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Garmin Topo Karten - Erfahrungen ?

Über die wohl beliebtesten GPS-Empfänger zur Zeit.

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fulbrich
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Garmin Topo Karten - Erfahrungen ?

Beitrag von fulbrich »

http://www.globetrotter.de/de/beratung/ ... +Zubeh%F6r

Hallo,
wie sehen Eure Erfahrungen mit den "Garmin Topo Karten" aus ?
Die Bewertung bei globetrotter.de ist echt erschütternd :( .
Ich dachte ggf. über eine mögliche Anschaffung für das GARMAP 60CS nach. Gibt es eigentlich topologische Alternativen für den Bereich Deutschschland bzw. Norddeutschland. Die TOP50 Karten von den Vermessungsämtern finde ich ganz gut, aber die sind ja nicht GARMIN ladbar.
Gruß Frank
DNF König
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Eliveras
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Beitrag von Eliveras »

Theoretisch werden sie beim Caching ihrer Aufgabe gerecht: Den hindernisfreien Pfad zum Ziel unter Vermeidung von Höhenlinien zu finden.

Leider ist die Darstellung genau dieser beiden Objekte farblich nicht ausreichend differenziert, insofern ist die Kritik berechtigt (LegendC).
Wer später bremst, fährt länger schnell.
geoBONE
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Beitrag von geoBONE »

Hallo Frank,

Du kannst Dir selbst ein Bild machen, klicke hier.

hth, Thomas
fulbrich
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Beitrag von fulbrich »

geoBONE hat geschrieben:Hallo Frank,

Du kannst Dir selbst ein Bild machen, klicke hier.

hth, Thomas
Danke für den Tip. Die Ansicht unterscheidet sich aber ziemlich von meiner TOP50 vom Vermessungsamt. Die Garmin Karte sieht mehr nach Vektorkarte aus.
Gruß Frank
DNF König
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shia
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Beitrag von shia »

Das ist 'ne Vektorkarte.
Etwas anderes wirst du nie auf dein Garmin bekommen.

Wenn du Bitmap-Karten elektronisch rumtragen willst, benötigst du z.B. einen PDA oder Schlepptop mit entsprechender Software.
Gruß,
shia

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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot »

laso die kommentare sind schon sehr heftig.
von der abdeckung her sind die kartendaten schon sehr gut - kann keine unterschiede zur normalen top25 feststellen.
aber die darstellung ist mies.
da würd ich mir lieber einen pda mit magicmaps oder ähnliches holen.
ein himmelweiter unterschied.
aber noch eins.
eine ausgedruckte topo-karte mit zusächlichem koor-gitter ist fast genauso gut, kostet als software bei einem guten freund nix und funzt auch ohne strom
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wolfgarry
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Beitrag von wolfgarry »

Hallo,
ich habe mir die Demo-Karten auch noch einmal angeschaut, da ich mir ein 60C zulegen wollte.
Das 60C plus Topo Deutschland kostet rund das Dreifache eines gelben monochromen 60ers.
Da muss man sich wirklich überlegen, ob die gewöhnungsbedürftigen Vektorkarten auf einem zumal doch auch sehr kleinen Display einen entsprechenden Mehrwert bieten können.
Eine Papier-Karte ist da vielleicht doch die vernünftigere und möglicherweise auch effektivere Alternative.
Was meint ihr ???
LG
wolfgarry
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fulbrich
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Beitrag von fulbrich »

Bisher habe ich Ausxhnitte mein LVA TOP50 KArten immer mit TTQV ausgeruckt und mit dabei gehabt. Ich dachte nur, wenn man schon so ein hightech-Teil hat/haben möchte, überlegt man sich ja auch die digitale Variante.
Gruß Frank
DNF König
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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot »

eine ausgedruckte variante ist halt viiiel übersichtlicher.
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Starglider
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Beitrag von Starglider »

Bei den oben genannten Kundenbewertungen wundert mich einiges.
Vor allem dies:
Bei der Garmin TOPO kann man sich vor dem Kauf via Internet doch nun wirklich sehr genau darüber informieren, was einen erwartet. Wie man da noch überrascht sein kann ist mir persönlich unbegreiflich. Zum bestellen und meckern nutzen diese Kunden das Internet ja schließlich auch.


