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Der ewige Blinker, n-ter Aufguß

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

rolf1327
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Re: Der ewige Blinker, n-ter Aufguß

Beitrag von rolf1327 » Fr 10. Jun 2016, 18:29

Das ist doch wenigstens noch richtige Elektronik.
Wenn einem so ein 0201 Scheißding runterfällt muss mann nicht mal hinterher gucken, sondern darf gleich einen neuen nehmen.

Vielleicht werde ich auch einfach langsam alt.
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Re: Der ewige Blinker, n-ter Aufguß

Beitrag von SammysHP » Fr 10. Jun 2016, 22:32

Wenn man so etwas per Hand verarbeitet, nutzt man doch ein Mikroskop und geringe Transportwege. Und ansonsten bleibt immer noch das tägliche Absaugen und abends kann man dann munter drauf los raten, was man da alles findet. ;)
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Re: Der ewige Blinker, n-ter Aufguß

Beitrag von chrysophylax » Do 16. Jun 2016, 20:19

So, ich bin dann mit dem Dokumentieren durch. Das Ganze wirkt wirklich extrem rustikal... Wer Leerplatinen braucht kann sich das Ganze auf meiner Webseite ansehen und sich bei mir melden. So sieht´s dann aus:

Bild

Bild


*schmacht*

chrysophylax.de

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Re: Der ewige Blinker, n-ter Aufguß

Beitrag von chrysophylax » Sa 11. Feb 2017, 10:26

Wir hatten es gerade in einem Thread nebenan - rustikale Bauteile bzw. "Elektronik im Vintage-Look". Hier als ewiger Blinker mit Transistoren in TO18, tonbraunen Scheibenkondensatoren und einem uralten Tropfen-Tantal...

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Re: Der ewige Blinker, n-ter Aufguß

Beitrag von rolf1327 » Sa 11. Feb 2017, 11:00

Toll, ich glaube ich muss mal in den Keller da liegt noch eine 40 Jahre alte Bauelementekiste damit bekomme ich den Blinker bestimmt auch hin. Dann noch ein einseitiger Aufbau auf FR-2 Basismaterial und ich fühle mich wieder jung.
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Re: Der ewige Blinker, n-ter Aufguss

Beitrag von chrysophylax » Mo 10. Dez 2018, 08:39

Ich habe übrigens einen Anwender, der nicht aus der Dosensuch-Ecke kommt - und der mir alle halbe Jahr Rückmeldung gibt ob und wie es seinen Blinkern, die bis heute mit der ersten Batterie auskommen so geht.

Der schrieb die letzten Male dass man anhand einer erhöhten Blitzfrequenz allen seinen Blinkern inzwischen deutlich anmerkt dass die Batterien nicht mehr neu sind und die ersten vermutlich demnächst mal neue Batterien brauchen. Das ist jetzt ca. 7 Jahre her dass ich die Dinger verkauft habe.

Dafür dass ich irgendwann mal theoretisch errechnet habe dass 4-5 Jahre realistisch sein müssten bin ich recht zufrieden. Aus einer einzelnen Billich-Standard-AA-Zelle 1,5V. Doch, die Schaltung ist sympathisch. Die Batterie im Petling ist inzwischen durch Sonnenlicht erstaunlich ausgeblichen, der Rest der Schaltung sieht rein optisch noch gut aus.

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Re: Der ewige Blinker, n-ter Aufguß

Beitrag von chrysophylax » Mo 4. Feb 2019, 08:00

Ich habe die Gelegenheit von etwas "Winterruhe" genutzt und mal sowohl das SMD-Layout, also auch die zugehörige Dokumentation auf meiner Webseite etwas aufgehübscht und aufgeräumt, da hat sich in den letzten Jahren doch das Eine oder Andere angesammelt. Anhängend ein Bild vom aktuellen SMD-Layout, die Doku wie immer auf meiner Webseite "Ewiger Blinker", Platinen auch wie immer über mich zu beziehen - sowohl in SMD0805, als auch in THT.

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Re: Der ewige Blinker, n-ter Aufguß

Beitrag von SammysHP » Mo 4. Feb 2019, 18:48

Gibt es einen bestimmten Grund für die beiden riesigen Flächen auf der Rückseite? Und ist die Schrift eine Aussparung in der Solder Mask? Single Layer hätte wohl gereicht und man hätte sich eine zusätzliche Isolierung der Rückseite sparen können (wenn man dort eine Batterie ohne isoliertem Gehäuse auflötet).
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Re: Der ewige Blinker, n-ter Aufguß

Beitrag von chrysophylax » Mo 4. Feb 2019, 21:28

Ja, gibt es. Single Layer kostet beim Shenzhenesen so gut wie nichts weniger, und die beiden riesigen Kupferflächen auf der Rückseite sind absichtlich ohne Wärmefallen an die beiden Lötnägel angebunden, das hat den charmanten Vorteil dass man am "Batterie-Ende" der Lötnägel auch mal gemütlich länger rumkochen kann ohne dass die Zinnverbindung zur Platine mit flüssig wird - die Kupferflächen ohne Wärmefallen ziehen das wunderbar weg. Das ermöglicht es die Lötnägel umzubiegen und die Platine direkt mit einem Lötnagel stehend auf die Batterie zu löten (ich nehmen meist den Pluspol dazu).

Ansonsten ist das eigentliche Layout ganz bewusst einseitig gehalten - wenn man wirklich mal in Menge (wir sprechen hier über mehrere 1000 Stück - wird kein Dosensucher je brauchen) gehen sollte kann man das Layout wunderbar auch in einseitig fertigen. Oder wenn wider Erwarten jemand selbst ätzen will - aber warum sollte man sich das bei den Preisen und der grandiosen Qualität die Shenzhen liefert noch antun ?

Das www.hw-entwickler.de auf der Unterseite ist Freistellung im Lötstoplack, die Creative-Commons-Icons sind Bestückungsdruck. Ganz abgesehen davon dass die Schaltung dazu gedacht ist längs hintereinander mit einer Mignon-Zelle in einen Petling zu passen hätte ich so überhaupt keine Hemmungen wenns denn ein hübsches Gehäuse dafür gibt auch eine unisolierte Mignon-Zelle direkt auf die Rückseite zu löten und mich in der Mitte wo die runde Zelle auf einem schmalen Streifen aufliegt auf den Stoplack zu verlassen. Der ist zwar nicht spezifiziert in seinen Isolationseigenschaften, hält aber erfahrungsgemäß ne Menge aus so lange man die Batterie nicht mit Sandpapier beklebt ;)

Die prozessbedingenden Strukturbreiten (Leiterbahnbreite, Leiterbahnabstand) sind übrigens bewusst 300µm/300µm, da lacht sich der Shenzhenese drüber kaputt und das würde LOCKER noch zum Selbstätzen langen. Durckontaktierungen hat die Platine nicht außer den Lötnägeln - das sind 1mm Löcher. Also auch überhaupt kein Thema.

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Re: Der ewige Blinker, n-ter Aufguß

Beitrag von chrysophylax » Mo 4. Feb 2019, 21:57

Die beiden "riesigen" Flächen auf der Rückseite sind übrigens je 28,8x5,8mm groß :p ;)

Vielleicht hätte ich doch die übliche riesige 1€-Münze daneben mitpfotograpfieren sollen :p ;)

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