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FAQ - US-Geräte, Basemap und Garantie - lohnt sich das?

Über die wohl beliebtesten GPS-Empfänger zur Zeit.

Moderatoren: Schnueffler, Teleskopix

sebar
Geonewbie
Beiträge: 9
Registriert: Sa 1. Dez 2007, 21:26

Beitrag von sebar »

ich hab mal ne frage: mein bruder ist jetzt dann mal in seattle für ca. 2 wochen! kann ich mir das gps-geräte dann eigentlich auch ins hotel schicken lassen?? weiß das jemand?

und wie sieht es mit bezahlung aus? geht das von europa aus nur mit kreditkarte oder auch anders? am besten wärs natürlich, wenn drüben nichts mehr bezahlt werden muss

und letzte frage: ich brauch mir dann nur noch eine europakarte zulegen damit ich dann bei uns gut cachen kann oder fehlt dann noch was anders bei den us-geräten??

bin mit der"basemap" nicht recht schlau geworden, was da gemeint ist
XC90 Team
Geocacher
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Beitrag von XC90 Team »

Da aktuell die Preise für die "deutschen" Geräte stark gesunken sind, sollte man z.B. mal bei Globetrotter nachsehen. Wegen 20 - 30 EUR Unterschied kann man sich allen Aufwand sparen und hat bis zu 3 Jahre Garantie.

Gruß
XC90 Team
sebar
Geonewbie
Beiträge: 9
Registriert: Sa 1. Dez 2007, 21:26

Beitrag von sebar »

ja stimmt 239euro ist schon recht günstig für deutschland!

aber doch immer noch recht schöner unterschied zu ca. 160euro in den usa


amazon.com sendet auch in hotels? is das richtig?
Nuglaz
Geocacher
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Wohnort: 98693 Ilmenau

Beitrag von Nuglaz »

Hallo Sebar!

In diesem Thread wurde schon mehrfach berichtet, daß ein Versand in Hotels in den USA keine Probleme machte. Da sollte es, entsprechende Planung vorausgesetzt, auch in Deinem Fall klappen!

Die BASEMAP (übrigens völlig egal ob Europa oder USA) kannst Du wirklich unter Ulk verbuchen, da ist außer 2-3 Autobahnen NICHTS drauf.
Zusatzsoftware brauchst Du in jedem Fall, und dann geht die Deutsche problemlos.
Die deutsche Basemap wird immer nur wieder gern als "UNBEDINGTES MUSS" von denjenigen Händlern beworben, die ihre teureren Geräte für den deutschen Markt hervorheben müssen. Das ist nämlich das Einzige, wovon sich die Geräte unterscheiden (abgesehen von der teils fehlenden deutschen Sprache, was sich aber binnen Sekunden ändern lässt).
Mach Dir dann die TOPO Deutschland drauf und los gehts!

Nette Grüße und Viel Erfolg!

Michael
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sebar
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Beitrag von sebar »

Nuglaz hat geschrieben:Hallo Sebar!

In diesem Thread wurde schon mehrfach berichtet, daß ein Versand in Hotels in den USA keine Probleme machte. Da sollte es, entsprechende Planung vorausgesetzt, auch in Deinem Fall klappen!

Die BASEMAP (übrigens völlig egal ob Europa oder USA) kannst Du wirklich unter Ulk verbuchen, da ist außer 2-3 Autobahnen NICHTS drauf.
Zusatzsoftware brauchst Du in jedem Fall, und dann geht die Deutsche problemlos.
Die deutsche Basemap wird immer nur wieder gern als "UNBEDINGTES MUSS" von denjenigen Händlern beworben, die ihre teureren Geräte für den deutschen Markt hervorheben müssen. Das ist nämlich das Einzige, wovon sich die Geräte unterscheiden (abgesehen von der teils fehlenden deutschen Sprache, was sich aber binnen Sekunden ändern lässt).
Mach Dir dann die TOPO Deutschland drauf und los gehts!

Nette Grüße und Viel Erfolg!

Michael
vielen dank für die super info! damit ist meine frage bestens beantwortet :)
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Joko
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Beitrag von Joko »

Garmin Deutschland hat die Preise für fast alle Geräte gesenkt. Ein Direktimport aus USA rechnet sich somit nur noch bei wenigen Geräten. So wurde zb der GPSMAP 60CSx von € 499,00 auf € 349,00 gesenkt. Das ist auch der Preis den man in Deutschalnd für eine USA Gerät bei den meisten Händlern bezahlen muss. Nur beim Direktimport aus USA bezahlt man immer noch ca € 250,00. Kann also immer noch € 100,00 sparen.

(Gut für mich immer noch zu teuer. Habe mir gestern einen GPSMAP 60CSx mit der Firmenpost aus USA mitbringen lassen und dafür € 180,00 bezahlt. Aber das kann natürlich nicht jeder so machen)

Beim eTrax Vista HCx schaut es da schon anders aus. Da hat Garmin Deutschland den Preis von € 399,00 auf € 259,00 gesenkt. Beim Direktimport aus USA kostet das Gerät ca € 220,00. Somit ist der Direktimport aus USA bei diesem Gerät nicht mehr interessant.

Meiner Meinung nach hat das viel damit zu tun, dass bei der neunen Firmwareversion für die eTrax Geräte ja nun auch bei USA Geräten alle Sprachen zur Verfügung stehen und das Handbuch ja mittlerweile auch direkt bei Garmin USA in Deutsch zum runterladen angeboten wird. So das der einzige Unterschied nur noch die Basemap ist und die braucht sowieso keiner.

