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Denkwürdiges Beratungsgespräch Garmin Oregon 300

Über die wohl beliebtesten GPS-Empfänger zur Zeit.

Moderatoren: Schnueffler, Teleskopix

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PzAufkl
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Re: Denkwürdiges Beratungsgespräch Garmin Oregon 300

Beitrag von PzAufkl »

DuesterTux hat geschrieben: 3. Inzwischen gäbe es ja auch schon Viren, die man sich einfangen könne und daher sollte man vom paperless-Caching komplett die Finger lassen, weswegen man dann auch gleich die Finger vom Oregon 300 lassen könne und doch lieber zum GPS60csx oder ähnlichem greifen solle.

Das mit den Viren war mir neu. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass über Geocaching.com Viren auf das Oregon gelangen sollen. Die müssten dann ja schon in der Description oder in den Bildern sein. Habt ihr davon schon mal etwas gehört? Nach einer kurzen Googelei konnte ich dazu nichts Verwertbares finden.
Ganz ehrlich: So einen einen Bullshit habe ich selten gehört. Wenn schon reine Viren (die sich lediglich fortpflanzen und vielleicht noch etwas Zerstörung anrichten) auf Windows-Systemen am Aussterben sind, warum sollte sich dann ein Script Kiddy die Mühe machen (entsprechende Programmierkenntnisse auf der Oregon-Hardware vorausgesetzt), einen reinen Garmin- bzw. Oregon-Virus zu entwickeln?

Nein, das entbehrt für mich wirklich jeglicher Logik. Hinter den heutzutage im Umlauf befindlichen Schädlingen stecken mafiaähnliche Strukturen, die pro Jahr mehrere hundert Millionen Dollar mit dem Vermieten von Botnetzen, gestohlenen Kreditkartendaten, ausspionierten eBay-Accounts usw. umsetzen; die Zeit der Virenprogrammierer ist so gut wie vorbei.
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Aga & Deti
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Re: Denkwürdiges Beratungsgespräch Garmin Oregon 300

Beitrag von Aga & Deti »

PzAufkl hat geschrieben:
DuesterTux hat geschrieben: 3. Inzwischen gäbe es ja auch schon Viren, die man sich einfangen könne und daher sollte man vom paperless-Caching komplett die Finger lassen, weswegen man dann auch gleich die Finger vom Oregon 300 lassen könne und doch lieber zum GPS60csx oder ähnlichem greifen solle.

Das mit den Viren war mir neu. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass über Geocaching.com Viren auf das Oregon gelangen sollen. Die müssten dann ja schon in der Description oder in den Bildern sein. Habt ihr davon schon mal etwas gehört? Nach einer kurzen Googelei konnte ich dazu nichts Verwertbares finden.
Ganz ehrlich: So einen einen Bullshit habe ich selten gehört. Wenn schon reine Viren (die sich lediglich fortpflanzen und vielleicht noch etwas Zerstörung anrichten) auf Windows-Systemen am Aussterben sind, warum sollte sich dann ein Script Kiddy die Mühe machen (entsprechende Programmierkenntnisse auf der Oregon-Hardware vorausgesetzt), einen reinen Garmin- bzw. Oregon-Virus zu entwickeln?
Jetzt hab ichs!
Ein Mystery-Finalkoordinaten Virus.
(MyFiGrab)
Der liest die eingegebenen Finalkoordinaten aus und mailt sie beim nächsten Synchronisieren an den Hacker.
Zudem ersetzt er die gespeicherte Koordinate auf dem Navi gegen eine Falsche.
Da bekommt der betroffene Cacher 2mal die Krise.
:lachtot: :lachtot: :lachtot:
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izaseba
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Re: Denkwürdiges Beratungsgespräch Garmin Oregon 300

Beitrag von izaseba »

Absoluter Unsinn. Es gibt noch so viel mehr als nur Garmin. Ruhig mal den Blick über den Tellerrand wagen.
Ja sicher, würde ich auch machen, nur das was neben dem Tellerrand liegt ist preislich leicht gesalzen.
Ich habe einen Oregon 300 und die Funktionen will ich auch haben
-Touchscreen
-Kompass
-Barometer

So, was nehm ich denn da, wenn ich das alles haben will?
So wie ich sehe kommt nur der Triton 2000 in Frage für 0,5 k€, dafür mit Diktiergerät,Taschenlampe und Fotoknipse, die ICH nicht brauche.
Das ist mir einfach zu teuer um mal eben über den Tellerrand zu schauen ;)

Gruß Sebastian
Benutzer 17862 gelöscht

Re: Denkwürdiges Beratungsgespräch Garmin Oregon 300

Beitrag von Benutzer 17862 gelöscht »

PzAufkl hat geschrieben:
DuesterTux hat geschrieben: 3. Inzwischen gäbe es ja auch schon Viren, die man sich einfangen könne und daher sollte man vom paperless-Caching komplett die Finger lassen, weswegen man dann auch gleich die Finger vom Oregon 300 lassen könne und doch lieber zum GPS60csx oder ähnlichem greifen solle.
Ganz ehrlich: So einen einen Bullshit habe ich selten gehört. Wenn schon reine Viren (die sich lediglich fortpflanzen und vielleicht noch etwas Zerstörung anrichten) auf Windows-Systemen am Aussterben sind, warum sollte sich dann ein Script Kiddy die Mühe machen (entsprechende Programmierkenntnisse auf der Oregon-Hardware vorausgesetzt), einen reinen Garmin- bzw. Oregon-Virus zu entwickeln?

