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MOCs, Anti-MOCs und Logs

Alles rund um den Geocache an sich.

Moderator: Los Muertos

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BeDa
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Beitrag von BeDa »

Der einzige halbwegs effektive Schutz vor Anticachern ist IMHO, für die Suche essentielle Informationen nur nach Anmeldung herauszugeben.
Ich glaube teamguzbach.org hat das bei einem seiner Caches so gemacht.
Halte ich für nicht durchführbar, jeder ist mal im Urlaub oder Krankenhaus oder selbst am Cachen, die Beschaffung der Infos wäre für beide Seiten nervig.
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º
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Beitrag von º »

BeDa hat geschrieben:Halte ich für nicht durchführbar, jeder ist mal im Urlaub oder Krankenhaus oder selbst am Cachen, die Beschaffung der Infos wäre für beide Seiten nervig.
Es funktioniert ...
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Lakritz
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Beitrag von Lakritz »

TandT hat geschrieben:Muggelschutz ist m.E. eine fadenscheinige Begründung. Welcher Muggel (sodenn er per Zufall auf geocaching.com stößt) sucht sich denn einen Cache, um ihn zu zerstören?
Die meisten gemuggelten Caches werden wohl doch durch Leute geräubert, die mit diesem Hobby sonst nix am Hut haben und den Cache per Zufall gefunden haben.
So ähnlich sehe ich das auch. Muggel sind per definitionem Unwissende. Die können auch ganz zufällig im Wald über eine Cachedose oder irgendwelche Hinweise stolpern und sie entfernen. Wer sich erst auf GC.com umschaut und mit GPSr loszieht ist eigentlich kein Muggel mehr.

MOCs oder sonstige Schikanen wehren dann höchstens noch tollpatschige/nachlässige oder bewusst destruktive Geocacher ab. Aber die gibt's auch unter den zahlenden Kunden und denjenigen, die ihre Cachetouren von langer Hand planen. Also wieder kein Argument.
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TKKR
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Beitrag von TKKR »

teamguzbach.org hat geschrieben:Es funktioniert ...
... nicht so richtig: Auch nach dem 'Schutz' stehen Reparaturarbeiten an
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Lakritz
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Beitrag von Lakritz »

Milchtopf am Baum? Wenn das die Umweltschützer mitkriegen, werden demnächst ein paar Teamguzbachcaches unter Beschuss genommen. :shock: ;)
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wutzebear
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Beitrag von wutzebear »

Lakritz hat geschrieben:Milchtopf am Baum? Wenn das die Umweltschützer mitkriegen, werden demnächst ein paar Teamguzbachcaches unter Beschuss genommen. :shock: ;)
...statt nur der Suchenden bzw. ihrer Autoreifen. :twisted:

Stimmt: so dick war die Rinde da nicht. Ich hab mich bisher bei so Aktionen bemüht, auf dicke Rinde oder abgestorbene Bäume auszuweichen.
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
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DocW
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Beitrag von DocW »

MOCs oder sonstige Schikanen wehren dann höchstens noch tollpatschige/nachlässige oder bewusst destruktive Geocacher ab. Aber die gibt's auch unter den zahlenden Kunden und denjenigen, die ihre Cachetouren von langer Hand planen. Also wieder kein Argument.
Das sind aber alles Attribute, die beim Geocaching-Newbie deutlich stärker vertreten sind, als beim erfahreneren Geocacher. Also schon ein echtes Argument! Eigentlich das einzige IMHO.

Aufs Glatteis: Vielleicht eine Möglichkeit, "besondere" Caches aus der Allgemeinheit herauszuhalten? So Guerilla-Caches z.B.?? Aber die dort Beteiligten haben eher eine Mitnahmementalität, nur eine Minderheit ist zahlendes Mitglied?
Nicht dass ich jetzt falsch verstanden werde: Das soll jeder handhaben wie er möchte, aber wenn Geocaching einen gewissen "Stellenwert" in der eigenen Freizeitgestaltung überschritten hat, empfinde ich es schon als Selbstverständlichkeit, dafür auch was abzudrücken. Und damit meine ich nicht nur 2-3 TBs und ein Aufkleberchen!

Was die Destruktiv-Spassvögel angeht: Da gibt es auch zwei Typen, denke ich, a, die auf Geocaching zufällig stossen und getrieben von ihrer Geltungssucht meinen dem Spiel ihre Note aufdrücken zu wollen und b, die beleidigten, die sich rächen wollen für was auch immer.
Erstere werden sich nicht die Mühe machen erst Geld dafür zu zahlen, um dann loszulegen, da ist ein MOC ein guter Schutz.

