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Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere.

Moderator: radioscout

JoergKS(eh.DWJ_Bund)
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Re: Naturverträglich oder nicht, das ist nicht die Frage

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) »

KoenigDickBauch hat geschrieben:
DWJ_Bund hat geschrieben:Hier schon mal ein Auszug zum Thema Rechtsangelegenheiten:
August 2008: ...
Januar 2009: ...
April 2009: ...
April 2009 (zufällig auch):...
Juli 2009: ...
August 2009:...
November 2009: ...
November 2009: ...
8 Vorfälle, Dunkelziffer dürfte um einiges höher sein. Dagegen sind in Deutschland laut Wiki 89.000 Caches in Deutschland versteckt. Nur mal die Relationen wieder richtig zu stellen.

Warum so ein Aufhebens?
Warum nur war mir vorher klar, dass - egal was oder wieviel ich hier reintippe - es eine solche Reaktion geben wird...

Ich hatte allerdings Dich, KoenigDickBauch, nach unserer PN-Diskussion, anders eingeschätzt.

Entschuldige, aber dafür fehlt mir wirklich das Verständnis.

LG
Jörg

Edit: Andersherum: Sieh es doch als gutes Argument, dass bei etwa 100.000 Geocaches so wenige Verstöße aufkommen. Ist doch ein gutes Gegenargument für Kritiker, das "die" Geocacher "die" Umweltsäue schlechthin seien...
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten.
S1G

Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von S1G »

Als einzig mögliche Konsequenz ist für mich dann die Archivierung meines OC-Caches gewesen. Dann muß DWJ-Bund für mich nicht so viel arbeiten.
Ich habe da immer so ein schlechtes Gewissen, wenn jemand für mich so viel schindern muß.
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UF aus LD
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von UF aus LD »

Auch 8 können ne Menge Arbeit machen, wenn man es vernünftig versucht........

Sicher ist es in Relation zu den vorhandenen Caches sehr wenig (wundert mich) aber der Arbeitsaufwand kann für den Einzelnen trotzdem sehr hoch (und nervig) sein.

Mir schwebt schon länger vor, dass man ein Netzwerk aus Cachern (die möglichst schon ein paar Dosen in ihrer Gegend gefunden haben) als Ansprechpartner/Vermittler/Schlichter .... vor Ort organisieren könnte, die dann als Ansprechpartner in konkreten Fällen (Naturschutz, Jagd und Forst, Privateigentum ....) fungieren könnten um jeweils eine Lösung mit den Betroffenen zu suchen, dass sowohl das Hobby Cachen, als auch die anderen Interessen möglicht im Einklang neben einander bestehen bleiben können.
(So ein langer Satz :kopfwand: aber ich habe jetzt keine Lust ihn nochmals durchzuarbeiten.) - Ich hoffe ihr versteht trotzdem was ich meine.

Es sollte plattformübergreifend geschehen.
Gruß aus der Pfalz
Uwe

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)
JoergKS(eh.DWJ_Bund)
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) »

Hallo S1G
S1G hat geschrieben:Als einzig mögliche Konsequenz ist für mich dann die Archivierung meines OC-Caches gewesen. Dann muß DWJ-Bund für mich nicht so viel arbeiten.
Ich habe da immer so ein schlechtes Gewissen, wenn jemand für mich so viel schindern muß.
Ich antworte mit:
radioscout hat geschrieben:...
Wir können jetzt sofort alles dafür tun, um das zu verhindern.
Weg mit allen illegalen Caches, weg mit allen Caches an Muggellocations (die machen Muggels auf Geocaching in negativer Weise aufmerksam), weg mit allen Caches, die Förster und Jäger stören, weg mit allen Caches, die so versteckt sind, daß beim Suchen Schäden entstehen.

Macht natürlich (fast) keiner weil (fast) jeder denkt, daß es nicht so schlimm kommen kann.


Übrigens, hier in der Umgebung sind nahezu alle Motten und Hügelgräber in den Wäldern "kaputtgefahren".
Es gäbe keine Beschwerden von anderer Stelle und (fast) alle wären glücklich.

Und: Nein, wir müssen nicht, wir übernehmen das weil wir - wie auch schon hier im Forum mehrfach kommuniziert - auch einen Vorteil davon haben (Bekanntheitsgrad steigern). Als Gegenleistung kümmern wir uns um eben solche Problemfälle.

Kannst Du gern im Geoclub nachlesen.

LG
Jörg
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S1G

Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von S1G »

Und warum regst Du Dich dann auf? Erst eine Presseerklärung abgeben, dass mann das und das nicht tun darf und sich dann wundern, dass nich alle jubeln. Das raffe ich einfach nicht.

