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Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere.

Moderator: radioscout

S1G

Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von S1G »

Bei mir hat das löschen meines OC-Accounts nur 7 Minuten gedauert. Klasse Sache. Wenn es also Beschwerden über meine Caches bei DWJ, OC oder wo auch immer auftauchen, bitte einfach mitteilen, das DWJ nicht zuständig ist.

Habe fertig mit Dialog.
Alpini
Geomaster
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Registriert: Mi 23. Feb 2005, 19:00

Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von Alpini »

UF aus LD hat geschrieben:Auch 8 können ne Menge Arbeit machen, wenn man es vernünftig versucht........

Sicher ist es in Relation zu den vorhandenen Caches sehr wenig (wundert mich) aber der Arbeitsaufwand kann für den Einzelnen trotzdem sehr hoch (und nervig) sein.

Mir schwebt schon länger vor, dass man ein Netzwerk aus Cachern (die möglichst schon ein paar Dosen in ihrer Gegend gefunden haben) als Ansprechpartner/Vermittler/Schlichter .... vor Ort organisieren könnte, die dann als Ansprechpartner in konkreten Fällen (Naturschutz, Jagd und Forst, Privateigentum ....) fungieren könnten um jeweils eine Lösung mit den Betroffenen zu suchen, dass sowohl das Hobby Cachen, als auch die anderen Interessen möglicht im Einklang neben einander bestehen bleiben können.
(So ein langer Satz :kopfwand: aber ich habe jetzt keine Lust ihn nochmals durchzuarbeiten.) - Ich hoffe ihr versteht trotzdem was ich meine.

Es sollte plattformübergreifend geschehen.
Stimme Dir komplett zu.
Das letztere bedarf aber einer Organisation, die sich auf ein paar Mitglieder berufen kann, sonnst ist es wie immer hier irgendwann jemand nicht Recht, dass Nase A da was zu melden hat und Nase C und F eigentlich besser waeren, selbst wenn die ja nicht immer die eigenen Interessen zu 100 % treffen Bla bla bla (lest alle anderen Threads, dann wisst Ihr was ich meine).
Die Haltung sich bei OC abzumelden und denken das Thema ist erledigt, ist fuer mich nicht nachvollziehbar (nachvollziehbar steht da nur um ein Wort zu finden, wofuer ich keine Sperre bekomme). Wie gesagt die meisten denken nicht aus Ihrer Buechse raus. Der Allgemeinbevoelkerung (Muggles, etc.) ist es schnuppe ob die Dose bei GC oder OC oder im Beichtstuhl gelistet ist. :kopfwand:
Und egal ob es nur 8 Faelle waren die hier gelistet wurden, danke fuers helfen das abzuglaetten. Die Dunkelziffer liegt mit Sicherheit hoeher, nicht jeder hat Zeit, Muse und genuegend Brass um auf jede Dose mit Beschwerden zu reagieren.
Und unsere unorganisierte Einzel Hobby PR ist definitiv auch nicht das Mittel um den negativen Eindruck zu verhindern. Verweigerungshaltung uebrigens auch nicht.
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UF aus LD
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von UF aus LD »

Alpini hat geschrieben:........
Stimme Dir komplett zu.
Das letztere bedarf aber einer Organisation, die sich auf ein paar Mitglieder berufen kann, sonnst ist es wie immer hier irgendwann jemand nicht Recht, dass Nase A da was zu melden hat und Nase C und F eigentlich besser waeren, selbst wenn die ja nicht immer die eigenen Interessen zu 100 % treffen Bla bla bla (lest alle anderen Threads, dann wisst Ihr was ich meine)..........
Nein, das(Fettung von mir) glaube ich nicht. Das Gegenteil! Es muss jemand ohne Entscheidungsmacht sein!

Wenn es solche Freiwilligen gäbe die könnten von den "Anlaufstellen für Beschwerden" (GC-Reviewer, OC-Verantwortliche, Naturschutzverbänden oder Jagd-Verbänden (setzt eine gewisse Bekanntheit voraus)) angesprochen werden. und sich dann mit den Beteiligten Cacheownern und anderen Betroffenen in Verbindung setzen.
Sie sind Vermittler, nicht Schiedsrichter - sie suchen eine Lösung mit der möglichst Alle leben können, haben aber keine Entscheidungskompetenz (ganz Wichtig um arbeiten zu können!)!!!

