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Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Moderator: Zappo

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Trracer
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von Trracer »

Bunsenbrenner hat geschrieben: Damit dürfte selbst der letzte Hinterwelter wissen, was die Leute mit Kopflampen nachts im Wald so treiben.
Nachtwanderung :roll:
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SchuLoeffel
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von SchuLoeffel »

argus1972 hat geschrieben: Klischeemodus AN: massiv alkoholisiert auf dem Hochsitz - bei Nacht sturzvoll im Auto unterwegs - Restlichtverstärker - zusätzliche Waffen am Mann - Verzehr der rohen Leber direkt nach Abschuss... Klischeemodus AUS. :roll:
Natürlich sind dies nur bedauerliche Einzelfälle, die das redliche Waidwerk überstrahlen:
http://bit.ly/9AF6NX
http://bit.ly/92spWZ
http://bit.ly/a5yuEG
http://bit.ly/bEro2F

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Brigitte Schulze-Löffelholz
(Stellv. Pressesprecherin)
http://www.gcpresse.de
Deutsche Geocaching Pressestelle
http://www.gcpresse.de/
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argus1972
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von argus1972 »

Ich halte Kooperation, zumindest friedliche Koexistenz und gegenseitige Rücksichtnahme für die einzige Alternative.
Konfrontation ist keine Lösung und schafft nur Probleme.
Prinzipiell volle Zustimmung, aber wann hast Du das letzte mal versucht, Jäger aus dem Wald zu vertreiben, weil sie Dich beim Cachen störten? ;)
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Bunsenbrenner
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von Bunsenbrenner »

SchuLoeffel hat geschrieben: Natürlich sind dies nur bedauerliche Einzelfälle, die das redliche Waidwerk überstrahlen:
http://bit.ly/9AF6NX
http://bit.ly/92spWZ
http://bit.ly/a5yuEG
http://bit.ly/bEro2F
Bei 350.881 Jagdscheininhabern in Deutschland sind dies wirklich bedauerliche Einzelfälle und die Beispiele wohl dazu kaum geeignet, die gesamte Jägerschaft über einen Kamm zu scheren...

Idioten gibt es überall, wo viele Menschen die selben Interessen haben. Nicht alle Motorradfahrer rasen, nicht alle Polizisten erschießen jeden Flüchtigen und nicht alle Pastoren sind Kinderschänder....

Sorry, durch solche Argumente begibt sich die GC-Presse auf das selbe Niveau wie die Deutsche Jagdzeitung, ist echt kein Unterschied zu erkennen...
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argus1972
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von argus1972 »

Sorry, durch solche Argumente begibt sich die GC-Presse auf das selbe Niveau wie die Deutsche Jagdzeitung, ist echt kein Unterschied zu erkennen...
Vielleicht ist das der einzige Weg. :???:

Da es insgesamt keine moralische Überlegenheit der jeweiligen Hobbygruppe gibt, "gewinnt" wohl die, die am lautesten öffentlich polemisiert. Darin sind wir Cacher bislang nach meiner Kenntnis eindeutig meilenweit im Rückstand, was ich aber auch gut so finde.

Da wir nicht öffentlich publizieren, von einigen mehr oder weniger krachschlagerischen Blogs, die eh kaum jemand liest, mal abgesehen, wird sich daran wohl auch nichts ändern, was ich ebenfalls gut finde.

Wie radioscout schon schreib: Toleranz!
Und noch mal dazu meine Frage an alle: Wann habt Ihr mal einen Jäger aus dem Wald gejagd, oder das zumindest mit öffentlicher Polemik oder direkt vor Ort versucht? ;)
Toleranz? :???:
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von Bursche »

argus1972 hat geschrieben:...."gewinnt" wohl die, die am lautesten öffentlich polemisiert...
Glaubt hier ernsthaft irgendjemand, das Jagdrecht würde geändert, weil nun vermehrt Geocacher bei Tag und Nacht durchs Unterholz laufen?

Wenn wir die Konfrontation suchen, werden wir verlieren!

