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Feind Nr.1: Zecken

Alles rund um den Geocache an sich.

Moderator: Los Muertos

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Team-Crossgolf
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Beitrag von Team-Crossgolf »

Und der Volkmar hat keinen Punkt vergessen - das Ding ist absolut perfekt!!!

Nur eines hat er vergessen - der Kopf wird nicht abgetrennt, sonder perfekt mit heraus gezogen - liegt vermutlich auch daran, das der Zeckenkopf/Rüssel/ach was auch sonst immer aus sehr hartem Gewebe besteht.

Wie bereits erwähnt - bisher keine Probleme!
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safri
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Beitrag von safri »

Und was passiert, wenn die Zecke sich schon eingebohrt hat? Wird der Saugrüssel dann abgeschnitten?
Ich kann es mir noch immer nicht so richtig vorstellen, werde aber mal schauen, ob unsere Großhändler in der Apotheke fähig sind, das Teil zu besorgen.

Habt ihr damit auch schon Zecken direkt hinter einem menschlichen Ohr entfernt? Das stelle ich mir bei der Selberschneidegefahr gefährlich vor.

Ansonsten: Autan mit Zeckenschutz und Exspot für den Hund (bei größeren Rassen nicht sparen: ein Fläschchen für das Hinterteil und eins für den Hals) halten den Zeckenbefall auch deutlich in Grenzen.

Beim Pferd (auch das hatte schon Zecken am Bauch!) verwende ich Teebaumöl mit Wasser vermischt (1:20) und sprühe damit großzügig auf Hals, Kuppe und Bauch. Letztes Jahr hatte die Stute keine einzige Zecke mehr.
Leider halfen diese Hilfsmittel überhaupt nicht gegen die Hirschlausfliegen :cry: Vielleicht kann man die wenigstens mit dem Tick2 besser ablösen? Werde es mal ausprobieren.
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Team-Crossgolf
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Beitrag von Team-Crossgolf »

safri hat geschrieben:Und was passiert, wenn die Zecke sich schon eingebohrt hat? Wird der Saugrüssel dann abgeschnitten?
Der von Team..... hat geschrieben:Nur eines hat er vergessen - der Kopf wird nicht abgetrennt, sonder perfekt mit heraus gezogen - liegt vermutlich auch daran, das der Zeckenkopf/Rüssel/ach was auch sonst immer aus sehr hartem Gewebe besteht.
Warum tippe ich eigentlich :?: :?:
Zuletzt geändert von Team-Crossgolf am Mi 8. Mär 2006, 09:36, insgesamt 1-mal geändert.
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safri
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Beitrag von safri »

Ziehen oder schneiden, das ist hier die Frage.

Wenn nur gezogen wird, wie kann man sich dann nach Lottis Aussage selber schneiden? Hat das Teil nun eine Klinge vorne oder nicht?

Auch auf dem Makrofoto leider nicht zu erkennen ...
Lotti
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Beitrag von Lotti »

Moin,

das mit dem selber Schneiden ist mir nur das erste mal passiert. Wenn man zu stark den Tick auf die Haut drückt, dann wird die Haut mit in die Kerbe gedrückt. Die "Kunststofflasche" ist halt sehr dünn und dadurch auch scharf.

Die Zecke selber, ist viel zu stark gebaut um damit abgeschnitten zu werden, sie wird rausgezogen.

Gruss Volkmar

PS: Für Hirschlausfliegen gibt es einen eigenen Fred, bzw. gelbes doppelseitiges Klebeband für die Kopfbedeckung.
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dr_megavolt
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Beitrag von dr_megavolt »

Ich persönlich sammle auch gerne Zecken verschiedenster Größe und habe ganz gute Erfahrungen beim Entfernen mit der Pinzette in Schweizer Taschenmessern gemacht (bei mir Victorinox). Die Klingen der Pinzette parallel zum Schild der Zecke, vor dem Schließen der Pinzette kräftig auf die Haut gedrückt, um so tief wie möglich anzusetzen, dann klemmen und gerade herausziehen. Hatte bis jetzt nie Teile zurückbehalten, und die Zecke wird am Leib nicht gequetscht (höchstens am Köpfchen, Pech aber auch). Und man braucht nicht mit einer vollgefressenen Zecke am Bein von Apotheke zu Apotheke zu rennen, um speziellere Geräte zu bestellen.
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Team-Crossgolf
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Beitrag von Team-Crossgolf »

Das Problem ist, das die Zecke Ihren Darminhalt in die Wunde erbricht - wenn Sie gepeinigt wird.

Deshalb ist der TICK2 ja so gut, das Mistding bekommt ja gar nix davon mit. Und wenn es dann was mitbekommt, ist der Rüssel auch schon zugeklemmt.

Probiert es aus - das Ding ist G E N I A L
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dr_megavolt
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Beitrag von dr_megavolt »

Ich bezweifele mal, daß man mit welcher Methode auch immer den Rüssel zugeklemmt bekommt. Kann man sich ja mal unter dem Mikroskop angucken.
Man sollte halt vermeiden, egal mit welchem Instrument, auf den Leib zu drücken. Auch rausdrehen ist Unsinn.
Vielleicht sollte man mal eine Studie machen, je 50 borreliennegative Testpersonen, mit borrelienverseuchten Zecken besetzen, die versch. Fassinstrumente ausprobieren und hinterher nach der Serokonversion schauen. Wer macht mit?
such Bär
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Beitrag von such Bär »

*Kopfschüttel*




Ich hab ja heute meinen Tick2 gekriegt. Konnte ihn zwar zum glück noch nicht richtig testen aber man kann sogar die Haare am Arm damit rausziehen :-)
Das Ding macht nen richtig guten Eindruck.
Ilsebilse
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Beitrag von Ilsebilse »

dr_megavolt hat geschrieben: Vielleicht sollte man mal eine Studie machen, je 50 borreliennegative Testpersonen, mit borrelienverseuchten Zecken besetzen, die versch. Fassinstrumente ausprobieren und hinterher nach der Serokonversion schauen. Wer macht mit?
Sowas in der Art gab's schon mal, allerdings mit Hunden und nur einer Zange. Fazit: Du kannst die Zecke quetschen soviel Du willst, keine Borreliose, wenn es in den ersten Stunden nach dem Biß passiert! Denn damit die Borrelien aus dem Darm der Zecke überhaupt in der Lage sind, Warmblüter (also uns, Hund, Pferde, etc.) zu infizieren, muß die Zeckenmahlzeit (das leckere Blut also) bei den Borrelien im Zeckendarm angekommen sein - und sie müssen genug Zeit gehabt haben, sich darauf einzustellen, bald in Warmblütlern zu leben (also ihre Genexpression umstellen). So, und das alles dauert 24-36 h, weshalb man Zecken halt frühzeitig entfernen sollte. Borrelien im Zeckendarm, die von der Blutmahlzeit noch nix mitbekommen haben sind nicht infektiös! Da kannst Du die Borrelien aus der Zecke in Dich reinquetschen, so viel Du willst, Du wirst keine Borreliose kriegen.

Und dafür melde ich mich sofort als Versuchskaninchen!

Aber Achtung: Bei FSME ist das anders! (Ist ja ein Virus, der macht ja seine Proteine nicht selber, sondern nutzt dafür die Wirtszellen und ist somit immer auf "Infektions-stand-by".)
Leitplankenmicros? Sinnlose Filmdosen im Wald? Frustriert? Besucht die Brigade Eisenberg in Thüringen! Hier gibt es noch Caches, für die man ZU FUSS auf Berge steigen muß.
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