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müssen Weichmacher immer sein?

Alles rund um den Geocache an sich.

Moderator: Los Muertos

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Transdat
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müssen Weichmacher immer sein?

Beitrag von Transdat »

Guten Morgen allerseits!

Highlight des gestrigen Tages war das Erscheinen eines neuen Caches von for_Fun; nach längerer Flaute wieder mal etwas Spannendes. Obwohl derzeit im Geschäft ziemlich lang eingespannt bin ich im Dunklen noch zum Bahnhof meiner Wahl und habe zumindest den Anfang schon mal gemacht...

Heute morgen fand ich dann das erste Log...

---snip ---
Zuerst ein paar Infos an die Autofahrer unter Euch. Wenn man den richtigen Zielbahnhof herausgefunden hat kann man dort natürlich auch mit dem Auto hinfahren. Die dortige Aufgabe und die Stationen 1-3 kann man auch problemlos mit dem Auto anfahren. Bis dorthin sind es (vom Zielbahnhof aus) ca. 2,5 km. Dort muss man dann das Auto stehen lassen und die restlichen 2,5 km zu Fuss erledigen. Achtung: Dort kann es sein, dass man für den Parkplatz bezahlen muss.
--- snap ---

Müssen solche Weichmacher denn wirklich sein? Ich möchte das gerne selbst rausbekommen und benötige niemanden, der für mich vordenkt! Sicher ist es schwer ein Log völlig ohne versteckte Hinweise zu schreiben, aber solche Sachen gehören imho nicht in ein Log.

Das Verwenden von Telefonjokern ist eine persönliche Sache jedes Einzelnen, Permanente Weichmacher, Spoilerfotos und dergl vermiesen aber u.U. der ganzen Meute den Spaß und das ist sicher nicht in unserem Sinne.

Disclaimer:
Sinn dieses (sehr deutlichen) Postings ist nicht die Verunglimpfung eines Einzelnen soner das Anregen einer Diskussion zum Thema "Cache-Etikette".
viele Grüße

Jürgen

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Windi
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Beitrag von Windi »

Hallo Jürgen,

diese Angaben von mir empfinde ich nicht als Weichmacher sondern als absolut sinnvolle Ergänzung. Schließlich will man ja wissen was einen zeit- und wegtechnisch in etwa erwartet. Diese Diskussion gab es ja schon auf diversen Treffen dass die Angabe der Weglänge und die Begeh-/Befahrbarkeit in die Cache-Beschreibung gehört.

Der Cache selbst ist ja mit einem Schwierigkeitsgrad von 4 angesetzt. Das halte ich persönlich zwar für übertrieben aber er hat auch (trotz meiner Angaben) seinen Reiz. Es gibt (neben der tollen Location) ein paar schwierige Stellen (welche sage ich jetzt nicht) die den ganzen Cache interessant machen. Das hat mit Weichmachern nichts zu tun. Ich habe für die einzelnen Stationen des Caches absolut keine Hinweise gegeben, obwohl der eine oder andere vielleicht einen Hinweis gebrauchen könnte.
Ich habe dem Owner auch geraten (neben der Korrektur der falschen Aufgaben) diese Angaben in die Cachebeschreibung zu integrieren.
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rso4x4
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Beitrag von rso4x4 »

meine meinung bzgl. weichmacher:
ich habe z.b. bei meinem ersten gelegten cache darauf hingewiesen, dass ich diese nicht will.
und ich werde sie löschen, wenn welche auftauchen.

und ich habe verständnis für jeden owner, der das genauso sieht.

und ich habe auch verständnis dafür, wenn vielleicht deswegen jemand meinen cache (bzw. die noch folgenden) oder mein verhalten nicht mag.

grds. sollte der owner entscheiden welche hinweise es gibt, niemand wird zum suchen gezwungen! und als cacher muß ich auch mal meine klappe halten können. :wink:

c'est la vie :D
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Transdat
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Beitrag von Transdat »

Rainer bringt es auf den Punkt: Es ist Sache des Owners (und nur seine) einen Cache zu beschreiben. Als Cacher kann ich den Owner via mail auf etwaige Versäumnisse, Fehler, Ergänzungen etc hinweisen. Diese werden dann in die Beschreibung eingearbeitet wenn der Owner das auch so sieht.

Sicherlich erleichtert die zurückzulegende Wegstrecke bzw. die dazu benötigte Zeit die Sache ein wenig. Es gibt aber auch Ausnahmen (wie zb Enigma Bavaroise), in denen zur Aufrechterhaltung des Spannungsbogens eben darauf eben verzichtet wird.

Im vorliegenden Fall fand ich es auch spannend, dass die Beschreibung ein wenig vernebelt war; es war nicht so vorhersehbar, so überschau- und kalkulierbar.

Der Cache ist jetzt ein Stück weit in Richtung "Normcache" abgerutscht, dem Mainstream entsprechend, planbar, seines Charms beraubt.

set Provomode on

Jetzt noch ein paar weitere Logs dieser Art mit ein paar flapsigen Bemerkungen, garniert mit dem einen oder anderen Spoilerfoto und fertig ist der Konsumcache mit Findegarantie und kostenlosem Handysupport: Heute top, morgen von allen gefunden und damit flop.