Die "Gefahrenkarte" wird übrigens nicht nur wegen der Geocacher ausgespielt. Im Frühjahr besteht Verwechslungsgefahr beim Bärlauchsammeln, dann natürlich die ganzjährige Zeckengefahr, die Beerensammler begeben sich wegen dem Fuchsbandwurm in Lebensgefahr und die Pilzsammler haben neben der Verwechslungsgefahr auch noch atomare Risiken. Nach jedem Sturm besteht auch wochenlang Lebensgefahr im Wald....
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argus1972
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von argus1972 »

Bursche hat geschrieben: ...
Absolute Zustimmung! Meine 1. Zeile war eher rhetorisch gemeint.

Da es eben keine vernünftigen und nachvollziehbaren Argumente gegen unser Hobby gibt, wird zu Polemik gegriffen. Leider seitens der Jager überaus erfolgreich.
Ich bin ehrlich froh, dass es abgesehen von Einzelfällen aus unserem Dunstkreis nicht von uns Cachern aus so läuft.
Die "Gefahrenkarte" ...
Achdumeinezeit. Ich hätte ja nie gedacht, dass es im Wald derart gefährlich ist.
Wie überlebe ich bloß meine Outdoorspäße mit Hotel-Nylon? :p :roll:

Kurzum: Gewisse Hobbygruppen wollen den Wald um jeden Preis für sich und greifen dazu zu wenig nachvollziehbaren Argumenten, die eigentlich keine sind.

Toleranz? ;)
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Bunsenbrenner
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von Bunsenbrenner »

argus1972 hat geschrieben:
Sorry, durch solche Argumente begibt sich die GC-Presse auf das selbe Niveau wie die Deutsche Jagdzeitung, ist echt kein Unterschied zu erkennen...
Vielleicht ist das der einzige Weg. :???:
Vielleicht... in diesem Fall aber sinnlos.
Da es insgesamt keine moralische Überlegenheit der jeweiligen Hobbygruppe gibt, "gewinnt" wohl die, die am lautesten öffentlich polemisiert. Darin sind wir Cacher bislang nach meiner Kenntnis eindeutig meilenweit im Rückstand, was ich aber auch gut so finde.
In stadtnahen Wäldern, die u.a. der Allgemeinheit zur Erholung dienen, werden die Stimmen von Spaziergängern, Cachern usw. vielleicht noch gehört. In allen anderen Wäldern, die z.B. zur Holzgewinnung dienen und die bejagt werden oder werden müssen, wird unsere kleine Interessengruppe wohl chancenlos bleiben, wenn nicht sogar durch Verbote ausgegrenzt.

Zudem kann man bei Jägern auch nicht unbedingt von "Hobbygruppe" sprechen, denn jeder Hobbyjäger jagt auf Wunsch oder im Auftrag des Revierinhabers. Revierinhaber können Privatleute sein, denen ein riesiges Stück Wald gehört oder eben Stadt, Land und Bund.
Da wir nicht öffentlich publizieren, von einigen mehr oder weniger krachschlagerischen Blogs, die eh kaum jemand liest, mal abgesehen, wird sich daran wohl auch nichts ändern, was ich ebenfalls gut finde.
Finde ich auch gut... Wenn das Massen-Cachen vielleicht irgendwann von alleine abnimmt, dann interessiert es auch keinen Revierinhaber bzw. Jäger mehr, wenn hin-und wieder im Wald mal ein Grüppchen Menschen nach Tupperdosen sucht.
Und noch mal dazu meine Frage an alle: Wann habt Ihr mal einen Jäger aus dem Wald gejagd, oder das zumindest mit öffentlicher Polemik oder direkt vor Ort versucht? ;)
Toleranz? :???:
Wohl kaum...(siehe weiter oben). Entweder ist der Wald bzw. der Grund- und Boden sein Eigentum oder er handelt im Auftrag (Begehung- bzw. Bejagungssschein). Demnach dürfte jedem klar sein, wer im Ernstfall wen aus dem Wald jagt...
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argus1972
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von argus1972 »