Gerüchte aus USA sagen, dass auch beim GPSMAP 60CSx und den anderen Geräten mit einer der nächsten Firmwarupdates auf USA Geräten alle Sprachen zur Verfügung stehen und dass es die Handbücher bald bei Garmin USA in Deutsch zum laden geben wird.

Es scheint nun langsam vorbei zu sein mit der unverschämten Preispolitik von Garmin Deutschland.
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Windi
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Beitrag von Windi »

Joko hat geschrieben:Es scheint nun langsam vorbei zu sein mit der unverschämten Preispolitik von Garmin Deutschland.
Das wäre natürlich sehr wünschenswert aber so recht glauben mag ich das noch nicht.
Knuet
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Beitrag von Knuet »

Joko hat geschrieben:
Gerüchte aus USA sagen, dass auch beim GPSMAP 60CSx und den anderen Geräten mit einer der nächsten Firmwarupdates auf USA Geräten alle Sprachen zur Verfügung stehen und dass es die Handbücher bald bei Garmin USA in Deutsch zum laden geben wird.

Es scheint nun langsam vorbei zu sein mit der unverschämten Preispolitik von Garmin Deutschland.
...dann noch alle Geräte einheitlich mit World-Basemap ausliefern und alle sind glücklich :D
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helixrider
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Beitrag von helixrider »

Joko hat geschrieben:Beim eTrax Vista HCx schaut es da schon anders aus. Da hat Garmin Deutschland den Preis von € 399,00 auf € 259,00 gesenkt. Beim Direktimport aus USA kostet das Gerät ca € 220,00. Somit ist der Direktimport aus USA bei diesem Gerät nicht mehr interessant.
Die Rechnung stimmt nur inkl. Porto und Zoll. Ansonsten ca. EUR 170,-
awema
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Re: FAQ - US-Geräte, Basemap und Garantie - lohnt sich das?

Beitrag von awema »

Hier noch mal aktuell vom Zoll, ein Kollege war da, weil er sich aus den Staaten elektronische Geräte (kein GPS) mitbringen möchte. Er schrieb in einem internen Forum:

"Ich war beim Zoll, da wird einem geholfen.

Pro Person können Waren für den persönlichen Gebrauch im Gesamtwert von 175 Euro eingeführt werden, ohne dass dabei Einfuhrabgaben (Zoll und Einfuhrumsatzsteuer) anfallen. Dabei wird die ausländische Währung zum Tageskurs in Euro umgerechnet.


Warenwert bis 175 Euro
Einfuhrabgabenfrei sind solche Waren, die Sie gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Gebrauch oder Verbrauch, für Ihren Haushalt oder als Geschenk in Ihrem persönlichen Reisegepäck aus einem nicht zur EG gehörenden Land einführen (Reisemitbringsel), bis zu einem Wert von 175 Euro.

Warenwert bis 350 Euro
Bei Überschreitung der 175-Euro-Grenze werden Einfuhrabgaben erhoben. Bis zu einem Warenwert von 350 Euro besteht die Möglichkeit der Pauschalverzollung. Die pauschalierten Einfuhrabgabensätze umfassen Zoll und Einfuhrumsatzsteuer (EUSt). Der pauschalierte Regelabgabensatz beträgt 13,5 % vom Warenwert. Für Waren aus Ländern, mit denen die EG Abkommen über Zollvergünstigungen hat, reduziert sich dieser Satz auf 10 % vom Warenwert.

Warenwert über 350 Euro
Sollten die Waren den Wert von 350 Euro überschreiten, so hängt die Höhe der Einfuhrabgaben nicht allein vom Wert der Waren, sondern auch von ihrer Art ab. Die Abgabenerhebung erfolgt dann nach den individuellen Sätzen des Zolltarifs und der einschlägigen Steuergesetze. Es sind grundsätzlich Zoll und Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) zu entrichten.
Die Höhe des Einfuhrzolls ist davon abhängig, welcher Warennummer (TARIC-Code/Codenummer) ein Produkt zugeordnet wird. Die deutsche Zollverwaltung bietet einen kostenlosen Zugriff auf den Elektronischen Zolltarif (EZT) an. Dort können Sie die Warennomenklatur, Zollsätze sowie Handelsbeschränkungen einsehen.

1. Zoll:
Der in Euro umgerechnete Preis der Ware laut Rechnung = Zollwert
Zollwert x Zollsatz = zu zahlender Zollbetrag


2. EUSt:
Zollwert + Zollbetrag = EUSt-Wert
EUSt-Wert x EUSt-Satz = zu zahlender EUSt-Betrag

Für gängige , unverwechselbare Artikel (z.B. Playstation 3) werden Codenummern vergeben, anhand derer man gleich den zu erwartenden Einfuhrabgaben selbst ausrechnen kann. Um an die Code-Nummer zu kommen, ruft man bei Zollservicecenter am Flughafen Frankfurt/Main an: 069/4699-7600.

Noch was zum Versandweg, also wenn man sich Waren aus den USA schicken lässt:
Falls der Wert der Sendung den Betrag von 45 Euro übersteigt, besteht bis zu einem Warenwert von 350 Euro unter den vorstehenden Voraussetzungen die Möglichkeit einer Pauschalverzollung, d.h. es werden für Zoll und Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) bei Einfuhren von nicht präferenzberechtigten Waren (z.B. USA) zusammen 13,5%, bei präferenzberechtigten Waren 10 % des Warenwertes erhoben.Liegt der Wert über 350 Euro werden die Abgaben nach dem Zolltarif erhoben."

awema
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