... die Zeit der Virenprogrammierer ist so gut wie vorbei.
Ich hatte das in meiner Antwort nur wenige Zeilen hier drüber bereits erklärt.
Es gibt "Schädlinge" die sich über USB-Datenträger verbreiten und diesen kann man durchaus an öffentlich genutzten PCs begegnen. Schliesst man also verschiedene Geräte, zu denen auch der Oregon mit seinem internem Speicher zählt, an einen derart infizierten Rechner an, kopiert sich der "Schädling" in den Speicher und verbreitet sich so weiter.

Es gibt also sicherlich keinen "Virus" für den Oregon, aber es gibt grundsätzlich die Möglichkeit, das man sich damit Unterwegs auch unerwünschte Erweiterungen für den heimischen PC in den Speicher des Oregon laden lassen kann.

Das war im Grunde wie "Stille Post", nur eben nicht ganz Vollständig erzählt.
Das darüber nun aber wieder Witze gerissen werden zeigt, das sich Viele darüber keine tieferen Gedanken machen.

Um die Aussage des Verkäufers aber zu relativeren, könnte man genauso vor dem sorglosen Gebrauch von USB-Sticks warnen. Solange man jedenfalls den Oregon nur zu Hause an den "sauberen" PC anschliesst, ist man auf der sicheren Seite.

Zu dem Thema hier noch was zu lesen:
http://www.sueddeutsche.de/computer/987/473503/text/
RainerSurfer
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Re: Denkwürdiges Beratungsgespräch Garmin Oregon 300

Beitrag von RainerSurfer »

Aber das war ja ein Argument gegen ein Oregon und für ein GPSMap60CSx. Das ist bei dem 60er aber auch nicht anders. Das sich Viren über einen Datenträger übertragen, ist ja nun wirklich nicht sehr neu. Es gab auch eine Zeit vor emails, auch da wurden Viren verbreitet. :D
Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Oregon
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PzAufkl
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Re: Denkwürdiges Beratungsgespräch Garmin Oregon 300

Beitrag von PzAufkl »

cterres hat geschrieben: Ich hatte das in meiner Antwort nur wenige Zeilen hier drüber bereits erklärt.
Es gibt "Schädlinge" die sich über USB-Datenträger verbreiten und diesen kann man durchaus an öffentlich genutzten PCs begegnen. Schliesst man also verschiedene Geräte, zu denen auch der Oregon mit seinem internem Speicher zählt, an einen derart infizierten Rechner an, kopiert sich der "Schädling" in den Speicher und verbreitet sich so weiter.
Wenn du auf Würmer wie den Conficker anspielst: Ich habe noch nie von einem Fall gehört, in dem GPS-Empfänger infiziert wurden. Bei USB-Sticks mit ihrer Autoplay-Funktionalität ist das hingegen gang und gäbe.

Das war im Grunde wie "Stille Post", nur eben nicht ganz Vollständig erzählt.
Das darüber nun aber wieder Witze gerissen werden zeigt, das sich Viele darüber keine tieferen Gedanken machen.
Ich bin Administrator in einem größeren Unternehmen mit weltweit über 7000 Endgeräten und einer ebenso erklecklichen Anzahl von Servern und bin für das Thema Endpoint Security verantwortlich. Von daher bin ich mit dem Thema Infektion von mobilen Devices durch Malware durchaus vertraut und habe hier auch schon einiges gesehen bzw. erlebt, aber noch niemals, daß der interne Speicher eines GPS-Empfängers infiziert worden wäre.

Im übrigen würde das dann sowieso auf alle GPS-Empfänger zutreffen, die via USB angeschlossen sind, und nicht nur auf den Oregon 300. Davon abgesehen: Wer schließt seine USB-Devices bedenkenlos an fremden und unbekannten Rechnern an? Ich garantiert nicht. ;)
Benutzer 17862 gelöscht

Re: Denkwürdiges Beratungsgespräch Garmin Oregon 300

Beitrag von Benutzer 17862 gelöscht »

Also Beispiel "Internetcafe", da ist es durchaus wahrscheinlich, das man das mal macht.
Und ein Oregon oder Lowrance Endura oder andere GPS-Empfänger werden vom Rechner
als USB-Massenspeicher erkannt und so behandelt.

Das mal zu testen, ist ganz leicht.
Kopier doch auf eine Speicherkarte oder den internen Speicher des Oregon eine beliebige ausführbare Datei und
zusätzlich eine Text-Datei die Du "Autorun.inf" nennst.
Als Inhalt z.B.