wird unsere kleine Interessengruppe wohl chancenlos bleiben, wenn nicht sogar durch Verbote ausgegrenzt.
Wobei sich dann die Frage stellt, ob die Dosen stören oder WIR.
Zudem kann man bei Jägern auch nicht unbedingt von "Hobbygruppe" sprechen, denn jeder Hobbyjäger jagt auf Wunsch oder im Auftrag des Revierinhabers. Revierinhaber können Privatleute sein, denen ein riesiges Stück Wald gehört oder eben Stadt, Land und Bund.
Was dem Jäger auch niemand absprechen will.
Trotzdem gibt es auch für Erholungssuchende das Recht, im Wald zu wandeln. Wer will es ihm nehmen und mit welchen Argumenten?
Finde ich auch gut... Wenn das Massen-Cachen vielleicht irgendwann von alleine abnimmt, dann interessiert es auch keinen Revierinhaber bzw. Jäger mehr, wenn hin-und wieder im Wald mal ein Grüppchen Menschen nach Tupperdosen sucht.
Völlig richtig!
Nur ist der Trend zu weniger Cachern bislang nicht erkennbar. Vielleicht räumt ja der schlechte Ruf in der Öffentlichkeit in der Szene mit der Zeit sogar auf. Die andere Möglichkeit wäre, dass wir derart viele werden, dass wir Normalität würden (Beispiel Nordic Walking).
Demnach dürfte jedem klar sein, wer im Ernstfall wen aus dem Wald jagt...
Tatsächlich?
Wird denn nur der Cacher verjagt, oder auch der Spaziergänger, der Hundehalter, der Biker, der Stöckchenschwinger, der Naturfotograf, der Jogger ...?
Liest man in einschlägigen Foren die Kommentare der dort postenden Jäger, muss man annehmen, dass sie am liebsten ALLE aus dem Wald heraus hätten, damit sie ihre Ruhe haben.
Dummerweise bietet sich da aber nur eine relativ personenschwache Gruppe als Feindbild an - wir.
Mit den Mountainbikern hat man es auch versucht, aber dank Massenbewegung, Volkssport und überhaupt der Bezeichnung "Sport", war diese Art der Waldnutzung nicht mehr zu stoppen, wie die rasenden Kolonnen auf den Waldautobahnen eindrucksvoll belegen.
Der "normale" Spaziergänger ist auch unantastbar, der Waldiführer auch, so lange Waldi an der Leine bleibt und die Nordischen, nun, das ist ja inzwischen Pflicht, oder? ;)
Ich wäre gespannt, wie das Betretungsrecht auf NUR die Cacher angewandt werden soll. Absolut lächerlich! :irre:
Da müssten schon äußerst kreative Lösungen her, denn Argumente gibt es keine, so lange wir nicht wirklich etwas kaputt machen.

Ohnehin bin ich der Meinung, dass die Hatz nach Cachern über kurz oder lang aufhören wird, wenn wir nicht immer mehr immer größere Angriffsfläche durch komisch platzierte Dosen, falsches Verhalten und zu viel Öffentlichkeit liefern.
Momentan ist es eben hip, auf uns herum zu hacken, aber das lässt auch irgendwann wieder nach, davon bin ich überzeugt.
Man glaubt ja garnicht, wie schnell ganz toll aufregende Themen aus den Medien verschwinden, wenn sie dank Übersättigung kein Leser mehr lesen will, sie keine Neuigkeit mehr sind und sich der "nicht schon wieder-Effekt" beim potentiellen Käufer einstellt, der die Publikation dann auch prompt nicht kauft.

Immer schön geschmeidig bleiben, lasst sie doch wettern. :^^:
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Bunsenbrenner
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Re: Die Februarausgabe der Deutschen Jagdzeitung.

Beitrag von Bunsenbrenner »

argus1972 hat geschrieben:Immer schön geschmeidig bleiben, lasst sie doch wettern. :^^:
...und ob! Was glaubst Du, wie oft ich mich mit unserem jagenden Familienoberhaupt in die Wolle bekomme. :motzschild: Ich weiß ja, was wir wirklich beim cachen machen, er kennt es aber nur vom Hören-Sagen und aus Artikeln, wie z.B. aktuell aus der DJZ. Ich nenne das immer "gefährliches Halbwissen". Leider baut die Abneigung der Jägerschaft darauf auf... Schade, ist aber so....

Tja und ältere Leute haben zudem ihre festen Ansichten und davon sind sie schwer abzubringen.
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