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Laufzeiten und anderes

Moderator: elho

Pfeifadeggel
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Laufzeiten und anderes

Beitrag von Pfeifadeggel »

Nachfolgende Beiträge sind abgetrennt von "Taschenlampe für gelegnetliche NC's gesucht" JoFrie

Hallo,

ich halte eine 3xAAA-Lösung für so ziemlich die unglücklichste Variante.
Drei AAA-Zellen haben kaum mehr Energie gespeichert, als 1xAA oder 1x14500 und brauchen mehr Platz als AA/14500.

Ansonsten überraschen mich die Laufzeitangaben für 18650-Lampen etwas.
Meine Raidfire Spear geht mit meinen 18650 ~80 Minuten.
Mag schon sein, daß bei zahmer abgestimmten Treibern etwas mehr drin ist.

Pfeifadeggel
Was es wohl zu bedeuten hat, wenn in einer Beurteilung steht: "Sein/Ihr Engagement zeugt von höchster sozialer Kompetenz!" ???
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JoFrie
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Re: Taschenlampe für gelegnetliche NC's gesucht

Beitrag von JoFrie »

Anbei die EastwardYJ mit meinem Luxmeter mit Datalogger auf High ohne Pause (die sicher die Laufzeit noch etwas verlängert hätte, wie man am Ende sieht hat die Eastward eine Blinkfunktion wenn der Akku sich dem Ende zu neigt - aber 80 Minuten bei der Raidfire mit einem 2400er 18650er? Die muß ich dann glatt die Tage mal durchmessen - erscheint mir zu einiges zu wenig zu sein?!
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JoFrie
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Re: Taschenlampe für gelegnetliche NC's gesucht

Beitrag von JoFrie »

Gerade gesehen, die Raidfire hatte ich schon gemessen, die schafft wirklich keine 100 Minuten, aber 80 ist auch zu wenig... hier das Laufzeitdiagramm (high mit OP Reflektor):
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runtime_Raidfire_Spear_web.jpg
runtime_Raidfire_Spear_web.jpg (69.41 KiB) 734 mal betrachtet
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Re: Taschenlampe für gelegnetliche NC's gesucht

Beitrag von Pfeifadeggel »

Hi,

Bei meinen 18650 steht auch groß 2400mAh drauf. Es ist aber nicht überall drin, was drauf steht. Die haben nie wirklich mehr als 2000mAh gebracht (bis 2,7V). Jetzt nach 5 Monaten und max. 10 Zyklen liegen sie bei rund 1800-1850mAh nutzbarer Kapazität. Das macht bei gemittelten 1,25 Ampere der Spear rein rechnerisch ca. 88 Minuten. In der Praxis kommt es da nicht ganz hin.

Nach Deinem Schaubild läuft sie mit einem (2400mAh?) 18650 gerademal 100 Minuten, obwohl es rein rechnerisch volle 115 Minuten sein müssten...

Pfeifadeggel

PS:
Die Raidfire Spear verfügt über eine nicht wirklich gute Regelung. Wenn man da heute Laufzeitdiagramme anderer Hersteller sieht, dann erscheinen die deutlich linearer.
Die abfallende Lichtleistung der Eastward muss man mögen. Sicher ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Ich mag aber eher linearen output und Reflektoren aus echtem Metall ;)
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JoFrie
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Re: Taschenlampe für gelegnetliche NC's gesucht

Beitrag von JoFrie »

Hallo Pfeifadeggel,

die Eastward hat einen Reflektor aus Aluminium und Glaslinse und eine sehr gleichmäßige Anodisierung, mit die Beste die ich bisher als HA II gesehen habe.

Der Verlauf der Eastward entspricht dem des Akkus - mit 2x18650er wäre der zum Anfang sicher einige Zeit wesentlich linearer und wenn man sich die Raidfire ansieht, dann sieht die eigentlich sehr ähnlich aus. Na gut die fängt zum Anfang niedriger an, aber die fängt bei 22.000 Lux an und nach etwa 150 Minuten ist die erst bei den 16.000 bei dem die Raidfire überhaupt erst startet.
Nicht zu vergessen aber, das die Eastward einen SMO Reflektor und die Raidfire einen OP hat (habe leider keinen SMO für die Raidfire) in sofern sind etwas höhere Werte für die Eastward auf einen Meter verständlich.

Um diese leidige Akkudiskussion endgültig zu killen, werde ich demnächst nochmal in die Tasche greifen und sehen ob ich einen der hochwertigeren Akkuanalyser bekommen kann. So das da dann auch die Werte auf profunde Beine gestellt werden und die Lampentests mit möglichst gleichen Akkus (Kapazität) stattfinden. Die obrigen Test sind mit den gleichem Akku, das heißt ich habe immer den selben Akku genommen mit dem selben Ladegerät geladen. Das mag dann zwar je Ladung einige mA weniger zu folge haben, aber trotzdem noch sehr dicht beeinander. Die Raidfire ist aber wenn ich mich nicht ganz irre vor der Eastward gemessen worden, so das die Eastward wenn denn, den etwas schlechteren Akku hatte.