In anderen Bereichen funktioniert es und es ist auch keine "mitgliederstarke Organisation" dahinter.
Gruß aus der Pfalz
Uwe

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)
Oschn
Geomaster
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Re: Naturverträglich oder nicht, das ist nicht die Frage

Beitrag von Oschn »

DWJ_Bund hat geschrieben:Was Du, Oschn, beschreibst, ist die Wunschvorstellung, dass das damals klein begonnene Hobby weiterhin nur von einer kleinen, nicht oder kaum wachsenden Anzahl von Geocachern weitergeführt wird bis zum heutigen Tag (quasi "elitär", nicht als Vorwurf zu verstehen).
Mir ist durchaus bewusst, dass sich die Uhr nicht zurückdrehen lässt.
DWJ_Bund hat geschrieben:Wie groß dürfte Deiner Meinung nach die Anzahl der dann ggf. zu quotierenden Geocacher (oder Geocaches) weltweit sein?
Weniger als jetzt.
DWJ_Bund hat geschrieben:Das Marktwirtschaft aufgrund unseres Geldsystems (Zinssystem) nur aufgrund von beständigem Wachstum existieren kann, ...
Vielen Dank für den Exkurs in Ökonomie.

Jedes Wachstum ist endlich. Eine Pflanze wächst nur, solange sie Nährstoffe hat. Und die Wirtschaft nur, solange es Rohstoffe und Märkte gibt. Danach beginnt der Wettbewerb und der Darwinismus regelt die Einzelheiten.
An diesem Punkt sind wir jetzt. Es gibt keinen Platz mehr für weitere Caches, ohne in die "Lebensräume" anderer (Jäger, Naturschützer etc.) vorzudringen.
DWJ_Bund hat geschrieben:Den wahrlich umfangreichen Fragenkatalog (wie lange hast Du getippt daran ;-) ) werde ich so nicht abarbeiten können, dazu fehlt mir die Zeit.
Schreiben ist mein Beruf. Und wer schreibt, der bleibt.
DWJ_Bund hat geschrieben:Edit: Andersherum: Sieh es doch als gutes Argument, dass bei etwa 100.000 Geocaches so wenige Verstöße aufkommen. Ist doch ein gutes Gegenargument für Kritiker, das "die" Geocacher "die" Umweltsäue schlechthin seien...
Dann wäre jetzt der richtige Moment gekommen, um das offensiv zu kommunizieren. Es fehlen inzwischen wohl nur noch die Bäckerblume und die Apothekenrundschau, dann haben alle auflagenstarken Blätter kolportiert, dass Geocaching umweltschädigend ist.

Jm2c
O.
Alpini
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von Alpini »

UF aus LD hat geschrieben:
Alpini hat geschrieben:........
Stimme Dir komplett zu.
Das letztere bedarf aber einer Organisation, die sich auf ein paar Mitglieder berufen kann, ..
Nein, das(Fettung von mir) glaube ich nicht. Das Gegenteil! Es muss jemand ohne Entscheidungsmacht sein!

Wenn es solche Freiwilligen gäbe die könnten von den "Anlaufstellen für Beschwerden" (GC-Reviewer, OC-Verantwortliche, Naturschutzverbänden oder Jagd-Verbänden (setzt eine gewisse Bekanntheit voraus)) angesprochen werden. und sich dann mit den Beteiligten Cacheownern und anderen Betroffenen in Verbindung setzen.
Sie sind Vermittler, nicht Schiedsrichter - sie suchen eine Lösung mit der möglichst Alle leben können, haben aber keine Entscheidungskompetenz (ganz Wichtig um arbeiten zu können!)!!!

In anderen Bereichen funktioniert es und es ist auch keine "mitgliederstarke Organisation" dahinter.
Stimme Dir zu so lange es nur um die Einzelfaelle geht. Wenn es um Gesetzesinitiativen oder Verbote etc. geht, wird das nicht ausreichen.
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KoenigDickBauch
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von KoenigDickBauch »

Alpini hat geschrieben:Die Haltung sich bei OC abzumelden und denken das Thema ist erledigt, ist fuer mich nicht nachvollziehbar (nachvollziehbar steht da nur um ein Wort zu finden, wofuer ich keine Sperre bekomme). Wie gesagt die meisten denken nicht aus Ihrer Buechse raus. Der Allgemeinbevoelkerung (Muggles, etc.) ist es schnuppe ob die Dose bei GC oder OC oder im Beichtstuhl gelistet ist. :kopfwand:
Natürlich ist mit einer Abmeldung von OC es nicht erledigt. Aber ich entziehe OC jegliche Berechtigung für mich zu reden, da ich in den letzten Tagen lernen durfte, die können das sicher nicht.

Ansonsten hat die Stadt meine Telefonnummer und wir sind in sporadischen Kontakt und hatten sogar mal ein Event zusammen, das man sich kennen lernen konnte. Probleme gab es bei uns zum Glück noch nicht.