Dieses 'easy going' schadet unserem Hobby, Geheimnisse sind das Salz in der Suppe und sollten gewahrt bleiben.

set Provomode off
viele Grüße

Jürgen

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Beitrag von º »

siehe Rainer -- 100% Übereinstimmung

Mein nächster Cache wird ausser den Startkoordinaten nicht mehr viel enthalten ... mal schauen, wann ich mal Zeit habe eine geeignete Location zu finden ...
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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück »

Zählt so ein posting wie das von Philipp beim Wuidsau-Cache auch schon als Weichmacher? Da kann man nämlich ohne sein Posting (danke dafür nochmal) den Cache schlicht unmöglich finden. Wer also nur die Beschreibung und keine Logs hat, hat verloren, da der Owner die Berichtigung nicht in die Beschreibung übernehmen will.

Ich finde: Wenn ein Cache hart ist und das auch in der Bewertung und Beschreibung beutlich wird, sollte er hart bleiben. Interessant wäre es jetzt, ob Windis Posting denn wirklich den Cache an sich einfacher gemacht hat (kann ich nicht beurteilen) oder lediglich Missverständnisse ausgeräumt hat. Missverständnisse sind schließlich meist nicht vom Owner beabsichtigt und fließen auch weder in die Bewertung noch in die Beschreibung mit ein.
Beispielsweise fand ich es gut, dass bei Peters "Parkverbot" Cacher in ihren Logs auf mehrere mögliche Zählweisen bei den Fenstern hingewiesen haben und eben weil es eine Quelle möglicher Missverständnisse war, hat Peter das auch in der Beschreibung klargestellt.
Andersrum sollte es dann aber auch erlaubt sein, seinen eigenen Cache selbst "weich" zu machen und ganz gezielt einen 1 / 1 zu legen.

Fazit: Weichmacher sind das eine, Berichtigungen und Beseitigung möglicher Missverständnisse das andere.

Update: Ich habe mir Beschreibung und Log ausführlich durchgelesen und finde, dass das Posting den Cache um kein Deut einfacher machen kann, sondern lediglich eine Hilfestellung dazu ist, das zur Anreise evtl notwendige Auto sinnvoll platzieren zu können. Sowas gehört m.E. durchaus zur Beschreibung eines Caches. Danach kann es ja noch so hart durch den Morast gehen, daran ändert ja ein Hinweis auf legale Parkplätze nix. Durch einen Parkhinweis werden die Rätsel nachher auch nicht einfacher.

Schnüffelstück
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Transdat
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Beitrag von Transdat »

@Schnüffelstück:

In der Cachebeschreibung steht aber nichts Mißverständliches, der Owner hat nur (bewußt oder unbewußt) einige Angaben nicht gemacht, z.B. die vorr. Dauer des Caches und die Parkmöglichkeiten.

Wenn ich jetzt losradele (was ich ja eigentlich ja nicht mehr muß, kann ich doch die Stationen 1-3 "problemlos" mit dem Auto anfahren) so radele ich nicht mehr ins Ungewisse, sondern weiß genau, welche Distanz ich zurückzulegen habe, kann quasi die Uhr danach stellen...

Schon klar, daß das nichts mit den Rätseln zu tun hat, aber ich hätte gerne auch als Finder Nr. 76 die Möglichkeit meine Erfahrungen selbst zu machen und nicht alles vorgekaut zu bekommen.
viele Grüße

Jürgen

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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück »

@ Transdat: Das leuchtet mir ein. Ich fand es beim Little Nightmeer auch ganz lustig, eben keinen Cache-Spoiler zu haben, obwohl schon einige Leute da waren. Gut, wir haben uns blutig gesucht, aber sowas bleibt im Gedächtnis.

Schauen wir einfach mal, was der Owner so spricht.

Schnüffelstück
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Windi
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Beitrag von Windi »

Ich halte es zwar immer noch nicht für einen Weichmacher sondern nur für einen gut gemeinten Tip für alle Autofahrer. Man weiss halt wieviele km es sind. Ist denn das so schlimm? Das nimmt dem Cache weder die Spannung noch sonstwas. Im Gegenteil. Man kann dann seinen Tagesablauf besser planen. Vielleicht geht ja zeitlich dann noch ein Cache.
Ich habe auch den Owner schon mehrmals angemailt (in erster Linie wegen der Fehler die noch drinstecken) aber bisher noch keine Reaktion erhalten.
Bis sich dieser äußert werde ich die bemängelten Zeilen erst einmal aus dem Log entfernen. Mit mir kann man ja reden. :wink:
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Beitrag von º »

Man kann dann seinen Tagesablauf besser planen
Man kann tatsächlich besser planen, aber möchte das auch jeder? Ich möchte keine Caches abklappern, sondern einen schönen Tag/Nachmittag verbringen und da gehört auch der Spaß der Ungewissheit dazu. Wenn ich am Ende noch Zeit habe, dann kann ich immernoch einen Cache aus der Hosentasche (oder dem PDA) zaubern, ein Eis essen gehen oder mir die Nasenbären im Augsburger Zoo angucken :wink:
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