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Bauplan reaktives Licht!

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

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gomerffm
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Beitrag von gomerffm »

H-RAY hat geschrieben:Das Layout zu erstellen könnte ich übernehmen. Nur mit den Schaltungen sollten wir noch etwas überlegen, ich denke mA's stromaufnahme im nichtaktiven zustand sind ziemlich heftig, wenn man bedenkt, dass low-current led's mit 3mA hell leuchten. Akzeptable Ströme für ein derartiges Projekt sollten im Mittel nicht über einige (zig) uA hinausgehen.
Klaro, das Layout erstellen dürfte, das kleinste Problem sein.
Kann bei meiner Schaltung nur empfehlen, zu versuchen, den 2k2 Widerstand in Reihe zum LDR deutlich zu erhöhen, damit auch bei maximaler Sonneneinstrahlung der Ruhestrom bei Tag weiter absinkt. Im übrigen einen Vorwiderstand zur (low-current) LED einzusetzen.
Aus der Praxis kann ich sagen, dass ich das Lichtchen in meiner ursprünglichen Version -wenn ich mich recht erinnere- von Dezember 2003 bis Mai 2004 habe im Wald hängen lassen. Danach hat es noch 3 Monate bei mir Treppenhaus gelegen, wurde dort mehrfach täglich ausgelöst und das alles mit dem ersten Satz Batterien (2 Babyzellen).
Ich gehe aktuell von einer Batterielebensdauer von 9 Monaten aus.

Nach so einer Zeit schaut man (meistens) sowieso mal bei seinem Cache vorbei. Stellt sich die Frage, ob sich der Aufwand lohnt, die Ruhestromaufnahme in den zweistelligen µA-Bereich zu drücken...
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radioscout
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Beitrag von radioscout »

Lohnt sich. Auch wenn man ab und zu nach dem Cache schaut, die Batterien kosten auch Geld.
Und jeder Techniker hat den Ergeiz, es mit noch weniger Ruhestrom zu schaffen :D.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)
Team Bruker
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Beitrag von Team Bruker »

Hört sich alles ganz prima an, doch wer kann denn die Schaltung weiter optimieren? (Ich kanns leider nicht)
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gomerffm
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Beitrag von gomerffm »

Team Bruker hat geschrieben:Hört sich alles ganz prima an, doch wer kann denn die Schaltung weiter optimieren? (Ich kanns leider nicht)
radioscout hat geschrieben:Lohnt sich. Auch wenn man ab und zu nach dem Cache schaut, die Batterien kosten auch Geld.
Und jeder Techniker hat den Ergeiz, es mit noch weniger Ruhestrom zu schaffen Very Happy.
Also ich optimier da nix mehr. Hab das Teil vor über einem Jahr gebaut. Wenn ich mich recht entsinne lag der Ruhestrom im Dunkeln so bei 300µA. Im Hellen (normales Tageslicht, keine direkte Sonneneinstrahlung auf den LDR) waren es glaub ich so um die 800 µA bei wie gesagt 3 V Versorgungsspannung.
2 alkalische Babyzellen, kosten bei Aldi, oder Plus so um etwa eine Eurone.
Team Bruker
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Beitrag von Team Bruker »

:cry: :cry: :cry:
So jetzt hab ich auch mal den Lötkolben geschwungen um das Lichtchen zu bauen. Doch es funktioniert nicht. Warum? Keine Ahnung.
Alles ist richtig nach Schaltplan miteinander verbunden, doch die LED leuchtet permanent, egal ob der LDR Licht bekommt oder nicht.
Der astabile Multivibrator funktioniert, wenn man den entsprechenden Transistor manuell auslöst.

Nachdem meine Fehlersuche nichts gebracht hat, bin ich zu Kajakfun gefahren und wir haben dann gemeinsam stundenlang versucht einen Fehler zu finden - erfolglos.

Was kann passiert sein?
Es schien als ob der LDR (9060) keinen Effekt bewirkt. Der hat aber bei Lichteinfall um die 6kOhm und im Dunkeln je nach Dauer an die 10MOhm.
Was kann ich noch ausprobieren um das Ding zum funktionieren zu bringen?