Trotzdem hinken die Erklärungen alle, denn MOCs gibt es länger als es die Cachepiraterien in USA gab.
Meiner Meinung nach ist das schon der bewusste Versuch einer Zweiklassengesellschaft. S wie ich die Entwicklung sehe, ich kanns nicht durch Zitate belegen, hatte Jeremy am Anfang vor, die ganze Sache deutlich mehr zu kommerzialisieren, richtig Druck über diese Klassifizierung zu erzeugen. Ihm ist aber sehr viel Wind ins Gesicht geweht, so dass er sich auf die zur Zeit aktuelle Policy zurückgezogen hat: We are only a listing service und Basisdienste werden immer frei sein.
MOCs sind nicht wirklich eine Bereicherung.
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Beitrag von º »

Lakritz hat geschrieben:MOCs oder sonstige Schikanen wehren dann höchstens noch tollpatschige/nachlässige oder bewusst destruktive Geocacher ab. Aber die gibt's auch unter den zahlenden Kunden und denjenigen, die ihre Cachetouren von langer Hand planen. Also wieder kein Argument.
Genau so sehe ich das auch. Der Grund warum ME kein MOC ist, weil ich einfach nicht daran glaube, dass akute Grobmotoriker und Premium Members zwei überschneidungsfreie Mengen sind.

@TKKR:
Es funktioniert tatsächlich, dass ich alle Schäden von den Cachern gemailt bekomme. Ausserdem stelle ich auch nicht mehr fest dass irgendwelche Heinzgesichter bei ihrer Suche eine Station verwüsten >> die Station "Milchtopf" wurde ganz klassisch gemugglet - da war einfach nix zu machen.
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Lakritz
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Beitrag von Lakritz »

DocW hat geschrieben:Meiner Meinung nach ist das schon der bewusste Versuch einer Zweiklassengesellschaft. S wie ich die Entwicklung sehe, ich kanns nicht durch Zitate belegen, hatte Jeremy am Anfang vor, die ganze Sache deutlich mehr zu kommerzialisieren, richtig Druck über diese Klassifizierung zu erzeugen. Ihm ist aber sehr viel Wind ins Gesicht geweht, so dass er sich auf die zur Zeit aktuelle Policy zurückgezogen hat: We are only a listing service und Basisdienste werden immer frei sein.
Den Eindruck kann man in der Tat gewinnen. Außerdem ist es eine Sache der Praxis: Wenn der Dienst komplett kommerziell wäre, hätte Groundspeak die Pflicht, professionelle Approver und detaillierte Regeln aufzustellen. Aber so durchdacht ist die ganze Sache gar nicht. Im Prinzip sind wir immer noch in der Experimentierphase des Geocaching - und das ist auch gut so.
DocW hat geschrieben:... So Guerilla-Caches z.B.?? Aber die dort Beteiligten haben eher eine Mitnahmementalität, nur eine Minderheit ist zahlendes Mitglied?
Entschuldige, wenn ich da doch mal nachhake. Das ist mir doch eine zu grobe Verallgemeinerung. Bei dieser völlig wirren "Guerilla"-Diskussion wurden Caches vermischt, die nichts miteinander zu tun haben. (Die Erklärung würde hier aber den Rahmen sprengen.)

Was ich aber eigentlich sagen will ist: Man sollte Leuten, die nicht PM sein wollen, bitte keine Mitnahmementalität unterstellen. Das ist denjenigen gegenüber ungerecht, die viele aufwendige Caches gestaltet haben und sie auch entsprechend pflegen.
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DocW
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Beitrag von DocW »

MOC wäre eine Möglichkeit, gewisse Caches aus dem "öffentlichen" Interesse herauszuhalten.
Nur ob dann die Premium Membership das geeignete Filterkriterium ist, wage ich selber stark zu bezweifeln.
Da ist sogar Philips beschriebene Methode besser geeignet. Andere Möglichkeiten sind bestimmte Aufgaben oder Secret Codes, die in anderen Caches gefunden werden können. Hat hier mal einer gemacht, um bestimmte Cacher von dem Cache fernzuhalten.

(Der Rest war in der Tat nicht so durchdacht, wie es für ein vernünftiges Posting notwendig gewesen wäre. Ich will niemanden des Schmarotzertums verdächtigen, nur weil er kein PM ist, das ist in der Tat Unfug)
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