Code: Alles auswählen

[AutoRun]
open=beispiel.exe
Ist Autostart für USB bei diesem Rechner aktiviert, wird dann auch vom Oregon aus die Beispielanwendung gestartet.
Und die Tatsache das sich tatsächlich "Schädlinge" über USB-Speicher weiter verbreiten, zeigt eben,
das es doch sehr häufig vor kommt.
Deswegen lohnt sich schon mal, die Autostart-Funktion in Windows gänzlich abzuschalten.
Ausserdem sollte man das Virenschutzprogramm auf dem heimischen PC ebenfalls so einrichten, das es auch externe Datenträger sofort prüft, wenn diese zum Datenaustausch mit fremden Rechnern genutzt werden.

Aber das Thema können wir jetzt ad acta legen, denn über Virenbefall (wobei "Viren" mal als Oberbegriff auch für Trojaner, Würmer und dergleichen herhalten muss) brauchen wir uns im Garmin-Abschnitt nicht weiter auszulassen.
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DuesterTux
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Re: Denkwürdiges Beratungsgespräch Garmin Oregon 300

Beitrag von DuesterTux »

Hallo,

da ist ja eine ganz umfangreiche Diskussion entbrannt. Ich wollte nur noch mal klarstellen, dass ich das Beratungsgespräch nicht irgendwie "furchtbar" oder "unter aller Sau" fand. Es kamen darin einfach nur ein paar Anmerkungen vor, die ich bis dahin noch nicht kannte und die ich mal hinterfragen wollte.

Klar, dass sich Viren über einen mobilen Speicher (SD-Card, USB usw) verbreiten lassen, versteht sich. Mir sind auch Verkäufer lieber, die mir von einem teuren Gerät abraten und die entsprechende Begründung mitliefern, als Verkäufer, die immer "the newest latest" an den Mann oder die Frau bringen wollen und auf dem Standpunkt stehen, weil es das neueste Modell ist, muss es auch das augereifteste und beste Modell sein.

Bevor ich mir einen neuen Begleiter für meine Cachingtouren an den Gürtel oder an den Lenker stecke, wollte ich mich halt umfassend informieren. Der Hinweis auf die Magellans war da nicht schlecht, die hatte ich bisher nur mal beiläufig in einem Compass-Katalog gesehen. Die Feature-Verteilung zwischen Triton 2000 und Triton 1500 finde ich aber auch "interessant". da liegen dann vom Kaufpreis 100,- Euro dazwischen.

Vielen Dank jedenfalls für die vielen Meinungen und Informationen.

Marco
DuesterTux - steht manchmal im Wald!
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Team Sonnenberg
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Re: Denkwürdiges Beratungsgespräch Garmin Oregon 300

Beitrag von Team Sonnenberg »

Schon mal über ein Oregon 550 nachgedacht? Warum C-klasse fahren, wenn man die S-klasse haben kann?

Und als etrex-Umsteiger bin ich vollkommen zufrieden, mir fehlt nix. Spoilerbilder lade ich mir eben extra auf das 550er, versehe die zur Not mit dem GC Code.

Ich fliege nächstes Jahr nach Neuseeland und lade mir von dort alle Tradis auf das 550er, mit einem etrx nicht schaffbar, ich müsst ja einen ganzen Aktenschrank noch nebenher mitnehmen für die Cachebeschreibungen.

Beim 550er brauch man weder extra Digicam (eingebaut) oder PDA, alles Geraffel was Platz wegnimmt und letztendlich nervt, gerade als Rucksacktouri.

Viele Grüße
Oregon 600 Owner

Mac-User 
Benutzer 17862 gelöscht

Re: Denkwürdiges Beratungsgespräch Garmin Oregon 300

Beitrag von Benutzer 17862 gelöscht »

Also der Aufpreis für den 550er liegt bei etwa 100-150 Euro, da man den Oregon 300 schon für unter 300 Euro kaufen kann.
Das sind also 30-50% mehr Geld für eine eingebaute Kamera und den verbesserten Kompass.

Das soll jetzt nicht wieder in eine Grundsatzdiskussion ausarten, aber nicht in jeder Situation ist die eingebaute Kamera im 550er einer preislich vergleichbaren Digitalkamera ebenbürtig.
Für 100 Euro bekommt man 7-8 MPixel von einem Markenhersteller, mit Blitz, starkem Akku, deutlich lichtstärkerer Optik und analogem Zoom.
Die Bilder aus einer solchen Kamera sind in Schärfe und Intensität denen einer "Handy-Optik" wie im Oregon deutlich überlegen.
Nicht ohne Grund werden Testbilder gerne bei strahlendem Sonnenschein aufgenommen und veröffentlicht.
Bei Dämmerung, im Schatten der Bäume des Waldes oder in Innenräumen wird man Unterschiede deutlicher wahrnehmen können.

Natürlich ist die Kamera für 100 Euro nicht wasserdicht, verträgt Stürze nicht so gut und braucht Platz im Gepäck.
Aber dazwischen muss man sich eben entscheiden, oder für die Kamera oder ein Schutzgehäuse für selbige mehr Geld ausgeben.

Ebenso könnte man den Käufer eines Oregon 550 fragen, warum er nicht noch 100 Euro draufgelegt hat für den 550t.
Das es mehr als ein einzelnes Oregon-Modell gibt, hat ja gute Gründe.
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