:?: :?: :?: :?:
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radioscout
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Beitrag von radioscout »

Am besten die einzelnen Stufen trennen und unabhängig testen.
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AJCrowley
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Beitrag von AJCrowley »

Das Problem kommt mir bekannt vor, hatte nach meinem ersten Versuch aber eher an meine eigene Unfähigkeit geglaubt. Testweise habe ich einen zweite Schaltung aufgebaut, diesmal mit diesen Parametern:
Verzichtet man auf Q4, R7, C3, C4 und R12, dann leuchtet es nur und blinkt halt nicht mehr.
Man kann natürlich auch eine normale und keine superhelle LED verwenden und wenn man mag der auch noch einen Vorwiderstand spendieren. Dann ists halt nicht mehr so deutlich.
Und dann gings auch. Beim ersten Versuch war ich auch der Meinung alles richtig gemacht zu haben. Selbst stundenlanges Durchmessen, Bauteileteile tauschen, hat alles nix genützt.

Wen es interesssiert: hier gibts Bilder vom Prototypen. Noch im provisorischen Gehäuse und noch nicht getarnt.
Team Bruker
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Beitrag von Team Bruker »

Na toll!
Soll das jetzt heissen der Schaltplan von gomerffm, so wie abgedruckt, ist fehlerhaft und funktioniert gar nicht??? :shock:

Ich will aber nicht auf das Blinken verzichten...

HILFEEEE !!!
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Beitrag von Team Bruker »

Also die Schaltung von gomerffm funktioniert nicht.
Von einem Nachbau kann ich nur abraten. Es sei denn man ist elektronisch so versiert, dass man sie irgendwie zum laufen bringt.

:cry: :cry: :cry:

@AJCrowley: Sieht gut aus. Hast Du nun ein Dauerleuchten?
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gomerffm
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Beitrag von gomerffm »

Also meine Schaltung mit den angegebenen Werten funktioniert... hängt jetzt -mit Unterbrechung im Sommer- seit über einem Jahr im Wald.... und hat auch schon den einen oder anderen Geocacher erfreut...
Damit das Lichtchen in einen betriebsbereiten Zustand übergeht, muss eine Weile richtig dunkel sein (C1 muss sich entladen haben). Also beim Testen wirklich für Dunkelheit sorgen.
Habe gerade eben den astabilen Multivibrator, also den Teil der Schaltung, der die Leuchtdiode zum Blinken bringt auf einem Steckboard aufgebaut und ausgetestet. Funktioniert einwandfrei.

Kleine Hilfe zur Schaltungsüberprüfung für "Nichtelektroniik-Freaks":

1. Sichtprüfung

-Sind die richtigen Bauteile an der richtigen Stelle?
-Transistoren BC547 mit BC557 nicht verwechselt?
-Widerstände anhand der Farbcodierung überprüft?
-Polarität der von Dioden, LED, Elkos und Anschlussbelgung der Transistoren überprüft?
-Sind die Lötstellen in Ordnung?
-Sind die Bauteile richtig (lt. Schaltplan) miteinander verbunden?

2. Meßtechnische Prüfung (bei 3V)

-Gesamtstromaufnahme bei hellem Licht ca. 1 mA (800µA wenn ichmich
recht entsinne)
- Gesamtstromaufnahme bei Dunkelheit deutlich weniger (dazu am Besten die Schaltung in eine lichtdichte Schachtel oder Dose stecken und nur die Anschlussdrähte rausgucken lassen.

-Spannungsmessungen:

Dazu am Besten den LDR entfernen (das ist so wie maximale Dunkelheit)
Am Kollektor von Q1 liegen ca. 3V gegen Minus
Am Kollektor von Q3 liegen dann ca. 0V gegen Minus.

Dann den LDR durch eine Drahtbrücke ersetzen (so hell kann es gar nicht werden)
Am Kollektor von Q1 liegen ca. 0,3V gegen Minus
Am Kollektor von Q3 liegen dann kurzzeitig ca. 2,7V gegen Minus.

Für die ganz Harten:

Direkt 3V auf den Kollektor von Q3 geben: Die LED blinkt!
Direkt 0V sprich Minus auf den Kollektor von Q1 geben: Die LED blinkt kurzzeitig .
Zuletzt geändert von gomerffm am Fr 7. Jan 2005, 00:32, insgesamt 2-mal geändert.
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