Hier mal meine Erfahrungen aus 300+ Caches:

Ganz am Anfang hatte ich ein altes GPS 12 und war mit Ausdrucken aus der TOP 50 unterwegs. Das drucken der Karten mit Tintenspritzern ging auf die Dauer auch ganz gut ins Geld, nur merkt man das eben nicht sofort. Will man die Ausdrucke so präparieren, dass sie mehrere Cacheausflüge auch bei Regen überstehen wird es noch teurer. Und wenn man sich beim einschätzen des Verlaufs eines Multis irrt und den falschen Ausschnitt ausdruckt ist die Freude vor Ort schwer in Worte zu fassen :wink:

Danach war ich auch eine (kurze) Weile mit der Kombination Summit+Palm+TOP50(über Fugawi) unterwegs.

Abgesehen vom grauenhaften Handling dieser Hardwarekombination (Kabelsalat, viel zu kurze Batterielaufzeiten des Palm und seine hohe absturzfreudigkeit) war die Kartendarstellung nur in genau einer Zoomstufe brauchbar. Diese Zoomstufe passte aber leider selten zu der gerade benötigten. Herauszoomen um eine Übersicht über ein größeres Gebiet zu gewinnen? Negativ, nur noch Pixelbrei. Hineinzoomen um mehr zu erkennen? Hallo Legosteine!

Dann kam (nach einer größeren eBay-Verkausfaktion - ihr ahnt, was da rausging) das 60CS mit der Garmin Topo. Seitdem habe ich unterwegs nicht mehr das Gefühl, eine bessere Karten zu benötigen. Und das fühlt sich gut an.

Die Garmin Topo enthält tatsächlich weniger Details als eine TOP 50. Dafür kostet sie in Relation zum abgedeckten Gebiet allerdings auch deutlich weniger. Es hängt daher auch von Größe und Lage des eigenen Cachereviers an, ob sich die Ausgabe lohnt. Preisvergleiche mit Raubkopien - naja, wir haben ja gerade Fasching...

Fangfrage:
Wozu brauche ich beim Geocachen eine Karte?

Wenn es mir Spaß macht, einem Weg zu folgen um irgendwann festzustellen, dass ich vor einer halben Stunde besser anders abgebogen wäre, überhaupt nicht.
Auch nicht, wenn ich gerne durch Brombeerbüsche und Baumleichen stolpere obwohl sich 50 Meter nebenan eine breite Forststraße zum gemütlichen schlendern anbieten würde, die ich gerade nicht sehen kann.
Mancher steht auf sowas, ich eben nicht.

In 99% aller Fälle nutze ich beium Cachen die Karte, um irgendwo in der Pampas von dem Punkt A, an dem ich mich gerade befinde auf einem möglichst hindernisfreien Weg (d.h. überhaupt auf Wegen und nicht quer durchs Gelände) zu dem Punkt B zu gelangen, dessen Position ich gerade erst erfahren habe.
Dabei liegen A und B meistens nur wenige hundert Meter bis maximal ein paar Kilometer auseinander.
Dafür ist die Detailfülle der Garmin Topos ausreichend, dazu sind genügend viele Höhenlinien eingezeichnet und das geht auch auf einem kleinen Display wie dem des 60er. Ganz optimal wären es, wenn Brücken und Unterführungen klar erkennbar eingetragen wären. Dass diese fehlen ist für mich der größte Nachteil der Garmin Topo.

Die zweite Anwendung ist, die Plausibilität einer gerade errechneten Koordinate zu prüfen. Bei sehr vielen Gelgenheiten hat mir diese Karte gerade dabei schon sehr gute Dienste geleistet. Was, daaa soll die Stage/der Cache sein? Da ist Wiese/Ackerland wo ein Wald sein müsste. Das rechne ich besser nochmal aus...

Zur Behauptung, die Garmin Topo wäre "ungenau":
Das stimmt in so weit, als eben nicht alle möglichen Details eingezeichnet sind, manche Objekte fehlen oder einige Daten (wie bei allen Kartenwerken) einfach veraltet sind.

Die Konturen der eingezeichneten Objekte sind aber, bedingt duch die automatische Generierung der Daten aus Lufbildern, extrem genau. Ich konnte schon oft auf der Karte sehen, auf welcher Seite eines Weges, eines Baches oder einer Burgmauer ein Cache liegt, wenn sich der Owner mit dem Ausmessen Mühe gegeben hat.

Als alleinige Planungsgrundlage für lange Rad- oder Wandertouren ist die Garmin TOPO nicht geeignet. Jede andere reine Topo-Karte ohne Zusatsinfos allerdings IMHO auch nicht.

Zum Geocachen würde ich mir diese Karte jedenfalls jederzeit wieder kaufen, und ich habe nun wirklich einiges durchprobiert.
-+o Signaturen sind doof! o+-
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