Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Das CLKPR-Register und das Geheimnis der Stromaufnahme

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

waste1
Geocacher
Beiträge: 145
Registriert: Fr 9. Mär 2007, 18:53

Re: Das CLKPR-Register und das Geheimnis der Stromaufnahme

Beitrag von waste1 »

Eines würde mich noch interessieren. War bei der letzten Messung die CPU während der ADC-Messung schlafen gelegt?
Aber vermutlich wird der Unterschied nur sehr gering sein, da man im Tagmodus sowieso schon am Optimum (Stromaufnahme im Power-Down und Watchdog Timer) liegt und im Nachtmodus vielleicht noch ein halbes µA eingespart werden könnte.
thomas_st hat geschrieben:Was meinst Du mit "alternativ"? Den 4,8MHz Oszillator oder den 128kHz Oszillator?
Mit "alternativ" meinte ich den 4,8MHz Oszillator.
thomas_st hat geschrieben:So wie es jetzt aussieht, ist das RL mit den Werkseinstellungen, das sparsamste. So groß sind die Differenzen zwar nicht; aber man muss sich nicht zu 128kHz oder gar 16kHz Takt quälen -> das bringt nichts.
Sehe ich auch so. Der große Vorteil: Fusebits müssen nicht geändert werden -> weniger Programmierprobleme

Viele Grüße
Waste1
thomas_st
Geowizard
Beiträge: 1643
Registriert: Fr 18. Nov 2005, 16:30
Wohnort: ~ N 51°21' E 12°00'

Re: Das CLKPR-Register und das Geheimnis der Stromaufnahme

Beitrag von thomas_st »

waste1 hat geschrieben:Eines würde mich noch interessieren. War bei der letzten Messung die CPU während der ADC-Messung schlafen gelegt?
Jep. Die CPU wurde während der ADC-Wandlung schlafen gelegt und per IRQ wieder aufgeweckt. Allerdings läuft bei diesem Schlafmodus, anders als beim "normalen Schlafen" der Oszillator weiter. Ursprünglich wollte ich auch messen, was das ausmacht - habe dann aber aus Zeitgründen auf diese Messungen verzichtet.
waste1 hat geschrieben:Sehe ich auch so. Der große Vorteil: Fusebits müssen nicht geändert werden -> weniger Programmierprobleme
... und man sitzt nicht auf einmal mit einer "lahmen Ente" da, die zu langsam für z.B. den seriellen Programmer ist.

Viele Grüße,
Thomas(_st)
Benutzeravatar
schnasemann
Geocacher
Beiträge: 235
Registriert: Mi 29. Okt 2008, 21:41

Re: Das CLKPR-Register und das Geheimnis der Stromaufnahme

Beitrag von schnasemann »

So, nun habe ich für die Helden auch nochmal was zum Denken.
Ich habe, weil huzzel das so mal ermittelt hat und ich sowieso einen schnelleren Takt für ein Soft-PWM gebraucht habe, an meiner RL-Soft nur den Takt von 128kHz auf 9.6MHz geändert. Effekt war, dass ich völlig andere Werte beim AD-Wandeln erfasse. Mein RL sieht keine Nacht mehr (bin zweimal umsonst zu meinem Testtunnel gefahren, bis ich beim Laufen bis ganz dorthin die Erleuchtung hatte). Ich hatte meinen Dunkelwert auf das Zehnfache setzen müssen, damit überhaupt irgendwann mal die Nacht begonnen hat.
Nun würde mich eine Erklärung interessieren. Würde ich mehrfach hintereinander samplen, könnte ich mir ein Einbrechen beim langsamer Wandeln erklären, woher kommen aber nun die unterschiedlichen Werte? Die "Ladephase" ist ja gleich lang.
ein grübelnder Schnasemann - der nun noch immer keine reellen Werte für das LED-Tala-Reichweiten-Kämpfen ermittelt hat.
thomas_st
Geowizard
Beiträge: 1643
Registriert: Fr 18. Nov 2005, 16:30
Wohnort: ~ N 51°21' E 12°00'

Re: Das CLKPR-Register und das Geheimnis der Stromaufnahme

Beitrag von thomas_st »

schnasemann hat geschrieben:Ich habe, weil huzzel das so mal ermittelt hat und ich sowieso einen schnelleren Takt für ein Soft-PWM gebraucht habe, an meiner RL-Soft nur den Takt von 128kHz auf 9.6MHz geändert.
Hast Du den Vorteiler des ADCs angepasst? Der ADC muss mit einer Frequnez zwischen 50 und 200kHz (mit verringerter Genauigkeit bis 1MHz) betrieben werden. Wenn der Vorteiler auf 1:2 gesetzt war (der Wert der bei 128kHz optimal ist) ist der ADC anschließend mit 4,8MHz gelaufen und das ist eindeutig außerhalb der Spec.

HTH,
Thomas(_st)
Benutzeravatar
schnasemann
Geocacher
Beiträge: 235
Registriert: Mi 29. Okt 2008, 21:41

Re: Das CLKPR-Register und das Geheimnis der Stromaufnahme

Beitrag von schnasemann »

nee, hab ich natürlich nicht :kopfwand:
Das ist wohl die Erklärung. Naja, dann werde ich standardmäßig einfach bei 128kHz bleiben, die bahnbrechende Stromersparnis scheint mir da ja sowieso nicht mehr rauszuholen sein.
Danke für den Hinweis!
stonewood
Geowizard
Beiträge: 1062
Registriert: Mo 3. Apr 2006, 10:15
Kontaktdaten:

Re: Das CLKPR-Register und das Geheimnis der Stromaufnahme

Beitrag von stonewood »

schnasemann hat geschrieben:Ich habe, weil huzzel das so mal ermittelt hat und ich sowieso einen schnelleren Takt für ein Soft-PWM gebraucht habe, an meiner RL-Soft nur den Takt von 128kHz auf 9.6MHz geändert.
Nur die Fuses geändert, oder auch neu kompiliert (mit angepaßter Frequenz) und programmiert? Wenn alles geändert wurde sollte

Code: Alles auswählen

Config Adc = Single , Prescaler = Auto
das eigentlich automatisch anpassen?
Benutzeravatar
schnasemann
Geocacher
Beiträge: 235
Registriert: Mi 29. Okt 2008, 21:41

Re: Das CLKPR-Register und das Geheimnis der Stromaufnahme

Beitrag von schnasemann »

nur die fuses, daher auch der Fehler, sonst hätte der Compiler das wieder gradegebogen.
Antworten