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Untere Grenze für Earthcaches

Schätze der Welt, Erbe der Menschheit.

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radioscout
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Re: Untere Grenze für Earthcaches

Beitrag von radioscout »

timwif hat geschrieben: 1:1 ist das sicherlich eine Unverschämtheit.
Irgendwann bekommt mal einer einen deutlichen Hinweis auf das Urheberrecht und dann wird das Problem auch gelöst sein.

Gemein? Möglich. Aber jeder sollte wissen, das man keine Texte kopieren darf.
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Beleman
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Re: Untere Grenze für Earthcaches

Beitrag von Beleman »

radioscout hat geschrieben:Aber jeder sollte wissen, das man keine Texte kopieren darf.
Grafiken und andere hübsche Bilder von den Infotafeln und Webseiten auch nicht – fällt mir auch gerne auf, dass diese zum Aufhübschen der Listings verwendet werden.
feinsinnige
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Re: Untere Grenze für Earthcaches

Beitrag von feinsinnige »

tottos hat geschrieben:Mal abgesehen von den Richtlinien für Earthcaches, was würdet ihr als untere Grenze für einen akzeptablen Earthcache ansehen? Dass die Zugspitze oder der Brocken ein geeigneter Platz sind ist sicher unbestritten. Sollte man aber an relativ unscheinbaren Quellen, Tongruben oder Abbruchkanten, nur weil da Informationstafeln stehen, einen Earthcache legen. Konkret frage ich, weil ich z.B. GC22YXX zwar geloggt habe, aber doch mit einem recht unguten Gefühl. Andere Cacher waren da konsequenter und haben gleich komplett auf den Punkt verzichtet.
Viele Grüße - tottos
Das is mal en wirklich interessante Frage. Der Herkulesberg in Kölle, einer von mehreren Schutthügeln dort mit de Trümmer vom 2. Weltkrieg, ist jetzt auch schon als Earthcache durchgegangen. So'ne Schutthügel gibt es rund um die meisten Großstädte. Wenn jetzt noch wer auf dem nächsten Stammtisch en Schutthügelserie beschließt ... dat wär ne schöne Virtual-Serie. Bild
Nu frag ich mich, wann denn nach de Bauschuttdeponie die erste Mülldeponie als Earthcache durchgeht. Gewiss gibt et da auch de ein oder andere ganz besondere Exemplar. Oder en Sondermülldeponie. Gleich bei Leverkusen oder Lübeck gegenüber. In ein paar Jahrzehnten wird man de stinkende Zeitbomben als Mahnung gegen die verfehlte Müllpolitik einer Überflußgesellschaft sehen.
Und wäre de Asse net schon jetzt auch en ganz heißer Kandidat?

f
greiol
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Re: Untere Grenze für Earthcaches

Beitrag von greiol »

feinsinnige hat geschrieben:... Bauschuttdeponie ... Mülldeponie ... Asse
da solche standorte neben anderen auch bestimmte geologische voraussetzungen erfüllen sollten, ist das bei weitem nicht so abwegig wie du es gerade darzustellen versuchst.
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tobit
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Re: Untere Grenze für Earthcaches

Beitrag von tobit »

Ich war auch am überlegen, bei mir am Heimatort im Weinberg einen Earthcache zu "legen". Da wurde mit Hilfe des Bezirks, des Landkreises, des Freistaates und was weiß ich wem noch alles, eine sogenannte Bodenstation eröffnet, die einem einen Einblick den den typischen Aufbau eines fränkischen Weinberges gewähren soll. Die Eröffnung erfolgte mit viel Tamtam, Staatssekretären, Landräten, Winzern, Bürgermeistern und natürlich viel Presse. Der Anblick selbst war dann, zumindest für mich als Laien, nicht so spektakulär. Da wurde mit einem Bagger einfach 1m in den Weinberg gegraben und ein Dach drüber gebaut. Dummerweise überdeckt das Dach nicht mal die ganze Station, gut möglich, dass durch Regen alles wieder langsam verschwindet. Hinzu kommt noch, dass ich mir schwer tue, die aufgeführten Erdschichten zu unterscheiden, da sie sich sowohl farblich als auch strukturell sehr stark ähneln. Der Lerneffekt hielt sich für mich also in Grenzen, mir war auch vorher bewusst, dass die Weinberge aus unterschiedlichen Schichten bestehen. Insofern hab ich vorerst verzichtet, dort einen Earthcache anzulegen, ich für meinen Teil wäre wohl etwas enttäuscht, wenn ich die Bodenstation extra anfahren würde.
Mal sehen, ob ich das Teil in einen Multi als QtA mit einbaue.
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radioscout
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Re: Untere Grenze für Earthcaches