Gruß,
Jörg
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Re: Taschenlampe für gelegnetliche NC's gesucht

Beitrag von Pfeifadeggel »

Hallo,
Um diese leidige Akkudiskussion endgültig zu killen,...
damit wäre ich vorsichtig. Im Messerforum hat auch jemand gemessen.Da wurden Kurven von Akkus gemessen, die man hier in Deutschland bislang noch gar nicht direkt beziehen konnte (Trustfire "true 2400" und AW 2600)
Andere Zellen wurden dort ähnlich mies gemessen, wie dies bei mir der Fall war.

Wenn man die Akku-Diskussion nochmals aufwärmen wollen, dann würde ich darum bitten mal AA-Zellen gegen 14500-LiIon antreten zu lassen, damit man den selben Formfaktor hat.
Die Energiespeichervermögen von 14500-Zellen beträgt optimistisch gerechnet 900mAx3,6V=3,25Wh
das ist nicht wirklich mehr, als die von mir angeführten 3Wh einer guten AA-NiMH-Zelle.

Bei den real existierenden kleinen Formaten spielt der stets angeführte und vermeintlich größte Vorteil bei Taschenlampenanwendungen -die volumenbezogene Energiedichte- eine weitaus geringere Rolle, als man das mancherorts glauben machen will.
Und die geringere Selbstentladung spielt dann keine große Rolle, wenn man dazu in der Lage ist sein Leben zu organisieren. Wer nachts mit einer Taschenlampe in den Wald zieht ohne den Ladungszustand der Akkus zu kennen ist selbst schuld. Gibts denn so was?! Oder führen manche Leute Buch über die Minuten, die ein Akku bereits gelaufen ist? :???:
Wenn ich meine, daß ich zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Taschenlampe brauche, dann wird vorher der Akku gecycled und die Kapazität gechecked.
Die berühmten Notfall-Taschenlampen werden bei mir sicherheitshalber mit CR123 bestückt und nur mitAkkus betrieben,wenn man mit der Lampe spielt (z.B. bei Nachtwanderungen).

Ach ja- Obacht welchen Akku-Analysator Du kaufst. Der manchmal verwendete ELV ALC 3000PC kann eigentlich keine Energie ausgeben, sondern nur Spanungsverläufe und Kapazitäten. Ob die Software das sauber herausrechnen kann wage ich zu bezweifel- wenngleich das simpel wäre.

Pfeifadeggel
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Re: Taschenlampe für gelegnetliche NC's gesucht

Beitrag von elho »

Pfeifadeggel hat geschrieben:Wer nachts mit einer Taschenlampe in den Wald zieht ohne den Ladungszustand der Akkus zu kennen ist selbst schuld.
Genau. Ich kenne immer den Ladezustand meiner Li-Ion Zellen, naemlich voll, da ich sie nach der Benutzung sofort wieder auflade und die Lampe kurz teste. :smile:
Wenn Du die tatsaechlich bei 40% Ladung im Kuehlschrank lagerst und erst kurz vor Benutzung voll auflaedst, Respekt! (Nach eigenem Bekunden hast Du ja auch Li-Ion Zellen in Deinen Lampen ;)). Bin ich a) zu faul fuer (ausser ich wuerde die mal laenger nicht benutzen) und wuerde b) dann wirklich mehr Zeit mit dem drumherum als dem eigentlichen Cachen zubringen und nur noch zum Nachtcachen loskommen. :p Aber vielleicht kann ich Dich ja mal als Materialwart anheuern, der mir die Akkus laedt, waehrend ich mir die Caches raussuche und Beschreibungen drucke etc. ;)
Pfeifadeggel hat geschrieben:Wenn ich meine, daß ich zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Taschenlampe brauche
Ja, wenn das Woertchen wenn nicht waere... ;)
Pfeifadeggel hat geschrieben:Die berühmten Notfall-Taschenlampen werden bei mir sicherheitshalber mit CR123 bestückt
Natuerlich. Aber die ist auch wirklich nur fuer den Notfall da, nicht fuer jeden spontanen Entschluss zum Cachen.
Pfeifadeggel
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Re: Taschenlampe für gelegnetliche NC's gesucht

Beitrag von Pfeifadeggel »

Ich kenne immer den Ladezustand meiner Li-Ion Zellen, naemlich voll, da ich sie nach der Benutzung sofort wieder auflade und die Lampe kurz teste.
Jetzt verstehe ich aber nicht so recht den Unterschied, ob man vor der Nachtwanderung die Taschenlampen-Akkus läd, oder nach der Nachtwanderung.
AUf der nach oben hin offenen Streßskala sind die beiden Vorgänge auf exakt gleichem Niveau :D
Wenn Du die tatsaechlich bei 40% Ladung im Kuehlschrank lagerst und erst kurz vor Benutzung voll auflaedst, Respekt!
Wer sein Fahrad liebt, der schiebt! In anderen einschlägigen Foren werden tatsächlich solche Empfehlungen gegeben. Ist mir dann doch zuviel des Aufwandes. Auf "Vorrat" voll geladene LiIon-Akkus kommen bei mir aber in ein speziell dafür reserviertes Kühlschrankfach. Zu dem CR123-Vorrat.
Aber vielleicht kann ich Dich ja mal als Materialwart anheuern, der mir die Akkus laedt, waehrend ich mir die Caches raussuche und Beschreibungen drucke etc.
Bei mir dauert es Sekunden Akkus in den Lader zu packen. Solage der die Dinger voll macht kann man Frühstücken und Vorbereitungen treffen (z.B. Caches aussuchen und Beschreibungen ausdrucken).
Man kann die Akkus auch einfach abends in den Lader stecken und morgends voll geladen entnehmen und trotzdem frühstücken :D

