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Farb-Memory Spiel mit AVR, LCD-Display und Ton-Ausgabe

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

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Starglider
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Re: Farb-Memory Spiel mit AVR, LCD-Display und Ton-Ausgabe

Beitrag von Starglider »

thomas_st hat geschrieben:War das eine Modifikation? Ich bin mir nämlich sicher, das wir dieses RL gut mit einer Lampe auslösen konnte und nicht zwingend mit einem Laserpointer.
Nein, dazu war keine Modifikation notwendig. Das war ein ganz normales LDR-Reaktivlicht.
Die Laser-Ansteuerung war ein weng als Notfallösung gedacht, falls bei jemandem die Auslösung per Taschenlampe nicht funktioniert.

Damals (das war ja vor 2007) waren einige mit LED-Taschenlampen unterwegs die zwar viel Licht abgaben, aber schlecht gebündelt waren und nicht fokussiert werden konnten.
Die wurden auf 80 m Entfernung von jeder Mag3D übertroffen, aber das durfte man den Leuten nicht sagen ohne Schläge zu riskieren ;)
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Hucky3000
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Re: Farb-Memory Spiel mit AVR, LCD-Display und Ton-Ausgabe

Beitrag von Hucky3000 »

@qByter

Danke für die Antwort :)
Jetzt kann ich wenigstens schon mal ne Liste schreiben...
Werde wohl nicht alles bei Pollin bekommen. Mal schauen.

Hucky
AlexanderD
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Re: Farb-Memory Spiel mit AVR, LCD-Display und Ton-Ausgabe

Beitrag von AlexanderD »

DAS! ist genau das was ich brauche! Gibt es dafür irgendwo ne Einkaufsliste? Leider werden nicht alle Bauteile beschrieben. Hat jemand sowas schon mal gebaut und könnte dazu vlt. ein Foto uppen wie die fertige Kiste aussieht?
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qByter
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Re: Farb-Memory Spiel mit AVR, LCD-Display und Ton-Ausgabe

Beitrag von qByter »

Welche Bauteile fehlen Dir denn bzw. sind unklar??

Foto hab ich leider nicht zur Hand, das kleine Kästchen liegt seit 15 Monaten im Wald und ich find die alten Schnappschüsse nicht wieder... :roll:
AlexanderD
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Re: Farb-Memory Spiel mit AVR, LCD-Display und Ton-Ausgabe

Beitrag von AlexanderD »

qByter hat geschrieben:Welche Bauteile fehlen Dir denn bzw. sind unklar??

Foto hab ich leider nicht zur Hand, das kleine Kästchen liegt seit 15 Monaten im Wald und ich find die alten Schnappschüsse nicht wieder... :roll:
Also klar wäre das Display, der Controller, der Attiny24, und die Knöpfe.

Die LEDs bekomm ich auch noch hin wobei mir nicht ganz klar sind warum die Wiederstände dahinter und nicht davor sitzen. Jedenfalls würde ich bei Grün 120 Ohm, bei Gelb 115 Ohm und bei Rot 145 Ohm benutzen.

Die Teile R7 und R8 sind für mich als Dreibein und Wiederstand erkennbar. Hierzu müsste ich eine genauere Spezifikation haben. Die Werte der Wiederstände R1 und R2 müsste ich auch wissen.

Dann steht da in der Erklärung was von C1. Soll das das Bauteil zwischen Tiny und Lautsprecher sein? Was is n das für ein Teil?

Dann noch ne ganz doofe Frage: Der Port-Expander... Muss der auch programiert werden oder kann man den einfach so einbauen?

Dann hab ich noch eine programmiertechnische Frage: Die Idee mit den unterschiedlichen Levels und den davon abhängigen Cachekoors find ich ganz schnuckelig. Da man aber nicht unterbinden kann, dass der Cacher es nach nem schlechten Versuch einfach nochmal probiert. Daher fände ich es super, wenn man nach einem Versuch 3-5 Min Wartezeit mit einbauen könnte. In Verbindung mit dem Speedcache freut sich der Cacher bestimmt... :lachtot:

Ich hätte besser mal Elektrotechnik und nicht Architektur studiert. Dann könnte ich das bestimmt auch ohne euch damit zu belästigen. :kopfwand:
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qByter
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Re: Farb-Memory Spiel mit AVR, LCD-Display und Ton-Ausgabe

Beitrag von qByter »

Hi,

R7 und R8 steuern die Kontrastspannung vom Display und sind abhängig vom verwendeten Display (am besten dort ins Datenblatt schauen!). Bei den meisten Displays brauchst Du R8 gar nicht und für R7 ein Poti mit 5k oder 10k.

R1 und R2 sind Pullup-Widerstände. Nimm irgendwas zwischen 10k und 50k...

C1 ist ein Elko. Welcher Wert am besten ist (steuert die Lautstärke) hängt wiederum von Deinem Lautsprecher ab. Probier einige Werte durch (4,7µf, 10µf, 47µf...) bis Dir die Lautstärke zusagt.