Beitrag von radioscout »

Ist doch egal. Irgendeiner wird es machen. Evtl. ein Icon-Hunter, dem noch das Earth"cache"-Icon auf der rechten Seite fehlt oder ein User, der noch ein Pünktchen für den nächsten Pin braucht.
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Re: Untere Grenze für Earthcaches

Beitrag von Thoto »

radioscout hat geschrieben:Ist doch egal. Irgendeiner wird es machen. Evtl. ein Icon-Hunter, dem noch das Earth"cache"-Icon auf der rechten Seite fehlt oder ein User, der noch ein Pünktchen für den nächsten Pin braucht.
So könnte es laufen. Wobei ich nicht jedem Earthcache-Owner die gleichen Motive unterstellen würde, wie Du es machst ;)
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Re: Untere Grenze für Earthcaches

Beitrag von radioscout »

Es ist einfach nur eine allgemeine Erfahrung, keine Unterstellung.
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Re: Untere Grenze für Earthcaches

Beitrag von adorfer »

Die Frage wird sich nur mit Hilfe abgelehnten und gerade noch akzeptierten ECs beantworten lassen.
Was mir als grenzwertig einfallen würde:
Ein Earthcache an der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs wg. "Eine selbst für Fachleuchte trotz aufwändiger Vorerkundung unvorhersehbare Bodenformation"
Eine Earthcache-Serie "Grundwasserpegel in Grundmoränenlandschaften der norddeutschen Tiefebene an Beispiel von grundwassergeschädigten Tiefgaragen der 1970er"
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Re: Untere Grenze für Earthcaches

Beitrag von Lariel »

Lustig, der zur Diskussion gestellte Cache ist zwar nur mittelmäßig, aber wenigstens mittelmäßig. Da gibt es ganz andere (und das ist auch der Grund, warum ich aus dem Kletter Unterforum mal hierhergeschaut habe).

So wie ich es bisher verstande habe ging es bisher um geologische Besonderheiten des Ortes (Falte, Sprung, Vulkan, Erosion, ...). Etwas, wo ein normaler Mensch in der Natur was über Geologie und die Erde lernen kann.
Hinzu kommen Geolehrpfade und Museen, die öffentlich zugänglich sind. Der Kölner Dom Cache fällt sicherlich darunter.
Nun kann man streiten, wie besonders eine Stelle ist und wieviel man dort lernen kann. Die Meander des nächsten Dorfbaches sind es sicher nicht, die Aulandschaft des letzten Wildflusses in Hinterpusemuckel vielleicht schon. Stationen von Weltbedeutung wie z.B. die Eifelvulkane sind es zum Teil sicher (wenn das Geologen aus aller Welt als Anschauungs und Studienonbjekt nutzen sollte es für einen Earthcache reichen).

Aber, was mich seit drei Tagen echt ärgert ist eine Basaltsäule, die man 100 km durch die Landschaft gekarrt und als Kunstobjekt in einem Kaff aufgestellt hat. Das ist und bleibt für mich kein Earthcache, auch wenn da ne Tafel dran ist, die einem sagt, wo der Basalt herkommt und aus was er besteht. Solche Kunstwerke stehen in jedem zweiten Dorf. Vorallem da die Region um das Dorf geologisch in ganz anderer Hinsicht bemerkenswert ist, was auch mit Earthcaches gewürdigt wurde.

Bei sowas gibts für mich nur eine Deutung, der Cacher wollte den Platinum Punkt haben.
Thoto hat geschrieben:Ich persönlich denke, dass es am Ende jeder Owner sich selbst gewissenhaft Fragen muss, ist dies eine Stelle, die ich der Community zeigen möchte...
Thotos Aussage reicht da eigentlich nicht. Denn es ist legitim, die Säule im Rahmen eines Caches zu zeigen, aber der Rahmen "Earthcache" ist falsch gewähl.

Als untere Grenze für Earthcaches sollte ein Mindestmass an geologischem Interesse stehen. Dies führt automatisch zu einem minimalen Sachverstand, der hilft zu entscheiden was geologisch interessant ist und Earthcachern etwas beibringen kann.

So.. und jetzt gehe ich lieber wieder in den schönen Winterwald
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