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Ein schöner Cache zur Weihnachtszeit (Kinder mitnehmen)

Rund um die bajuwarische Metropole an der Isar.

Moderator: Windi

Moarhof Gang
Geocacher
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Beitrag von Moarhof Gang »

Nachdem wir mit den Kindern gerade "Rudolph, das Rentier mit der roten Nase" anschauen durften, fiel mir ein Artikel in der SZ ein. Noch eine Weihnachtsfigur in neuem Licht... . Es leben die USA und die Werbung !

"Wer kennt es nicht, das Rentier mit der roten Nase? Eilfertig zieht es den Schlitten des Weihnachtsmannes und hilft diesem, den Kindern die Geschenke zu bringen. Aber wer weiß schon, dass Rudolph eigentlich das Ergebnis einer amerikanischen Werbeaktion ist?

Schon 1822 erschien in den USA die erste Weihnachtsgeschichte mit Rentieren. In „A Visit from St. Nicholas“ beschreibt der amerikanische Autor Professor Clement Clarke Moore, dass acht Rentiere den vollbeladenen Schlitten des Santa Claus bewegen: Comet, Dancer, Dasher, Cupid, Donner, Vixen, Prancer und Blixen.

Erst hundert Jahre später erschien Rudoph auf der weihnachtlichen Bildfläche; ein weiterer Amerikaner, Robert L. May, erweiterte 1939 die hundert Jahre alte Truppe um ein weiteres Rentier, eben um den rotnasigen Rudolph.

Rudolphs Schöpfer May, ein orthodoxer Jude, war als freiberuflicher Werbeautor für die Kaufhauskette Montgomery Ward tätig. Diese hatte es sich zur Tradition gemacht, alljährlich zur Weihnachtszeit ein Kinderbuch als Werbegeschenk zu verteilen. Die Geschichte von Rudolph entwickelte sich rasch zum weihnachtlichen Werbeschlager. Der andersartige, verspottete Außenseiter Rudolph, der sich gegen alle Widerstände durchsetzt und der „Star“ des Gespanns von Santa Claus wird, entspricht nicht von ungefähr dem amerikanischen Ideal.

Die Story: Rudolph ist der Sohn von Donner, einem der acht hauptberuflichen Rentiere. Er wird mit einem „Defekt“ geboren, einer leuchtend roten Nase, die ihn zu einem Außenseiter unter den anderen Rentieren macht. Zunächst versucht sein Vater, das missgestaltete Kind zu verstecken, aber schon bald ist der Kleine hilflos dem Gespött der anderen Rentiere ausgesetzt. In einer Fernsehserie von 1964 hat er nur einen Freund, den Elfen Hermey, der Zahnarzt werden will, statt, wie die anderen Elfen, Spielzeuge zu zaubern.

Eines Weihnachtsabends jedoch war es für den Weihnachtsmann draußen zu nebelig, um die Geschenke auszuliefern. Santa Claus, fast schon gezwungen, die Geschenklieferung dieses Mal ausfallen zu lassen, entdeckt plötzlich das Potential von Rudolphs roter Nase, deren Schein ihm den Weg durch dichten Nebel weist. Seitdem ist Rudolph ein festes Mitglied von Santas Truppe, ja gar zum absoluten Star der Gruppe avanciert.

Trotz der Papierknappheit während des zweiten Weltkrieges druckte das Kleidungshaus das Büchlein bis 1946 über sechs Millionen mal. Aber erst als May 1947 endlich die Rechte an seiner eigenen Schöpfung erwirbt, ist der Weg zu einer noch größeren Verbreitung der Geschichte geebnet.

1949 schrieb Mays Schwager Johnny Marks das Lied „Rudolph the red-nosed Reindeer“, erstmalig gesungen von Gene Autry, das sich sofort auf Platz Eins der amerikanischen Hitparaden katapultierte und in der Folge von verschieden Sängern tausendfach interpretiert wurde (u.a. von Bing Crosby, Dean Martin, Ringo Starr, John Denver, Donna Summer …).
Nach „White Christmas“ gilt das Rudolph-Lied damit als der meistverkaufte Song aller Zeiten.

Übrigens: Während in den USA Rentiere das weihnachtliche Gespann bilden, sind es in Deutschland traditionell Hirsche, die diese Aufgabe übernommen haben. Gemeinsam ist ihnen, dass sie in vorchristlichen Mythen wurzeln: Nach denen soll Thor, der Gott des Donners (man bedenke den Namen von Rudolphs Vater), einen himmlischen Wagen steuern, der von zwei magischen Ziegenböcken durch die himmlischen Stürme gezogen wird. In Schweden hat bis ins 18. Jahrhundert ein Ziegenbock die weihnachtlichen Geschenke gebracht. So liegen die Ursprünge von Rudolphs Geschichte denn doch im alten Europa." :twisted:
[img]http://img.geocaching.com/stats/img.asp ... 95388&bg=2[/img]
Wos sei muaß, dees muaß sei

Grüße von der Moarhof Gang
alf16
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Beitrag von alf16 »

Servus Beinander,

lohnt es sich mit den Kids hier rauszufahren :idea: oder bleibt es heuer dunkel in Freising?

Danke und Gruß

Alf16
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greiol
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Beitrag von greiol »

es wäre schade falls dort die lichter aus blieben. das war ein ziemlich beeindruckendes erlebnis.
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Windi
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Beitrag von Windi »

Es würde mich sehr wundern wenn das Haus dieses Jahr nicht leuchten würde.
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whitelioness
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Beitrag von whitelioness »

ne Kollegin wohnt in der Gegend, die hat erzählt, dass es meistens schon Ende Oktober zu leuchten beginnt und sich bis zum Jahresende noch steigert
Es hört doch jeder nur, was er versteht.

Johann Wolfgang von Goethe
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Mensa2
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Beitrag von Mensa2 »

Äähh, hat der zufällig einen durchgeknallten Onkel in Ohio? :twisted:

Kleine Anregung für die Weihnachtsbeleuchtung 8)
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Windi
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Beitrag von Windi »

Nein das Haus in Freising hat eher eine "statische" Beleuchtung.
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TeamAstelix
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Beitrag von TeamAstelix »

Windi hat geschrieben:Nein das Haus in Freising hat eher eine "statische" Beleuchtung.
Ob der wohl noch die Kaffeemaschine einschalten darf, ohne dass alle Sicherungen fliegen?
Jedenfalls war heute alles "unter Strom", was "unter Strom" stehen kann, als wir vorbeifuhren.
"Extra Bavariam non est Vita, et si est Vita, non est ita."
- Johannes Turmair (1477 - 1534) -
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