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Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Moderator: Zappo

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Mr. Schwertfisch
Geocacher
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von Mr. Schwertfisch »

radioscout hat geschrieben:Schade um die schönen Caches.
Ich hab mir mal den ersten angeschaut. Ein Micro und kein Hint, bei den anderen ist es evtl. ähnlich.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß die Caches keinen gestört hätten, wenn sie sofort und ohne Spuren zu hinterlassen zu finden gewesen wären.
Ich kann mir vorstellen, dass es durchaus schwierig ist, im Schnee einen Micro im Wald zu suchen.
Geocacher hat geschrieben: "Zahlreiche Spuren"
"Das Ergebnis der Suche der Cacherhorden im Schnee mutete dann z.T. recht wildschweinesk an - besonders an Station 7"
"Doch im Schnee und querfeldein nicht ganz einfach"
Was will man dazu noch sagen?
Muss man denn bitteschön ausgerechnet bei dem Wetter Micros im Wald suchen, selbst wenn 12 (!!) Punkte winken?
Wäre es keine Idee, das passende Attribut zu setzen "(Nicht) Verfügbar bei Schnee", und dieses auch zu beachten?
Die Cacher schaffen sich die Aufmerksamkeit schon selber. Nix von wegen "Unauffällig", "Im Verborgenen". Wer seinen umgewühlten Wald sieht, und dann die Schlagzeile der Jagdzeitung sieht, weiss was da passiert ist.
Ich denke nicht, dass Biker, Wanderer, Hundeausführer, Nordic Walker so auffällig sind, wie die Cacher. Auf der Webseite von GC sind in den Statistiken inzwischen 3-4 Millionen Accounts genannt, beinahe 1 Million Caches! Wenn es hier Leute gibt, die davon schreiben, dass sie "mit dem Geocaching Virus infiziert" wurden, kommt mir das langsam wirklich wie eine Seuche vor.
Heimo
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von Heimo »

Glück gehabt! Der Artikel hätte auch in der Schwesterzeitschrift mit viel höherer Auflage erscheinen, es hätte besser recherchierte, negative Tatsachen geben und eine wirksame Anleitung zur Cachefreihaltung des Reviers gegeben werden können.

Insgeamt ist der DJZ-Beitrag nicht mehr tendenziös wie z.B. dieses Forum. Mit einem Bericht pro-geocaching in einer Jagdzeitschrift durfte Niemand ernsthaft rechnen und eines sollte man nicht vergessen, die einzigen die dafür Verantwortung tragen, dass es Geochaching in (vorerst) eine Jagdzeitung geschafft hat und dort thematisiert wurde sind Geocacher.
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ElliPirelli
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von ElliPirelli »

Heimo hat geschrieben:Glück gehabt! Der Artikel hätte auch in der Schwesterzeitschrift mit viel höherer Auflage erscheinen, es hätte besser recherchierte, negative Tatsachen geben und eine wirksame Anleitung zur Cachefreihaltung des Reviers gegeben werden können.
Die gab es auch hier.
Oder warum die Hinweise auf die Karte von geocaching.de und eine Anmeldung bei GC.com?
Heimo hat geschrieben:Insgeamt ist der DJZ-Beitrag nicht mehr tendenziös wie z.B. dieses Forum. Mit einem Bericht pro-geocaching in einer Jagdzeitschrift durfte Niemand ernsthaft rechnen und eines sollte man nicht vergessen, die einzigen die dafür Verantwortung tragen, dass es Geochaching in (vorerst) eine Jagdzeitung geschafft hat und dort thematisiert wurde sind Geocacher.
Ja, klar. Und die sind ja auch so einfach übers Internet an den Hammelbeinen zu kriegen.
Ich kann Dir versichern, dadurch, daß die Cacher nicht mehr in den Wald kommen, wird der nicht weniger besucht werden. Denn die meisten Leute, die ich so im Wald treffe, sind keine Cacher, sondern Leute, die ihre Köter nicht an der Leine halten können, Jogger, Stöckchenschwinger und Familien mit Kinderwagen bzw, zur Zeit Schlitten.

