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8LED Display möglichst klein

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

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minddavid
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8LED Display möglichst klein

Beitrag von minddavid »

Hallo

erstmal das wichtigste: Ich habe von allem, was hier geschrieben wird, keine Ahnung. Nur eine Idee.

Ich frage nicht wie, nur ob es möglich ist.

ein Gehäuse, ungefähr 50x50x5mm. 8 LEDs im Gehäuse, die nach einem änderbarem (zu programmierenden?) Muster ca. sekündlich blinken. Aber die Batterie muss auch im Gehäuse stecken, also kommt nur Knopfzelle in Frage.

Ist das möglich? ansonsten lohnt sichs für mich nicht, mich da reinzulesen.Oder muss ich nur minimal umdenken? Danke für die Antworten im Vorraus
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schnasemann
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Re: 8LED Display möglichst klein

Beitrag von schnasemann »

es sollte kein Problem sein, einen Microcontroller zu finden, der das macht. Z.B. der zur Zeit beliebte Attiny 13V mit seinen 8 Beinchen kann per Charlieplexing 6x5=30 LEDs ansteuern, also auch Deine 8. Wenn nun klar ist, wie der zur Verfügung stehende Platz ist, kann man das schon machen.
thomas_st
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Re: 8LED Display möglichst klein

Beitrag von thomas_st »

minddavid hat geschrieben:[...]ein Gehäuse, ungefähr 50x50x5mm. 8 LEDs im Gehäuse, die nach einem änderbarem (zu programmierenden?)
Sind das Außenmaße? Wenn ja, wird es knapp; wenn nein, sollte es mit SMD Bauteilen zu realisieren sein. Das Problem ist hier weniger der Querschnitt von 50x50mm² als mehr die Dicke von 5mm.

Viele Grüße,
Thomas(_st)
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gomerffm
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Re: 8LED Display möglichst klein

Beitrag von gomerffm »

Ausserdem sollte man die ganze Mimik nur dann anschalten (evtl. Reed-Kontakt mit mitzubringendem?? Magnet), wenn die LEDs blinken sollen, sonst wirds knapp mit der Batterielaufzeit.
Bei hoffentlich 5mm Innenhöhe lässt sich das schon mit SMD-Bauteilen realisieren.
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minddavid
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Re: 8LED Display möglichst klein

Beitrag von minddavid »

nochmal 3 Fragen:
1.Wie klein geht das höchstens? Klar, 5mm Innenhöhe aber kann man den Rest noch halbieren(2/3)?
2.Ist das auch für Leute wie mich (Keine Erfahrung bisher) umsetzbar und wenn ja
3. Welche Teile braucht man dafür (Preise? Woher?)
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thomas_st
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Re: 8LED Display möglichst klein

Beitrag von thomas_st »

minddavid hat geschrieben:nochmal 3 Fragen:
1.Wie klein geht das höchstens?
Gegenfrage: welchen Aufwand willst Du treiben?

Natürlich geht es noch kleiner. Ein Tiny 13 im SO8-Gehäuse hat die Abmessungen ca. 8x5,2x2mm³. Eine LED bzw. ein Widerstand im 1206-Gehäuse schlägt mit 3,2x1,6x???mm³ zu Buche. Das sind alles noch Teile, die man mit der Hand und Lötkolben verarbeiten kann.
Es gibt den Tiny13 aber auch im MLF Gehäuse, dann ist er nur noch 4x4x0,75mm³ groß. Auch Widerstände und LEDs gibt es kleiner - in Handys werden z.B. Widerstände im 01005-Gehäuse verbaut (0,25x0,13x???mm³). Das kann man nicht bzw. kaum noch mit der Hand löten.
minddavid hat geschrieben:2.Ist das auch für Leute wie mich (Keine Erfahrung bisher) umsetzbar und wenn ja
Das Löten von SMD (Surface-mounted device - alle oben erwähnten Gehäuse gehören dazu) ist deutlich schwieriger als bei bedrahteten Bauteilen; ohne Erfahrung könnte es etwas frustrierend werden.
minddavid hat geschrieben:3. Welche Teile braucht man dafür (Preise? Woher?)
Die Preise, wie auch die Lieferanten unterscheiden sich kaum zwischen bedrahteten Bauteilen und SMD-Bauteilen. Es ist sogar eher so, dass man manche Bauelemente nur noch in SMD-Bauform erhalten kann. Genaueres sollte eigentlich das Datenblatt aussagen (und macht es bei Atmel auch).

