gesehen werden. Opencaching wird immer wieder als etwas erwähnt, was Deutschland zur weitweiten Geocaching-Kultur beigetragen hat.
Na dann wird die neue englische Oberfläche hoffentlich auch mehr
auswärtige Geocacher dazu bewegen, ihren Cache auf oc zu listen.
Im Moment befinden sich leider nur wenige US-Caches in der oc-Datenbank.
Wer weiß die genaue Zah? (leider kann man ja nicht nach einem Land suchen)

Happy caching, Mic@
Zuletzt geändert von mic@ am Sa 12. Jan 2008, 09:45, insgesamt 4-mal geändert.

Fredi
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Beitrag von Fredi » Sa 12. Jan 2008, 09:40

Frazer hat geschrieben:
Ist es wirklich verwerflich, wenn man vor 5 Jahren die Möglichkeiten von Google Earth und das Wachstum des Internet nicht vorausgesehen hat?
Nein, das ist ganz und gar nicht verwerflich!
Aber warum macht man sich nicht die Mühe, die Beschreibung anzupassen bzw. zu konkretisieren? Das Leben kann doch deutlich einfacher sein, wenn man sich nicht nur über ein Problem aufregt, sondern versucht, dem Problem mit einer (möglichen) Lösung zu begegnen.

speedyelise
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Beitrag von speedyelise » Sa 12. Jan 2008, 09:58

Jetzt glaube ich kann ich auch mal meinen Senf dazu schreiben:

1. An ein paar Virtuals in Deutschland habe ich mich versucht, aber bin meist an kleinen "Vor-Ort-Gemeinheiten" gescheitert, d.h. es wurden Fragen eingebaut, die nur vor Ort lösbar sind. --> Punkt für den Verstecker

2. Wenn der Virual ohne "Gemeinheit" gebaut ist, meint entweder der Owner, dass es reichte, sich mit der abgefragten Materie mal befasste und/oder würde sich sicherlich auch darüber freuen, wenn der besagte Ort tatsächlich besucht war. Ist sicherlich vorrangig das Ziel eines VC.

3. Wenn z.B. in Deutschland TAUCH-CACHES gelegt sind, bei denen der Sucher auf jeden Fall tauchen muß, um an die Koordinaten zu kommen, aber sich kleine, winzige Schlupflöcher im Text übersehen wurde und der Cache ohne Tauchen auch gefunden wurde ist das zum einen erst mal leicht ärgerlich für den Verstecker. ABER: Dieser Verstecker "ärgert" sich SELBST über seine Unachtsamkeit und hat dann aber auch "hochachtung" ggü. den Cachern, die es trotzdem schafften. Loggen OHNE Tauchen dürfen sie allemal.

3. Ich habe im November den Virtual: DELAWARE IRON AGE besucht und mich in dieser Gegend wegen dieses Caches fast den ganzen Nachmittag bewegt. Und was war?

==> KEINERLEI Kontakt mit dem Owner. Auch nach mehreren Mail mit der Lösung?? Ich werte es als tiefe Ignoranz ggü. meiner Person.

Nach 2 Monaten loggte ich den Fund OHNE offizielle Genehmigung und MEHREREN Fotos, die so ziemlioch alles spoilern, was zu spoilern war.
Sozusagen, die Rache des kleinen Mannes.

Ich war in diesem Gebiet an einem Sonntag Vormittag im Wald mit einem
Cache-Neuling Arbeitskollegen unterwegs. Gegen Mittag erreichten wir das Gipfelgebiet dort und fanden rund um einen leeren Kinderspielplatz überall seltsame große Warnschilder der Polizei, die hier gegen "komisches Verhalten" von Mitmenschen radikal vorgehen würden. Wir hatten von nix eine Ahnung. Wir waren ja auf Schatzsuche.

Am nächsten Tag erzählten wir von unseren Unternehmungen, da meinte ein LOCAL: Oh, THAT place is known for homosexual activities!!

Ja sag mal, gehts es unseren Amerikanischen CacherCollegen noch GUT? :evil:

Kein Hinweis, nichts in der Cacherbeschreibung oder..... irgendwas?

Machen wirs ganz einfach so:

Die AMIS bleiben im AMILAND und

die Leute des ALTEN Europas bleiben auch dort.

Viele Gruesse an die BUSH-Waehler!

Andreas

Mogel
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Beitrag von Mogel » Sa 12. Jan 2008, 10:45

Ich weiß gar nicht, was das ganze Rumgenöle soll - fallen die paar Logs wirklich ins Gewicht?
Es gibt Caches, da sind von 6148 Loggern 5887 nicht dort gewesen und 4350 davon Deutsche und Österreicher, obwohl der Cache 4038 Kilometer weg ist.
Also mehr als ein paar Logs!

Mogel
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Beitrag von Mogel » Sa 12. Jan 2008, 10:58

speedyelise hat geschrieben:Nach 2 Monaten loggte ich den Fund ... mit MEHREREN Fotos, die so ziemlich alles spoilern, was zu spoilern war
Das war ziemlich deutschdumm von dir, zumal es sich um einen amerikanischen Cache handelt und der Owner extra gebeten hat, keine Spoilerfotos zu loggen.

Fredi
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Beitrag von Fredi » Sa 12. Jan 2008, 11:23

Mogel hat geschrieben:
Es gibt Caches, da sind von 6148 Loggern 5887 nicht dort gewesen und 4350 davon Deutsche und Österreicher, obwohl der Cache 4038 Kilometer weg ist.
Also mehr als ein paar Logs!
Die mag es geben - sind aber sicher nicht die Regel und eher Ausnahmen.

Ich denke, dass auch du die Sache sehr verkniffen siehst und lockerer werden solltest.
Es handelt sich bei der ganzen Geocacherei um ein Spiel....daran sollte man ab und zu mal denken. Eindeutige Spielregeln erleichtern das Spiel und das Verständnis für das Spiel - sind sie (die regeln) missverständlich, sollte man sie einfach verständlicher machen.....ist es wirklich soooo schwer, eine entsprechende Note/Anmerkung in die Beschreibung einzufügen?

still-hide
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Beitrag von still-hide » Sa 12. Jan 2008, 11:24

Mogel hat geschrieben: deutschdumm
:evil:

Langsam sollten wohl mal wieder ruhigere Töne angeschlagen werden...

Schon sehr merkwürdig wenn ein Österreicher die Archivierung, deutscher Virtuals verlangt...


http://www.geocaching.com/seek/log.aspx ... ff4d4f536b
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