Schade, dass man bei OC seinen Account nicht löschen kann. Ich will hier in Ruhe meinem Hobby nachgehen, so wie ich es möchte und nicht, wie ein !Wanderverband! dem ich nicht angehöre und ein GPS-Gerätehersteller, dessen Geräte ich nicht nutze, es gerne möchten.
Ich glaube, ich werde hier langsam Störties größter Fan.
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KoenigDickBauch
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von KoenigDickBauch »

S1G hat geschrieben:Schade, dass man bei OC seinen Account nicht löschen kann. Ich will hier in Ruhe meinem Hobby nachgehen, so wie ich es möchte und nicht, wie ein !Wanderverband! dem ich nicht angehöre und ein GPS-Gerätehersteller, dessen Geräte ich nicht nutze, es gerne möchten
Ein Email an contact@opencaching.de und mein Account wurde von Wittels innerhalb 10 Minuten von opencaching.de entfernt. Vielleicht so schnell weil er meine Emailadresse zuordnen kann.
.
"Di fernunft siget!" (J.J.Hemmer 1790 Mannheim)
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Schrottie

Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von Schrottie »

S1G hat geschrieben:Als einzig mögliche Konsequenz ist für mich dann die Archivierung meines OC-Caches gewesen. Dann muß DWJ-Bund für mich nicht so viel arbeiten.
Ich habe da immer so ein schlechtes Gewissen, wenn jemand für mich so viel schindern muß.
Dann musst Du Deine Caches generell, also auch auf GC, archivieren, denn wenn Du ordentlich gelesen hättest, dann wäre Dir aufgefallen, das einige der Problemfälle Caches betrafen, die ausschließich auf GC gelistet sind. Und dennoch haben sie bei Jörg Arbeit verursacht.

Und um dieser Logik dann noch weiter konsequent zu folgen, müssten sämtliche Cachelistings bei OC und GC (und anderen Datenbanken) entfernt werden, zumindest solange sie in Deutschland liegen wo eben viele OC für den Hauptansprech- bzw. Verklagepartner halten. Aber dann fällt
S1G hat geschrieben:Ich will hier in Ruhe meinem Hobby nachgehen
natürlich auch aus. :???:
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ElliPirelli
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von ElliPirelli »

Tja, das kommt halt von der Profilierung der DWJ, daß sie sich als Sprachrohr und Anlaufstelle positioniert hat.


Daß da sicher viele dusselige Fälle und Verwechslungen bei ihnen auf dem Schreibtisch landen, glaub ich ja gerne. Und das auch wenige Einzelfälle Arbeit machen steht außer Frage.
Auch ist klar, daß dies mal erwähnt werden sollte, und auch entsprechend anerkannt werden muß.
In gewisser Weise haben wir alle auch Grund dankbar zu sein für den Aufwand.
Allerdings hat dies wenig zu tun mit unnötigen Pressemitteilungen, die ein Messer in den Rücken der Mehrheit der Cacher darstellen.

Es werden doch wohl mehr als die 8 Beispiele gewesen sein, die Probleme verursachten, aber wenn sich die Zahl noch so überschaubar präsentiert, kann man ja wohl kaum von großen Problemen sprechen.
Die kommen erst, wenn Landschaftbehörden und Verwaltungen überhaupt auf das Hobby aufmerksam werden und dann mal nachsehen, was denn so in ihrem Bereich liegt.
Siehe auch das Theater mit dem NaBu am Bodensee. Dort wurden Mysteries angeprangert, die gar nicht im NSG liegen.
Be yourself, so that others may recognize you.
Geocaching augments reality in a different way. It adds a layer of the magical to the mundane. Ethan Zuckerman
Elli's ramblings - sporadische Berichte von Cachingabenteuern...
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Stramon
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von Stramon »

Ich habe gerade alle meine OC Caches archiviert.
Und bitte, wenn sich jemand über meine GC Caches bei der DWJ beschwert, dann sagt einfach, das ihr für diese Caches nicht zuständig seit und verweist an Groundspeak.

Stramon
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argus1972
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von argus1972 »

http://www.krautundrueben.de/?redid=326398
Erscheint das Positionspapier auch noch in "Schwangerschaft heute", "Happy Weekend" oder dem "Hot-Rod-Magazin"? :irre:
Wenn diese ganze Kampagne mal nicht sehr kontraproduktiv ist ...

Muss eigentlich alle Welt mit der Nase darin gerieben werden? :kopfwand:
Selbsternannte Sprecher in seltsamen Konstellationen sagen zwischen den Zeilen im Namen aller Cacher ein "mea culpa" und sorgen für ein Rauschen im Blätterwald. Ist es jetzt bald mal gut? Ich verstehe die Welt nicht mehr...

Dass ich dem Traktat inhaltlich prinzipiell zustimme, ist eine andere Sache, aber nach der Art, wie der Text in der weiteren Berichterstattung verwurstet wird, ist er äußerst schlecht für das Image aller Cacher!
Vielleicht wäre es an der Zeit für eine Gegendarstellung, die in aller Deutlichkeit betont, dass die negativen Auswüchse eben nicht die Norm sind.
Problematische Caches werden eh in Kürze verschwunden sein, entweder durch den Owner oder die Behörden (siehe hier ).
Der nächste Schritt wird dann schlimmstenfalls ein offizielles Totalverbot von Caches.

Ich fühle mich durch die selbsternannten Pressesprecher in keinster Weise vertreten, sondern eher indirekt als Naturschutzsau angeprangert. Sowas geht garnicht!

Bitte spart Euch zukünftig solche Pamphlete, bleibt schön im Untergrund, wie es sich für ein verstecktes Hobby gehört und lasst uns alle hoffen, dass das ganze Theater bald im Sande verläuft.
Vielleicht nimmt die Zahl der Hobbykollegen ja auch in Kürze wieder massiv ab, weil man sich einfach mit GPS dank aus den eigenen Reihen vehement geförderten schlechten Rufs nirgendwo mehr blicken lassen kann. Wenn es nur noch wenige von uns gibt, schaden vielleicht auch die wenigen Caches nicht mehr oder fallen nicht mehr auf, wenn sie kein Schlauberger an die große Glocke hängt.
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
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