Kaum zu glauben, wie streßfrei und easy das ist ...

PS:
Wenn alle Stricke reißen, sind immer CR123 zur Verfügung. Für Markenware zahlt man gerademal 1,-/Stk.. Wenns dann mal ganz blöd läuft und man unheimlich spontan sein muss, dann opfert man doch gerne 2 Euro und alles ist gut ;)
Da man das gleiche Spiel auch mit dem AA-Faktor treiben kann, habe ich mir die Tage noch 2 AA-Lampen bestellt.
Je mehr wir darüber diskutiert haben, desto klarer wurde mir, wie verblendet ich zuvor gewesen sein muss nur 18650/CR123-Lampen zu kaufen :D
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Re: Taschenlampe für gelegnetliche NC's gesucht

Beitrag von JoFrie »

:respekt: :respekt: :respekt:

Was Ihr Euch für einen Aufwand macht, bei mir kommen die Lion einmal in den Lader und dann ab zu den anderen geladenen.
Nicht geladene haben meist noch die Verpackung, da kommt nichts in den Kühlschrank, da wäre der WAF auch zu gering für.
(Ach so WAF = woman acceptance factor)

Aber bei mir ist das auch anders, die geladenen Zellen schaffen es ja meist nicht mal in MEINE Lampe... ;)

Also wenn die Lebenserwartung meines Lion dann etwas schrumpfen sollte - ja shit happens, dann gibt es halt einen neuen. Lion altert eh, ob ich den nun kühle oder nicht. Vielleicht nicht so schnell, aber aufhalten lässt sich das ja nicht wirklich. Das ist auch mit der Grund warum ich nur die "günstigen" 18650er nehme.

Gruß,
Jörg
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Re: Taschenlampe für gelegnetliche NC's gesucht

Beitrag von elho »

Pfeifadeggel hat geschrieben:Jetzt verstehe ich aber nicht so recht den Unterschied, ob man vor der Nachtwanderung die Taschenlampen-Akkus läd, oder nach der Nachtwanderung.
AUf der nach oben hin offenen Streßskala sind die beiden Vorgänge auf exakt gleichem Niveau :D
Nee, die Unterschiede sind, ich bin (ausser direkt nach dem Nachtcache, aber da hab ich dann eh nichts mehr vor ;)) allzeit einsatzbereit und ich habe durchaus weniger Stress, wenn ich immer nur volle Akkus im Haus hab, und nicht erst ueberlegen/pruefen/suchen muss, welcher jetzt noch voll ist und welcher "gebraucht" ist.
Natuerlich koennte ich die auch entsprechend sortiert aufbewahren, aber wozu, wenn ich sie genausogut direkt wieder einsatzbereit machen kann.
Pfeifadeggel hat geschrieben:Bei mir dauert es Sekunden Akkus in den Lader zu packen. Solage der die Dinger voll macht kann man Frühstücken und Vorbereitungen treffen (z.B. Caches aussuchen und Beschreibungen ausdrucken).
Wenn Du Sonntags ausgiebig Fruehstueckst, kommt das sicher hin, aber ich bin dann doch meisst deutlich schneller beim Beladen meines Magens als die Ladegeraete mit den Akkus. ;) Und man geht ja nicht nur nach dem Fruehstueck cachen, sondern auch mal spontan nach der Arbeit, wenn das Wetter passt, oder so.
Pfeifadeggel hat geschrieben:Man kann die Akkus auch einfach abends in den Lader stecken und morgends voll geladen entnehmen und trotzdem frühstücken :D
Eben, genau mein Reden. Wobei die 18650er eh schon immer bis zum ins Bett gehen voll sind. :smile:
Pfeifadeggel hat geschrieben:Wenn alle Stricke reißen, sind immer CR123 zur Verfügung. Für Markenware zahlt man gerademal 1,-/Stk.. Wenns dann mal ganz blöd läuft und man unheimlich spontan sein muss, dann opfert man doch gerne 2 Euro und alles ist gut ;)
Bei 18650er ja klar, wobei man sich die EUR 2 eben genausogut auch sparen kann, wenn man schon sofort geladen hatte. :smile:
Aber bei allen :zensur: Geraeten mit proprietaeren Li-Ion Zellen wie z.B. einer Kamera hat man diesen Luxus leider nicht und besser immer volle Akkus zur Hand/im Geraet. :smile:
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