HTH,
Thomas(_st)
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minddavid
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Re: 8LED Display möglichst klein

Beitrag von minddavid »

Okay, hoffentlich letzte Frage: gibt es irgendeine Anleitung irgendwo, die für Anfänger verständlich ist?
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thomas_st
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Re: 8LED Display möglichst klein

Beitrag von thomas_st »

minddavid hat geschrieben:Okay, hoffentlich letzte Frage: gibt es irgendeine Anleitung irgendwo, die für Anfänger verständlich ist?
Früher gab es eine Werbung mit dem Spruch: "sie baden gerade ihre Finger darin": will heißen: Fragen kann man hier gerne stellen :D :^^: Ansonsten: zum löten von SMD-Bauteilen gibt es eine Seite bei http://www.mikrocontroller.net/ ... und bestimmt noch 1000 andere in den Weiten des I-Nets.

HTH,
Thomas(_st)
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minddavid
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Re: 8LED Display möglichst klein

Beitrag von minddavid »

Ok, dann leg ich einfach mal los ;) Teil 1 Der Schaltplan. Halte ich bei meinem jetzigen Wissen für das schwierigste. Ich weiß, jedes Bauteil muss irgendwie mit den anderen verbunden sein. Aber da hört es auch schon auf ;) :hilfe: Wenn ich mir andere Themen ansehe, kapier ich davon noch die Batterie ;)
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thomas_st
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Re: 8LED Display möglichst klein

Beitrag von thomas_st »

minddavid hat geschrieben:Ok, dann leg ich einfach mal los ;) Teil 1 Der Schaltplan. Halte ich bei meinem jetzigen Wissen für das schwierigste.
Nöp. der Schaltplan ist nicht so kompliziert, zumindest bei dem den ich gleich skizziere. Das Problem wird eher in der Programmierung des Mikrocontrollers liegen.

Ich würde keinen ATTiny 13 sondern ein ATTiny 24 nehmen. Man kann zwar wie schnasemann schon schrieb mit dem Tiny 13 die 8 LEDs betreiben - um hier aber beliebige Leuchtmuster hinzu bekommen muss man multiplexen (die LEDs werden nur kurz eingeschaltet und dann wieder ausgeschaltet ... und zwar so schnell, dass das Auge davon nichts mehr mitbekommt und unabhängige Leuchtmuster der LEDs erkennt). ... will heißen, um das Ganze einfach zu halten, würde ich den etwas größeren ATTiny24 nutzen, der kann mit seinen 11 frei nutzbaren IO-Ports alle LEDs direkt und unabhängig voneinander ansteuern kann. An jeden IO-Pin kommt jetzt ein Vorwiderstand (Widerstandswert hängt von der LED und der Betriebsspannung ab) und dann die Anode der LED. Die Kathoden aller LEDs werden zusammen auf Masse gelegt.

Die mit R und LED belegten IO-Ports werden jetzt im Programm (in BASIC (Bascom), C (WinAVR) oder Assembler (Atmel direkt) geschrieben) auf Ausgang programmiert. Wenn der Ausgang jetzt mit 1 beschrieben wird leuchtet die zugehörige LED, wenn er mit 0 beschrieben wird, verlischt sie.

Soweit die Kurzfassung von Schaltung und Programm.

Viele Grüße,
Thomas(_st)
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