Von daher kann der Jäger sich jetzt toll fühlen, daß die Cacher nicht mehr in sein Revier kommen, die anderen sind weiterhin da.
Und ein freilaufender Hund ist schlimmer für das Wild, als ein paar zur Seite geschobene Blätter....

Putzig, daß auch hier sich über etwas, was leider in jedem Hausgarten als Selbstverständlichkeit angesehen, im Wald plötzlich als Naturschädigung dargestellt wird. :roll:
Kaum jemand käme im Garten auf die Idee, Blätter unter den Hecken liegen zu lassen, jedes noch kleine Kulturbegleitgrün wird als Unkraut ausgerissen, und sei es ein Veilchen oder Gänseblümchen, von Löwenzahn und Geranium will ich gar nicht erst reden... :kopfwand:

Ich weiß echt nicht, an welchen Stellen so einige Cachen gehen, ich bin sehr wohl schon auf Wildschweinspuren gestoßen, eher selten aber auf Cacherschäden.
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von wutzebear »

Heimo hat geschrieben:Insgeamt ist der DJZ-Beitrag nicht mehr tendenziös wie z.B. dieses Forum.
Danke, dass Du alle hier schreibenden Cacher über einen Kamm scherst. Ich frage mich, warum ich neulich meinen (Nacht)Cache aus Rücksicht auf die Gesamtbelastung des Waldstückes archiviert habe. Um Deiner Einschätzung als Umweltfrevler zu entsprechen, hätte ich wohl eher noch 2 legen sollen....
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Zappo
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von Zappo »

Die Schatzjäger hat geschrieben:Also nix für ungut, aber eine Serie von 11 Mikros, ohne Hint (?) die (siehe Logs) nicht so einfach zu finden sind, ist etwas was nicht unbedingt den positiven Aspekt des Cachens hervorhebt...
radioscout hat geschrieben:Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß die Caches keinen gestört hätten, wenn sie sofort und ohne Spuren zu hinterlassen zu finden gewesen wären.
Ich bitte, nicht zu verwechseln die Frage, ob ein Cache sinnvoll, gut versteckt, o.ä. ist und ob er stört. Da gibts wenig Zusammenhang. Caches erscheinen auf der Karte - da werden sie gesucht und entsprechende Maßnahmen angeleiert. Und wer sie weg haben will, den interessiert die Qualität des Caches herzlich wenig.
ElliPirelli hat geschrieben:Die waren auf einer Karte zu finden und damit stören sie eben den Jäger oder Förster, der ja alle Leute aus seinem Wald raushalten will.
Aber eben nur den . Lobenswerterweise gibts auch Jäger und Förster, welche das Ganze (zu Recht) etwas entspannter, ja durchaus positiv sehen - siehe "Die Positivliste".

Gruß Zappo
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von Heimo »

wutzebear hat geschrieben:
Heimo hat geschrieben:Insgeamt ist der DJZ-Beitrag nicht mehr tendenziös wie z.B. dieses Forum.
Danke, dass Du alle hier schreibenden Cacher über einen Kamm scherst. Ich frage mich, warum ich neulich meinen (Nacht)Cache aus Rücksicht auf die Gesamtbelastung des Waldstückes archiviert habe. Um Deiner Einschätzung als Umweltfrevler zu entsprechen, hätte ich wohl eher noch 2 legen sollen....
Wo schere ich alle Geochacher über einen Kamm?

Dass dieses Forum pro-geocaching und somit tendenziös ist, ist doch offensichtlich.
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von Zappo »

Heimo hat geschrieben: Mit einem Bericht pro-geocaching in einer Jagdzeitschrift durfte Niemand ernsthaft rechnen....
Warum eigentlich nicht ? In der Schule haben wir mal "dialektischen Aufsatz" gelernt, das heißt man betrachtet die Dinge von beiden Seiten, den positiven und negativen sowie einer abschließenden -subjektiven - Wertung .
Sollte eigentlich in einem Pressebericht ähnlich gehandhabt werden. Alles andere ist Agitation, Propaganda o.ä.
Heimo hat geschrieben:...und eines sollte man nicht vergessen, die einzigen die dafür Verantwortung tragen, dass es Geochaching in (vorerst) eine Jagdzeitung geschafft hat und dort thematisiert wurde sind Geocacher.
Klingt lustig :D -und logisch... ohne Geocaching könnte natürlich nix über Geocaching berichtet werden.