Uwes Vorschlag das regional und unvereint als Anlaufstelle zu dienen, wäre auch für mich die einzige Möglichkeit.
.
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argus1972
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von argus1972 »

setzt eine gewisse Bekanntheit voraus
Wie wäre es mit der B-Prominenz mit Buchveröffentlichung zum Thema?
Könnte ja ein 2. Teil bei herauskommen, oder eine Sondersendung im Unterschicht-TV mit den bisherigen Kanditaten aus DSDS als Gesprächspartner für die Diskussionsrunde und Gesangsbeitrag vom Wendler. :kopfwand:

Ehrlich, ich glaube es hackt!

Eigentlich sollte bei jedem Cache auf jeder Dose eine Mailadresse vom Owner stehen und am besten eine direkte Anschrift samt Realnamen im Logbuch.
Wenn es Probleme mit dem Förster oder sonstwem gibt, kann dieser sich direkt an den Owner wenden, das wäre der richtige Geist.
Die Owner stehen lt. allen Guidelindes für ihre Caches gerade, das bestätigen sie mit jedem neuen Cache beim Scharfschalten und ich verstehe nicht, warum sie das vielfach nur hinter Pseudonymen versteckt tun. Wenn man für etwas gerade steht, sollte man erreichbar sein, oder? Da braucht es dann auch keine Schiedsrichter oder Vermittler.
Aber es gibt ja auch Leute, die wegen Gartenzausstreit vor den Kadi ziehen.
Wenn es um Gesetzesinitiativen oder Verbote etc. geht, wird das nicht ausreichen.
Verboten ist es jetzt schon, was wir da machen! Wir hinterlassen Plastikmüll, bzw. Gegenstände im Wald und Fallrohren, die uns nicht gehören. Illegal ist bleibt illegal und bleibt es auch, da braucht es eigentlich kein Gesetz mehr. Die Frage ist, wie lange unsere kleinen Ordnungswidrigkeiten noch geduldet werden und wann die RICHTIGE Jagd einsetzt und ich befürchte, da wird uns garantiert in Zukunft einiges bevorstehen.
Daher ist es besser, der jeweilige Owner hält den Kopf hin, wie er es beim Erstellen des Caches versprochen hat. So bleibt wenigstens der Rest unbehelligt.
Ansonsten hat die Stadt meine Telefonnummer und wir sind in sporadischen Kontakt und hatten sogar mal ein Event zusammen, das man sich kennen lernen konnte. Probleme gab es bei uns zum Glück noch nicht.
Super! Genau das ist der richtige Weg! Mein ehrliches Kompliment!
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von Oschn »

argus1972 hat geschrieben:
Ansonsten hat die Stadt meine Telefonnummer und wir sind in sporadischen Kontakt und hatten sogar mal ein Event zusammen, das man sich kennen lernen konnte. Probleme gab es bei uns zum Glück noch nicht.
Super! Genau das ist der richtige Weg! Mein ehrliches Kompliment!
Aha. Du meinst, jeder Cacher soll sich bei der Stadtverwaltung seines Wohnorts registrieren lassen?

O.
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argus1972
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von argus1972 »

Aha. Du meinst, jeder Cacher soll sich bei der Stadtverwaltung seines Wohnorts registrieren lassen?
Nein, das würde zu weit gehen.
Man sollte einfach nur die Bälle haben, seinen ECHTEN Namen samt Adresse im Cache zu hinterlassen, damit man als direkter Ansprechpartner zu Verfügung steht, wenn es Theater gibt.
Ich bin überzeugt, die Werbeflut und die obszönen Anrufe der glücklichen Finder sollten sich in Grenzen halten, zumal sich ja regional eh alle kennen.
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Re: Dialog zum Thema Naturverträgliches Geocaching

Beitrag von Legotechnik »

Mir schwebt schon länger vor, dass man ein Netzwerk aus Cachern (die möglichst schon ein paar Dosen in ihrer Gegend gefunden haben) als Ansprechpartner/Vermittler/Schlichter .... vor Ort organisieren könnte, die dann als Ansprechpartner in konkreten Fällen (Naturschutz, Jagd und Forst, Privateigentum ....) fungieren könnten um jeweils eine Lösung mit den Betroffenen zu suchen, dass sowohl das Hobby Cachen, als auch die anderen Interessen möglicht im Einklang neben einander bestehen bleiben können.
Also bei uns im Kreis HS gibt es einen Geocacher der mit den Forstamt in Verbindung steht.
Dieser Geocacher ist an das Forstamt zugegangen und hatt mit ofenen Karten gespielt.
Den Förster wurde eine Übersicht über diese Cachs gegeben, und war sehr erstaunt über diese Anzahl.
Es wurden Gespräche geführt, so das das Forstamt und die Geocacher eine Austauschperson hat.
Alle Probleme gehen über diesen Geocacher und es Funktioniert einwandfrei im Kreis.
Dazu braucht man kein DWJ sondern Geocacher die zu den Amtern Kontakt suchen,
aber bitte nicht andersrum.

Georg
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