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Kletterschule in Ense

Von schönen Geocaches, schlechtem Wetter und
exzessiven Schützenfesten.

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Team Bashira

Re: Kletterschule in Ense

Beitrag von Team Bashira »

Der Kurs der KSE richtet sich nach dem Wissensstand der Teilnehmer. Im Vorgespräch wird festgelegt, was erklärt wird, und wo eure Interessen liegen.
Ausserdem habt ihr dort die Möglichkeit das komplette Spektrum der Ausrüstung zu testen, div. Ab- und Aufseilgeräte, etc.
Ich kann keinen Vergleich mit der Schule in Ense anstellen, aber ich habe mich bei der KSE sehr wohl und sicher gefühlt!

Mal ehrlich... Wer macht einen Einsteigerkurs und hat schon Ausrüstung parat?!
Bzw. woher soll ich wissen was mir liegt, wenn ich es noch nicht ausprobieren konnte? Sehr suspekt... :???:

LG
Ronni
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DieMammuts
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Re: Kletterschule in Ense

Beitrag von DieMammuts »

qByter hat geschrieben:
Aber über kurz oder lang wirst Du definitiv mehr ausgeben, wenn Du Gefallen findest ;)
Sehr schön gesagt, aber das kann ich nur bestätigen! :^^:
Habe auch von "klein" auf angefangen!
Meine erste Erfahrungen in einer Halle gesammelt, dann sofort nen Gurt gekauft.....und dann ging es so weiter.... ;)

Eine Bandschlinge, eine zweite längere, eine dritte fürn Standplatz, und und und....Man findet immer was!
Nun auch hab ich das dritte Seil hier liegen! :/
Da gebe ich qByter vollkommen recht!! :D :D :D



@Sirex
Wenn Fragen in Sachen Material anstehen, einfach mal melden! ;) ;)
Am Anfang weiß man nicht so recht, was man nun braucht!
Viele Grüße aus dem Sauerland....
Garmin Oregon 550t, Software 5.20

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sebkom
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Re: Kletterschule in Ense

Beitrag von sebkom »

war gestern in essen auf zollverein und als ich am stand der kletter spezial einheit stand, fiel mir plötzlich ein, dass mir mindestens noch eine 1,50er-Bandschlinge, eine 1er-Bandschlinge und ein Schraubkarabiner fehlen. Gut das es die da gab. Dann merkte ich, dass ich noch kein Wurfseil habe. Und auch das gab es da. Puh, Glück gehabt. :D

So geht das weiter und weiter... bis du irgendwann nicht mehr den Baum hochkommst, weil du zu viel Gewicht am Gürtel hängen hast.
Schönwettercacher - mit Hang zum "lieber auf der Couch sitzen, als Cachen gehen".

Verkaufe eine Big Shot (Gardena-Variante mit Original BS-Gummi), Infos hier
Team Bashira

Re: Kletterschule in Ense

Beitrag von Team Bashira »

sebkom hat geschrieben:... bis du irgendwann nicht mehr den Baum hochkommst, weil du zu viel Gewicht am Gürtel hängen hast.

:lachtot: :lachtot: :lachtot:
Sofa1
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Re: Kletterschule in Ense

Beitrag von Sofa1 »

Klingt irgendwie ganz Interessant, der Kletterkurs. Ich hab beruflich ein wenig was mit der Sache zu tun (zumindestens ein wenig). Im März 2008 hab ich einen 2-Tages Kurs nach BGG 906 also Sachkundiger für PSA gegen Absturz gemacht, dazu noch ein paar Trainigskurse für Rettungs- Sicherungs- und ähnliche Techniken. Ein Kurs nach BG-Grundlagen, der sich "nur" mit der Rettung einer hängenden Person beschäftigt, dauert alleine schon 8 Stunden und vermittelt ein eher löchriges Fachwissen. Vorbildung ist vorausgesetzt.
Der Kurs von der Kletterschule mag nicht schlecht sein, aber man sollte sich mit der Thematik Klettern im Vorfeld auseinandersetzen und nicht zu viel erwarten. Ich glaub, dass ´ne Kletterhalle auf jeden Fall die richtige Adresse sein dürfte, ruhig mehrmals vorbeischauen. Das wichtigste bei der ganzen Sache ist für Wahr das Vermeiden des Hängetraumas. Das hat man unter Umständen schon nach wenigen Minuten und das ist tödlich :schockiert:
SabrinaM
Geowizard
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Registriert: Fr 13. Jul 2007, 16:17

Re: Kletterschule in Ense

Beitrag von SabrinaM »

Sofa1 hat geschrieben:Das wichtigste bei der ganzen Sache ist für Wahr das Vermeiden des Hängetraumas. Das hat man unter Umständen schon nach wenigen Minuten und das ist tödlich :schockiert:
Naja, in einem normalen Kurs in der Kletterhalle lernt man sowas halt nicht. Da lernt man Sachen, die man bei normalen T5ern eher nicht braucht. Verkehrt ist das sicher auch nicht, aber helfen tuts uns auch nicht. Und ob man da mal so einfach ein paar Rettungsmethoden lernt? Beim klassischen Einsteiger-Top-Rope-Kurs eh nicht.

Ich hab vor ein paar Monaten einen eintägigen Kurs mitgemacht (wird im Schleswig-Holstein-Forum vermittelt), da wurde eine Methode gelehrt, am Seil aufzusteigen (und wieder abzusteigen), und für diese Methode gabs auch gleich eine passende Rettungsmethode, um den Cache-Partner aus dem Seil zu holen. Ein bisschen Baumkunde und die Problematik des Hängetraumas kamen nicht zu kurz. Nach so einem (langen) Tag ist man sicher kein Kletterprofi, aber man hat genug gelernt, um weiter zu machen und zu üben, üben, üben. Die Betreuung war sehr gut, wir waren 5 Cacher und ein Trainer, und der war eigentlich immer da, wo er gebraucht wurde (ja, oben im Baum, wir waren alle im selben Baum, und der war so fix mal hier, mal dort, das wir alle ganz neidisch waren...). Man hat hier sicher nicht alles gelernt, aber für einen Anfänger wurde sich auf ein paar wenige, wichtige Sachen konzentriert, und die, die fit genug waren, konnten am Ende des Tages selbstständig bis hoch in den Baum klettern, zwischen 2 Seilsystemen wechseln, die Rettungsübung auch oben durchführen und nicht nur in Bodennähe.

Ich würde auf jeden Fall auf ein speziell auf Geocacher zugeschnittenes Angebot achten, vor allem wenns um Baumcaches und Abseilcaches geht. Der Kurs in Lübeck ist wohl eher zu weit weg, der Kurs der KSE soll sehr gut sein. Der DAV Solingen bietet auch etwas an, aber wohl erst nächstes Jahr wieder. Da sind auch überall immer Rettungsübungen mit dabei. Im Wald sind wir auf uns alleine gestellt, bis die (Höhen)Rettung da ist, kann es zu spät sein.
Sofa1
Geocacher
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Registriert: So 29. Mär 2009, 19:30

Re: Kletterschule in Ense

Beitrag von Sofa1 »

Das ist ´ne ganze Menge für einen Tag. Ich wollt mit meinem Beitrag hauptsächlich sagen, dass es hilfreich ist, sich außerhalb dieses einen Kurses mit der Kletterei zu befassen, wenn man sich auf- oder abseilen möchte. Wie du schon selbst sagst, auf andere warten ist im Notfall nicht drin.
LG
Rüdiger
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