Den Port-Expander brauchst Du nur einsetzen, da ist keine Programmierung nötig.
Daher fände ich es super, wenn man nach einem Versuch 3-5 Min Wartezeit mit einbauen könnte.
Das wird schwierig, zumindest wenn Du die Batterie(en) für die Cacher zugänglich machen willst. Die Zeit kannst Du ja nur messen, wenn der Tiny weiterhin werkelt, andernfalls könnte man ja die Batterie rausnehmen und dann geht´s zwangsläufig von vorne los...
Natürlich kann man da was bauen (z.b. mit einer Real-Time-Clock und Ablage der Uhrzeit des letzten Versuchs im Eprom), aber das wird dann schon etwas aufwändiger.
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Bussard
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Re: Farb-Memory Spiel mit AVR, LCD-Display und Ton-Ausgabe

Beitrag von Bussard »

AlexanderD hat geschrieben:..... Hat jemand sowas schon mal gebaut und könnte dazu vlt. ein Foto uppen wie die fertige Kiste aussieht?
Ja, qByters Idee samt Code hat mich dazu verleitet, das ziemlich bald nach seiner Veröffentlichung mit kleinen, an meinen Bauteilbestand angepaßten Abweichungen, nachzubauen. Hab das Ganze (soll ja ein Unikat bleiben) auf einer Lochrasterplatte aufgebaut, mit Abstandshaltern unter eine tragende Sperrholzplatte geschraubt. Diese Platte passt klemmend in eine kleine L&L-Dose. Dann noch Frontbild gezeichnet, in Laminierfolie eingeschweißt und fast fertig. Die Stromversorgung hab ich simpel mit 4 R6-Batterien über eine Si-Diode in einer äußeren Halterung vorgesehen (Durchführung wasserdicht versiegelt). Wenn jetzt noch der L&L-Deckel draufkommt, kann das Teil in einen zweiten Behälter im Wald, ohne Schaden zu nehmen (1 Saison jetzt im Freien getestet).
Die Software hab ich ein wenig ergänzt um die Abfrage nach der 5. Ebene, ob man weiter machen möchte (wird dann für mich nur noch selten schaffbar) und dafür einen kurzen Weg zu nächsten Station hat oder eine Station mehr mit entsprechenden Mehr"Metern" :^^:
Hier nun ein paar Bilder
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Re: Farb-Memory Spiel mit AVR, LCD-Display und Ton-Ausgabe

Beitrag von Lion251 »

qByter hat geschrieben:
Daher fände ich es super, wenn man nach einem Versuch 3-5 Min Wartezeit mit einbauen könnte.
Das wird schwierig, zumindest wenn Du die Batterie(en) für die Cacher zugänglich machen willst. Die Zeit kannst Du ja nur messen, wenn der Tiny weiterhin werkelt, andernfalls könnte man ja die Batterie rausnehmen und dann geht´s zwangsläufig von vorne los...
Natürlich kann man da was bauen (z.b. mit einer Real-Time-Clock und Ablage der Uhrzeit des letzten Versuchs im Eprom), aber das wird dann schon etwas aufwändiger.
Man könnte es auch so machen, dass der Controller nach einem Reset mit der Wartezeit anfängt.
Dann bringt es nichts mehr, die Batterie loszunehmen.
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Bussard
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Re: Farb-Memory Spiel mit AVR, LCD-Display und Ton-Ausgabe

Beitrag von Bussard »

Eine manipulationssichere Zeitverzögerung nach Fehlversuch, ohne Verzögerung am Start und auch nach Herausnahme der Batterien ist mit wenig Aufwand realisierbar:
- Zeitverzögerung nach Fehlversuch starten, neuer Versuch erst nach Zeitablauf möglich
- ein Eingang des uC überwacht die Batteriespannung (über Schutzwiderstand), die eigentliche Schaltung wird über eine Reihendiode mit einem etwas überdimensionierten Elko angeschlossen
- wenn die Batterien herausgenommen werden, bekommt der uC dies über den Spannungssensoreingang mit (ISR oder Polling)
- nun wird die Schaltung in einen Stromsparmodus versetzt und wacht nur kurz auf, um die Warteschleife zu prüfen/ zu aktualisieren (wie, wird hier z.B. bei den Reaktivlichtern/ Koch-buch sehr schön beschrieben)
- der Elko kann je nach Auslegung genügend Energie für etliche Minuten Schlafbetrieb speichern
- da die Batterieklemmen über eine Diode abgetrennt sind, ist auch ein Kurzschließen der Klemmen wirkungslos
- nach Ablauf der Zeit dann Neustart des Programms oder weiter an der gewünschten Stelle

Ich würde es aber aus einem anderen Grund nicht machen: weil es leider immer wieder Leute gibt, die nicht mit einem Mißerfolg umgehen können und keinesfalls (wohlmöglich mehrmals) ein paar Minuten warten werden. Hier ein Beispiel, welches ich inzwischen solchen Leuten zuschreibe http://coord.info/GC1PFRX
Gruß Bussard
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AlexanderD
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Re: Farb-Memory Spiel mit AVR, LCD-Display und Ton-Ausgabe

Beitrag von AlexanderD »

Puhhhhh. Ganz schön viele Infos. Aber vielen Dank dafür ich kämpfe mich da mal durch. :kaffee2:

Die Controller und das Display sind soweit klar, wobe das von mir ausgesuchte im Technischen Datenblatt eine Betriebsspannung von 5 V benötigt. Reichen da 4,5 trotzdem aus?

Leider wurde die Frage nach den Wiederständen nach den LEDs noch nicht beantwortet. Sollen die davor sitzen und sind nur falsch gezeichnet oder haben die eine andere Funktion?

Dann noch ne Frage zu dem Elko. Ist die Spannung egal oder muss die genau 4,5V haben? Ich hab jetzt mal den hier rausgesucht.
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