Aber ich denke, Du meinst was anderes - das Verhalten der Geocacher. Und da denke ich, es ist nicht zulässig, über das Fehlverhalten einiger Weniger die ganze Gruppe zu beurteilen. 99% der Cacher siehst Du nicht, die meisten verhalten sich in der Natur vernünftig, Geocaching ist in der Gesamtheit betrachtet eine - auch für die Natur - positive "Veranstaltung". Die Spacken, welche unerlaubte Wege fahren, jagdstörende Wegeführung usw...Diese Sachen könnte man gemeinsam in den Griff bekommen. Statt dessen wird abgeblockt und abwechselnd Umwelt- und Tierschutz (ausgerechnet !) und Sicherheitsaspekte vorgeschoben. Dabei wärs doch so einfach. :nosmile:

Gruß Zappo

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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von Zappo »

Heimo hat geschrieben: Dass dieses Forum pro-geocaching und somit tendenziös ist, ist doch offensichtlich.
Quelle Wikipedia:
(Adj.: tendenziös, eine Tendenz erkennen lassend, parteilich gefärbt)

Pro-geocaching ist ja auch durchaus legitim - Geocaching ist ja auch was Tolles und Sinnvolles :D
Trotzdem strengen wir uns hier etwas an, die "andere Seite" zu verstehen - die Illusion ist, daß das auch mal gewürdigt wird.

Gruß zappo
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von wutzebear »

Zappo hat geschrieben:Trotzdem strengen wir uns hier etwas an, die "andere Seite" zu verstehen - die Illusion ist, daß das auch mal gewürdigt wird.
Danke, so hatte ich das auch gemeint. Denn dieses Forum, das extra eingerichtet wrde, um den Kontakt zwischen Jäger/Förster und Cacher zu erleichtern, mit einem Artikel zu vergleichen, der (IMHO absichtlich) ein Bild vermittelt, das weit an der Realität vorbeigeht, empfinde ich als Unverschämtheit. Tendenziös mag beides sein, aber die dahinter stehende Absicht ist eine ganz Andere
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von 3 Ausrufezeichen »

Oschn hat geschrieben:Der Artikel zeigt erste Wirkung.
Bist Du Dir sicher, daß die Archivierung eine direkte Folge des Artikels war?
Oschn hat geschrieben: Eine Serie von zwölf Caches wurde archiviert, nachdem der Revierpächter sich beschwert hat:
http://www.geocaching.com/seek/nearest. ... nes-hunter
Aber ist das wirklich - nachweisbar! - der Grund?
Beachtenswert ist, daß die (Sockenpuppen)-owner angeblich eine E-Mail des Försters bekommen haben, in der von "störung des Wildes und ... beschädigung der Fauna" die Rede war.
Man zeige mir bitte einen Förster, der den Unterschied zwischen "Flora" und "Fauna" bzw. die Gemeinsamkeiten zwischen "Wild" und "Fauna" nicht kennt...

Meiner Meinung nach haben die owner die Serie aus ganz anderen Gründen archiviert. Denn wenn sie sich zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken über die möglichen Folgen für die Natur gemacht hätten, hätte es eine Serie aus 11 Wald-Mikros (komplett ohne hints und spoiler) nie geben dürfen. Zumindest hätten sie anhand der eindeutigen "alles umgegraben"-Logs schon viel früher reagieren müssen.
radioscout hat geschrieben:Schade um die schönen Caches.
Über die Schönheit der Caches kann man wohl nur Vermutungen äußern, wenn man nie vor Ort war.
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